Der Berliner Fitnessmarkt. Standortanalyse und Einstiegsstrategie


Bachelorarbeit, 2014
80 Seiten, Note: 2,75

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Vorhaben und Zweck
1.2 Problemstellung und Zielsetzung

2 Wirtschaftsstandort Berlin
2.1 Möglichkeiten und Entwicklung
2.2 Einblick in den Sport- und Fitnessmarkt

3 DSSV Eckdatenstudie 2014
3.1 Darstellung themenrelevanter Aspekte und Statistiken
3.1.1 Mitglieder- und Anlagenentwicklung
3.1.2 Gesamtmarktübersicht
3.1.3 Kern- und Zusatzangebot
3.1.4 Arbeitsmarkt
3.1.5 Geplante Investitionen
3.2 Aktuelle Fitnesstrends und Prognose 2014
3.3 Bezug zum Berliner Fitnessmarkt

4 Standortanalyse Berlin
4.1 Standortfaktoren
4.1.1 Einzugsgebiet
4.1.2 Soziodemografische Struktur
4.1.3 Konsumverhalten
4.1.4 Arbeitskräfte
4.1.5 Qualität des Umfeldes und Erreichbarkeit
4.1.6 Konkurrenten
4.2 Bewertung der Standortfaktoren
4.3 Standortentscheidung

5 Einstiegsstrategie
5.1 Existenzgründungsmöglichkeiten
5.1.1 Franchising
5.1.2 Studioübernahme/-kauf
5.1.3 Studiogründung
5.2 Businessplan
5.3 Kostenrichtwerte
5.4 Inhaltliche und räumliche Konzeption
5.5 Existenzgründungsentscheidung

6 Fazit und Ausblick

Literatur- und Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Reales BIP - Berlin im Vergleich mit Deutschland (eigene Darstellung)

Abbildung 2: Insolvenzen - beantragte Insolvenzen

Abbildung 3: Insolvenzen - Unternehmen

Abbildung 4: Arbeitsmarkt

Abbildung 5: Entwicklung Reaktionsquote Fitnessmarkt (in%)

Abbildung 6: Mitgliederentwicklung (eigene Darstellung) [gesamt]

Abbildung 7: Vergleich der mitgliederstärksten Trainingsform (absolut)

Abbildung 8: Anlagenentwicklung (absolut)

Abbildung 9: Anlagenstruktur Gesamtmarkt (in %)

Abbildung 10: Übersicht Gesamtmarkt (in %)

Abbildung 11: Entwicklung wichtiger Kennzahlen (in %)

Abbildung 12: Wirtschaftliche Situation (in %)

Abbildung 13: Preisstruktur (in %)

Abbildung 14: Anlagen nach Positionierung (eigene Darstellung) [in %]

Abbildung 15: Leistungsumfang Kernanagebote (eigene Darstellung) [in %]

Abbildung 16: Leistungsumfang Zusatzangebote (eigene Darstellung) [in %]

Abbildung 17: Beschäftigung nach Qualifikationen (eigene Darstellung)[in %]

Abbildung 18: Entwicklung der Studentenzahl und Ausbildungsverhältnisse (eigene Darstellung)

Abbildung 19: Mitarbeiterweiterbildung: Wenn ja, in welchen Bereichen (in %)

Abbildung 20: Geplante Investitionen (eigene Darstellung)[in %]

Abbildung 21: Top 20 Worldwide Fitness Trends for 2014

Abbildung 22: Veränderung der wirtschaftlichen Situation in den nächsten 12 Monaten (in %)

Abbildung 23: Durchschnittliche Mitgliederentwicklung je Anlage

Abbildung 24: Stadtgebiet Berlin und Umgebung

Abbildung 25: Fortgeschriebene Bevölkerung auf Basis1987/1990 in Berlin am 31. Dezember 2012 nach Alter und Geschlecht

Abbildung 26: Impulse für Studiowahl

Abbildung 27: Wichtigkeit der Nähe des Fitnessstudios zu (wichtig, sehr wichtig, extrem wichtig), n=687

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Mitarbeiterzahl nach Anlagenkategorie (inkl. Honorarkräfte)

Tabelle 2: Die sieben größten Anlagenbetreiber in Berlin (eigene Darstellung)

Tabelle 3: Kostenarten und Richtwerte pro Monat

Tabelle 4: Kostenarten und Richtwerte pro Monat

Tabelle 5: Kostenrichtwerte in % vom Nettoumsatz

Abkürzungsverzeichnis (Auswahl)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In der vorliegenden Arbeit zum Thema: „Der Berliner Fitnessmarkt - Standortanalyse und Einstiegsstrategie“ wird der Berliner Fitnessmarkt, ein Verfahren zur Standortentscheidung und eine Einstiegsstrategie beschrieben sowie dar- und vorgestellt. Das Fazit schließt diese Arbeit insofern ab, dass die gewonnen Eindrücke und Erkenntnisse einer kritischen Betrachtung unterzogen werden und die Meinung des Autors im letzten Kapitel hauptsächlich zum Tragen kommt. Im Folgenden werden das Vorhaben und der Zweck sowie die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit vorgestellt.

1.1 Vorhaben und Zweck

Der Berliner Fitnessmarkt wird mittels einer Standortanalyse hinsichtlich ausgewählter Standortfaktoren untersucht und nach potenziellen und erfolgsversprechenden Standorten (Bezirken) für eine Existenzgründung im Bereich der Fitnessbranche untersucht. Hierbei führen mehrere Komponenten, die eine Entscheidung für einen bestimmten Standort herbeiführen, zueinander, die im weiteren Verlauf der Arbeit näher erläutert werden.

- Zunächst wird der Wirtschaftsstandort Berlin - Kapitel 2 - in einer kurzen und allge- meinen Form vor-, dessen Möglichkeiten und Entwicklung dargestellt sowie ein Ein- blick in den Sport- und Fitnessmarkt gegeben.

- Der Hauptteil der Arbeit ist in drei Kapitel gegliedert. Die DSSV Eckdatenstudie 2014 - Kapitel 3 - stellt hierbei den Anfang dar. Die Darstellung erfolgt ausschließlich mit den themenrelevanten Statistiken und Aspekten. Aktuelle Fitnesstrends und eine Prognose für das Jahr 2014 werden, vor dem abschließend herzustellenden Bezug zum Berliner Fitnessmarkt, aufgezeigt. Die gesamtdeutschen Daten und Fakten auf den Berliner Fitnessmarkt zu beziehen, stellt hier eine besondere Herausforderung dar.

