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Erlebnisbericht über das Ende des Zweiten Weltkrieges

Title: Erlebnisbericht über das Ende des Zweiten Weltkrieges

Project Report , 2015 , 48 Pages

Autor:in: Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Wolfgang Piersig (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II
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Summary Excerpt Details

Zweiter Weltkrieg und das Erinnern an das mit ihm verbundene Leid und die von ihm ausgehende Gewalt für unschuldige Nationen und Menschen, das ist bis heute ein aktuell gebliebenes Thema. Aus der gegenwärtigen sehr brisanten Weltsituation schlussfolgend, ist es nicht nur für die Gegenwart eine hohe gemeinsame Verpflichtung, die Historie anzunehmen wie auch Geschehenes nicht zu vergessen, die Erinnerung an die Opfer und Geschehnisse Häftlingslager für ca. 1.000 Personen, eine Außenstelle des KZ Groß-Rosen, wachzuhalten und die richtigen Lehren aus diesem schrecklichen, grauenvollen Ereignis für alle Zukunft daraus zu ziehen. Dies ist man den Opfern von Krieg, Folter, Gewalt, Terror, Faschismus, Rassismus, den Hinterbliebenen, aber vor allem den Kindern und Kindeskindern schuldig. Kamenz war Geburts-, Wohn- und Arbeitsort des Autors wie auch Ausgangs- und Endpunkt seiner Niederschrift.
Schon frühere Kriege brachten der Stadt mancherlei Nöte, wie die Kriege Friedrich des Großen (1740-1792), z.B. 1745, ebenso der „Siebenjähre Krieg“ (1756-1763). Auch die Napoleonischen Kriege lieferten Miseren, wie die Militärlasten von 1812, wo vom 25. März bis 9. April 15.000 Bayern, 12.000 Franzosen, 20.000 Italiener die Stadt passierten, denen Napoleons Bruder Joachim, König von Neapel, folgte wie auch Kosaken und das 80.000 Mann starke Blücherʼsche Corps u.a. Militärs.
Garnisonierung bestand 1866 bis 1877 mit dem 2. Bataillon des 103. Infanterie-Regiments. Weitere folgten 1896 und 1907 mit dem 1. Bataillon mit Regimentsstab des 13. Infanterieregiments Nr. 178, folgend mit dem 2. Bataillon des gleichen Regiments. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges (1914) wurde hier mit das Königlich Sächsische Reserve-Infanterie-Regiment 242 aufgestellt. Bis 1990 befand sich in den Kasernen die OHS der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung der NVA mit zeitweise 1.500 Studierenden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Textteil.

Einleitung.

Kamenz in der Zeit ab 1933.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges.

Erlebnisse aus dieser Zeit in Kamenz, auf der Flucht nach dem Protektorat Böhmen – Sudetenland – und auf der Rückkehr nach Kamenz.

Rückkehr des Kamenzer Postbus-Trecks aus dem damaligen Protektorat Böhmen nach der Bekanntgabe über die Einstellung der Kampfhandlungen am Dienstag, den 8. Mai 1945.

Wie sich das Leben für mich (Vati) in Kamenz nach meiner Rückkehr gestaltete.

Die Tage der Zurückholung der in Mittelndorf (Sächsische Schweiz) festliegenden Familienangehörigen und Verwandten – die Stäglich Eltern, Tante Irene Kirbach, geb. Stäglich, mit Tochter Christine und Lotte (meine Frau) mit unserem Sohn Wolfgang.

Anlagen.

Anlage 1: Appell des Amtswalters der NSDAP zur Flucht an die Einwohner von Kamenz.

Anlage 2: Heeresberichte. Kamenzer Tageblatt vom 1. März 1945.

Anlage 3: Heeresberichte Kamenzer Tageblatt. 4. Sonderausgabe vom 25. April 1945.

Anlage 4: Der Freiheitskampf. Nachrichtenblatt der NSDAP – Kreisleitung Kamenz – Nr. 3 - Dienstag, den 1. Mai 1945. Aufklärung über die Evakuierung.

Anlage 5: Todesanzeige A. Hitler. Kamenzer Tageblatt. 17. Sonderausgabe, 2. Mai 1945.

Anlage 6: Reise-Bescheinigung (Passierschein des BM zu Kamenz/Stadtpolizei) für Erich Piersig.

Anlage 7: Reise-Bescheinigung (Passierschein des BM zu Kamenz/Stadtpolizei) f. Charlotte Piersig.

Anlage 8: Beginn der Flucht aus Kamenz bis Teplitz, dann Trennung durch Fliegerangriff in Teplitz und alleinige Heimkehr von Vati mittels Fußmarsch von Teplitz über das Erzgebirge bei Olbernhau.

Anlage 9: Tage der Zurückholung, der in dem Ort Mittelndorf an der Staatsstraße Sebnitz – Schandau, festliegenden Familienangehörigen (Eltern Stäglich, Tante Irene, Christine, Lotte und Wolfgang).

