Die „unerhörte Begebenheit“ in der „Hundenovelle“ von Marion Poschmann


Hausarbeit, 2014

25 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil
2.1 Zum Begriff der Novelle
2.1.1 Geschichte
2.1.2 Gattungsspezifische Novellenmerkmale
2.1.3 Psychologische Novelle nach Schlaffer
2.2 Marion Poschmann: „Hundenovelle“
2.2.1 Narrative Struktur
2.2.2 Besondere Merkmale

3 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Mit Hunden verbinden Tierliebhaber normalerweise eine gewisse Leichtigkeit und Lebensfreude, aber auch Arbeit und viel Zeitaufwendung. Für die meisten stellen die Vierbeiner einen fest verankerten Teil der Familie dar, der gepflegt und behütet wird. Nicht so bei Marion Poschmanns Protagonistin: In der „Hundenovelle“[1] wird ein Ausschnitt ihres Lebens erzählt, welcher durch das plötzliche Auftauchen und Aufdrängen eines schwarzen Hundes aus den Fugen gerät. Die Hauptdarstellerin, deren Name nicht genannt wird und die sehr zurückgezogen lebt, fühlt sich durch den Hund zunehmend in ihrer Privatsphäre gestört und sogar belästigt, bis sie ihn schließlich aus ihrem Leben verbannt. Diese Störung des Normalzustandes beschreibt ein gängiges Kennzeichen der Novelle und trägt nach Goethe den Namen „unerhörte Begebenheit“[2]. Jene Begebenheit gilt als eines der Hauptmerkmale der Gattung.

Die vorliegende Arbeit thematisiert das fünfte Buch namens „Hundenovelle“ der deutschen Schriftstellerin Marion Poschmann, welches 2008 veröffentliche wurde. Die Novelle lässt sich nicht nur durch eine „unerhörte Begebenheit“ kennzeichnen, sondern beinhaltet des Weiteren auch viele für die Autorin typische „Bildgeschichten“[3]. Jene spiegeln den Seelenzustand der Protagonistin wieder und sind durch Melancholie und eine andauernde depressive Stimmung gekennzeichnet. Die Novelle besitzt einen intertextuellen Bezug zu Dürers Kupferstich „Melencolia I.“, wobei deutliche Parallelen auszumachen sind.

In dieser Arbeit geht es um die zentrale Frage nach den Novellenmerkmalen in der „Hundenovelle“, wobei insbesondere die „unerhörte Begebenheit“ und Dürers „Melencolia I“ zu nennen sind. Die Ausführungen zu dem Thema basieren dabei auf den Untersuchungen von Sascha Kiefer zur Gattungsgeschichte sowie der „Melancholie“ von Brigitte Schulte[4].

Die Arbeit ist folgendermaßen aufgebaut: Der Hauptteil lässt sich in zwei große Kapitel unterteilen, die jeweils weitere Unterkapitel aufweisen. Zunächst soll die Gattung der Novelle genauer vorgestellt werden. Die Arbeit bietet dafür einen geschichtlichen Überblick sowie eine Aufzählung der wichtigsten gattungsspezifischen Merkmale. Im Anschluss daran wird die psychologische Novelle nach Hannelore Schlaffer[5] erläutert. Innerhalb dieses Kapitels soll der Zusammenhang zwischen der Fallbeschreibung und der Novelle erarbeitet werden. Bei beiden stehen sowohl die psychische Krankheit als auch der Wahnsinn im Fokus. Betrachtet man eben diese psychischen Störungen, wird der Zusammenhang zu Poschmanns „Hundenovelle“ deutlich.

