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Makroökonomische Stabilisierungspolitik. Die Instabilität des europäischen Währungssystems (Eurokrise)

Título: Makroökonomische Stabilisierungspolitik. Die Instabilität des europäischen Währungssystems (Eurokrise)

Trabajo , 2014 , 24 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Christina Ntouni (Autor)

Economía - Microeconomía, en general
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Der Zusammenbruch der US-amerikanischen Immobilienmärkte führte zu einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die auch die europäischen Ländern erheblich bedrohte und eine Schuldenkrise zur Folge hatte. Nach der Pleite von Lehman Brothers hat der Finanzsektor erhebliche Turbulenzen erfahren. Die Finanzkrise und die nachfolgende Rezession hat auch bedeutende Schwachstellen der EWWU aufgezeigt; was vor allem die großen Unterschiede der Leistungsbilanzen sowie die Entwicklung der Lohnstückkosten im Euroraum betrifft.

Insbesondere die südeuropäischen Länder haben große wirtschaftliche Probleme aufgewiesen. Die wirtschaftliche Lage vor allem in Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Italien verschlechterte sich dramatisch; die Investoren forderten immer höhere Zinsen und die Refinanzierungskosten stiegen auf Grund dessen so kräftig an, dass die betreffende Länder nicht mehr in der Lage waren ihre Verbindlichkeiten zu bedienen. Als Folge wurde die Stabilität des EWWU als ganzes bedroht.

Um die Krise einzudämmen wurde ein Bündel von Reformen beschlossen. Dazu gehörten temporäre sowie dauerhafte Instrumente und Maßnahmen der europäischen Länder. Die Einführung des Rettungsschirms sowie des dauerhaften ESM sollten die nachhaltige Stabilisierung der EWWU sicherstellen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Krise des europäischen Währungssystems

i) Erscheinungsformen und wohlfahrtsökonomische Konsequenzen

ii) Hypothesen zu den Entstehungsursachen der Eurokrise

3. Maßnahmen und Instrumente zur Bekämpfung der Krise

i) Traditionelle und neue Maßnahmen der europäischen Geld- und Kreditpolitik (EZB)

ii) Neue Instrumente: EFSF, ESM, „Eurobonds“

4. Traditionelle und neuere Ansätze der europäischen Finanzpolitik

i) „Maastricht-Kriterien“ (Konvergenzkriterien)

ii) Stabilitäts- und Wachstumspakt

5. Neue Reformansätze zu einer „Fiskalpolitischen Stabilitätsunion“

6. Bewertung der Erfolgsaussichten der Reformbemühungen

7. Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Ursachen und Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise sowie die daraufhin implementierten stabilisierungspolitischen Maßnahmen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie durch geldpolitische Eingriffe der EZB und neue fiskalpolitische Instrumente die Stabilität der Wirtschafts- und Währungsunion langfristig gesichert werden soll.

  • Analyse der strukturellen Schwachstellen und Ursachen der Eurokrise.
  • Evaluation der geldpolitischen Kriseninterventionen durch die EZB.
  • Untersuchung von Rettungsschirmen wie EFSF und ESM.
  • Überprüfung der Wirksamkeit fiskalischer Regeln und Reformansätze wie des „Fiskalpakts“.
  • Bewertung der ökonomischen Erfolgsaussichten für die betroffenen Krisenstaaten.

Auszug aus dem Buch

ii) Hypothesen zu den Entstehungsursachen der Eurokrise

Zur Entstehung der Eurokrise wurden verschiedene Faktoren als Auslöser betrachtet. Erstens haben die Leistungsbilanzungleichgewichte innerhalb der Eurozone die Krisenländer in eine Rezession getrieben (vgl. Abbildung 1). Bis zum Ausbruch der Krise haben sich in der Weltwirtschaft erhebliche Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzsalden herausgebildet. Einerseits gehört es zu einem der strukturellen Problemen der EWWU; es war nicht von Anfang an vorgesehen, wie damit umzugehen ist. Es wurde vor allem gehofft dass diese Ungleichgewichte im Laufe der Zeit über eine niedrigere Inflation in Ländern mit Defiziten und höherer Inflation in Ländern mit Überschüssen sich korrigieren würden. Die Leistungsbilanzdefizite haben stetig zu einer wachsenden gesamtwirtschaftlichen Verschuldung der Defizitländer gegenüber den Überschussländern geführt.

