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Unterstützte Kommunikation bei Schülern mit Angelman-Syndrom

Título: Unterstützte Kommunikation bei Schülern mit Angelman-Syndrom

Texto Academico , 2001 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Franziska Waldschmidt (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Unter Berücksichtigung der Bedeutung von Kommunikation für jeden Menschen, kommt der Kommunikation als pädagogische Aufgabe eine wesentliche Stellung zu. Der Mangel an Kommunikationsmöglichkeiten kann weitreichende Folgen haben und zur Einschränkung der persönlichen Freiheit, zu Einsamkeit, sozialer Isolation und Fremdbestimmung führen. Insbesondere bei Menschen mit Behinderungen ist Kommunikation die Voraussetzung für assistierendes Helfen. Im Hinblick auf Schule sind weder Erziehung noch Unterricht ohne Kommunikation denkbar. Einerseits hat Erziehung die Aufgabe, kommunikative Fähigkeiten zu vermitteln, andererseits stellt Erziehung dabei selbst einen kommunikativen Prozess dar. „Die erzieherische Arbeit wird demnach dann erfolgreich sein, wenn sie sich an den Gesetzmäßigkeiten kommunikativer Prozesse orientiert, und wenn sie zu einer höchstmöglichen Verständigung führt.“

Bei Personen mit Angelman-Syndrom bedingen gerade die Beeinträchtigungen im Bereich der Kommunikation einen Großteil der Behinderung. Dabei wird in der Literatur betont, dass diese Beeinträchtigungen vor allem die verbal-expressiven Fähigkeiten und nicht so sehr die perzeptiven betreffen. Damit sind entscheidende Anhaltspunkte für eine Förderung im Bereich der Kommunikation bei Kindern und Jugendlichen mit AS gegeben.

Angesichts der Bedeutsamkeit von Kommunikation im pädagogischen Kontext allgemein und bei der Förderung von Schülern mit AS im Besonderen, werde ich mich in der folgenden Arbeit dem Thema Kommunikation bei Schülern mit Angelman-Syndrom widmen. Dazu nehme ich erstens eine Bestimmung des Begriffes Kommunikation vor und erörtere zweitens die Kommunikation von Kindern und Jugendlichen mit AS. In einem dritten und vierten Teil lege ich Fördermöglichkeiten, vornehmlich im nicht-lautsprachlichen Bereich dar. In diesem Zusammenhang gehe ich näher auf die Methoden der Unterstützten Kommunikation ein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegung Kommunikation

3. Kommunikation bei Kindern und Jugendlichen mit AS

3.1 Kognitive Faktoren:

3.2 Oralmotorische Faktoren:

3.3 Soziale Faktoren:

4. Grundlegung Unterstützte Kommunikation

5. Förderung durch Unterstützte Kommunikation

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der zentralen Rolle der Kommunikation für Schüler mit Angelman-Syndrom, indem sie theoretische Grundlagen beleuchtet und gezielte Fördermöglichkeiten im nicht-lautsprachlichen Bereich aufzeigt, um die Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern.

  • Grundlagen des Kommunikationsbegriffs und dessen Bedeutung
  • Analyse der spezifischen Kommunikationsbeeinträchtigungen beim Angelman-Syndrom
  • Kognitive, oralmotorische und soziale Einflussfaktoren
  • Methoden und Ansätze der Unterstützten Kommunikation (UK)
  • Praktische Aspekte der Förderung im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3. Kommunikation bei Kindern und Jugendlichen mit AS

Das Thema Kommunikation nimmt eine wesentliche Stellung in der Auseinandersetzung mit dem Angelman-Syndrom ein. Hierbei sind zwei Aspekte von Bedeutung. Zum einen scheint es bisher keine augenscheinliche Erklärung dafür zu geben, warum die Kommunikation auf die beschriebene Art und Weise, das heißt vor allem im expressiven Bereich der Lautsprache, beeinträchtigt ist. Hier wäre ausgehend vom klinischen Bild eine Diskussion möglicher Ursachen relevant. Zum anderen spielt Kommunikation, gerade für Eltern von Kindern mit AS, bezüglich des täglichen Umgangs eine entscheidende Rolle. Aus ihrer Sicht macht der Mangel an Ausdrucksmöglichkeiten einen Großteil der Behinderung der Kinder aus. Die Sprachentwicklung scheint im Vergleich zu anderen Entwicklungsbereichen deutlich verlangsamt. Möglicherweise stehen die Kommunikationsbeeinträchtigungen in engem Zusammenhang mit der bei Personen mit AS beschriebenen Hyperaktivität. Damit wird die Kommunikationsförderung von Kindern und Jugendlichen mit AS, sowohl hinsichtlich der Diagnostik als auch hinsichtlich des Ziels und der Durchführung von Unterricht und Erziehung, zu einer zentralen pädagogischen Aufgabe.

