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Rezension zu „Frauen und Jungen – Eine pädagogische Herausforderung“ von Ilka Weigand

Titre: Rezension zu „Frauen und Jungen – Eine pädagogische Herausforderung“ von Ilka Weigand

Recension Littéraire , 2013 , 10 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Daniela Siebert (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Mit der Frage nach Geschlechtergerechtigkeit beschäftigt sich die Autorin nicht allein aus aktuellem Anlass.
Seit mehreren Jahren ist dieses Thema in Kindertagesstätten oder Schulen aktuell. Die Autorin Ilka Weigand nimmt diese Thematik mit ihrem Buch auf und geht unter anderem auf unterschiedliche Aspekte in der frühkindlichen Betreuung ein.

Ilka Weigand ist selbst Erzieherin und Dipl. Sozialpädagogin. Durch ihre mehrjährige Arbeit in Krippe, Hort, Kindertagesstätte und Einrichtungen für Menschen mit Mehrfachbehinderung, greift sie auf fundiertes, praxisorientiertes Fachwissen zurück.
Weiterhin übernahm sie die Konzeption vom KIGA-Kongress, den Aufbau der ersten Fachmesse für Erziehern/innen, welcher später ein Teil der didacta wurde.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Der Erwerb von Identität und Geschlechtsidentität bei Jungen

1.1 Junge oder Mädchen?

1.2 Das biologische Geschlecht

1.3 Das soziologische Geschlecht

1.4 Sozial-kognitive Entwicklung in Verbindung mit Geschlechtsidentität

2. Bindung als Grundlage für Erziehung

2.1 Jungen sind das schwächere Geschlecht

2.2 Bindung in der frühen Kindheit

2.3 Männer und Jungen

2.4 Frauen und Jungen

2.5 Die Triade Mutter – Vater – Sohn

3. Die Situation von Jungen in der Kindertagesstätte

3.1 Gesetzliche Grundlagen aus dem KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz)

3.2 Empfehlungen aus dem Bayerischen Erziehungs- und Bildungsplan

3.3 Gender Mainstreaming in der Kindertagesstätte

3.4 Erzieherinnen und Jungen

3.5 Geschlechtsspezifische Jungenarbeit als Grundlage für Chancengleichheit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Rezension befasst sich mit dem Werk „Frauen und Jungen – Eine pädagogische Herausforderung“ von Ilka Weigand. Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Relevanz einer geschlechtssensiblen Pädagogik in Kindertagesstätten kritisch zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie Jungen in ihrer individuellen Identitätsentwicklung besser unterstützt werden können.

  • Grundlagen der Identitäts- und Geschlechtsidentitätsentwicklung bei Kindern.
  • Die Bedeutung von Bindung als Fundament erfolgreicher Erziehungsprozesse.
  • Herausforderungen für Jungen im Kontext der weiblich dominierten Erziehungslandschaft.
  • Umsetzung von Gender Mainstreaming und geschlechtergerechter Pädagogik in der Praxis.
  • Die Rolle der pädagogischen Fachkräfte und deren Selbstreflexion.

Auszug aus dem Buch

Der Erwerb von Identität und Geschlechtsidentität bei Jungen

Das erste Kapitel „Der Erwerb von Identität und Geschlechtsidentität bei Jungen“ (S. 15) ist in fünf Unterkapitel unterteilt. Das erste Unterkapitel „Junge oder Mädchen?“ (S. 17), befasst sich mit der Bedeutung und der Wichtigkeit der Festlegung des Geschlechts bereits bei der Geburt. Die Aussage, dass es ein gesundes Kind ist, ist nicht ausreichend. Die Festlegung des Geschlechts vermittelt den Menschen Sicherheit und man kann sie kategorisieren. Es kann zu Verunsicherungen kommen, wenn Menschen das Geschlecht nicht eindeutig feststellen können. Bei der Klärung dieser Unsicherheiten sollen wissenschaftliche Theorien helfen. Im Rahmen der Soziologie heißt es, „Menschen sind darauf angewiesen, sich als kontinuierlich und kohärente Person zu erleben und auch von anderen so wahrgenommen zu werden.“ (S. 19) Die Identität des Geschlechts entwickelt sich unter Beachtung der Zuschreibung von Geschlecht im Kontext zu den äußerlichen Geschlechtsmerkmalen und ebenso in der Auseinandersetzung mit der Umwelt. Diese beiden Grundstrukturen müssen aufeinander abgestimmt werden, was eine hohe Kompetenz erfordert. Darüber hinaus sollen z. B. Eltern Raum und Möglichkeiten anbieten, in welchen die Kinder die Geschlechtlichkeit vorfinden können. Diese sollte aber nicht exakt zugeschrieben werden. Daraus folgt, dass sich die Geschlechtsidentität nur entwickeln kann, wenn Kinder beide Modelle erleben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Erwerb von Identität und Geschlechtsidentität bei Jungen: Dieses Kapitel erörtert die wissenschaftlichen Grundlagen und soziologischen Aspekte der Geschlechtsidentitätsentwicklung, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Wechselwirkung von biologischen Anlagen und gesellschaftlichen Umwelteinflüssen liegt.

