Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge


Akademische Arbeit, 2004

33 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1 Die Finanzierung

2 Unternehmensbewertungen
2.1 Substanzwertverfahren
2.2 Ertragswertverfahren
2.3 Mittelwertverfahren
2.4 Discounted-Cashflow-Verfahren

3 Finanzierungsmodelle
3.1 Finanzierung über Fremdkapital
3.2 Finanzierung über Mezzanine-Kapital
3.3 Finanzierung über zukünftige Unternehmenserträge
3.4 Beteiligungen

4 Businessplan
4.1 Finanzplan
4.2 Rentabilitätsplan
4.3 Liquiditätsplan

5 Fördermittel

6 Absicherung des Finanzbedarfs
6.1 Absicherung des Übergebers
6.2 Absicherung des Unternehmens

7 Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

1 Die Finanzierung

Die finanziellen Aspekte einer Unternehmensnachfolge sind meistens entscheidend für die Übernahme. Wenn heute über das Thema Finanzierung eines Unternehmens gesprochen wird, müssen auch immer die Beschlüsse von Basel II[1], auch wenn diese erst vorläufig sind, bedacht werden. Gemäß der alten Regelung, die in Basel I 1988 festgelegt wurde, mussten alle Banken ihre Kredite an Unternehmer pauschal mit 8 % Eigenkapital unterlegen, unabhängig von der Bonität des Unternehmens, da jedem Unternehmen eine Bonitätsgewichtung von 100 % der Kreditsumme angerechnet wurde. Mit der neuen Vereinbarung soll diese Bonitätsgewichtung flexibler gestaltet werden und in Abhängigkeit von der Ratingnote[2] des Unternehmens gesetzt werden. Für den Unternehmer bedeutet dies, dass er bei einem hohem Rating[3] bessere Kreditkonditionen von der Bank bekommt, da diese den Kredit mit weniger Eigenkapital unterlegen muss, zudem ist das Kreditausfallrisiko geringer, welches auch von der Unternehmensgröße abhängig gemacht wird. Bei längeren Laufzeiten würde ein Zuschlag auf die Eigenkapitalunterlegung der Banken erhoben werden, dieser kann jedoch von der nationalen Finanzaufsicht bei Krediten an Unternehmen mit einem Jahresumsatz und einer Bilanzsumme von unter 500 Millionen Euro erlassen werden, wovon die deutsche Finanzaufsicht auch Gebrauch machen will.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Auswirkungen der Rating-Klasse auf die Eigenkapitalunterlegung (Quelle: KfW)

Externe Ratings werden von den Banken nur selten akzeptiert, da dieses bei der Eigenkapitalunterlegung anders berücksichtigt werden muss. Um die Eigenkapitalunterlegung von der Bonität abhängig machen zu können, führen die Banken i. d. R. eigene Ratings durch. Nicht nur aufgrund der neuen Bestimmungen von Basel II sollte das Unternehmensrating zu einem festen Bestandteil bei der Unternehmensnachfolge werden. Auch wenn die Finanzierung des Unternehmenskaufs ohne Kredite auskommt, sollte ein Rating durchgeführt werden, um das Unternehmen besser einschätzen zu können und spätere Finanzierungen planen zu können. Ein Rating sollte nicht als Pflicht angesehen werden, sondern als ein zusätzliches Instrument zur Unternehmenssteuerung.

Ein Rating kann von einer Bank (bankinternes Rating) oder von einer Ratingagentur (externes Rating) durchgeführt werden. Das Rating[4] ist in erster Linie eine Bonitätsprüfung, wobei die Kreditwürdigkeit des Unternehmens untersucht werden soll und ob der Kredit vereinbarungsgemäß bedient werden kann. Im Einzelnen werden beim Rating folgende Punkte[5] untersucht:

Quantitative Kriterien, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens, Vermögens-, Finanz- und Ertragsindikatoren

die Qualität des Managements und der Unternehmens-Organisation

das Umfeld, die Situation des Unternehmens am Markt und die Zukunft des Marktes und der Branche

die Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Hausbank, das historische Zahlungsverhalten

die Unternehmensentwicklung und Unternehmensplanung

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Abb.1: Ratingelemente zur Ermittlung der Kreditnehmerbonität

(Quelle: Deutsche Industriebank)

Aufgrund der Ergebnisse des Ratings können mögliche Schwachstellen ermittelt und die Situation des Unternehmens verbessert werden. Ebenso wirkt sich eine gute und langfristige Nachfolgeplanung positiv auf ein Rating aus. Optimal ist ein regelmäßiges Rating, da sich dadurch der Unternehmenswert und -erfolg, sowie die Kreditwürdigkeit steigern lässt.