- In Kapitel 4 - Standortanalyse Berlin - wird der Berliner Fitnessmarkt mittels diverser ausgewählter Standortfaktoren analysiert. Zu den Standortfaktoren zählen unter ande- rem das Einzugsgebiet, die sozio-demografische Struktur und die vorherrschende Konkurrenz. Die Bewertung der Standortfaktoren wird im Anschluss an die Standort- analyse erläutert. Inwieweit die Standortbewertung auf die Standortentscheidung Ein- fluss hat und welche Faktoren und Kriterien ebenfalls eine Rolle spielen, wird ab- schließend beschrieben.

- Im vorletzten Kapitel - Einstiegsstrategie - werden drei Möglichkeiten der Existenz- gründung im Fitnessmarkt beschrieben und erläutert. Je nach Unternehmensidee ist zwischen Franchising, den Studiokauf oder -übernahme oder der Studiogründung zu entscheiden. Anschließend werden die wesentlichen Bestandteile eines für den Stu- diokauf oder -übernahme bzw. der Studiogründung aufzustellenden Businessplans, welcher u. a. den Investitions- und Liquiditätsplan oder die Umsatz- und Kostenvor- schau beinhält, dargestellt. Kostenrichtwerte, die für die jeweiligen Finanzpläne und - vorschauen angegeben werden, dienen der Orientierung und Helfen bei diversen Kal- kulationen. Somit soll ein frühzeitiges Scheitern und eine gewisse Planlosigkeit vor- gebeugt werden. Vom Businessplan gesondert zu betrachten ist die inhaltliche und räumliche Konzeption, da diese in allen drei Existenzgründungsmöglichkeiten von Bedeutung ist.

- Das letzte Kapitel der Arbeit besteht aus dem Fazit und Ausblick. Hierbei wird, hin- sichtlich der gewonnenen und erworbenen Kenntnisse, die Meinung des Autors zu tra- gen kommen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Arbeit werden dabei kritisch be- trachtet und sachlich beurteilt.

- Diese Arbeit soll Existenzgründern in der Fitnessbranche dazu dienen, einen Einblick in den Wirtschaftsstandort Berlin und dessen Möglichkeiten und Potenziale zu erlangen. Des Weiteren werden wesentliche Aspekte des deutschen Fitnessmarktes aufgezeigt und Bezüge zum Berliner Fitnessmarkt gezogen. Anhand der Erläuterungen der Standortanalyse und der Einstiegsstrategie, soll den potenziellen Fitnessunternehmern ein Überblick, über die wichtigsten zu beachtenden Faktoren, geben werden und bei der Konzepterstellung als Orientierungsmöglichkeit dienen.

1.2 Problemstellung und Zielsetzung

Die Fitnessbranche ist in den vergangenen 30 Jahren nicht nur in Deutschland, sondern welt- weit stetig und stark gewachsen. Neuheiten und Trends, wie z. B. Bodybuilding in den 70er und Aerobic in den 80er Jahren sowie Discount-Fitness Anfang/Mitte der 2000er1 und seit Beginn der 2010er Jahre das Power-Plate-Training, haben den gesamt deutschen Fitnessmarkt deutlich geprägt und kontinuierlich ansteigen lassen. Darüber hinaus haben in den vergange- nen Jahren Fitness- und Gesundheitssport im Bewusstsein der Gesellschaft an Wert und eben- so an Wichtigkeit gewonnen.2

Innovative Geräte und neue Konzepte sind kein seltenes Phänomen mehr. Anbieter oder Her- steller, die die Innovation neuer Geräte und Konzeptionen verfolgen, revolutionierten bzw. revolutionieren den deutschen Fitnessmarkt bis heute. Aus diesem Grund, sind die am Markt befindlichen und teilweise langjährig etablierten Fitnessunternehmen gezwungen, ihr jeweili- ges Angebot der Nachfrage am Markt anzupassen.3 Wird durch jene eine solche eine Anpas- sung vollzogen, so stellt sich die Frage, ob eine Existenzgründung dennoch von Nöten ist.

Für den Berliner und den gesamtdeutschen Fitnessmarkt ist aktuell mit keiner eintretenden Marktsättigung zu rechnen, denn laut Deloitte4, ist „auch zukünftig (…) von einem weiteren Branchenwachstum auszugehen“.5 Das heißt, die Problematik für Existenzgründer dieser Branche besteht eher darin, ein nachhaltiges und wirtschaftlich lukratives Angebot zu entwi- ckeln bzw. anzubieten, sodass eine langfristige Existenz am Markt gewährleistet und der Be- darf der Kunden befriedigt wird. Hinzukommend sollte die Standortentscheidung ausreichend überlegt und die entwickelte Einstiegsstrategie einem einfachen Aufkauf oder eine Eingliederung in ein größeres und am Markt etabliertes Unternehmen nicht nur vorbeugen, sondern diese beiden Faktoren möglichst ausschließen.

Deshalb gilt es, sich im Voraus mit der Entwicklung des deutschen Fitnessmarktes der letzten Jahre, dem aktuellen Stand und dessen vorausgesagter zukünftigen Entwicklung näher zu be- trachten. Die gewonnen Erkenntnisse sind dann auf den Berliner Markt zu beziehen. Hieraus entwickelt sich der Gedanke, mit welchem Anlagetypus und Angebotsspektrum der Einstig in den Markt sinnvoll wäre, wenn von einem weiteren Branchenwachstum auszugehen ist.

Aus den dargestellten Problemen ergibt sich eine Notwendigkeit des weiteren und näheren Befassens mit dem Thema, „Der Berliner Fitnessmarkt - Standortanalyse und Einstiegsstrate- gie“. Ziel der Bachelorarbeit ist es, das Potenzial und die Chancen des Berliner Fitnessmarktes festzustellen. Die Vorgehensweise bei einer Standortanalyse wird am Beispiel Berlins erläu- tert und eine Einstiegsstrategie, welche die Existenzgründungsmöglichkeiten und die inhaltli- chen Anforderungen einer Existenzgründung im Bereich des Fitnesssports beinhaltet, aufge- zeigt. Mithilfe der für die Fitnessbranche deutschlandweit erhobenen Eckdatenstudie 2014, soll ein Bezug zum Berliner Fitnessmarkt gezogen und dessen Möglichkeiten und Potenziale herausgezogen werden. Die Frage nach den Erfolgsaussichten einer Existenz im Berliner Fit- nessmarkt, soll im Laufe dieser Arbeit durch die zu gewinnenden Erkenntnisse deutlich wer- den.

Die oben aufgeführten, zu bearbeitenden Verfahren sollen nach Abschluss der Arbeit eine auf fundiertem Wissen und Erkenntnissen basierende und mit empfehlenden Charakter versierte Grundlage für Unternehmens- und Existenzgründer im Bereich der Fitnessbranche darstellen.