2. Bindung als Grundlage für Erziehung: Hier wird die zentrale Rolle sicherer Bindungen für die Entwicklung von Jungen untersucht, wobei kritisch hinterfragt wird, wie sich die Dominanz weiblicher Bezugspersonen auf die Entwicklung männlicher Rollenbilder auswirkt.

3. Die Situation von Jungen in der Kindertagesstätte: Dieses Kapitel transferiert die theoretischen Erkenntnisse in das institutionelle Setting, wobei gesetzliche Rahmenbedingungen und konkrete Konzepte wie das Gender Mainstreaming für die praktische pädagogische Arbeit diskutiert werden.

Schlüsselwörter

Geschlechtssensible Pädagogik, Jungenarbeit, Geschlechtsidentität, Bindungstheorie, Gender Mainstreaming, Kindertagesstätte, Identitätsentwicklung, Sozialisation, Chancengleichheit, Fachkräfte, Erziehung, Selbstreflexion, Rollenverständnis, Biologisches Geschlecht, Soziologisches Geschlecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Rezension grundsätzlich?

Die Rezension bewertet das Fachbuch von Ilka Weigand, das sich kritisch mit der Erziehung von Jungen und der notwendigen geschlechtssensiblen Pädagogik in Bildungseinrichtungen auseinandersetzt.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Werk ab?

Das Buch deckt die Identitätsentwicklung, die Bedeutung frühkindlicher Bindungen, das Verhältnis zwischen Jungen und Erziehern sowie die praktische Umsetzung von Gender-Konzepten in Kitas ab.

Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Arbeit?

Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte sowie Eltern für die spezifischen Bedürfnisse von Jungen zu sensibilisieren und eine geschlechtergerechte Erziehungspraxis zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methodik nutzt die Autorin?

Ilka Weigand verbindet soziologische und bindungstheoretische Fachkenntnisse mit einer praxisorientierten Analyse, die durch Tabellen, theoretische Fundierungen und Reflexionsimpulse gestützt wird.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Identitätsbildung, die Bindung als Erziehungsgrundlage und die institutionelle Situation von Jungen unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Typische Charakteristika sind Geschlechtssensibilität, Identitätsentwicklung, Gender Mainstreaming und die professionelle Reflexion der pädagogischen Arbeit.

Wie bewertet die Autorin die Bedeutung des Vaters in der Erziehung?

Die Rezension betont, dass eine positive Beziehung zum Vater für Jungen eine essenzielle Grundtendenz darstellt, wobei Väter oft durch neue Rollenanforderungen verunsichert sind.

Warum wird das Thema „Peergroups“ in der Kindertagesstätte hervorgehoben?

Peergroups werden als ein Faktor identifiziert, der durch sozialen Kontakt das Spielverhalten und die Festigung von Geschlechtsunterschieden bei Kindern maßgeblich beeinflusst.

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Résumé des informations

Titre
Rezension zu „Frauen und Jungen – Eine pädagogische Herausforderung“ von Ilka Weigand
Note
1,3
Auteur
Daniela Siebert (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
10
N° de catalogue
V293157
ISBN (ebook)
9783656904342
ISBN (Livre)
9783656904359
Langue
allemand
mots-clé
rezension frauen jungen eine herausforderung ilka weigand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniela Siebert (Auteur), 2013, Rezension zu „Frauen und Jungen – Eine pädagogische Herausforderung“ von Ilka Weigand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293157
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Extrait de  10  pages
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