Die Kreditwürdigkeit ist auch von der Eigenkapitalquote (1) abhängig, welche mind. 30 % betragen sollte.

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Damit ist das Eigenkapital eine der wichtigsten Komponenten der Unternehmensfinanzierung. Es ist der Anteil am Wert des Unternehmens, der den Eigentümern verbleibt, wenn sämtliche Verbindlichkeiten und Kredite des Unternehmens zurückgezahlt worden sind. Es ist ein Maß für die Finanzkraft des Unternehmens; eine starke Eigenkapitalbasis optimiert die Möglichkeiten einer ergänzenden Finanzierung durch Fremdkapital. Da die wenigsten Nachfolger über Eigenkapital verfügen oder Eigenkapitalgeber zur Hand haben, müssen andere Finanzierungsquellen herangezogen werden, welche später noch erläutert werden. Eigenkapitalgeber allerdings sind weniger an monatlichen Zahlungen für Zins und Tilgung oder Sicherheiten interessiert, sondern vielmehr an einer langfristigen und nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes. Zudem ist bei der Aufnahme von eigenkapitalähnlichem Fremdkapital meist eine Änderung der Gesellschaftsstruktur notwendig.

Zunächst jedoch muss erst einmal der Finanzbedarf, sprich der finanzielle Bedarf für den Unternehmenskauf und der zukünftige finanzielle Bedarf nach der Übernahme ermittelt werden, um entscheiden zu können wie die Finanzierung erfolgen soll. Der Finanzbedarf für den Unternehmenskauf kann mittels einer Unternehmensbewertung festgestellt werden.

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Abb. 2: Gründe für Kreditablehnung

(Quelle: DZ Bank 2002)

2 Unternehmensbewertungen

Bekanntlich sind Preis und Wert nicht dasselbe, jedoch wird die Preisfindung durch eine Wertermittlung unterstützt. „Die Wertfindung ist eine Sache der Unternehmensbewertung, die Preisfindung ist Sache der unternehmerischen Entscheidung (Verhandlungsergebnis).“[6] Um den Preis eines Unternehmens festzulegen muss daher dessen Wert ermittelt werden. Um den Wert eines Unternehmens zu ermitteln gibt es verschiedene Bewertungsverfahren:

-Substanzwertverfahren
-Ertragswertverfahren
-Mittelwertverfahren
-Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF)
-Liquidationswertverfahren
-Stuttgarter Verfahren
-Vergleichswertverfahren
-Multiplikatorenverfahren
-Verfahren der Geschäftswertabschreibung
-Übergewinnmethode
-Zukunftserfolgswertverfahren

Die ersten vier genannten Verfahren, das Substanzwertverfahren, das Ertragswertverfahren, das Mittelwertverfahren und das Discounted-Cashflow-Verfahren, sind die derzeit in Deutschland wichtigsten Verfahren zur Unternehmensbewertung bei Unternehmensnachfolgen. Diese werden später genauer erläutert, zuerst jedoch jeweils eine kurze Erklärung zu den anderen Verfahren.

Beim Liquidationswertverfahren wird der Erlös bei einer Liquidation des Unternehmens als Wert angesetzt. Hierbei werden alle Vermögensgegenstände mit dem voraussichtlichen Veräußerungspreis angesetzt und anschließend die Verbindlichkeiten abgezogen. Der Liquidationswert sollte die absolute Wertuntergrenze beim Unternehmensverkauf sein.

Das Stuttgarter Verfahren wird von den Finanzverwaltungen angewandt um den Unternehmenswert bei Kapitalgesellschaften zu bestimmen, der als Grundlage zur Berechnung der Steuer dient.