2 Wirtschaftsstandort Berlin

Der Wirtschaftsstandort Berlin ist vielseitig. Zu den „besonderen Stärken des Standortes“6 gehören die Verbindungen aus „Forschungseinrichtungen, Fertigungsbetrieben und unter- nehmensnahen Dienstleistungen“7. Unter den ca. 3,4 Millionen in Berlin lebenden Menschen repräsentieren Menschen aus „184 Staaten“8, somit ca. 7,3%, die kulturelle Vielfalt Berlins. Nicht nur die eigenen Nachwuchskräfte, sondern auch die aus dem Ausland, wollen und wer- den an den zahlreichen Berliner Fachhochschulen und Universitäten aus- und weitergebildet.9 Zudem finden in Berlin jährlich zahlreiche Kongresse und Tagungen statt, die Berlin zu einen der „führenden Kongressstädten“10 machen. Zudem besitzt Berlin eine großartige Kulturland- schaft mit Opernhäusern, Theater, Museen, Schlössern und Parks. Hinzu kommen hervorra- gende Einkaufsmöglichkeiten, darunter Einkaufs und Shoppingzentren, und ein enormes Frei- zeitangebot in den vielzähligen Wäldern, Seen, Parks, Flüssen, Bars, Restaurants, Diskothe- ken, Cafés und Kneipen.11 Des Weiteren befindet sich der Sitz der Regierung und somit die politische Zentrale Deutschlands in der Hauptstadt und bildet somit nicht nur dieses Zentrum der Politik, sondern gleichzeitig den Sitz „zahlreiche(r) Spitzenverbände der Wirtschaft und Wissenschaft“12. Zu dem gehört die IHK Berlin, die in der Hauptstadt „das größte Netzwerk der Wirtschaft (…) mit ca. 200.000 Mitgliedsunternehmen“13 ist. Innerhalb der EU befindet sich Berlin - geographisch gesehen - in einer zentralen Verbindungslage zwischen den ost- und westeuropäischen Wirtschaftsräumen. Des Weiteren, kreuzen sich die transeuropäischen Verkehrswege14 in Berlin, welches durch eine hervorragend ausgebaute bzw. sich noch im Ausbau befindende Infrastruktur deutlich untermauert wird. Der größte und modernste Hauptbahnhof in Europa sowie der baldige Hauptstandflughafen in Schönefeld, kurz BER, bieten optimale Voraussetzungen für einen solch inner-europäischen Verkehrsknotenpunkt.15 Hinsichtlich des baldigen Hauptstadtflughafens BER treten jedoch einige Problematiken auf, die das Image des Landes Berlin als Teil-Bauherren - nicht nur politisch, sondern auch wirt- schaftlich - in ein etwas schlechteres Licht gerückt haben und Berlin gar vor der ganzen Welt blamieren.16

Zu diesen Problematiken zählt die häufig aufgetretene Verschiebung des Eröffnungstermins und eine mittlerweile aufkommende Befürchtung, dass der Flughafen erst nach 2017 eröffnet werden wird.17 Der SPD-Politiker Martin Burkert gibt in der Zeitung „Die Welt“ an, dass alle Hinweise, die ihm vorliegen, auf eine Eröffnung nach 2017 hin deuten.18 Eines dieser Hin- weise ist wohl auch, dass „(e)in ehemaliger Bauüberwacher () vor dem Untersuchungsaus- schuss Einblicke in die zum Teil katastrophalen Zustände auf der Baustelle“19 gibt. Weiter ist der BER für ein Passagieraufkommen von rund 27 Millionen im Jahr konzipiert worden. Je- doch wird ein Volumen von rund 35 Millionen Passagieren im Jahr 2020 prognostiziert. Das heißt, dass der Flughafen schon bei der Eröffnung dem Verkehrsaufkommen nicht gewachsen sein wird.20 Dem hinzu kommen die Milliarden an Mehrkosten, ca. 3,5 Milliarden Euro21, die durch die „Erweiterungen des Baus, Planungsfehler und Baumängel“22 hervorgerufen worden sind. All die aufgeführten Problematiken nehmen indirekten oder auch direkten Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Berlin.

Hinzu komment, die Ablehnung der Berliner Wählerinnen und Wähler hinsichtlich der Be- bauung des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Ein Teil des Areals sollte nach Senatsvorstel- lungen hauptsächlich mit Gewerbenutzflächen und einigen Wohnungssiedlungen bebaut wer- den. Die Gewerbenutzflächen sollten für Unternehmen den Wirtschaftsstandort Berlin weiter- hin attraktiver und anziehender gestalten.23 Einhergehend mit der Fertigstellung des Schöne- felder Flughafens BER, soll der sich noch im Betrieb befindende Flughafen-Tegel stillgelegt und, ebenfalls nach Senatsvorstellungen, wie das Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flug- hafens, bebaut werden. Allerdings soll hierbei kein Gewerbe- und Wohnraum, sondern ein Industrie- und Gewerbegebiet entstehen.24 Ob es zuletzt ebenfalls zu einer Volksabstimmung kommt oder das Projekt direkt umgesetzt werden kann, ist allerdings noch fraglich und nicht absehbar. Jedoch spielen die von der Politik getroffenen Entscheidungen bzgl. der Weiternut- zung der jeweiligen Flughafenareale, ob sie umgesetzt werden können oder nicht, für den Wirtschaftsstandort Berlin in Zukunft noch eine große und bedeutende Rolle für die Entwick- lung dieser Region.25

2.1 Möglichkeiten und Entwicklung

Berlin bietet als eine „dynamische Wirtschaftsregion in Europa“26 hervorragende Möglichkei- ten und Entwicklungen, in der sich, durch die sonst „gut ausgebaute() Infrastruktur, einer hochmodernen Telekommunikationsstruktur, einem großen Potenzial an qualifizierten Ar- beitskräften sowie einer exzellenten Wissenschafts- und Forschungslandschaft“, (…) „zahl- reiche Neuansiedlungen“27, Standortverlagerungen oder expandierte Firmensitze28 wiederfin- den. Diese Aspekte führten auch unter anderem dazu, dass sich die Berliner Wirtschaftsleis- tung von 2005 an kontinuierlich, „(m)it Ausnahme des Krisenjahres 2009“29, bis zum vergan- genen Jahr, verbesserte. Das BIP in Berlin lag im Jahresdurchschnitt 0,8% über dem des ge- samtdeutschen BIP‘s von 1,4%.30 Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist die Berliner Wirtschaft, besonders durch einen starken Dienstleistungssektor (1,5%)31, im Bundesvergleich am stärks- ten gewachsen.