Anlage 10: Das Ende des Zweiten Weltkrieges. Bericht nach russischen Aufzeichnungen vom 16. April bis 8. Mai 1945 mit dem Titel: Der Kampfweg des Sieges.

Tei1 1: 16. April 1945 - Berliner Operation beginnt.

Teil 2: 17. April 1945 - Kämpfe um Seelower Höhen.

Teil 3: 18. April 1945 – Seelower Höhen eingenommen.

Teil 4: 19. April 1945 – Einkreisung Berlins beginnt.

Teil 5: 21. April 1945 – Kampf in den Vororten Berlins.

Teil 6: 22. April 1945 – 8. Gardearmee steht in Wendenschloß.

Teil 7: 23. April 1945 – Straßenkämpfe in Berlin.

Teil 8: 25. April 1945 – Ring um Berlin schließt sich.

Teil 9: 26. April 1945 – Sowjetsoldaten kämpfen am Strausberger Platz.

Teil 10: 28. April 1945 – Operation Prag wird vorbereitet.

Teil 11: 29. April 1945 – Der Sturm auf den Reichstag beginnt.

Teil 12: 30. April 1945 – Nahkampf im Reichstagsgebäude.

Teil 13: 01. Mai 1945 - Die rote Fahne weht auf dem Reichstag.

Teil 14: 02. Mai 1945 - Berliner Garnison aufgespalten.

Teil 15: 03. Mai 1945 - Von Berlin – Richtung Prag.

Teil 16: 05. Mai 1945 - Prager Operation wird eingeleitet.

Teil 17: 06. Mai 1945 - Prager Operation beginnt.

Teil 18: 07. Mai 1945 - 2. Ukrainische Front beginnt Offensive.

Teil 19: 08. Mai 1945 - Rote Armee beendet siegreich den Krieg.

Anlage 11: Im Blickpunkt 30. Jahrestag. Sowjetarmee befreite die Stadt Kamenz.

Anlage 12: Zeittafeln der 1. und 2. Weißrussischen Front.

Abstract

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der Dokumentation und dem persönlichen Erinnern an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Kamenz sowie der anschließenden Flucht und Heimkehr des Autors Kurt Erich Piersig. Ziel ist es, die historischen Ereignisse durch einen Erlebnisbericht und die Zusammenstellung zeitgenössischer Dokumente sowie russischer Aufzeichnungen für nachfolgende Generationen zu bewahren.

  • Die historische Situation in Kamenz ab 1933 und während der NS-Herrschaft.
  • Persönliche Fluchterlebnisse des Autors gegen Ende des Krieges.
  • Die militärischen Abläufe und das Kriegsende nach sowjetischen Aufzeichnungen.
  • Der Prozess der Heimkehr und die Rückholung von Familienangehörigen.
  • Die Aufarbeitung der Ereignisse anlässlich des 30. Jahrestages.

Auszug aus dem Buch

Erlebnisse aus dieser Zeit in Kamenz, auf der Flucht nach dem Protektorat Böhmen – Sudetenland – und auf der Rückkehr nach Kamenz.

Durch das unaufhaltsame Vordringen der alliierten Streitkräfte seit Mitte 1944 – im Westen die Armeen der Amerikaner, Engländer und Franzosen, im Osten die Divisionen der Sowjets, Polen sowie die Partisanengruppierungen der von uns vorher überfallenen Oststaaten, wurde die Situation für Hitler-Deutschland immer bedrohlicher, zumal die genannten verbündeten Armeen Anfang des Jahres 1945 die ehemaligen deutschen Ost- und Westgrenzen überschritten hatten bzw. sich diesen näherten.

In der Nacht zum 19. April 1945 waren polnische Truppen aus Richtung Bautzen kommend bis kurz vor Kamenz vorgedrungen, hatten sich dann aber mehr südlicher gehalten und zogen von Thonberg-Prietitz kommend in Richtung Hennersdorf – Gersdorf – Steina – Pulsnitz – Bretnig Großröhrsdorf – Radeberg weiter, wo sie von deutschen Truppen aufgehalten und zurückgeschlagen wurden.

In der vorerwähnten Nacht zum 19. April 1945 gegen 2 Uhr, wo bereits östliche Truppen schon vor Kamenz operierten, wurden die Einwohner von Kamenz durch die Amtswalter der NSDAP mit der Aufforderung geweckt, sofort auf die Flucht in Richtung Pulsnitz zu gehen. Dieser Appell hatte folgenden Wortlaut (s.a. Original in Anlage 1, S. 23):

Zusammenfassung der Kapitel

Textteil: Einführung in die Thematik der Arbeit sowie Beschreibung der historischen und lokalen Gegebenheiten in Kamenz.

