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Rationalisierungsprozesse im Konsumverhalten. Vom bedienten zum handelnden Kunden am Beispiel zweier Bäckereiketten

Titre: Rationalisierungsprozesse im Konsumverhalten. Vom bedienten zum handelnden Kunden am Beispiel zweier Bäckereiketten

Dossier / Travail , 2014 , 19 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Maja Büttner (Auteur)

Sociologie - Consommation et Publicité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Konsum dominiert das Leben aller Menschen. Dadurch sichern wir uns unsere Nahrung, führen ein soziales Leben und verbringen unsere Freiheit. In allen Bereichen des täglichen Lebens entdecken wir Menschen dabei, wie sie eine Konsumhandlung vollziehen.

In meiner Arbeit möchte ich mich in einem Teil, ausgehend vom Konsumbegriff, mit dem Verhalten zweier Akteure in zwei Bäckereien beschäftigen, die dort eine Konsumhandlung in Form eines Kaufs von Backwaren vollzogen. Dazu machte ich Beobachtungen zu den reinen Handlungen, welche die Akteure ausführten, um davon ausgehend jene Handlungen mitei-nander zu vergleichen. Die Bäckereien an sich waren unterschiedlicher Art und es war ein Modernisierungs- und Rationalisierungsprozess von der einen zur anderen, aber auch innerhalb erkennbar.

Die zu untersuchende Fragestellung in dieser Arbeit lautet auf Basis dessen, welcher Wandel sich anhand der Rationalisierungsprozesse in den zwei beobachteten Bäckereiketten in Bezug auf das Konsumverhalten der Kunden nachvollziehen lässt. Dazu stelle ich in einem theoreti-schen Hauptteil zunächst den Begriff des Konsums näher vor und erläutere den Prozess, der bei einer Konsumhandlung abläuft. Da der Konsum einer Ware eine Handlung darstellt, die in der Soziologie als soziale Praktik definiert wird, stelle ich darauf aufbauend drei verschiedene Ansätze von Hörning, Reckwitz und Shove zu den Theorien sozialer Praktiken in ihren wesentlichen Charakteristika vor.
Dadurch soll der Begriff der Konsumhandlung vor dem Hintergrund der sozialen Praktik klarer und einsichtiger werden. Auch verdeutliche ich dadurch die Rolle des Subjekts, also des handelnden Akteurs und die der Artefakte, was für die spätere Darstellung der Beobachtungen von Nutzen ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage

2. Hauptteil

2.1 Der Begriff „Konsum“

2.2 Theorien sozialer Praktiken

2.2.1 Karl H. Hörning – Kulturtheoretischer Ansatz

2.2.2 Andreas Reckwitz – Vergleich mit Sozialtheorien

2.2.3 Elisabeth Shove – Science and Technology

2.3 Beobachtungen

2.3.1 Die traditionelle Bäckerei

2.3.2 Die Selbstbedienungsbäckerei

2.4 Vergleich

3. Fazit

3.1 Tradition versus Modernisierung

3.2 Zukunftsaussicht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel des Konsumverhaltens von Kunden in Abhängigkeit von Rationalisierungsprozessen, dargestellt anhand eines Vergleichs zwischen einer traditionellen Bäckerei und einer Selbstbedienungsbäckerei, unter Anwendung praxistheoretischer Ansätze.

  • Theoretische Grundlagen des Konsumbegriffs
  • Soziologische Theorien sozialer Praktiken (Hörning, Reckwitz, Shove)
  • Empirische Beobachtungen von Konsumhandlungen in Bäckereien
  • Analyse von Rationalisierung und Modernisierung im Konsumalltag

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Begriff „Konsum“

Die Begriffe „Konsum“ und „Konsumverhalten“ implizieren Tätigkeiten und Handlungen von Personen, die darauf abzielen, Waren und Dienstleistungen aus dem Markt zu entnehmen. In der heutigen Gesellschaft ist Konsum nicht mehr wegzudenken und findet in der selbstbestimmten Freizeit statt. Niemand kommt ohne ihn aus, denn fast jede Handlung, egal ob einkaufen oder einen Kinofilm schauen, ist damit verbunden. Zunächst noch als reine Sicherung der Existenz, geht der Konsum heute darüber hinaus und dient der Befriedigung alltäglicher Bedürfnisse.

Die Gesellschaft und mit ihr einhergehend das Konsumverhalten haben sich seit der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert stark verändert. Der steigende Wohlstand bedingte eine immer größer werdende Nachfrage an Konsum- und Luxusgütern, die man sich vorher nicht leisten konnte. Damit verbunden waren drei prägende Veränderungen in der Gesellschaft. Zum Einen unterstand die anspruchslose und genügsame Konsummoral der Menschen, welche mit einfachen, die Existenz sichernden Gütern auskam, einem regen Wandel. Sie wurde durch eine neue Form der Konsummoral ersetzt, welche auf Luxusgüter bedacht war. Dies geschah als Reaktion auf die steigenden Ansprüche und die sich ändernde Einstellung weiter Teile der Gesellschaft, was mit dem neu erlangten Wohlstand einherging. Dabei stand der Besitz des Individuums im Vordergrund, welcher nach außen hin demonstriert und für den Wert des Einzelnen geltend war. Neben diesen kulturellen Veränderungen vollzogen sich des Weiteren soziostrukturelle Wandlungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage: Einführung in das Thema Konsum und Erläuterung der Forschungsfrage zum Wandel des Konsumverhaltens durch Rationalisierung in Bäckereien.