Im Anschluss daran folgt das zweite große Unterkapitel, welches sich thematisch mit der „Hundenovelle“ beschäftigt. Zunächst erfolgt eine narratologische Analyse, die das Erzählverfahren vorstellt. Diese bezieht sich auf die von Martinez/Scheffel[6] eingeführten Begriffe zur Erzähltextanalyse. Nachfolgend wird die „Hundenovelle“ in Bezug auf die zwei wesentlichen Untersuchungsgegenstände der Arbeit analysiert. Das erste Unterkapitel beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen der Novelle und Albrecht Dürers Kupferstich „Melencolia I“ von 1414[7]. Anschließend werden gattungsspezifische Merkmale der „unerhörte Begebenheit“ gekennzeichnet sowie im Anschluss auf die „Hundenovelle“ angewendet. Dabei wird untersucht, was die „unerhörte Begebenheit“ in der Novelle darstellt und jene wird einer Analyse unterzogen. Zuletzt sollen die für die Arbeit fundamentalen Ergebnisse in einer Schlussbetrachtung herausgearbeitet werden.

Zu Marion Poschmanns „Hundenovelle“ gibt es bis jetzt keine Forschungsbeiträge, jedoch eine Reihe von Literaturkritiken. So beschreibt beispielsweise Heinrich Detering die Novelle als „geschmeidige[ ], nuancierte[ ] und beobachtungsscharfe[ ] Prosa von beträchtlicher Suggestionskraft“[8]. Des Weiteren sieht Dietmar Jacobsen in Poschmanns Novelle das „Dokument einer Krise“[9], wie er in seiner Literaturkritik schreibt. Neben der Existenz weiterer Kritiken lässt sich zu den zentralen Themen der Novelle, der „unerhörten Begebenheit“ sowie der Melancholie, einiges an Forschungsbeiträgen finden. So hat zum Beispiel Sascha Kiefer in seiner „deutschen Novelle im 20. Jahrhundert“ Untersuchungen zur „unerhörten Begebenheit“ angestellt. In seiner Gattungsgeschichte geht er präzise darauf ein, wodurch sein Werk für die vorliegende Arbeit an hoher Bedeutung gewann. Zu den Themen Melancholie und Albrecht Dürers Kupferstich „Melencolia I“ liegen diverse Forschungsbeiträge vor, wie etwa Hartmut Böhmes „Melencolia I. Im Labyrinth der Deutung“[10] sowie Brigitte Schultes „Melancholie. Von der Entstehung des Begriffs bis Dürers Melencolia I“. Zur Gattung der Novelle an sich bietet Rolf Füllmann in seiner „Einführung in die Novelle“ einen breiten Überblick über den Gattungsbegriff, typische Bauformen und Motive sowie die deutsche Novellistik.[11] Germán Garrido Minambres geht in seiner Untersuchung zur „Novelle im Spiegel der Gattungstheorie“[12] ebenfalls auf die Geschichte und die Anfänge der Gattung ein. Wie bereits genannt, beschäftigt sich Hannelore Schlaffer in ihrer Monographie zur „Poetik der Novelle“ mit der Form und der Tradition sowie der Auflösung in neue Stoffe. Dabei stellt sie die Psychologie der Novelle heraus, auf welche in der vorliegenden Arbeit im Kapitel über die „Psychologische Novelle“ eingegangen wird.

2 Hauptteil

2.1 Zum Begriff der Novelle

2.1.1 Geschichte

„Fragen Sie sich selbst und fragen Sie viele andere, was gibt einer Begebenheit den Reiz? nicht ihre Wichtigkeit, [...] sondern die Neuheit.“[13]. Der Begriff „Novelle“ ist ein Lehnwort und zunächst mit einer neuen Begebenheit oder Nachricht gleichzusetzen. Außerdem bezeichnet er kurze Erzählungen und Geschichten.[14] Wann genau die erste Novelle entstanden ist, ist schwer festzulegen. Sicher ist, dass mit dem Aufkommen der Sprache das Erzählen und dadurch auch die Weitergabe von Geschichten und Neuigkeiten einherging, was den Beginn des novellistischen Erzählens markieren könnte. Der Stoff und das Material für die Novellen sind bereits in den ältesten Texten noch vor der Goethezeit zu finden. In Italien hingegen ist die literarische Gattung der „novella“ erst seit Giovanni Boccaccios (1313-1375) Novellensammlung „Decamerone“ ein Begriff. Ein oder zwei Jahre nach dem ersten Druck des Werkes 1471 in Italien erscheint in Deutschland die Gesamtübersetzung.[15] Seit dem Aufkommen des Frühhumanismus in Deutschland gilt Boccaccio als Lehrmeister und Leitbild für die Gattung der Novelle. Durch die Orientierung an ihm bleiben Gattungsbausteine erhalten, mit denen Novellisten immer wieder arbeiten.[16]