1,2% in Berlin gegenüber 0,4% für gesamt Deutschland, wie in folgender Abbildung erkenn- bar ist:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Reales BIP - Berlin im Vergleich mit Deutschland (eigene Darstellung) 32

Bezüglich der beantragten Insolvenzen in Berlin ist eine negative Veränderungsrate, d.h. ein positiver Trend zu vermerken. Im Vergleichszeitraum August 2012 bis August 2013 sind die Insolvenzanträge um 10,5% gesunken, d.h. ein Rückgang der beantragten Insolvenzen von ca. 650 auf 550 pro Monat33, wie die Abbildung 2 zeigt. Die beantragten Insolvenzen sind jedoch in zwei Bereiche zu untergliedern. Zunächst in die der Privatinsolvenzen, die, im genannten 12-Monats-Vergleich, den Großteil der gesamten Insolvenzanträge ausmachen.34

Abbildung 2: Insolvenzen - beantragte Insolvenzen 35

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Den zweiten und kleineren Bereich füllen die Unternehmensinsolvenzen aus. Bei den Insol- venzanträgen von Unternehmen steht die Zahl seit Mitte 2006 nahezu gleichbleibend bei ca. „120 Insolvenzen pro Monat“36. Im August 2013 wurden 112 Insolvenzanträge von Unter- nehmen eingereicht. So ist, in folgender Abbildung 4, ein Zuwachs gegenüber dem Vorjah- resmonat erkennbar, jedoch ist im 12-Monats-Vergleich ein Rückgang von 2,1% zu verbu- chen.37

Abbildung 3: Insolvenzen - Unternehmen 38

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zur Mitte des Jahres 2012 waren ca. 85%, somit 1.006.200 sozialversicherungspflichtig Be- schäftigte, im Dienstleistungssektor tätig und stellen damit den mit Abstand größten Beschäf- tigungssektor dar. Darüber hinaus ist, gegenüber dem Jahr 2011, ein Arbeitsplatzanstieg von 3,6% nur im Dienstleistungssektor zu verbuchen. Also wurden 34.700 neue Stellen geschaf- fen.39

Den Arbeitsmarkt allgemein betrachtet, hat dieser sich bis zum Januar/März 2014 weiter posi- tiv entwickelt. Nicht nur im Vorjahresmonatsvergleich entwickelte sich die Zahl der sozial- versicherungspflichtig Beschäftigten positiv. Diese Zahl ist, im Vergleich zum Januar 2013, um 2,2% auf 1.233.600 gestiegen. Somit ist seit Mitte des Jahres 2012, s.o., ein eindeutiger positiver Trend erkennbar. Ebenso im Vergleich zum Vorjahresmonat März hat die Arbeitslo- senquote um 0,6% abgenommen und ist somit von 12,3 % auf 11,7% gesunken. Die Zahlen des Arbeitsmarktes, vom Januar/März 2014, sind der folgenden Abbildung entnommen:

Abbildung 4: Arbeitsmarkt 40

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Diese „dynamische Wirtschaftsregion“41 ist in ihrer Wirtschaftsstruktur einer Großstadt ent- sprechend vielfältig. Ein „dynamischer Dienstleistungssektor und traditionsreiche() Industrie- unternehmen“42, wie die „Siemens AG“ und „Osram AG“ gehören ebenso dazu, wie „ein starker Mittelstand (und) innovative High-Tech-Unternehmen“43, wie „ProTec“ und „Robo- watch“.44 Des Weiteren ist Berlin ein „wichtiger Medienstandort“45. Unternehmen, wie die Axel Springer SE und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), haben in Berlin ihren Fir- mensitz. Aufgrund der vergangenen Entwicklungen bzgl. der positiven Veränderung der Ar- beitslosenzahlen und der Beschäftigten, vor allem im Dienstleistungssektor, stehen die Zeichen für eine weitere positive und konstante Entwicklung in diesen beiden Bereichen.

Besonders für Existenzgründer bietet sich die Hauptstadt als optimaler Firmensitz oder als allg. Standort mit einer Vielzahl von Möglichkeiten an. Das weitreichende Immobilienange- bot an Büro- und Gewerbeflächen ist eines davon. Gut ausgestatte, attraktive und moderne Immobilien, die zentral gelegen „(zu) meist () weitaus günstigeren Bedingungen angeboten werden als in den meisten anderen europäischen Metropolen“46 sind, finden sich auf einem der größten Büromärkten Europas und dem Berliner Gewerbeimmobilienmarkt wieder.47 Das Berlin Business Location Center, die IHK-Berlin und die Senatsverwaltung für Stadtentwick- lung und Umwelt sind Anlaufstellen, die die Stadt Berlin Unternehmen oder Existenzgrün- dern, die auf der Suche nach geeigneten Büro- oder Gewerbeimmobilien sind, bietet. Diese fungieren als Unterstützer bei der Suche nach Immobilien, stellen Informationen zu Gewer- bemieten und Bau- und Planungsvorhaben bereit.48

Zuletzt bietet die Stadt Berlin Unternehmen und Gründern diverse Services und Förderungen. Zum Beispiel die „Investitionsbank Berlin (IBB)“, die im Bereich der „Finanzierung und För- derung“49 Unternehmen zur Seite steht und der „Einheitliche Ansprechpartner (EA)“, der als „verbindlicher Informationsgeber“50 für Unternehmen fungiert und, u.U., auch als eine Art Vermittler von Unternehmen beansprucht werden kann, um nur zwei der Angebote Berlins in Sachen Services für Unternehmen zu nennen.51 Darüber hinaus besitzt die Stadt Berlin diverse Möglichkeiten Unternehmen mithilfe von Gründungs- und Investitionsförderprogrammen, Zuschussmöglichkeiten für Unternehmen sowie diversen Darlehns-, Bürgschafts- und Beteili- gungsmöglichkeiten finanziell zu unterstützen.52 Die finanziellen Unterstützungsmöglichkei- ten und insbesondere die Gründungsförderprogramme des Landes Berlin, bieten Unterneh- mensgründern aus den unterschiedlichsten Branchen vielfältige Chancen. Chancen, die durch ein gut ausgebautes Netzwerk von Fach- und Spitzenverbänden, eine kreative Umgebung, eine hohen Lebensqualität und der gut entwickelten technisch-wissenschaftlichen Infrastruk- tur, sowie gut ausgebildete und junge Arbeitnehmer entstanden sind.53 Im Kapitel 4 werden einige der zuvor genannten Standortvorteile aufgegriffen und näher betrachtet.