Des Weiteren geht es um ein Konstruktionsproblem der EWWU als Resultat des sogenannten „währungspolitischen Trilemma“, das aus drei Elemente besteht: Wechselkursstabilität, Kapitalverkehrsfreiheit und autonome Geldpolitik. Bei diesem Trilemma sind nur zwei Ziele gleichzeitig zu erreichen; mit dem Beitritt zur EWWU und mit der Schaffung eines Binnenmarktes mussten die europäischen Mitgliedsländer des Euro-Währungsgebiets auf seine autonome Geldpolitik verzichten. Das hat zur Folge dass eine Heterogenität aufgebaut wird, da der Wechselkurs als Anpassungsmechanismus fehlt, insbesondere was die Inflation betrifft. So haben erhebliche Unterschiede bei der Entwicklung der Lohnstückkosten seit dem Entstehen der EWWU in den Euroländern sich herausgebildet. Südeuropas hat die letzten Jahre eine Lohnstückkosten- und damit Preisentwicklung über dem 2% Inflationsziel der EZB aufgewiesen; dadurch hat sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder verschlechtert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen auf die EWWU, sowie die Notwendigkeit von Rettungsmaßnahmen.

2. Die Krise des europäischen Währungssystems: Dieses Kapitel erläutert die ökonomischen Erscheinungsformen der Krise sowie strukturelle Ursachen wie das währungspolitische Trilemma.

3. Maßnahmen und Instrumente zur Bekämpfung der Krise: Fokus auf die Rolle der EZB bei der Krisenintervention sowie die Etablierung temporärer und dauerhafter Rettungsschirme.

4. Traditionelle und neuere Ansätze der europäischen Finanzpolitik: Darstellung der ursprünglichen Maastricht-Kriterien und des Stabilitäts- und Wachstumspaktes als Rahmen für die Fiskalpolitik.

5. Neue Reformansätze zu einer „Fiskalpolitischen Stabilitätsunion“: Analyse neuerer Reformen wie des Fiskalpakts und der Verschärfung haushaltspolitischer Überwachungsmechanismen.

6. Bewertung der Erfolgsaussichten der Reformbemühungen: Diskussion der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen anhand der wirtschaftlichen Entwicklung ausgewählter Krisenländer.

7. Abbildungen: Dokumentation der statistischen Belege zur Krise in Form von grafischen Darstellungen.

Schlüsselwörter

Eurokrise, EWWU, EZB, Fiskalpolitik, Maastricht-Kriterien, Stabilitäts- und Wachstumspakt, EFSF, ESM, Leistungsbilanzungleichgewichte, Lohnstückkosten, Haushaltsdisziplin, Fiskalpakt, Rettungsschirme, Eurobonds, Strukturreformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die makroökonomische Stabilisierungspolitik in der Eurozone während und nach der europäischen Staatsschuldenkrise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Ursachen der Instabilität des Währungssystems, die Rolle der EZB und die fiskalpolitischen Reformen der EU.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Effektivität der ergriffenen Rettungsmaßnahmen und die fiskalpolitische Neuausrichtung auf ihre Nachhaltigkeit hin zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die offizielle Dokumente und wirtschaftswissenschaftliche Publikationen kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Krisenursachen, die Darstellung der Instrumente (EZB, Rettungsschirme) sowie die Evaluierung der Reformbemühungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Fiskalpolitik, Eurokrise, Stabilitätsmechanismen und Haushaltsdisziplin.

Warum wird das "währungspolitische Trilemma" als Ursache genannt?

Es verdeutlicht das Konstruktionsproblem, bei dem die Mitgliedstaaten zugunsten des Euro auf ihre autonome Geldpolitik verzichten mussten, was bei fehlender Lohnstückkosten-Flexibilität zu Instabilitäten führt.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der EZB?

Die EZB musste ihre traditionelle Rolle erweitern und durch unkonventionelle Maßnahmen wie den Ankauf von Staatsanleihen zur Stabilität beitragen, geriet dabei jedoch in Konflikt mit ihrem Unabhängigkeitsmandat.

Sind die Reformbemühungen aus Sicht der Autorin erfolgreich?

Die Autorin sieht positive Tendenzen in den betroffenen Ländern, betont jedoch, dass die politische und wirtschaftliche Reformpolitik zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit fortgesetzt werden muss.

Was sind Eurobonds im Kontext der Arbeit?

Eurobonds werden als Instrument gemeinsamer Haftung diskutiert, um die Refinanzierung von Krisenstaaten zu günstigen Konditionen zu ermöglichen, wobei deren politische Umsetzbarkeit kritisch hinterfragt wird.

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Detalles

Título
Makroökonomische Stabilisierungspolitik. Die Instabilität des europäischen Währungssystems (Eurokrise)
Calificación
1,0
Autor
Christina Ntouni (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
24
No. de catálogo
V293296
ISBN (Ebook)
9783656907817
ISBN (Libro)
9783656907824
Idioma
Alemán
Etiqueta
Eurokrise Makroökonomie Stabilisierungspolitik EU
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christina Ntouni (Autor), 2014, Makroökonomische Stabilisierungspolitik. Die Instabilität des europäischen Währungssystems (Eurokrise), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293296
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