1795 vollendet Goethe seine Novelle „Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten“ und macht damit den Novellenstoff für deutsche Poetiker interessant. Der Begriff „Novelle“ erreicht so zum ersten Mal den deutschen Sprachraum[17]. Vorbild seines Werkes ist Boccaccio und der Handlungsrahmen ist an den Decamerone angelehnt.[18] Mit seinem Werk „Das Hexameron von Rosenhain“, welches eng mit Goethes „Unterhaltungen“ verwandt ist, trägt auch Christoph Martin Wieland (1733-1813) dazu bei, dass die Novelle in den Fokus der Dichter gerät. Das „Hexameron“ knüpft, wie auch Goethes Werk, an Boccaccio und seinen Decamerone an[19].

Durch den Einfluss weiterer Autoren wie Hermann Kunz und Paul Heyse (1830-1914) im Jahre 1890 entwickelte sich die Novelle zu einer geschätzten und populären Gattung. Jenen Verfassern des „Deutschen Novellenschatzes“ gelang es, diesen in hohen Auflagen zu publizieren. Nach deren Erfolg nahmen sich viele andere Autoren der Novelle an und die Gattung wurde für ein breites Publikum interessant. Damit entwickelte sich eine gewisse Eigendynamik und das Ansehen der Novelle stieg immens an.[20]

Am Ende des Krieges, ab 1945, galt die Gattung jedoch bei vielen Autoren der jüngeren und mittleren Generation als verpönt und widerrechtlich, da viele bekannte Autoren des NS-Regimes Novellen publiziert hatten.[21] Sie gewann ihr verlorenes Ansehen jedoch schnell zurück und in den 1960er Jahren erlebte die Novelle durch Günter Grass Werk „Katz und Maus“ eine Neubelebung und einen rasanten Erfolg. Grass kennzeichnete damit einen Meilenstein in der Entwicklung der Gattung.[22] In den darauffolgenden Jahren nahmen sich immer mehr Autoren der Novelle an, wobei die Anzahl an neuen Veröffentlichungen bis heute enorm ansteigt.[23]

Innerhalb dieser gesamten Entwicklung haben sich eine Reihe von gattungsspezifischen Merkmalen herausgebildet, welche die Novelle als solche kennzeichnen. Jene sollen im Folgenden näher aufgeführt werden.

2.1.2 Gattungsspezifische Novellenmerkmale

Emil Staiger widmete sich der Frage, ob die Novelle mehr sei als eine „bloße Erzählung mittlerer Länge“[24] und kam zu dem Schluss, dass bestimmte feste Strukturen der Gattung einen wichtigen Unterschied zu anderen Prosaformen darstellen. Zum Beispiel zeichne sich die Novelle durch einen festen Rahmen und eine durchorganisierte Handlung aus und anhand der sich wiederholenden und immer wiederkehrenden Themen und Motive lasse sich eine strenge Struktur festmachen.[25]