2.2 Einblick in den Sport- und Fitnessmarkt

Berlin als sog. Sportmetropole weist nicht nur den Berlinern, sondern auch den Besuchern eine sportliche Vielfalt vom Spitzensport über Bundesligisten bis hin zum Sport- und Frei- zeitangebot auf. Sportereignisse wie die ISTAF, die FIFA Fußball-WM 2006, der Berlin- Marathon und das legändere 6-Tage-Rennen sind Großveranstaltungen der Superlative, die abgesehen von der sportwirtschaftlichen Bedeutung sich auch auf andere Wirtschaftsbereiche, wie den Tourismus oder den Einzelhandel überträgt.54 Sowohl der Sport- als auch der Fit- nessmarkt in Berlin fallen in den Wirtschaftsbereich der Sportwirtschaft. Die Sportwirtschaft fasst alle Unternehmen und Selbstständige der Industrie, des Handels und der Dienstleistung zusammen, die im Bereich des Sportes tätig sind. Dazu gehören Betriebe, „die Produkte für den Sport entwickeln, herstellen bzw. vertreiben, Sportmöglichkeiten anbieten und für alle diese Sektoren Dienstleistungen erbringen“55. Zu den Kernbereichen der sportnahen Dienst- leistungen gehören die in Berlin ansässigen Fitnesscentren und -studios sowie diejenigen, die als selbständige Fitnesstrainer tätig sind.56

In der von der IHK Berlin, dem Landessportbund Berlin und der Senatsverwaltung für Inneres und Sport alle vier Jahre57 in Auftrag gegebenen Studie zur Ermittlung des Sportwirtschafts- berichts für die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sportes in Berlin für das Jahr 2011 wird die Berliner Sportwirtschaft als solche bezeichnet, die überwiegend den lokalen Markt be- dient.58 Das heißt, Untersuchungen der Studie ergaben, dass die Kunden der Sportwirtschaft und somit auch diejenigen Kunden, die Fitnesssport betreiben, zu einem überwiegenden Teil aus Berlin sind. Selten tritt daher der Fall auf, das Kunden aus dem urbanen Raum die Haupt- kunden der sportnahen Dienstleistungen, wie dem Fitnesssport, in Berlin sind und diese als solche wahrnehmen. Zu dem ist das Haupteinzugsgebiet der Kunden von einem Viertel aller Unternehmen der Bezirk, indem das Unternehmen ansässig, sprich dessen Unternehmens- standort sich dort befindet.59 Des Weiteren geht die Mehrzahl der Befragten Unternehmen und Selbständigen davon aus, dass die wirtschaftliche Situation sich in den Folgejahren weiter verbessern wird. Die Spanne reicht von einer eher unwesentlichen bis hin zu einer stark ver- änderlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Mit inbegriffen sind die einhergehenden positiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, sodass die Unternehmen und Selbständigen bereit sind mehr Arbeitnehmer einzustellen. Es wird davon ausgegangen, dass die voraus- sichtlichen Entwicklungen in der Sport- und Fitnesswirtschaft sich nicht nur in den nächsten Jahren positiv entwickeln wird, sondern auch darüber hinaus.60

Berlin bietet eine Vielzahl von Fitnesscentern und -studios, die ihren Mitgliedern die Möglichkeit aufzeigen, Ausdauer- und Muskeltraining sowie Bodybuilding zu jeder Jahreszeit zu betreiben. Am Berliner Fitnessmarkt sind nicht nur Fitnessstudios, die für beide Geschlechter zugänglich sind, zu finden. Vermehrt treten Fitnessstudios in Erscheinung, in denen ausschließlich Frauen Zugang besitzen und das Angebotsspektrum auf die Problemzonen der Frau hin konzipiert sind. Ausgebildete Trainer sind der Hauptbestandteil dieser Fitnesscenterund -studios und begleiten die Mitglieder zu ihren unterschiedlichsten Zielen, auch in den zuvor angesprochenen Frauenfitnessstudios- und -centern.61

Der Fitnesssport ist ein Teil der Sportwirtschaft. Laut des DSSV sind in der Hauptstadt, zum 31.12.2012, 221 Anlagen auf dem Markt zu finden gewesen. Diese 221 Anlagen teilen sich zu nicht bekannten Anteilen in Einzel-, Ketten- und Special-Interest-Betrieben auf. Auf die 221 Anlagen fallen 415.000 Mitglieder.62 Bei einer Bevölkerung von 3.375.20063 entspricht es einer Reaktionsquote von 12,3%.64 Eine Reaktionsquote ist die Quote, die den „Anteil der Mitglieder in Fitness- und Wellness-Anlagen gemessen an der Gesamtpopulation eines Gebie- tes (in %)“65 angibt.

Die genannten Anlagenarten sowie die Anlagen- und Mitgliederzahlen werden im folgenden Kapitel für den Gesamtmarkt näher erläutert.

3 DSSV Eckdatenstudie 2014

Die DSSV Eckdatenstudie, die die aktuellen und prognostizierten Entwicklungen der Fitness- branche in Deutschland beinhaltet, wird jedes Jahr vom Arbeitgeberverband deutscher Fit- ness- und Gesundheits-Anlagen, fortlaufend DSSV genannt, veröffentlicht. Der DSSV vertritt seine Mitglieder sowohl in sozialpolitischen und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten gegen- über Öffentlichkeit und Justiz als auch gegenüber der Politik bzgl. der Mitglieder-Interessen. Ebenso fungiert der DSSV als Berater in den oben aufgeführten Bereichen und zusätzlich in betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Angelegenheiten.66 Die aktuellste und sich auf das abgelaufene Kalenderjahr 2013 beziehende Ausgabe ist die Eckdatenstudie 2014. Die Kennzahlen der Branche wurden, in dieser Ausgabe zum wiederholten Male, in einer Koope- ration mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH und der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheit, kurz DHfPG, ausgearbeitet.67

In der Eckdatenstudie 2014 werden verschiedene Bereiche der Branche aufgeführt, die die Bestandteile des Fitnessmarktes bilden. Es werden weitreichende Einblicke in den gesamten deutschen Fitnessmarkt gegeben und die Kennzahlen der Studie verhelfen sowohl den auf den Markt befindlichen Unternehmen, als auch den potentiellen Unternehmen, sich mit Informati- onen zu bereichern, um auf Marktentwicklungen u.v.m. reagieren und agieren zu können. Auch Interessenten, die nicht in der Fitnessbranche tätig sind, können sich mithilfe der Studie einen Überblick über die Entwicklung und Prognosen verschaffen.68 Die Entwicklung des gesamten Marktes, ausgewählte und wichtige Strukturkennzahlen, die Entwicklung des Ar- beits- und Ausbildungsmarktes sowie die Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter für das Jahr 2013 sind die mit Kennzahlen bezifferten und zu behandelnden Bereiche der Eckdaten- studie. Ebenso Gegenstand der Studie sind die geplanten und voraussichtlichen Investitionen sowie die prognostizierte Entwicklung der gesamtdeutschen Fitnessbranche im Jahr 2014.

