Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion des ressources humaines - Divers

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Instrumente und Grundanforderungen

Titre: Das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Instrumente und Grundanforderungen

Texte Universitaire , 2010 , 43 Pages

Autor:in: Benjamin Vaupel (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Durchführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ist an verschiedene Belastungsfaktoren gebunden. In dieser Arbeit sollen einige ausgewählte Möglichkeiten zur Analyse des Gesundheitszustands der Mitarbeiter und der Erkennung von Belastungsfaktoren im Unternehmen aufgezeigt werden. Des Weiteren wird dargestellt auf welchen Ebenen Prävention erfolgen und wie eine weiterführende Gesundheitsförderung aussehen kann. Schließlich wird auf die Grundanforderungen, die an ein BGM gestellt werden, eingegangen.

Um den Gesundheitszustand eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter zu ermitteln bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. In diesem Abschnitt sollen ausgewählte, weil in der Praxis etablierte, Instrumente dargestellt werden. Die Diagnose soll durchgeführt werden um Ressourcen sinnvoll und zielgerichtet zu nutzen. Diese Ist-Analyse sollte den jeweiligen Größenverhältnissen der Unternehmen angepasst werden, um für die spezifischen Betriebsverhältnisse praktikabel zu bleiben. Eine Analyse der Gesundheitssituation ist nicht nur bei der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements notwendig, sondern ist auch sinnvoll um den Erfolg der Maßnahmen zu kontrollieren und um die Maßnahmen des Gesundheitsmanagement gegebenenfalls zu korrigieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Instrumente des betrieblichen Gesundheitsmanagements

1.1 Instrumente zur Diagnose des Gesundheitszustands

1.1.1 Fehlzeitenanalyse/Analyse des Krankenstands

1.1.2 Arbeitsunfähigkeitsanalyse

1.1.3 Altersstrukturanalyse

1.1.4 Arbeitsplatzanalyse

1.1.5 Mitarbeiterbefragung

1.1.6 Arbeitskreis Gesundheit

1.1.7 Gesundheitszirkel

1.1.8 Rückkehrgespräch

1.2 Prävention

1.2.1 Verhältnisprävention

1.2.2 Verhaltensprävention

1.2.3 Suchtprävention

1.3 Gesundheitsförderung

1.3.1 Bewegungsmanagement

1.3.2 Ernährungsmanagement

1.3.3 Stressmanagement

2 Grundanforderungen an ein BGM

2.1 BGM als Führungsaufgabe

2.2 Partizipation

2.3 Zusammenarbeit mit Externen

2.4 BGM als Lernprozess

2.5 Kommunikation und Marketing

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, ausgewählte Instrumente zur Diagnose des betrieblichen Gesundheitszustands darzustellen, Ebenen der Prävention und Gesundheitsförderung aufzuzeigen sowie grundlegende Anforderungen an ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zu definieren.

  • Diagnoseinstrumente wie Fehlzeitenanalysen, Befragungen und Gesundheitszirkel
  • Differenzierung zwischen Verhältnis- und Verhaltensprävention
  • Ansätze zur Gesundheitsförderung (Bewegung, Ernährung, Stressmanagement)
  • Erfolgsfaktoren für das BGM (Führung, Partizipation, Lernprozess)

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Arbeitsunfähigkeitsanalyse

Zur Vervollständigung der Fehlzeitenanalyse ist es sinnvoll die Arbeitsunfähigkeitsanalysen der Krankenkassen heranzuziehen. Solche Analysen, die in Gesundheitsberichten zusammengefasst werden, bieten die großen Krankenkassen in Deutschland an. Wenn mindestens 50 Prozent der Belegschaft bei einer dieser Krankenkassen versichert sind, ist die Validität der Analyse gegeben. Die Arbeitsunfähigkeitsanalysen der Krankenkasse liefern Informationen über die zugrunde liegenden Erkrankungen der Beschäftigten. Dabei wird von den Krankenkassen der Sozialdatenschutz gewährleistet, das heißt es sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich.

