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Die Charakterisierung der Mary Hackabout im Kupferstich "A Harlot's Progress" von William Hogarth (1732)

Título: Die Charakterisierung der Mary Hackabout im Kupferstich "A Harlot's Progress" von William Hogarth (1732)

Trabajo Escrito , 2015 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Arte - Artes visuales clásica, estilos
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Werk "A Harlot’s Progress" von William Hogarth. Besonderes Augenmerk lege ich dabei auf die Hauptperson der Mary oder Moll Hackabout. Wie und mit welcher Intension hat Hogarth sie in seinem Zyklus dargestellt und was hat sie für eine Wirkung für den Betrachter? Ich werde versuchen, einzelne Charaktermerkmale des Mädchens aufzuzeigen, um sie in den Gesamtzusammenhang setzen, um die lehrende Funktion des Werkes zu verdeutlichen.
Zunächst gebe ich eine kurze Einführung in die Kunst und Gesellschaft in England zu Hogarths Zeit. Darauf folgt eine ausführliche Beschreibung und Erklärung des Werkes. Anschließend gehe ich auf die Darstellung der Hauptperson ein und fasse diese am Ende nochmals zusammen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Kunst und Gesellschaft Hogarths seiner Zeit

2.2 Beschreibung und Erläuterung von A Harlots Progress

2.3 Die Figur der Mary Hackabout unter genauerer Betrachtung

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Charakterisierung der Hauptfigur Mary Hackabout in William Hogarths Kupferstich-Zyklus „A Harlot’s Progress“ (1732). Dabei wird analysiert, mit welcher Intention der Künstler die Figur darstellte, welche Wirkung sie auf den zeitgenössischen Betrachter hatte und inwiefern der Zyklus als moralisierendes Werk fungiert, das gesellschaftliche Missstände und menschliche Abgründe thematisiert.

  • Analyse des 18. Jahrhunderts und gesellschaftlicher Normen in England.
  • Detaillierte Interpretation der sechs Bildtafeln des „Harlot’s Progress“.
  • Untersuchung der Charaktermerkmale und der Antihelden-Funktion von Mary Hackabout.
  • Reflexion über die lehrende und abschreckende Wirkung von Hogarths Kunst.
  • Einordnung der literarischen und künstlerischen Vorbilder, die Hogarth beeinflussten.

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Figur der Mary Hackabout unter genauerer Betrachtung

Hogarth wird von der gesamten Wissenschaft verschieden Interpretiert, was von Wagner treffend formuliert wurde: „Was die Bedeutung des Hogarth‘schen Werkes betrifft, so muss zunächst gesagt werden, dass „Hogarth“ eine Konstruktion ist. Vom 18. Jahrhundert bis heute schuf sich jede Epoche ihren „Hogarth“. Daher ist das Verständnis seines Werkes zu sehen zu dieser (Re-)Konstruktion des Künstlers“31. Dies gilt auch für die Interpretation der Mary oder Moll Hackabout. Im Laufe der Jahre haben sich zahlreiche Wissenschaftler mit ihr beschäftigt. Wie bereits dargestellt (S.3) ist unklar wie ihr Vorname lautet, es lässt sich auch nicht weiter untersuchen, da in dem Werk nicht mehr Informationen gegeben sind als ihre Initialen (Abb.1). Da sie „nur“ ein Mädchen vom Land war, gibt es auch keine historischen Verweise auf sie, weil dies zu der Zeit, in der die Aristokratie sehr großen Einfluss hatte, unüblich war. Es wird angenommen, dass Hogarth die Inspiration der Figur Mary Hackabout von The Beggar’s Opera von John Gay gefunden hat, sowie am Roman Moll Flanders (1722) von Daniel Defoes.32 In der Oper geht es um die sogenannte Polly, welche ein schönes, schüchternes, unbedarftes und romantisches Mädchen ist. Hogarth hat der Oper auch ein Gemälde gewidmet welches eine Szene zeigt. Das Buch heißt „die fiktionale und moralisierte Autobiographie einer ehemaligen Dirne und Taschendiebin.33 Die Hauptfigur Mary findet sich bereits im Titel wieder, denn in the Harlots Progress steckt das Wort „Harlot“ drin, was ein „archaisch-biblisches Wort für „whore“ (Hure) ist, und den Betrachter auf „Vorbilder“ für die Antiheldin der Serie im Alten und Neuen Testament verweist.34 Mary ist in diesem Fall die „Harlot“ und ihre Situation scheint von Beginn an aussichtslos zu sein. Einzig und allein das zweite Bild des Zyklus (Abb. 2) zeigt eine scheinbar gute Situation, doch dieser Schein trügt, was aber Mary wohl nicht bewusst ist. Die Szene, dass Mary ihr Verhalten nicht zum Eigennutz haben kann. Mary handelt nämlich nicht aus einem inneren Interesse, sondern immer noch einem der gesellschaftlichen Illusion, dass sie die reale Lage nicht erkennen lässt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk von William Hogarth ein, benennt die Forschungsfrage zur Charakterisierung von Mary Hackabout und erläutert den methodischen Ansatz sowie die literarische Einordnung.