Die für den weiteren Verlauf themenrelevanten Aspekte und Statistiken aus den zuvor aufgeführten Bereichen der Studie werden im Folgenden beschrieben. Die Prognose für das Jahr 2014 wird mit den Fitnesstrends 2014 separat betrachtet. Anschließend wird Bezug zum Berliner Fitnessmarkt mithilfe der gewonnenen Kenntnisse genommen.

3.1 Darstellung themenrelevanter Aspekte und Statistiken

3.1.1 Mitglieder- und Anlagenentwicklung

Die gesamte deutsche Fitnesswirtschaft befindet sich seit mehreren Jahren in einem kontinuierlichen Wachstumsprozess. In diesem Teil der Arbeit werden die themenrelevante Aspekte und Statistiken vorgestellt, behandelt und erläutert, die für die Einstiegsstrategie in den Berliner Fitnessmarkt von Bedeutung sind.

Von der deutschen Bevölkerung gehört etwas mehr als ein Zehntel, sprich jeder Zehnte, zu den Mitgliedern in Fitnessstudios. 8,55 Mio.69, von ca. 80,5 Mio. Bundesbürgern, Menschen unterschiedlichsten Alters, trainieren ihre Körper in den Anlagen von Einzel-, Ketten-, oder Special-Interest-Betrieben. Für die Menschen ab einem Alter von 40 Jahren gehören die Ein- zelbetriebe zu deren ersten Anlaufstellen. Circa 23% der Mitglieder der Einzelbetriebe befin- den sich im Alter von 40 bis 49 Jahren. Die Kategorien 50 bis 59 Jahren und über 60 Jahren sind mit 18,8 % und 14,2% vertreten.70 Zusammengerechnet bilden die drei genannten Kate- gorien ein Übergewicht der über 40-Jährigen, die in Einzelbetrieben trainieren, von 56,2% und wird mit der Antwort der Einzelbetriebe hinsichtlich der Frage des Durchschnittsalters in der Anlage bestätigt, denn dieser liegt bei 42,8 Jahren.71 Für die Kettenbetriebe zeigt sich ein gegensätzlicheres Bild. Mit 27,7 % besitzen die 30 bis 39-Jährigen den größten Anteil der Altersgruppen in den Kettenbetrieben. Die 20 bis 29-Jährigen machen 22,6% und die unter 19-Jährigen 8,4% aus.72 Zusammengefasst bilden die Mitglieder der Kettenbetriebe bis 39 Jahre 58,7% der Anteile. Ebenfalls auf die Frage nach dem Durchschnittsalter antworteten die Kettenbetriebe, dass dieses bei 40,1 Jahren in ihren Anlagen liegt.73 Die mit 20,3% vertretende Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen ist, trotz der knapp 59% unterhalb der 40-Jahre- Grenze, stark vertreten.

Für den Wachstumsprozess ausschlaggebend ist, unter anderem, der Wunsch und der Drang der Bevölkerung, die körperliche Fitness und/oder das Aussehen mithilfe des Fitnesssports zu verbessern. Ebenfalls zu den Wünschen der Bevölkerung gehört die Verstärkung des Wohlbe- findens der Person.74 Die oben angedeutete kontinuierliche Entwicklung der Mitgliederzahlen lässt sich anhand der Reaktionsquoten verdeutlichen. Die Reaktionsquote gibt den Anteil der Mitglieder in Fitness- und Wellness-Anlagen gemessen an der Gesamtbevölkerung Deutsch- lands in Prozent an.75

Abbildung 5: Entwicklung Reaktionsquote Fitnessmarkt (in%) 76

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Eindeutig zu erkennen ist, dass die Reaktionsquote der Gesamtbevölkerung seit 2008 stetig gestiegen ist und zwar von 7,4% bis zu einem bisherigen Höchststand von 10,6% im Jahr 2013. An der Reaktionsquote der 15 bis 65-Jährigen in der Bevölkerung ist abzulesen, dass diese Altersspanne, im Vergleich zur Reaktionsquote der Gesamtbevölkerung, den größten Zuwachs an Mitgliedern verbuchte. Eine fast 5%-ige Steigerung der Mitgliederzahlen inner- halb der letzten fünf Jahre steht eindeutig für das steigernde und an Wichtigkeit gewinnende Interesse am Fitnesssport der wichtigsten Zielgruppe innerhalb der Fitnesswirtschaft. Wich- tigste Zielgruppe daher, da die oben aufgeführten Gründe bzw. Wünsche in der Zielgruppe der 15 bis 65-Jährigen am häufigsten vertreten/verbreitet anzutreffen sind.

Zusätzlich zur Reaktionsquote, Abbildung 5, unterstreicht folgendes Diagramm die Entwicklung der Mitgliederzahlen der Gesamtbevölkerung in absoluten Zahlen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Mitgliederentwicklung (eigene Darstellung) [gesamt] 77

Dass die Mitgliederzahlen sich, wie anhand der Reaktionsquote (Abbildung 5) und der Mitgliederentwicklung (Abbildung 6) zu sehen ist, seit mehreren Jahren im Wachstum befinden, unterstreicht folgende Grafik. Diese bezieht sich, unter Aufweisung eines Vergleichs der mitgliederstärksten Trainingsformen, auf das abgelaufene Jahr 2013:

Abbildung 7: Vergleich der mitgliederstärksten Trainingsform (absolut) 78

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hier ist eindeutig zu erkennen, dass Fitnesstraining, mit rund 8,55 Mio. Mitgliedern, die mit- gliederstärkste Trainingsform in Deutschland ist. Anders ausgedrückt hat das Fitnesstraining in den vergangenen Jahren den Volkssport Nummer Eins, Fußball, als solchen, abgelöst. In der Grafik ist außerdem zu erkennen, um wie viel Prozent sich die Anzahl der Mitglieder zum Vorjahr (2012) verändert haben. Das Fitnesstraining hat allein im Jahr 2013 einen Mitglieder- anstieg von 8,1%, mit ca. 0,7 Mio. Neuanmeldungen zu verzeichnen. Wohingegen Fußball, an Platz zwei mit 6,82 Mio. Mitgliedern, und Turnen, an Platz drei mit 5,0 Mio. Mitglieder, nur einen geringen Zuwachs von 0,29% bzw. 0,60% verbuchen konnten. Rückläufige Mitglieder- zahlen sind in der Grafik ebenfalls zu erkennen, wie bei den traditionsreichen Trainingsformen Tennis (-2,0%), Leichtathletik (-1,16%), Handball (-2,44%) und Reiten (-1,39%).