Jene Struktur zeichnet sich außerdem durch traditionelle Formen aus, die auf Boccaccio zurückgehen. Diese sind in der Geschichte der Novelle derart tradiert und verankert, dass eine Modernisierung und neue Formen nicht notwendig erscheinen. Auch lässt sich die Qualität einer jeden Novelle nicht an ihrer Originalität, sondern im Gegenteil an der „Traditionsverhaftung“ messen[26]. Stofflich hingegen variieren die Themen und Diskurse. Füllmann nennt als Beispiel Familien-, Schicksals- oder auch Historiennovellen.[27] Darin werden Themen aus dem alltäglichen Leben behandelt. Dies bezeichnet der Autor auch als „lebensweltlichen Rahmen“[28]. Um in diesem Rahmen eine gewisse Spannung zu erzeugen, verwendet der Novellist „Spannungskurven und Wendepunkte“[29]. Der Rahmen beinhaltet weitere wesentliche Bauformen und typische Symbolstrukturen, die im Folgenden aufgezeigt werden sollen.

Zum Einen weist die Novelle eine besondere Bildhaftigkeit auf, die von dem Einfluss der bildenden Kunst auf die Literatur herrührt. Kennzeichnend dafür sind vor allem Gattungsbezeichnungen wie beispielsweise die „Nachtstücke“ von E.T.A. Hoffmann.[30] Zum Anderen bezeichnete Theodor Storm die Novelle als die „Schwester des Dramas“. Schon die altitalienische Novellenpoetik orientierte sich am Drama, das dadurch eine Art Vorbildcharakter entwickelt.[31] Eine weiteres wichtiges Kennzeichen der Novelle stellt der Wendepunkt (Peripetie) dar, welcher ebenso in der Dramatik vorkommt. Für die Novelle spielt er eine zentrale Rolle, da die vorige Handlung währenddessen in eine andere Richtung umschlägt.[32] Überdies haben Symbole eine wichtige Bedeutung für den Aufbau der Novelle. Jene spielen bereits seit Bonciani 1574 eine tragende Rolle. Es gibt mehrere Arten von Kennzeichen, die sich in zwei Kategorien, vom Menschen trennbare und untrennbare, einteilen lassen. Untrennbare Kennzeichen sind entweder angeboren oder erworben und mit dem Einzelnen direkt oder dessen Familie verbunden. In der Novellenpoetik des 20. Jahrhunderts werden die Zeichen zu vielschichtigen Symbolen, die nach Jürgen Link als „Kollektivsymbol[e]“ bezeichnet werden.[33] Daran anknüpfend kommt dem sogenannten „Falkensymbol“ in der Novelle eine große Gewichtung zu. Der Begriff entstammt der „Falkennovelle“, welche Teil des Decamerons von Boccaccio ist. Der Stellenwert der Bezeichnung „Falke“, welche das Grundmotiv im Handlungsverlauf und das eigentliche Problem, um das sich die Geschichte dreht, darstellt[34], geht auf Paul Heyse (1830-1914) zurück.[35] Später wird der Falke bei Hermann Pongs oder Johannes Klein zum Dingsymbol und Leitmotiv ernannt, welches den Kern der Novelle bildet, der durch den Rahmen eingeschlossen ist.

Trotz dieses klaren Konstrukts der Novelle ist diese keine fest vorgegebene Gattung. Die Bausteine und Elemente der Form werden bei jeder neuen Geschichte durch den Novellisten frei ausgewählt. Dabei kann auf viele inhaltliche Motive und Symbole zurückgegriffen werden.[36] Auch die Themen, welche die Novelle aufgreift, sind variabel. So bezieht sich Poschmann in ihrer „Hundenovelle“ beispielsweise auf einen psychologischen Themenkomplex, indem sie die Protagonistin als depressiv und melancholisch darstellt.