Anhand einer Überprüfung der Literatur werde ich nachstehend aufzeigen, welche genauen Angaben zur Kommunikation von Personen mit AS dort beschrieben sind. Dabei beziehe ich alle sprachrelevanten Aspekte, wie kognitive und organische-funktionelle Voraussetzungen sowie soziale Zusammenhänge, ein. Des Weiteren werde ich versuchen, daraus eventuelle Ursachen für die Kommunikationsbeeinträchtigung bei Personen mit AS abzuleiten. Am Schluss gebe ich eine kurze Zusammenfassung und skizziere daraus erwachsende Förderschwerpunkte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die essentielle Bedeutung von Kommunikation als pädagogische Aufgabe und beleuchtet die spezifische Situation von Schülern mit Angelman-Syndrom.

2. Grundlegung Kommunikation: Dieses Kapitel definiert Kommunikation als komplexen sozialen Prozess und erläutert verschiedene theoretische Modelle sowie die Unterscheidung zwischen lautsprachlichen und nicht-lautsprachlichen Mitteln.

3. Kommunikation bei Kindern und Jugendlichen mit AS: Hier werden die Ursachen und Erscheinungsformen der eingeschränkten expressiven Sprachfähigkeit bei Betroffenen detailliert untersucht.

3.1 Kognitive Faktoren: Es wird erörtert, inwiefern geistige Verzögerungen und Aufmerksamkeitsdefizite die Sprachproduktion beeinflussen und ob die Symbolfähigkeit bei Betroffenen grundsätzlich gegeben ist.

3.2 Oralmotorische Faktoren: Dieser Abschnitt analysiert strukturelle Anomalien der Artikulationsorgane und Koordinationsstörungen (Apraxie) als mögliche Gründe für die Sprachstörung.

3.3 Soziale Faktoren: Untersucht wird das interaktionale Entwicklungsmodell und die Frage, inwieweit Störungen in der sozialen Interaktion zwischen Kind und Bezugsperson zur Kommunikationsbeeinträchtigung beitragen.

4. Grundlegung Unterstützte Kommunikation: Das Kapitel führt in den sonderpädagogischen Ansatz der Unterstützten Kommunikation (UK) ein, der nichtsprechende Menschen durch alternative Kommunikationsmedien fördert.

5. Förderung durch Unterstützte Kommunikation: Abschließend werden praktische Strategien für den Einsatz von UK-Systemen im Schulalltag dargestellt, inklusive notwendiger Diagnose- und Auswahlkriterien.

Schlüsselwörter

Angelman-Syndrom, Unterstützte Kommunikation, AAC, Kommunikationsförderung, Sprachentwicklung, nicht-lautsprachliche Kommunikation, Pädagogik, sonderpädagogische Förderung, Symbolfähigkeit, orale Motorik, soziale Interaktion, inklusive Bildung, Mehrsprachigkeit, Fördermethoden, Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Unterstützung der Kommunikation von Schülern, die aufgrund des Angelman-Syndroms in ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit stark beeinträchtigt sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen menschlicher Kommunikation, die spezifischen sprachlichen Barrieren beim Angelman-Syndrom und die praktische Implementierung Unterstützter Kommunikation im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, die es Schülern mit Angelman-Syndrom ermöglichen, ihre Bedürfnisse trotz lautsprachlicher Defizite mitzuteilen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu kognitiven, motorischen und sozialen Aspekten der Kommunikation bei Betroffenen zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kommunikation, die Analyse von Ursachen für Sprachbeeinträchtigungen beim Angelman-Syndrom sowie eine umfassende Darstellung der UK-Methodik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Angelman-Syndrom, Unterstützte Kommunikation, Kommunikationsförderung und sonderpädagogische Didaktik beschreiben.

Welche Rolle spielen oralmotorische Faktoren beim Angelman-Syndrom?

Sie werden als potenzielle Ursache für die expressive Sprachstörung identifiziert, da Fehlbildungen oder Koordinationsstörungen im Mundbereich die Lautsprachproduktion physisch erschweren.

Warum wird die Förderung des Imitationsverhaltens als wichtig erachtet?

Die Förderung der Imitation gilt als wesentliche Voraussetzung für die Anbahnung der Symbolfähigkeit und verbessert die Qualität der sozialen Interaktion mit den Bezugspersonen.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl eines Kommunikationssystems für Schüler zu beachten?

Es müssen die individuellen kognitiven, motorischen und sensorischen Voraussetzungen sowie die Akzeptanz und Anforderungen des jeweiligen Lebensumfeldes des Schülers berücksichtigt werden.

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Detalles

Título
Unterstützte Kommunikation bei Schülern mit Angelman-Syndrom
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Rehabilitationswissenschaften)
Calificación
1,7
Autor
Franziska Waldschmidt (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
20
No. de catálogo
V293819
ISBN (Ebook)
9783656913856
ISBN (Libro)
9783656913863
Idioma
Alemán
Etiqueta
unterstützte kommunikation schülern angelman-syndrom
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Waldschmidt (Autor), 2001, Unterstützte Kommunikation bei Schülern mit Angelman-Syndrom, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293819
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