Neben der Mitgliederentwicklung ebenso von Bedeutung ist die Anlagenentwicklung. Zu- nächst betrachtet, die Anlagenentwicklung der vergangenen sechs Jahre von 2008 bis 2013:

Abbildung 8:Anlagenentwicklung (absolut) 79

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Parallel zur Mitgliederentwicklung ist die Anzahl der Anlagen ebenfalls gestiegen um 4,9% auf fast 8.000 Anlagen im Vergleich zum Vorjahr.80 In der Abbildung eindeutig zu erkennen ist, dass die Einzelbetriebe (> 200m²) - Anlagen mit nur einer Betriebsstätte81 - den größten Anteil der Anlagen am Markt seit 2008 innehalten. Jedoch findet bei den Einzelbetrieben in diesem Bereich seit dem Jahr 2008 keine Entwicklung statt und somit stagniert die Anlagen- zahl bei ca. 4.600 mit einer durchschnittlichen Anlagengröße von 1.342 m².82 Zur Stagnation der Anlagenentwicklung, haben die Einzelbetriebe den größten Anteil der Mitglieder im Jahr 2012 abgeben müssen. Im abgelaufenen Jahr trainierten 3,90 Mio. Deutsche83 in den 4.594 Anlagen von Einzelbetrieben. Im Gegensatz zu der Anlagenentwicklung der Einzelbetriebe, haben sich die Kettenbetriebe (> 200m²) - Betriebe mit zwei oder mehr Betriebsstätten - und Special-Interest-Anlagen (< 200m²) - auf eine Zielgruppe und Segment mit begrenztem An- gebot spezialisiert84 - ihre Anlagenanzahl erhöhen können. Bei den Kettenbetrieben handelt es sich um ein Anlagenwachstum von 7,3%85, wobei in den 1.841 Anlagen mehr als die Hälfte aller Mitglieder in Deutschland - 4,18 Mio.86 - trainieren. Bei den Special-Interest-Anlagen beträgt das Anlagenwachstum 12,0%87, obwohl der Mitgliedermarktanteil, gegenüber der Einzel- und Kettenbetriebe, sehr gering ist (5,5%88 ), verzeichnet dieses „Anlagensegment (das) (höchste) (Mitgliederwachstum) von 14,6%“.89 An der Entwicklung der Special- Interest-Anlagen bemerkenswert ist, dass diese 2008 am Markt nicht vorhanden gewesen sind und in den folgenden fünf Jahren fast mit der Anlagenanzahl der Kettenbetriebe gleichziehen konnten. Anzumerken ist allerdings, dass die Kettenbetriebe mit einer durchschnittlichen An- lagengröße von 1.638 m²90 weitaus mehr Mitgliedern den gleichzeitigen Zugang zum Trai- ning ermöglichen können, als die Special-Interest-Anlagen mit 119 m² im Schnitt.91 Das heißt, Special-Interest-Anlagen eröffnen, bei steigender Mitgliederzahl in ihrem Segment, durchschnittlich 310 Neuanmeldungen pro Anlage im Jahr 201392, eher eine neue Anlage als die Kettenbetriebe, 2.273 Neuanmeldungen im Durchschnitt pro Anlage93, im Vergleich.

Zur Verdeutlichung erscheint der Durchschnitt von 310 Neuanmeldungen pro Special- Interest-Anlage im Gegensatz zu 2.273 Neuanmeldungen in einer Ketten-Anlage als ver- gleichsweise gering, aber es ist, aufgrund der oben beschriebenen kleineren Anlagengröße, eher eine Neueröffnung einer Special-Interest-Anlage die Folge, als die einer Kette. Zur Ver- vollständigung beträgt die durchschnittliche Anzahl von Neuanmeldungen pro Einzelanlage 849 im Jahr 2013.

Des Weiteren sind die Fluktuationsquoten der Einzel- und Kettenbetriebe, inkl. Special- Interest-Anlagen, zu nennen. „Die Fluktuation beschreibt z.B. die Eintritts- und Austrittsbe- wegungen von Mitgliedern in Fitness- und Gesundheits-Anlagen. Die Fluktuationsrate be- zeichnet diese Veränderung bezogen auf eine Zeiteinheit.“94 Zur Berechnung der Fluktuati- onsrate, wurde eine Formel genutzt, welche „die Anzahl der jährlichen Kündigungen im Ver- hältnis zum durchschnittlichen (jährlichen) Mitgliederbestand“95 mal 100 ergibt. Die Fluktua- tionsrate für Einzelbetriebe liegt 2013 bei 25,3% und für Kettenbetriebe inkl. der Special- Interest-Anlagen bei 26,9%.96 Im Umkehrschluss bedeuten diese hohen Prozentzahlen, dass in beiden Fällen, durchschnittlich mehr als ein Viertel der Mitglieder nach Beendigung der Mit- gliedschaft das Unternehmen verlassen. Trotz dieser hohen Fluktuationsraten stiegen die Mit- gliederzahlen auch im Vorjahr weiter, was nur darauf zurückzuführen ist, dass die Neuanmel- dungen die Abmeldungen überwogen. Des Weiteren sind eine Vielzahl derjenigen, die ein Unternehmen nach Beendigung der Mitgliedschaft verlassen haben, dem Markt erhalten ge- blieben, indem diese sich, s.o., einem anderen Unternehmen angeschlossen haben. Hinzufü- gend ist zu sagen, dass der Prozess des Erwerbens eines Neukunden, unter den unterschied- lichsten Umweltbedingungen, Kosten bis um das Zehnfache mehr beansprucht, als es für den Prozess der Kundenbindung von Nöten wäre.97

3.1.2 Gesamtmarktübersicht

Im nun weiteren Verlauf wird die Anlagenstruktur des gesamten Marktes betrachtet. Hierbei wird ein Überblick geschaffen, mithilfe dessen die einzeln aufgeführten Bereiche anschließend näher betrachtet werden können. Voraussetzung für die nähere Betrachtung der Bereiche stellt diese Abbildung dar:

Abbildung 9:Anlagenstruktur Gesamtmarkt (in %) 98

Die Differenz der Einzel- und Kettenbetriebe, auch in diesem Fall inkl. der Special-Interest- Anlagen, kommen, mithilfe der direkten Gegenüberstellung, zu einer besseren Entfaltung. Bezüglich der Anlagenart ist anzumerken, dass in beiden Bereichen, sowohl Einzelbetrieben mit ca. 91% als auch Kettenbetrieben mit ca. 96%, die gemischte Anlagenart (Männer und Frauen) klar überwiegt. Vom DSSV wird allerdings darauf hingewiesen, dass die im Special- Interest-Bereich tätigen Kettenbetriebe zu hoher Anzahl nur Frauenstudios führen, aber auf die Anfragen des DSSV, bzgl. der Eckdatenstudie, nicht geantwortet haben.99 Mit anderen Worten ist davon auszugehen, dass der Prozentsatz von 3,9 durch einen höheren ersetzt wer- den würde.