2.1.3 Psychologische Novelle nach Schlaffer

Karl Philipp Moritz (1756-1793) gilt als Erfinder der „Erfahrungsseelenkunde“, wobei jene Bezeichnung psychologischer Entwürfe laut Hannelore Schlaffer in Verbindung mit der Novelle steht. Die Gattung adaptierte Themen aus der Psychologie von Moritz und es entwickelte sich eine eigene Form der Novelle, die mit dem menschlichen Wahnsinn einherging. In seinem „Magazin zur Erfahrungsseelenkunde“, welches 1783 bis 1793 in zehn Bänden erschien, stellte die Fallbeschreibung aus der Psychopathologie und der Kriminalistik einen Teil des Inhaltes dar. Jene Beschreibung legte den Fokus auf die Krankheit, was den Bezugspunkt zur Novelle herstellte.[37]

Fallbeschreibungen berichten über unnatürliche Verhaltensweisen von Menschen, die nicht der Norm entsprechen und aus diesem Grund als abnormal gelten. Trotz des hohen Grades an dargestellter Geistesstörung bilden sie die soziale Welt ab und schaffen so einen Aspekt, der mit dem Realitätsanspruch der Novellen einhergeht. Ein weiterer wichtiger Zusammenhang zwischen Novelle und Fallbeschreibung ist der einfache Aufbau in Form und Sprache. Jene ist durch ein immer ähnliches Vokabular geprägt.[38] Die dadurch entstehende psychologische Novelle thematisiert Fälle, die an die Grenze der Normalität stoßen. Ein psychisch erkrankter Mensch ist trotz seiner Leiden immer noch ein Teil der Gesellschaft, wenn auch nur bedingt. Bei ihm bleibt die Entscheidung, ob er am Ende der Schuldige ist oder nicht, weitgehend offen und für den Leser aufgrund der psychischen Störung nicht beurteilbar. Demzufolge behandelt die psychologische Novelle keine Themen, die mit Verbrechen oder Taten zusammenhängen, bei denen die Schuldfrage zu eindeutig ist. Die Dichter und Poeten verwendeten Beobachtungen der Mediziner über psychisch kranke Menschen, um daraus Themen und Stoffe für ihre Texte zu erschließen.[39] Um 1800 sank schließlich das Interesse an der Pathographie. In der Dichtung jedoch wurden weiterhin psychologische Themen aufgegriffen und in poetische Schriften verwandelt. Bis 1820 entstanden in der Folge jene Novellen, die sich ausschließlich um diesen Stoffkreis drehten.[40]

Die Gattung der Novelle fordert, wie bereits beschrieben, die Darstellung einer „unerhörten Begebenheit“, welche Sie innerhalb der psychologischen Novelle aus der Pathographie bezieht. Jene Begebenheiten bleiben damit im Rahmen der Realität. Die Novelle findet damit laut Schlaffer „den Ausweg in die unalltägliche Wirklichkeit der seelischen Krankheiten“ [41] und berichtet über das, was sich im Inneren der Menschen abspielt. Jener Stoff erzeugt auf Seiten der Novellenleser Mitleid und Mitgefühl, jedoch besteht kein Bedarf an einer Aufklärung.[42]

Die psychologische Novelle findet zwar in einer sozialen Welt statt, jedoch in jener, die sich im Kopf des Protagonisten abspielt. Dessen Seele wird von innen nach außen gekehrt und die tiefsten Gefühle werden offengelegt.[43] Die Novelle thematisiert die „Seelenqual“[44] des Protagonisten, wie Schlaffer sie bezeichnet. Die Welt, in welcher der Protagonist lebt, wird in eine erste und eine zweite Welt geteilt. In Ersterer ist er vernünftig und in der zweiten verfällt er dem Wahnsinn. Jene Szenen geschehen an alltäglichen Orten wie dem Wohnzimmer oder der Küche. In der psychologischen Novelle wird dem Leser ein Einblick in die zweite Welt geboten.[45]. Die Erzählung wird zu einem sich ständig wiederholendem, gleichen Anfang, in welchem der Wahnsinn des Protagonisten jedes Mal erneut ausbricht. Der Schluss der Handlung folgt daraufhin schlagartig und unerwartet.

[...]