Die Arbeitsunfähigkeitsanalyse der Krankenkassen bezieht ihre Information aus den ärztlichen Bescheinigungen, welche den Kassen vorgelegt werden müssen. Die daraus gewonnen Daten können nach Diagnosegruppen geordnet werden, dabei spielen die Häufigkeit und die Dauer der Erkrankungen eine Rolle. Als Indikator für die Schwere von Erkrankungen werden die Arbeitsunfähigkeitstage pro Arbeitsunfähigkeitsfall errechnet. Ein weiterer Indikator ist die Arbeitsunfähigkeitsquote, welche die Zahl der Personen, die mindestens einmal im Jahr arbeitsunfähig erkrankt waren, und die Gesamtheit der Beschäftigten im Betrachtungszeitraum ins Verhältnis setzt. Daten der Arbeitsunfähigkeitsanalysen können sich auch nach Alter, Geschlecht und Tätigkeit aufschlüsseln lassen. Dabei werden Erkenntnisse gemacht, welche Gruppen besonders von bestimmten Erkrankungen im Unternehmen betroffen sind. Auffälligkeiten können dann mit den Durchschnittswerten der Branche verglichen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Instrumente des betrieblichen Gesundheitsmanagements: Dieses Kapitel stellt verschiedene praxisnahe Instrumente zur Diagnose, Prävention und Gesundheitsförderung vor, um den Gesundheitszustand in Unternehmen zu verbessern.

2 Grundanforderungen an ein BGM: Der Abschnitt erläutert die wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements, darunter Führungsverhalten, Mitarbeitereinbindung und die Gestaltung als kontinuierlicher Lernprozess.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Diagnose, Prävention, Gesundheitsförderung, Fehlzeitenanalyse, Arbeitsplatzanalyse, Mitarbeiterbefragung, Suchtprävention, Bewegungsmanagement, Ernährungsmanagement, Stressmanagement, Führungskultur, Partizipation, Arbeitsschutz, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit den Instrumenten und Grundvoraussetzungen zur Implementierung eines systematischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Analyse des Gesundheitszustands, die Differenzierung von Präventionsstrategien sowie Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung effektiver Möglichkeiten zur Analyse und Verbesserung der Gesundheitssituation von Mitarbeitern unter Berücksichtigung spezifischer betrieblicher Rahmenbedingungen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden theoretische Konzepte und Instrumente auf Basis einer Literaturanalyse vorgestellt, die in der Praxis zur Ist-Analyse und Maßnahmenplanung etabliert sind.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt diagnostische Instrumente (z.B. Arbeitsplatzanalyse, Mitarbeiterbefragung), präventive Ansätze sowie Anforderungen an Führung, Partizipation und Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören BGM, Prävention, Gesundheitsförderung, Diagnoseinstrumente, Partizipation und die Rolle der Führungskräfte.

Warum ist das Rückkehrgespräch ein wichtiges Diagnoseinstrument?

Es dient nicht nur der Ermittlung der Ursachen für Abwesenheiten, sondern stellt ein bedeutsames Führungsinstrument dar, um Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen.

Wie unterscheidet sich die Verhältnis- von der Verhaltensprävention?

Die Verhältnisprävention zielt auf die Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitsbedingungen ab, während die Verhaltensprävention das individuelle Verhalten und die Kompetenzen der Mitarbeiter fokussiert.

Warum ist die Einbindung von Externen im BGM wichtig?

Externe Akteure, wie Krankenkassen oder Netzwerke, unterstützen Unternehmen durch finanzielle Mittel, fachliches Know-how und Beratungsleistungen bei der Umsetzung von Gesundheitsmaßnahmen.

Fin de l'extrait de 43 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Instrumente und Grundanforderungen
Auteur
Benjamin Vaupel (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
43
N° de catalogue
V293233
ISBN (ebook)
9783656903284
ISBN (Livre)
9783656906926
Langue
allemand
mots-clé
betriebliche gesundheitsmanagement instrumente grundanforderungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Benjamin Vaupel (Auteur), 2010, Das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Instrumente und Grundanforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293233
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  43  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint