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Immaterielle Vermögenswerte und Vermögensgegenstände. Ein Vergleich zwischen IFRS und HGB

Title: Immaterielle Vermögenswerte und Vermögensgegenstände. Ein Vergleich zwischen IFRS und HGB

Presentation (Elaboration) , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christoph Werner (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die folgenden Ausführungen bieten einen Vergleich zwischen den Regelungen zu Immateriellen Vermögenwerten und -gegenständen nach HGB und IFRS. Dabei wird zunächst auf die Definition der beiden Begriffe eingegangen, um danach die Ansatzkriterien nach IFRS und HGB darzustellen. Weiterhin erfolgt eine Erst- sowie Folgebewertung nach IFRS und HGB. In einem letzten Punkt werden die Angabepflichten zu Vermögenswerten und -gegenständen wiedergegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Definitionen

1.1 Immaterielle Vermögenswerte (IFRS) und Vermögensgegenstände (HGB)

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Ansatzkriterien

2.1 Ansatzkriterien nach IFRS

2.2 Ansatzkriterien nach HGB

3 Bewertung

3.1 Erst- und Folgebewertung nach IFRS

3.2 Erst- und Folgebewertung nach HGB

4 Angabepflichten

4.1 Angaben nach IFRS

4.2 Angaben nach HGB

5 Schlussbetrachtung

5.1 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte und Vermögensgegenstände kritisch gegenüberzustellen, wobei insbesondere die Unterschiede und Angleichungen zwischen den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) und dem Handelsgesetzbuch (HGB) nach dem BilMoG untersucht werden.

  • Grundlegende Definitionen von immateriellen Werten und deren Abgrenzung
  • Differenzierung zwischen Forschungs- und Entwicklungsphasen
  • Ansatzkriterien für selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte
  • Vergleichende Analyse der Erst- und Folgebewertung
  • Gegenüberstellung der Angabepflichten im Anhang

Auszug aus dem Buch

1.1 Immaterielle Vermögenswerte (IFRS) und Vermögensgegenstände (HGB)

Im Standard IAS 38 sind die Regelungen zu den immateriellen Vermögenswerten enthalten. Unter dem Titel „Definitionen“ wird in IAS 38.8 der immaterielle Vermögenswert als ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz verstanden. Zusätzlich hat man als Definitionskriterien in IAS 38.10 die Identifizierbarkeit, die Verfügungsgewalt über eine Ressource und Bestehen eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens vorausgesetzt, die IASB weist ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle Voraussetzungen gleichzeitig vorliegen müssen. Dafür gibt es eine nicht abschließende Auflistung von immateriellen Ressourcen in IAS 38.9, z. B. Patente, Urheberrechte, Filmmaterial, Kundenlisten, Computersoftware, Franchiseverträge, Kunden- oder Lieferantenbeziehungen, Kundenloyalität, Marktanteile oder Absatzrechte.

Identifizierbar ist ein Vermögenswert, wenn er separierbar ist, d. h. er kann vom Unternehmen getrennt und verkauft/übertragen/lizenziert/vermietet/getauscht werden. Er kann aber auch aus vertraglichen oder anderen gesetzlichen Rechten entstehen. Diese positive Abgrenzung der Identifizierbarkeit wird durch IAS 38.11 ergänzt, nämlich der negativen Abgrenzung zu einem Geschäfts- oder Firmenwert.

Die Verfügungsgewalt über eine Ressource wird auch als Beherrschung in IAS 38.13-38.16 erläutert. Vorrangig geht es darum, dass eine Verfügungsgewalt vorherrscht, die den Zugriff von Dritten auf dieses Nutzen beschränken kann. Hoffmann beschreibt es in seinem Kommentar zur IFRS als eine Kontrolle von Rechten, die vor Gericht durchsetzbar sind.

Der künftige wirtschaftliche Nutzen aus einem immateriellen Vermögenswert kann z. B. ein Erlös sein, eine Kosteneinsparung oder ein anderer Vorteil, der sich durch die Verwendung für das Unternehmen ergibt. Hoffmann sieht in diesem Kriterium eine überflüssige Voraussetzung, da aus dem Rahmenkonzept F.89 ohnehin ein wirtschaftliches Nutzen eines Vermögenswertes vorschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definitionen: Das Kapitel erläutert die terminologischen Grundlagen und Kriterien für immaterielle Vermögenswerte nach IFRS und grenzt diese vom handelsrechtlichen Begriff des Vermögensgegenstands ab.

2 Ansatzkriterien: Hier werden die Voraussetzungen für die Aktivierung, insbesondere die Unterscheidung zwischen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sowie die Wahlrechte nach HGB gegenüber der IFRS-Regelung, analysiert.

3 Bewertung: Dieses Kapitel behandelt die unterschiedlichen Methoden der Erst- und Folgebewertung sowie die Anforderungen an die Anschaffungs- und Herstellungskosten in beiden Regelwerken.

4 Angabepflichten: Hier werden die Anforderungen an die Berichterstattung im Anhang dargestellt, wobei die IFRS-Standards detaillierter in der Gruppenbildung sind als das HGB.

5 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die Angleichung durch das BilMoG zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen durch EU-Bilanzrichtlinien.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögenswerte, IFRS, HGB, BilMoG, Ansatzwahlrecht, Aktivierungsgebot, Forschung und Entwicklung, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Folgebewertung, Anhangangaben, IAS 38, Identifizierbarkeit, Verfügungsgewalt, wirtschaftlicher Nutzen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die Behandlung von immateriellen Vermögensgegenständen bzw. Assets zwischen den internationalen Standards (IFRS) und den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HGB).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition von immateriellen Werten, die Kriterien für deren Bilanzansatz, die Bewertungsmethoden sowie die spezifischen Angabepflichten im Anhang.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Unterschiede in der Rechnungslegungspraxis nach der Einführung des BilMoG aufzuzeigen und die Konvergenz zwischen IFRS und HGB zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende und literaturgestützte Analyse der einschlägigen Gesetze, Standards (IAS 38) und Fachkommentare.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Definitionen, Ansatzkriterien, Bewertungsgrundsätze sowie die Pflicht zur Offenlegung im Anhang.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere IFRS, HGB, Immaterielle Vermögenswerte, BilMoG, Aktivierung und Bewertung.

Wie unterscheidet sich die Behandlung von Forschung und Entwicklung nach IFRS und HGB?

Während die IFRS eine detaillierte Trennung der Phasen fordern und für Entwicklungskosten ein Aktivierungsgebot vorsehen, bietet das HGB ein Aktivierungswahlrecht an.

Warum spielt der Gläubigerschutz bei der HGB-Bilanzierung eine Rolle?

Bei Ausübung des Aktivierungswahlrechts für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände muss nach § 268 (8) HGB eine Ausschüttungssperre beachtet werden, um Eigenkapital zu schützen.

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Details

Title
Immaterielle Vermögenswerte und Vermögensgegenstände. Ein Vergleich zwischen IFRS und HGB
College
University of Applied Sciences Paderborn
Course
IFRS
Grade
1,0
Author
Christoph Werner (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V293094
ISBN (eBook)
9783656903963
ISBN (Book)
9783656903970
Language
German
Tags
immaterielle vermögenswerte vermögensgegenstände vergleich ifrs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Werner (Author), 2015, Immaterielle Vermögenswerte und Vermögensgegenstände. Ein Vergleich zwischen IFRS und HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293094
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