Einleitung: Reflexion über die Bedeutung des Erinnerns an das Leid des Zweiten Weltkrieges und die Vorstellung des Autors.

Kamenz in der Zeit ab 1933: Darstellung der Etablierung der NS-Herrschaft in Kamenz sowie Schilderung des Schicksals von Zwangsarbeitern und Häftlingen im Außenlager Kamenz-Herrental.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges: Bericht über die militärische Bedrohung durch alliierte Streitkräfte und die Anordnung der Evakuierung der Stadt.

Erlebnisse aus dieser Zeit in Kamenz, auf der Flucht nach dem Protektorat Böhmen – Sudetenland – und auf der Rückkehr nach Kamenz: Detaillierte Schilderung der persönlichen Fluchterfahrungen des Autors und der Trennung von seiner Familie.

Rückkehr des Kamenzer Postbus-Trecks aus dem damaligen Protektorat Böhmen nach der Bekanntgabe über die Einstellung der Kampfhandlungen am Dienstag, den 8. Mai 1945: Schilderung der schwierigen Heimreise der Postbus-Gruppe und der Aufnahme im Gasthof Mittelndorf.

Wie sich das Leben für mich (Vati) in Kamenz nach meiner Rückkehr gestaltete: Schilderung der Ankunft in Kamenz, der Suche nach verbliebenem Eigentum und der schwierigen Lebensbedingungen nach dem Krieg.

Die Tage der Zurückholung der in Mittelndorf (Sächsische Schweiz) festliegenden Familienangehörigen und Verwandten – die Stäglich Eltern, Tante Irene Kirbach, geb. Stäglich, mit Tochter Christine und Lotte (meine Frau) mit unserem Sohn Wolfgang: Schilderung der riskanten und anstrengenden Unternehmung zur Zusammenführung der Familie nach Kamenz.

Schlüsselwörter

Zweiter Weltkrieg, Kamenz, Flucht, Rückkehr, NS-Herrschaft, Zwangsarbeit, KZ-Außenlager, Rote Armee, Kriegsende, Zeitzeugenbericht, Evakuierung, Mittelndorf, Kriegsereignisse, Dokumentation, 1945.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein Erlebnisbericht von Kurt Erich Piersig über das Ende des Zweiten Weltkrieges, insbesondere mit Fokus auf die Ereignisse in Kamenz und die Flucht seiner Familie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die NS-Zeit in Kamenz, die Zwangsarbeit im Lager Herrental, die Evakuierung der Bevölkerung 1945 sowie die Flucht und die abenteuerliche Heimkehr des Autors.

Was ist das primäre Ziel des Berichts?

Das Ziel ist, das Geschehene zu dokumentieren, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und die persönlichen Erfahrungen des Autors als historisches Zeugnis für die Nachwelt zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um einen dokumentarischen Erlebnisbericht, der durch eine umfangreiche Anlagensammlung, bestehend aus Originalquellen wie Heeresberichten und Reisebescheinigungen, gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erlebnisse der Flucht, die Rückkehr nach Kamenz sowie die schwierige logistische Aufgabe der Zusammenführung der Familie aus Mittelndorf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kamenz, Flucht, 1945, Kriegsende, KZ-Außenlager und Zeitzeugenbericht charakterisiert.

Wie verhielt sich die Bevölkerung in Kamenz angesichts der nahenden Front?

Die Bevölkerung war durch die Evakuierungsbefehle und die ständige Gefahr durch Granatbeschuss sowie die Unsicherheit der militärischen Lage in großer Bedrängnis.

Was passierte mit der Familie des Autors während der Flucht?

Die Familie wurde durch einen Fliegerangriff in Teplitz getrennt, woraufhin der Autor alleine nach Kamenz zurückkehrte und später in einer aufwendigen Rettungsaktion die Familienmitglieder in Mittelndorf abholte.

Welche Bedeutung hatten die in der Arbeit genannten Dokumente?

Die Anlagen (Passierscheine, Heeresberichte, Aufrufe) dienen als authentische Belege für die offizielle NS-Propaganda, die behördliche Evakuierung und die rechtlichen Bedingungen während der Fluchtzeit.

Wie gelang es dem Autor, seine Familie zurückzuholen?

Durch die Beschaffung einer offiziellen Reisebescheinigung und den Einsatz eines Fahrrads sowie später eines Handwagens für die Rückwanderung zu Fuß von der Sächsischen Schweiz nach Kamenz.

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Details

Title
Erlebnisbericht über das Ende des Zweiten Weltkrieges
Author
Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Wolfgang Piersig (Author)
Publication Year
2015
Pages
48
Catalog Number
V293107
ISBN (eBook)
9783656904229
ISBN (Book)
9783656904236
Language
German
Tags
erlebnisbericht ende zweiten weltkrieges
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Wolfgang Piersig (Author), 2015, Erlebnisbericht über das Ende des Zweiten Weltkrieges, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293107
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