[1] Marion Poschmann: Hundenovelle. Frankfurt am Main 2008.

[2] Vgl. Sascha Kiefer: Die deutsche Novelle im 20. Jahrhundert. Eine Gattungsgeschichte. Würzburg 2009, S. 28-38.

[3] Eintrag "Poschmann, Marion" in Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv, URL: http://www.munzinger.de.proxy.ub.uni-frankfurt.de/document/00000026923 (abgerufen von Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg am 6.6.2014)

[4] Brigitte Schulte: Melancholie. Von der Entstehung des Begriffs bis Dürers Melencolia I. Würzburg 1996.

[5] Vgl. Hannelore Schlaffer: Poetik der Novelle. Stuttgart 1993, S.225-239.

[6] Matias Martinez, Michael Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie. München 2009.

[7] [sic!], Schulte 1996, S.79.

[8] Heinrich Detering: Lass uns Gassi gehen in der Quecksteppe. In: Frankfurter Allgemeine. Fuilleton. Stand: 15. Oktober 2008. http://faz.net/-gr4-10sc9 (abgerufen am 07. Juni 2014).

[9] Dietmar Jacobsen: Herrin und Hund. In: Poetenladen. Stand: 21.11.2008. http://www. poetenladen.de/jacobsen-marion-poschmann.htm (abgerufen am 07. Juni 2014).

[10] Hartmut Böhme: Albrecht Dürer, Melencolia I. Im Labyrinth der Deutung. Frankfurt am Main 1989.

[11] Vgl. Rolf Füllmann: Einführung in die Novelle. Darmstadt 2010.

[12] Germán Garrido: Die Novelle im Spiegel der Gattungsgeschichte. Würzburg 2009.

[13] Eckermann 1986, S.203, zitiert nach Kiefer 2010, S.28.

[14] Vgl. Füllmann 2010, S.7.

[15] Vgl. Ebd., S.41.

[16] Vgl. Ebd., S.33.

[17] Vgl. Ebd., S.7.

[18] Vgl. Ebd., S.46.

[19] Vgl. Kiefer 2010, S.47.

[20] Vgl. Füllmann 2010, S.71.

[21] Vgl. Ebd., S. 85.

[22] Vgl. Ebd., S.88.

[23] Vgl. Ebd., S.93.

[24] Vgl. Ebd., S.8.

[25] Vgl. Füllmann 2010, S.9.

[26] Vgl. Ebd., S.10f.

[27] Vgl. Ebd., S.10.

[28] Vgl. Ebd., S.10.

[29] Vgl. Ebd., S.10.

[30] Vgl. Ebd., S.31f.

[31] Vgl. Ebd., S.35.

[32] Vgl. Ebd., S.32.

[33] Vgl. Füllmann 2010, S.36.

[34] Vgl. Garrido 2009, S.17.

[35] Vgl. Füllmann 2010, S.36.

[36] Vgl. Ebd., S.37.

[37] Vgl. Schlaffer 1993, S.225.

[38] Vgl. Schlaffer 1993, S.238.

[39] Vgl. Ebd., S.226f.

[40] Vgl. Ebd., S.228.

[41] Ebd., S.230.

[42] Vgl. Ebd., S.230.

[43] Vgl. Ebd., S.232.

[44] Ebd., S.234.

[45] Vgl. Schlaffer 1993, S.235.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die „unerhörte Begebenheit“ in der „Hundenovelle“ von Marion Poschmann
Veranstaltung
"Unerhörte Begebenheiten? Wiederholungen nur." - Neue Novellen
Autor
Jahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V292877
ISBN (eBook)
9783656900139
ISBN (Buch)
9783656900146
Dateigröße
467 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
begebenheit, hundenovelle, marion, poschmann
Arbeit zitieren
Maja Büttner (Autor), 2014, Die „unerhörte Begebenheit“ in der „Hundenovelle“ von Marion Poschmann, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/292877

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