Das Vergleichswertverfahren zieht als Grundlage des Unternehmenswertes den Verkaufspreis eines vergleichbaren Unternehmens aus derselben Branche heran. Wird der Unternehmenswert mittels des Multiplikatorenverfahrens berechnet, wird eine bestimmte Größe, normalerweise der bereinigte Durchschnittsgewinn der letzten drei bis fünf Jahre, mit einem Faktor multipliziert.

Bei der Bewertung über die Geschäftswertabschreibung wird der Wert über die Gewinne des Unternehmens, welche um die Abschreibung auf den Geschäftswert vermindert wurden, ermittelt.

Um den Wert des Unternehmens nach der Übergewinnmethode ermitteln zu können, wird der Substanzwert und dessen Verzinsung ermittelt. Aus dem Überschuss der Zukunftsgewinne über die Substanzwertverzinsung ergibt sich der Übergewinn, der zusammen mit dem Substanzwert den Unternehmenswert ausmacht.

Das Zukunftserfolgsverfahren[7] ähnelt dem Ertragswertverfahren, allerdings werden statt der zukünftigen Gewinne die zukünftigen Entnahme- bzw. Ausschüttungserwartungen betrachtet.

Wenn Geld investiert wird, erwartet der Anleger auch einen Ertrag aus dieser Anlage. Kann der Ertrag nicht garantiert werden oder muss sogar ein Verlust in Kauf genommen werden, rechnet der Anleger aufgrund des höheren Risikos auch mit höheren Erträgen. Da die unternehmerische Tätigkeit ein Risiko darstellt, welches den Verlust des investierten Geldes zur Folge haben kann, muss die Tätigkeit höhere Erträge bringen als die marktüblichen Anlagen. Aus diesem Grund muss das Risiko bei der Unternehmensbewertung grundsätzlich berücksichtigt werden, ansonsten wäre eine sichere Anlage mit festen Erträgen ratsamer. Dieser Risikozuschlag wird über die Verzinsung, den Kalkulationszinssatz, der über dem marktüblichen Zinssatz liegt, eingerechnet. Da das Risiko und somit der Kalkulationszinssatz subjektiv unterschiedlich eingeschätzt wird, sind alle Bewertungsverfahren die dies berücksichtigen subjektiv. Die objektiven Verfahren, zu denen eigentlich nur das Substanzwertverfahren zählt, berücksichtigen das Risiko nicht, was als Schwachstelle des Verfahrens bezeichnet wird. Dennoch wird das Substanzwertverfahren benötigt, da der ermittelte Wert aus diesem Verfahren in die anderen Verfahren mit einfließt.

Um die Wertermittlung zu vereinfachen wurden Faustformeln entwickelt. Faustformeln zur Unternehmensbewertung sind jedoch keine echten Unternehmensbewertungsmethoden, sondern vereinfachte Orientierungshilfen. Unternehmensmakler und Brancheninsider verwenden solche Methoden zur Preisfindung. Beispielsweise kann in manchen Branchen der doppelte Jahresumsatz ein marktüblicher Preis für ein Unternehmen sein. Es ist jedoch von der Benutzung dieser Faustformeln abzuraten, da hier viele Faktoren vernachlässigt werden und Informationen über die Finanzstruktur des Unternehmens nicht ersichtlich werden. Faustformeln können jedoch zur Abschätzung des Unternehmenswertes herangezogen werden.

Grundsätzlich muss zwischen Unternehmenswert und Firmenwert unterschieden werden. Unter Firmenwert wird nur der ideelle Wert, Good Will, des Unternehmens verstanden, in einigen Fachbüchern wird er auch als Geschäftswert bezeichnet. Zum ihm gehört u. a. der Ruf des Unternehmens, das Firmen-Know-How, die Qualifikation der Mitarbeiter, das Betriebsklima, der Kunden- und Lieferantenstamm oder auch die betriebliche Organisation. Der Unternehmenswert ist der Wert des ganzen Betriebes. Je nach Bewertungsverfahren ist hierin auch der Firmenwert enthalten.

