Diese Arbeit beschäftigt sich mit transformationaler Führung und ihren Effekten. Zunächst wird auf die Grundzüge dieses Führungsstils eingegangen und es werden zwei unterschiedliche Studien zum Thema (1. Goodwin et al. (2011), 2. Emery et al. (2007)) näher beleuchtet.
Beide Studien werden im Anschluss auf mögliche Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Bedeutung der Funde hin diskutiert.
Inhaltsverzeichnis
1. DAS KONZEPT DER TRANSFORMATIONALEN FÜHRUNG
2. ZENTRALE FORSCHUNGSERGEBNISSE
2.1 STUDIE 1
2.1.1 Thematischer Fokus
2.1.2 Hypothesen
2.1.3 Methoden
2.1.4 Ergebnisse
2.1.5 Ergebnisdiskussion
2.2 STUDIE 2
2.2.1 Thematischer Fokus
2.2.2 Hypothesen
2.2.3 Methoden
2.2.4 Ergebnisse
2.2.5 Ergebnisdiskussion
3. DISKUSSION
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der transformationalen Führung und analysiert deren Auswirkungen auf Mitarbeiter sowie Unternehmensergebnisse. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie transformationale Führung im Vergleich zu transaktionalen Ansätzen die Arbeitszufriedenheit und das organisationale Engagement von Mitarbeitern beeinflusst, wobei insbesondere die vermittelnde Rolle von Vertrauen beleuchtet wird.
- Grundlagen und Entstehung der transformationalen Führung
- Vergleich der Wirkmechanismen transformationaler und transaktionaler Führung
- Empirische Analyse des Effekts auf Arbeitszufriedenheit und Engagement
- Untersuchung der Rolle von Vertrauen als Mediator oder Moderator
- Methodische Bewertung anhand von zwei internationalen Studien
Auszug aus dem Buch
1. Das Konzept der transformationalen Führung
Seinen Ursprung hat der Entwurf der transformationalen Führung bei Bernhard Bass, der die Grundlage des Konzeptes wiederum in dem Buch „leadership“ von J.M.Burns (1978) sieht. Aus dem Blickwinkel des politischen Kontextes wird darin unter anderem beschrieben, dass sich erfolgreiche Führungspersonen durch die Transformation ihrer Anhängerschaft (z.B. durch begeistern, mobilisieren und überzeugen von höheren Zielen), von anderen, weniger erfolgreichen Führern, unterscheiden. In weiteren empirischen und theoretischen Schritten prüften Bass & Avolio (1995) nun, ob diese Erkenntnisse auch im Alltag präsent sind und veröffentlichten schließlich, wie in Abbildung 1.1 dargestellt, den ersten Entwurf zur transformationalen Führung in Form des „Full-Range-Models“.
Das Modell zeigt, dass sich das transformationale Führungskonzept als Weiterentwicklung der transaktionalen Führung versteht und es gleichzeitig Komponenten aus diesen Führungsansätzen in sich vereint. Der transaktionale Ansatz verfolgt den lerntheoretischen Grundsatz der Verstärkung (extrinsische Motivation durch Gegenleistung für Leistung) und wird u.a. durch ein weniger aktives Führungsverhalten charakterisiert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. DAS KONZEPT DER TRANSFORMATIONALEN FÜHRUNG: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Wurzeln der transformationalen Führung nach Bass und Burn und stellt das "Full-Range-Model" zur Abgrenzung gegenüber transaktionalen Führungsstilen vor.
2. ZENTRALE FORSCHUNGSERGEBNISSE: Hier werden zwei wissenschaftliche Studien (Goodwin et al., 2011 und Emery et al., 2007) detailliert vorgestellt, inklusive ihrer Hypothesen, Methoden und statistischen Ergebnisse bezüglich der Wirkung von Führung auf Mitarbeiter.
3. DISKUSSION: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der untersuchten Studien zusammen, bewertet deren wissenschaftliche Validität und erörtert Implikationen sowie Limitationen für die zukünftige Forschung und die Praxis der Personalführung.
Schlüsselwörter
Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Führungspsychologie, Mitarbeiterengagement, Arbeitszufriedenheit, Vertrauen, Mediator, Moderator, Full-Range-Model, Personalführung, Organisationspsychologie, Charisma, Führungseffektivität, Arbeitsleistung, Unternehmenskultur.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der transformationalen Führung und untersucht anhand zweier Studien deren psychologische Auswirkungen auf das Verhalten und die Einstellung von Mitarbeitern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen sind die Wirksamkeit transformationaler gegenüber transaktionaler Führung, der Einfluss auf das organisationale Engagement sowie die Rolle von Vertrauen innerhalb der Führungskräfte-Mitarbeiter-Beziehung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch den Vergleich zweier empirischer Studien aufzuzeigen, wie transformationale Führung die Arbeitszufriedenheit und das Engagement fördert und welche Rolle dabei Vertrauen als vermittelnde Variable spielt.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Der Autor führt eine Literatur- und Studienanalyse durch, bei der zwei quantitative, empirische Studien (Goodwin et al., 2011; Emery et al., 2007) und deren statistische Ergebnisse (u.a. Korrelations- und Regressionsanalysen) diskutiert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst das theoretische Konzept der transformationalen Führung definiert und anschließend die beiden genannten Studien hinsichtlich ihres Fokus, ihrer Hypothesen, ihrer methodischen Durchführung und ihrer Ergebnisse tiefgehend beleuchtet.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie transformationale Führung, Mitarbeiterengagement, Vertrauen, Mediator-Effekte und Führungseffektivität beschreiben.
Was untersuchte die Studie von Goodwin et al. bezüglich der Rolle von Vertrauen?
Die Studie untersuchte, ob Vertrauen lediglich ein Resultat transformationaler Führung ist oder eine komplexere Funktion erfüllt, wobei empirisch bestätigt werden konnte, dass Vertrauen als Mediator fungiert, aber nicht als Moderator.
Welche Schlussfolgerung ziehen die Autoren zur Geschlechterverteilung?
Beide Studien fanden keine signifikanten geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Ausprägung oder Häufigkeit, mit der Führungsstile von Männern oder Frauen angewendet werden.
- Arbeit zitieren
- Yann De Olivera (Autor:in), 2015, Transformationale Führung. Ein Vergleich zweier Studien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293911