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Die gemeinsame Außenwirtschaftspolitik: Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP)

Titre: Die gemeinsame Außenwirtschaftspolitik: Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen  zwischen der EU und den USA (TTIP)

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 27 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Lija Grauberger (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die schnell voranschreitende Globalisierung, technischer Fortschritt und die Liberalisierung von Märkten erhöhen den Wettbewerbsdruck auf dem internationalen Markt. Insbesondere technische Produkte werden nicht mehr nur in einem Land produziert. Die einzelnen Teile z.B. für ein Auto werden in verschiedenen Ländern hergestellt und in einem weiteren Land z.B. in Deutschland zusammengebaut. Damit die einzelnen Produkte für Unternehmen und Verbraucher nicht kostenintensiv sind und der Handel mit diversen Gütern zum Wirtschaftswachstum beitragen kann, besteht die Notwendigkeit, den internationalen Handel durch den Abschluss von Freihandelsabkommen bzw. das Zusammenschließen zu Freihandelszonen zu liberalisieren und verschiedene Handelsbarrieren wie z.B. Zölle abzuschaffen.

Den Grundbaustein für die europäische Volkswirtschaft bildet gem. Art. 28 AEUV der gemeinsame europäische Binnenmarkt, auf dem freier Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr herrschen, somit wird der Handel innerhalb der EU nicht beeinträchtigt. Um die europäische Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt zu stärken und Wirtschaftswachstum zu generieren, ist die EU daran interessiert, mit anderen Regionen wie z.B. den USA Freihandelsabkommen abzuschließen.

Die Europäische Union und USA wollen ihre Handelsbeziehungen durch ein transatlantisches Freihandelsabkommen intensivieren. Die beiden größten Wirtschaftsräume der Welt sind darum bemüht den Handel zwischen den beiden Regionen zu liberalisieren. Hierfür sollen tarifäre sowie nichttarifäre Handelsbarrieren beseitigt werden. Die Zölle zwischen der EU und den USA sind nicht hoch und betragen im Durschnitt 3,5 und 7 %. Das größte Hindernis für den Handel zwischen den USA und der EU stellen jedoch die nichttarifären Hemmnisse, z.B. unterschiedliche technische Standards, Rechts- und Wettbewerbsvorschriften dar.

Die Europäische Union und die USA versprechen sich von der transatlantischen Handelspartnerschaft positive ökonomische Effekte sowie die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit für beide Regionen. Das besondere an TTIP ist, dass es weit über den klassischen Ansatz eines gewöhnlichen Freihandelsabkommens geht, welches i.d.R. die Abschaffung der Zölle zum Ziel hat, bei TTIP sollen insbesondere die nichttarifären Handelsbarrieren abgebaut werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ziel und Struktur der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen für Freihandelsabkommen

2.1 Definition Freihandelsabkommen

2.2 Definition tarifärer und nichttarifärer Handelsbarrieren

2.3 Definition Zollunion vs. Freihandelszone

2.4 Effekte von Freihandelsabkommen anhand der Club-Theorie

2.5 Die Freihandelsabkommen der EU mit Drittstaaten

3. Das Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA

3.1 Ziele und Inhalte der Verhandlungen über TTIP

3.2 Der Handel zwischen der EU und den USA

3.3 Der ökonomische Nutzen von TTIP

3.3.1 Die Handelsschaffungseffekte

3.3.2 Die Handelsablenkungseffekte

3.3.3 Die Wohlfahrtseffekte

3.4 Kontroverse Gesichtspunkte

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den ökonomischen Nutzen der geplanten Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zwischen den USA und der Europäischen Union. Das Ziel besteht darin, durch einen Vergleich aktueller Studien die ökonomischen Vorteile sowie potenzielle Kritikpunkte für beide Wirtschaftsräume wissenschaftlich zu analysieren.

  • Theoretische Grundlagen von Freihandelsabkommen und Zollunionen.
  • Analyse der Handelsbeziehungen und Handelsströme zwischen der EU und den USA.
  • Untersuchung von Handels- und Wohlfahrtseffekten mittels ökonomischer Modelle.
  • Diskussion kontroverser Aspekte wie nichttarifäre Hemmnisse und Transparenz der Verhandlungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Ziele und Inhalte der Verhandlungen über TTIP

Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA sollen durch eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft intensiviert werden. Das Ziel des TTIP ist der Abbau von tarifären und insbesondere nichttarifären Handelsbarrieren. Von einer transatlantischen Handelspartnerschaft versprechen sich beide Regionen neue Wachstumsimpulse für die europäische und amerikanische Wirtschaft und so langfristig eine Erhöhung der Wohlfahrt in beiden Regionen. Das umfassende Abkommen bringt Vorteile für Unternehmer und Verbraucher; die Preise für Güter und Dienstleistungen sollen durch die Abschaffung von tarifären und nichttarifären Handelshemmnisse sinken und die Beschäftigung steigen. Ferner hätten dadurch insbesondere die kleinen und mittelständischen Unternehmen einen besseren Zugang zum jeweiligen Markt.