2.1 Substanzwertverfahren

Das Ergebnis des Substanzwertverfahrens wird gemeinhin auch als die Kosten für eine Errichtung des Unternehmens auf der „grünen Wiese“ bezeichnet, d. h. das Unternehmen aus dem Nichts nachzubauen. Um den Substanzwert eines Unternehmens zu ermitteln, werden alle objektiv bewertbaren Vermögensgegenstände erfasst. Was als objektiv bewertbarer Vermögensgegenstand zählt, ergibt sich aus der Bilanz, da dort alle Gegenstände aufgeführt werden müssen. Allerdings werden diese nicht mit dem bilanziellen Wert in den Substanzwert eingerechnet, sondern mit dem Verkehrswert. Die Differenz dieser beiden Werte wird als stille Reserve bezeichnet. Der Verkehrswert ist der Wert, den diese Anlage in der Wiederbeschaffung kosten würde, bzw. der tatsächlich erzielbare Marktpreis beim Verkauf der Maschine. Zur Festsetzung dieses Betrages können Sachverständige behilflich sein. Zur Feststellung des Wertes von Grundstücken oder Gebäuden können Schätzungen von Banken oder Städten und Gemeinden als Orientierung dienen. Es sind jedoch nur die Gegenstände zu bewerten, die vom Nachfolger auch übernommen werden. Verbindlichkeiten werden in der Praxis selten übernommen, wären dann jedoch von dem ermittelten Substanzwert abzuziehen. Befindet sich Fremdkapital im Unternehmen, muss zur Ermittlung des Netto-Unternehmenswertes dieses noch vom Brutto-Unternehmenswert abgezogen werden.

Da dieses Verfahren jeglichen Erfolg des Unternehmens vernachlässigt und in keiner Weise zukunftsorientiert ist, wird dieses Verfahren zumeist als veraltet bezeichnet und nur noch selten angewandt. Für kleinere Betriebe wird dieses Bewertungsverfahren heute jedoch noch angewendet, sofern es sich nicht um Betriebe mit minimalen Betriebsausstattungen, wie Dienstleistungs- oder IT-Unternehmen, handelt. Es ist das einzige objektive Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes. Allerdings wird die Objektivität dieses Verfahrens auch als Nachteil bewertet.

2.2 Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren ist ein zukunftsorientiertes Verfahren. Hierbei werden die zu erwartenden Erträge des Unternehmens auf einen Stichtag abdiskontiert[8]. Dieser Barwert ist der Ertragswert des Unternehmens und wird als Unternehmenswert gesehen. Die zu erwartenden Erträge werden meist aus dem Durchschnittswert der Gewinne der letzten drei bis fünf Jahre gebildet. Diese Werte müssen jedoch um außergewöhnliche Belastungen oder Erträge, z. B. Verkauf eines Grundstückes, bereinigt werden. Des Weiteren müssen gewisse Prämissen unterstellt werden: Das Unternehmen bleibt unverändert erhalten, die Besteuerung kann außer Acht gelassen werden, die zu erwartenden Gewinne sind konstant. Die Besteuerung kann außer Acht gelassen werden, da man davon ausgeht, dass die Zinseinkünfte von Alternativanlagen genauso besteuert werden wie die Ausschüttungen des Unternehmens. Normalerweise wird ein unendlicher Betrachtungszeitraum unterstellt, wird der Betrachtungszeitraum jedoch begrenzt, muss am Ende der Laufzeit noch der erwartete Verkaufserlös des Unternehmens hinzugerechnet werden.