2. Hauptteil: Theoretische Einordnung des Konsumbegriffs und der Theorien sozialer Praktiken sowie Darstellung der empirischen Beobachtungen in zwei Bäckereiformen.

2.1 Der Begriff „Konsum“: Definition und gesellschaftliche Entwicklung des Konsums vom Mittel zur Existenzsicherung hin zum sozialen Handeln.

2.2 Theorien sozialer Praktiken: Vorstellung praxeologischer Ansätze zur Beschreibung sozialen Handelns.

2.2.1 Karl H. Hörning – Kulturtheoretischer Ansatz: Erläuterung der sozialen Praktik als routinierte Ausführung von Handlungsweisen und Handlungsmustern.

2.2.2 Andreas Reckwitz – Vergleich mit Sozialtheorien: Darstellung der Praxistheorie mit Fokus auf praktischem Können, Körpern und Artefakten.

2.2.3 Elisabeth Shove – Science and Technology: Verbindung der Praxistheorie mit Technik und Abgrenzung zum ABC-Ansatz.

2.3 Beobachtungen: Methodische Erläuterung der durchgeführten Feldbeobachtungen in einer traditionellen und einer Selbstbedienungsbäckerei.

2.3.1 Die traditionelle Bäckerei: Beschreibung der Kaufhandlung und sozialen Praktik in einer traditionellen Bäckerei.

2.3.2 Die Selbstbedienungsbäckerei: Analyse der Kaufhandlung und sozialen Praktik unter Selbstbedienungsbedingungen.

2.4 Vergleich: Gegenüberstellung der beobachteten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Praktiken.

3. Fazit: Zusammenführende Beantwortung der Forschungsfrage basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen.

3.1 Tradition versus Modernisierung: Reflektion des Wandels durch Rationalisierung und Vergleich der Bäckereiformen.

3.2 Zukunftsaussicht: Ausblick auf die weitere Entwicklung von Selbstbedienungskonzepten und die Zukunft traditioneller Betriebe.

Schlüsselwörter

Konsum, Konsumverhalten, soziale Praktiken, Praxistheorie, Rationalisierung, Modernisierung, Bäckerei, traditionelle Bäckerei, Selbstbedienungsbäckerei, Konsumhandlung, Karl H. Hörning, Andreas Reckwitz, Elisabeth Shove, Artefakte, Alltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wandel des Konsumverhaltens bei Kunden, ausgelöst durch Rationalisierungsprozesse im Einzelhandel, am Beispiel des Vergleichs von traditionellen Bäckereien und Selbstbedienungsbäckereien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft theoretische Ansätze über soziale Praktiken (Praxistheorie) mit einer empirischen Analyse von Kaufhandlungen im Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welcher Wandel lässt sich anhand der Rationalisierungsprozesse in den zwei beobachteten Bäckereiketten in Bezug auf das Konsumverhalten der Kunden nachvollziehen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine praxistheoretische Perspektive und führt qualitative Beobachtungen von Konsumhandlungen in einer traditionellen Bäckerei sowie einer Selbstbedienungsbäckerei durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Abschnitt, der Begriffe und Autoren wie Hörning, Reckwitz und Shove vorstellt, sowie einen empirischen Abschnitt, in dem die Beobachtungen vor Ort detailliert geschildert und vergleichend analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Konsum, soziale Praktiken, Rationalisierung, Modernisierung und das spezifische Setting von Bäckereibetrieben.

Wie unterscheiden sich die beobachteten Bäckereiformen in der sozialen Praktik?

Während in der traditionellen Bäckerei der Diskurs mit dem Personal und Service eine zentrale Rolle spielt, ist die Praktik in der Selbstbedienungsbäckerei durch Eigenleistung, Schnelligkeit und Interaktion mit technischen Artefakten (wie Kaffeeautomaten oder Schaukästen) geprägt.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Zukunft traditioneller Bäckereien?

Die Autorin schätzt die traditionellen Bäckereien nicht als vom Aussterben bedroht ein, da sie durch Qualität und Service Vorteile bieten, die Selbstbedienungskonzepte nicht ersetzen können.

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Résumé des informations

Titre
Rationalisierungsprozesse im Konsumverhalten. Vom bedienten zum handelnden Kunden am Beispiel zweier Bäckereiketten
Cours
Konsumpraktiken
Note
2,0
Auteur
Maja Büttner (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
19
N° de catalogue
V292881
ISBN (ebook)
9783656900610
ISBN (Livre)
9783656900627
Langue
allemand
mots-clé
rationalisierungsprozesse konsumverhalten kunden beispiel bäckereiketten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maja Büttner (Auteur), 2014, Rationalisierungsprozesse im Konsumverhalten. Vom bedienten zum handelnden Kunden am Beispiel zweier Bäckereiketten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/292881
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Extrait de  19  pages
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