Gemäß der EU-Kommission umfasst das transatlantische Handelsabkommen drei wesentliche Elemente: den Marktzugang, Regulierungsfragen und nichttarifäre Handelshemmnisse sowie die gemeinsamen Herausforderungen und Chancen des 21. Jahrhunderts. Zu den Themen, die den Marktzugang betreffen, gehören die vollständige Eliminierung von Zöllen, die Annäherung der Standpunkte in Bezug auf Ursprungsregeln, die Öffnung der Dienstleistungssektoren insbesondere in neuen Bereich z.B. im Verkehrswesen sowie die Anerkennung von Berufsqualifikationen in beiden Regionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ziel und Struktur der Arbeit: Diese Einleitung erläutert die zunehmende Globalisierung als Treiber für Freihandelsabkommen und definiert das Ziel, die Auswirkungen von TTIP auf Basis von Studien zu bewerten.

2. Theoretische Grundlagen für Freihandelsabkommen: Das Kapitel führt grundlegende Begriffe wie Freihandelsabkommen, Handelsbarrieren und Zollunionen ein und erklärt Effekte von Freihandelsabkommen mithilfe der Club-Theorie.

3. Das Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA: Der Hauptteil analysiert die Ziele der Verhandlungen, die Handelsströme zwischen den Partnern sowie die zu erwartenden ökonomischen Effekte und kritische Kontroversen.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des ökonomischen Nutzens, weist aber auch auf die Risiken für Drittstaaten sowie die ökologischen und sozialen Bedenken hin.

Schlüsselwörter

TTIP, Freihandelsabkommen, EU, USA, Welthandel, Handelsbarrieren, Nichttarifäre Hemmnisse, Wirtschaftswachstum, Wohlfahrtseffekte, Handelsschaffung, Handelsablenkung, Globalisierung, Zollunion, Binnenmarkt, Handelsbeziehungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Hintergründen und den voraussichtlichen Auswirkungen des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) zwischen der EU und den USA.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die theoretischen Grundlagen von Freihandelszonen, die Analyse der realen Handelsströme und eine kritische Auseinandersetzung mit den potenziellen wirtschaftlichen Folgen des Abkommens.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das primäre Ziel ist die fundierte Untersuchung des ökonomischen Nutzens von TTIP durch einen Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Studien renommierter Institute.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie den Vergleich von Ergebnissen aktueller ökonomischer Studien und Modellrechnungen, ergänzt durch anschauliche Beispiele.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Ziele der Verhandlungen, die Struktur des bilateralen Handels, die Effekte auf Handel und Wohlfahrt sowie kontroverse Themen wie Gesundheitsstandards und Verhandlungstransparenz.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie TTIP, Freihandelsabkommen, Wohlfahrtseffekte, Handelsschaffung und nichttarifäre Handelsbarrieren beschreiben.

Warum wird im Kontext von TTIP oft von der Club-Theorie gesprochen?

Die Club-Theorie hilft zu verstehen, wie Ländergruppen durch Kooperation Handelsvorteile erzielen können, verdeutlicht aber auch, wie der Nutzen durch zu hohe Transaktionskosten oder zu große Teilnehmerzahlen minimiert werden kann.

Welche Rolle spielen nichttarifäre Handelsbarrieren für das Abkommen?

Nichttarifäre Barrieren, wie unterschiedliche technische oder rechtliche Standards, stellen laut der Analyse die größte Hürde für den Handel zwischen der EU und den USA dar, weit über die bloßen Zollsätze hinaus.

Warum wird das Thema Fracking im Zusammenhang mit TTIP kritisch beleuchtet?

Kritiker befürchten, dass das Abkommen es Energiekonzernen ermöglichen könnte, die Fracking-Technologie in Europa rechtlich durchzusetzen, selbst wenn nationale Gesetze dies bisher untersagen.

Was sind die Hauptargumente der TTIP-Gegner bezüglich der Lebensmittelstandards?

Die Sorge besteht darin, dass durch eine Angleichung der Standards europäische Verbraucher künftig vermehrt mit Hormonfleisch, genveränderten Pflanzen oder chlorbehandelten Hühnern konfrontiert werden könnten, was die aktuellen hohen Schutzvorschriften aufweichen würde.

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Résumé des informations

Titre
Die gemeinsame Außenwirtschaftspolitik: Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP)
Université
University of Wuppertal
Note
1,7
Auteur
Lija Grauberger (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
27
N° de catalogue
V293548
ISBN (ebook)
9783656911036
ISBN (Livre)
9783656911043
Langue
allemand
mots-clé
außenwirtschaftspolitik verhandlungen freihandelsabkommen ttip Thema TTIP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lija Grauberger (Auteur), 2014, Die gemeinsame Außenwirtschaftspolitik: Die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293548
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Extrait de  27  pages
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