Die vorliegende Seminararbeit behandelt das Thema „Dienstleistung und Verkauf online – Praxisbeispiele aus Unternehmen“. Diese Arbeit ist die Ergänzung des Vortrages am 4. Juni 2003 in Bergneustadt im Rahmen des Seminars „ECommerce – Zwischen New Economy und dot.com crash“. Im Vortrag wurden bereits die verschiedenen Online-Marketing und Kundenbindungselemente vorgestellt, so dass hier die Einteilung der verschiedenen online Geschäftsbereiche genauer untersucht und erörtert werden. Zunächst wird eine kurze definitorische Einordnung des Begriffes e-Commerce vorgenommen.
Anschließend wird die Geschäftsmodelleinteilung von Ringsletter und Oelert vorgestellt, um dann die verschiedenen Geschäftstypologien von Wirtz darzustellen. Allerdings kann diese Arbeit hinsichtlich der betrachteten Geschäftsmodelltypologien keineswegs als vollständig gelten, da sich die verschiedenen Typologien in der Praxis überschneiden und die Anbieter auch verschiedene Typologien bewusst kombinieren. An die Geschäftstypologien anschließend werden einzelne Unternehmen genauer betrachtet, welche im Text zuvor schon Erwähnung gefunden haben. Die Darstellung der Unternehmen und Portale ist als exemplarisch für die zuvor dargestellten Geschäftstypologien anzusehen. Im Anschluss daran werden die Vor- und Nachteile des e-Commerce für Unternehmen und Kunden erörtert. Abschließend werde ich eine Ausblick auf die weitere Entwicklung des e- Commerce und somit des online Handels geben.
Inhaltsverzeichnis
A) Einleitung
B) Definitorische Einordnung des Begriffs „Electronic Commerce“
C) Geschäftsmodelltypologien
a) Geschäftsmodelltypologien nach Ringsletter/Oelert
aa) Informationsorientierte Geschäftsmodelle
bb) Handelsorientierte Geschäftsmodelle
b) Geschäftsmodelltypologien nach Wirtz
aa) Business-to-Consumer
aaa) Content
bbb) Commerce
ccc) Context
ddd) Connection
bb) Business-to-Business
aaa) Content
bbb) Commerce
ccc) Context
ddd) Connection
D) Praxisbeispiele aus Unternehmen
a) Fallbeispiel ftd.de - Content
b) Fallbeispiel Amazon - Commerce
c) Fallbeispiel Yahoo! - Context
d) Fallbeispiel T-Online - Connection
e) Zusammenfassung
E) Vorteile des E-Commerce für Unternehmen
F) Vorteile für den Kunden
G) Ausblick
H) Anhang
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendungsbereiche des Electronic Commerce, insbesondere durch die Kategorisierung in verschiedene Geschäftsmodelltypologien und deren praktische Umsetzung in führenden Unternehmen. Das Hauptziel ist es, die theoretischen Ansätze von Ringsletter/Oelert und Wirtz mit realen Unternehmensbeispielen zu verknüpfen und die ökonomischen Vor- und Nachteile für Unternehmen sowie Kunden zu beleuchten.
- Grundlagen und Definition des E-Commerce
- Analyse verschiedener Geschäftsmodelltypologien (Content, Commerce, Context, Connection)
- Fallstudien zu erfolgreichen Internet-Unternehmen (ftd.de, Amazon, Yahoo!, T-Online)
- Diskussion der Vor- und Nachteile des E-Commerce für Unternehmen und Kunden
Auszug aus dem Buch
b) Geschäftsmodelltypologien nach Wirtz
Auf der Grundlage des Kriteriums „Leistungsangebot“ leitet Wirtz die vier Basistypologien Content, Commerce, Context und Connection her. Sein Modell titelt er mit 4C-Net-Business-Model.