Das Problem dieser Wertermittlung ist die Festlegung des Kalkulationszinssatzes, mit dem die prognostizierten Erträge abgezinst werden. Er ergibt sich aus mehreren Faktoren: Dem internen Zinsfuß der optimalen Alternativinvestition, dem momentanen Marktzinsniveau, der zu erwartenden Inflation, der Abhängigkeit vom bisherigen Unternehmer und einem Risikozuschlag oder es wird eine bestimmte Eigenkapitalrentabilität zugrunde gelegt. In der Praxis wird der Kalkulationszinssatz meist näherungsweise mittels des momentan gültigen Zinssatzes für risikofreie Anlagen, zuzüglich eines branchen-, größen- und rechtsformabhängigen Risikoaufschlages, abzüglich eines Inflationsabschlages, berechnet. Egal wie der Kalkulationszinsfuß berechnet wird, liegt dem immer eine subjektive Einschätzung zugrunde. Diese ist beim Unternehmer anders als beim Nachfolger. Der Nachfolger hat keinerlei Sicherheiten, dass die Erträge seines Vorgängers auch von ihm realisiert werden können, dies ist jedoch die grundsätzliche Gefahr eines Selbständigen und wird durch den Risikozuschlag im Kalkulationszinsfuß beglichen. Der Firmenwert fließt hier indirekt ein, da die Erträge von dem Ruf des Unternehmens, seiner Struktur und weiteren nicht bewertbaren Faktoren abhängig sind. Ohne vorhandene Planzahlen lassen sich die Erfolgsgrößen nur ungenau prognostizieren.

In Ausnahmefällen wird das Verfahren auch sehr stark vereinfacht und ein Kaufspreis vereinbart, der ein x-faches des durchschnittlichen Jahresgewinnes oder des Jahresumsatzes beträgt. Bei größeren Unternehmen wird das vier- bis sechsfache des Gewinns berechnet. Bei kleinen Unternehmen oder freien Berufen kann der Wert mit dem ein- bis dreifachen Umsatz bewertet werden. Dies wird dann auch „Umsatzmethode“ genannt.

Zurzeit ist das Ertragswertverfahren der deutsche Standard zur Ermittlung des Unternehmenswertes. Es ist allgemein anerkannt und gebräuchlich und hat sich schon seit längerem in der Praxis bewährt.

2.3 Mittelwertverfahren

Das Mittelwertverfahren kombiniert den Ertragswert mit dem Substanzwert des Unternehmens. Hierbei werden die einzelnen Verfahren gewichtet und dann zusammengezählt. Die einfachste Form zur Bestimmung des Unternehmenswertes ist das arithmetische Mittel (2), bei welchem beide Ausgangswerte gleich gewichtet werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Gewichtungen sind sehr branchenspezifisch, gerade im Dienstleistungssektor kann der Substanzwert nicht sehr hoch gewichtet werden. Eine Vorraussetzung für die Anwendung des Mittelwertverfahrens ist, dass der Ertragswert größer ist als der Substanzwert. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass die Nachteile der einzelnen Verfahren kompensiert werden können. In der Literatur wird das Mittelwertverfahren auch Praktikerverfahren oder Berliner Verfahren genannt.

[...]


[1] Basel II bezeichnet die Diskussion um die Neugestaltung der Eigenkapitalvorschriften. Begonnen hatte diese Diskussion mit der Vorlage eines Konsultationspapieres des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht im Juni 1999, welches Basel II hieß. Mitte 2004 werden die endgültigen Eigenkapitalvereinbarungen veröffentlicht und am 31. Dezember 2006 in Kraft treten.

[2] Die Ratingstufen und deren Bonitäts-Einstufungen, sowie die Ausfallwahrscheinlichkeiten können im Internet nachgelesen werden: http://www.duefinance.de/rating/rating.htm

[3] Rating (engl.) = Bewertung, Einschätzung

[4] Für das Rating gibt es verschiedene Bewertungsverfahren, wie z. B.: Discounted Cash Flow, Economic Value Added (EVA), Dividend Discount Model, Multiplikatorenansätze, Vergleichsmodelle oder Ertragswertverfahren.

[5] Quelle: http://www.bmwi.de/Navigation/Existenzgruender/Finanzierung/rating.html

[6] Quelle: Dorda Brugger Jordis Rechtsanwälte, www.dbj.co.at

[7] Vgl. Wöltje, J.: Investitions- und Finanzmanagement, S.308

[8] Abdiskontiert = abgezinst

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge
Autor
Jahr
2004
Seiten
33
Katalognummer
V292874
ISBN (eBook)
9783656900894
ISBN (Buch)
9783656906766
Dateigröße
930 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
finanzierung, unternehmensnachfolge
Arbeit zitieren
Matthias Blodig (Autor:in), 2004, Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/292874

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