2. Hauptteil: Der Hauptteil beleuchtet den gesellschaftlichen Kontext des 18. Jahrhunderts, beschreibt und erläutert die sechs Platten des Zyklus „A Harlot’s Progress“ und analysiert detailliert die Rolle und Entwicklung der Hauptfigur.

3. Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen, konstatiert die negative Sichtweise der Literatur auf die Figur und reflektiert über die anhaltende Relevanz der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Hogarths Werk.

Schlüsselwörter

William Hogarth, A Harlot’s Progress, Mary Hackabout, 18. Jahrhundert, England, Kupferstich, Gesellschaftskritik, Moral, Antiheldin, Prostitution, Syphilis, Kunstgeschichte, Literaturgeschichte, Sozialgeschichte, Sittenbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den berühmten Bilderzyklus „A Harlot’s Progress“ von William Hogarth und untersucht dabei, wie die Künstlerin Mary Hackabout charakterisiert wird und welche moralischen Aussagen Hogarth damit vermittelt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die englische Gesellschaft im 18. Jahrhundert, die Rolle der Frau, moralische Verfallsprozesse, künstlerische Bildinterpretation und die soziale Funktion von Kunst als „modernes moralisches Sujet“.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Charaktermerkmale von Mary Hackabout aufzuzeigen und zu verstehen, wie Hogarth sie durch den Zyklus als eine Art „Antiheldin“ inszeniert, um eine lehrende und abschreckende Wirkung beim Betrachter zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kunsthistorische und literaturwissenschaftliche Analyse, gestützt auf eine Auswertung der relevanten Fachliteratur sowie die visuelle Untersuchung der Kupferstiche Hogarths.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Kontextualisierung der Zeit, eine detaillierte bildliche Beschreibung der sechs Stiche und eine vertiefende Analyse der Figur der Mary Hackabout im Spannungsfeld zwischen Opferrolle und gesellschaftlicher Illusion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem William Hogarth, A Harlot’s Progress, Moral, Gesellschaftskritik, Kupferstich und Antiheldin.

Wie unterscheidet sich Hogarths Darstellung von der zeitgenössischen Historienmalerei?

Hogarth ersetzte herkömmliche biblische oder mythologische Themen durch gleichwertige Darstellungen aus dem Alltagsleben, wodurch er ein neues Genre der „modern moral subjects“ schuf.

Warum wird Mary Hackabout in der Arbeit als "Antiheldin" bezeichnet?

Sie wird als Antiheldin tituliert, da ihre Geschichte nicht durch eigene, bewusste Entscheidungen bestimmt wird, sondern sie ständig Opfer der Ausbeutung durch andere Personen und gesellschaftliche Umstände ist, was sie zu einem belehrbaren Beispiel für den Betrachter macht.

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Detalles

Título
Die Charakterisierung der Mary Hackabout im Kupferstich "A Harlot's Progress" von William Hogarth (1732)
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Calificación
2,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
18
No. de catálogo
V293425
ISBN (Ebook)
9783656908753
ISBN (Libro)
9783656908760
Idioma
Alemán
Etiqueta
England Kunst Frühe Neuzeit Hogarth Geschichte Geselschaft A Harlots Progress
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Die Charakterisierung der Mary Hackabout im Kupferstich "A Harlot's Progress" von William Hogarth (1732), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293425
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