Im Folgenden soll nun eine Geschäftsmodelltypologie anhand spezifischer Charakteristika entwickelt werden. Eindeutige Abgrenzungen werden hierbei nicht immer möglich sein, so dass es, wie in der Einleitung bereits erwähnt, durchaus zu Überschneidungen zwischen den unterschiedlichen Modellen kommen kann und in der Praxis auch kommt. Die Geschäftsmodelltypologien werden anhand des Kriteriums „Leistungsangebot“ voneinander abgegrenzt. Die Abgrenzung wird im Bereich des Leistungsangebotes vorgenommen, da zahlreiche Internetunternehmen als so genannte „Pure-Player” ihren Betrieb aufgenommen haben. Als „Pure-Player” werden Unternehmen bezeichnet, die jeweils nur eine einzelne, exakte abgrenzbare Leistung anbieten.
Zusammenfassung der Kapitel
A) Einleitung: Hier wird das Thema der Arbeit vorgestellt, der methodische Rahmen abgesteckt und der Aufbau der Untersuchung erläutert.
B) Definitorische Einordnung des Begriffs „Electronic Commerce“: Es erfolgt eine Herleitung des Begriffs aus der New Economy und eine Abgrenzung zu verwandten Begriffen wie e-Business.
C) Geschäftsmodelltypologien: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Klassifizierungen von Ringsletter/Oelert und Wirtz vor, wobei insbesondere das "4C-Net-Business-Model" detailliert betrachtet wird.
D) Praxisbeispiele aus Unternehmen: Anhand konkreter Beispiele wie ftd.de, Amazon, Yahoo! und T-Online werden die theoretischen Geschäftstypologien praxisnah illustriert.
E) Vorteile des E-Commerce für Unternehmen: Die Arbeit beleuchtet hier die Kostenvorteile, den Direktvertrieb und die Möglichkeiten zur Kundenbetreuung für Unternehmen.
F) Vorteile für den Kunden: Hier werden Aspekte wie Zeitunabhängigkeit, riesige Auswahl und die verbesserte Markttransparenz durch Preisvergleiche für den Konsumenten hervorgehoben.
G) Ausblick: Der abschließende Teil befasst sich mit künftigen Entwicklungen, der Bedeutung des Datenschutzes und der zunehmenden Etablierung des Online-Handels im Alltag.
H) Anhang: Enthält visuelle Belege in Form von Screenshots zur Veranschaulichung der analysierten Internetpräsenzen.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Electronic Commerce, Geschäftsmodelle, Content, Commerce, Context, Connection, New Economy, Online-Marketing, Internetökonomie, Kundenbindung, Cross-Selling, Transaktionskosten, Markttransparenz, Pure-Player.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die verschiedenen Facetten des Online-Handels und der Dienstleistungen im Internet, eingebettet in theoretische Geschäftsmodell-Kategorien.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Die Schwerpunkte liegen auf der definitorischen Einordnung des E-Commerce, der theoretischen Typisierung von Geschäftsmodellen sowie deren praktischer Anwendung in Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Vielfalt der E-Commerce-Geschäftsbereiche durch wissenschaftliche Typologien zu ordnen und anhand erfolgreicher Praxisbeispiele zu veranschaulichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Geschäftsmodelltypologien, die anschließend durch eine qualitative Untersuchung ausgewählter Fallbeispiele ergänzt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Typisierung (nach Ringsletter/Oelert und Wirtz) und eine empirische Betrachtung konkreter Unternehmen in diesen Kategorien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie E-Commerce, Geschäftsmodelle, Content, Commerce, Context, Connection und Internetökonomie bestimmt.
Was unterscheidet ein "Pure-Player"-Unternehmen von anderen Anbietern?
Als "Pure-Player" werden Unternehmen bezeichnet, die sich im Kern auf eine einzige, exakt abgrenzbare Leistung oder ein Geschäftsmodell spezialisiert haben.
Warum ist das Modell "4C-Net-Business" für die Analyse relevant?
Dieses Modell bietet ein strukturiertes Kriterium, um Internetunternehmen anhand ihres Leistungsangebots in die vier logischen Bereiche Content, Commerce, Context und Connection zu klassifizieren.
- Arbeit zitieren
- Hilmar Sattler (Autor:in), 2003, Dienstleistung und Verkauf online - Praxisbeispiele aus Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29161