In der zweiten Gegenüberstellung wurden die Rechtsformen der Anlagen verglichen. Einzel- betriebe weisen einen Anteil von 45,5% in Form von Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) und 41,7% für Einzelunternehmen auf, welche im Gegensatz zu 12,8% der Form der Personenge- sellschaften eindeutig überwiegen. Anlagen von Kettenbetrieben weisen einen deutlichen Überschuss von Kapitalgesellschaften von mehr als drei Vierteln der Marktanteile auf. Dem stehen 15,4% Personengesellschaften und 7,7% Einzelunternehmen gegenüber. Haftung mit Privateigentum, Kapitaleinsatz und andere Gründe eine Kette als Kapitalgesellschaft zu füh- ren sind dafür ausschlaggebend.

Ein klares Bild geben die Franchise-Verhältnisse von Einzel- und Ketten-Anlagen am Markt. 76,1% der Einzel-Anlagen werden unter den Namen der jeweiligen Unternehmen geführt. Lediglich 23,9% der Einzelbetriebe führen als selbständige Unternehmer ihre Anlagen unter dem Namen (Knowhow, Image, Geschäftskonzept) eines Franchise-Gebers.100 Für die Ket- tenbetriebe zeigt sich, wie bei den Einzelbetrieben, ein ähnliches aber differenziertes Bild. 29,7% der Anlagen auf dem Markt sind Anlagen aus dem Franchise-Konzept. Hierbei ist da- rauf zu achten, dass Kettenbetriebe ihre Anlagen sowohl als Franchise-Anlage als auch als Filiale betreiben können. Eine Filiale wird als Unternehmenseigentum geführt und gehört den Ketten-Anlagen zu 100% an. Franchise-Anlagen werden von Unternehmern geführt, die sich die Rechte der Namensführung, des Geschäftskonzeptes, des Knowhows, des Images von dem Franchise-Geber käuflich erwerben. Dabei treten die Franchise-Nehmer mit eigenem Kapital- und Risikoeinsatz in den Markt ein, sodass für den Franchise-Geber keinerlei Risiko besteht oder Kapitaleinsatz nötig ist. Durch die Möglichkeit die eigenen Rechte der Marke an externe Unternehmer „zu verkaufen“, besteht eine größere Chance schneller zu expandieren und sich auf dem Markt auszubreiten und womöglich schneller und besser zu etablieren oder gar zu einem Marktführer aufzusteigen.101 Zusätzlich gibt der DSSV in der Eckdatenstudie an, dass die Kettenbetriebe oftmals mit einer Mischung aus Filial- und Franchise-Anlagen auf dem Markt agieren, sowie, dass der Anteil von Franchise-Anlagen bei reinen Frauenstudios größer ist, als der der gemischten Anlagen.102

Hinsichtlich der letzten Balkenvergleiche innerhalb des Diagramms und somit der Eigen- tumsverhältnisse ist eindeutig zu erkennen, dass die am Markt befindlichen Kettenbetriebe die Räumlichkeiten zu 85,2% angemietet und nur zu einem kleinen Prozentsatz von 14,8 eigene Räumlichkeiten gebaut oder gekauft und somit in ihrem Besitz haben, wohingegen Einzelbe- triebe einen höheren Anteil an Eigentum, mit 28,6%, aufweisen. Der große Anteil der gemie- teten Anlagen am Markt ist mit der Größe der Anlagen selbst am ehesten zu begründen, da die Miete eines vorhandenen Gebäudes, einer vorhandenen Räumlichkeit im Vergleich zu Grund- stückspreisen, Baupreisen oder Kaufpreisen günstiger erscheint, daher sprechen die 85,2% für sich. Die 28,6% der Eigentumsanteil am Markt bei Einzelbetrieben erklärt sich ebenfalls über die Größe. In diesem Bereich sind die Einzelbetriebe mit kleineren Anlagen und Einzelbetrie- be, die ein Grund- und Gebäudebesitz und ihre Anlage in dieser integriert haben, vertreten.

[...]


1 Vgl. DSSV e. V., 2014, Fitnessanbieter-Entwicklung.

2 Vgl. DSSV e. V., 2014, Fitnessanbieter-Entwicklung.

3 Vgl. news aktuell GmbH, 2012, Fitnesswirtschaft wird bunter Deloitte/DSSV-Studie „Der Deutsche Fitnessmarkt 2012“: Fitnessangebote vielseitiger als je zuvor.

4 Anm.: Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

5 Deloitte, 2014, Deutsche Fitnessbranche auf Wachstumskurs - Deloitte-/DSSV-/DHfPG-Studie: „Jeder zehnte Deutsche ist in einem Fitnessstudio angemeldet“.

6 Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

7 Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

8 Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

9 Vgl. Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

10 Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

11 Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

12 Business Location Center, 2014, Standortinformationen.

13 Schweitzer, 2006/2007, Berlin und Brandenburg - ein Wirtschaftsstandort in Bewegung, S. 42.

14 Vgl. Business Location Center, 2014, Standortinformationen.

15 Vgl. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

16 Vgl. Gaugele, J. & Kammholz, K., 2014, BER öffnet erst 2017 oder später?

17 Vgl. Gaugele, J. & Kammholz, K., 2014, BER öffnet erst 2017 oder später?

18 Vgl. Gaugele, J. & Kammholz, K., 2014, BER öffnet erst 2017 oder später?

19 Axel Springer SE, 2014, Am BER konnten Baufirmen machen, was sie wollten.

20 Vgl. Axel Springer SE, 2014, Hauptstadtflughafen ist schon vor dem Start zu klein.

21 Vgl. Axel Springer SE, 2014, Bund wendet BER-Bankrott mit neuen Millionen ab.

22 Axel Springer SE, 2014, Bund wendet BER-Bankrott mit neuen Millionen ab.

23 Vgl. Axel Springer SE, 2014, Berlin entscheidet sich gegen Tempelhof-Bebauung.

24 Vgl. regioconsult, 2010, Standort Flughafen Tegel - Chancen einer gewerblich-industriellen Nachnutzung, S. 3 f.

25 Vgl. regioconsult, 2010, Standort Flughafen Tegel - Chancen einer gewerblich-industriellen Nachnutzung, S. 26

26 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

27 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

28 Vgl. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

29 Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2014, Wirtschaftswachstum in Berlin 2013 bei 1,2%.

30 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsleistung.

31 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2014, Wirtschaftswachstum in Berlin 2013 bei 1,2%.

32 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2014, Wirtschaftsleistung.

33 Vgl. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2013, Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, S. 22.

34 Vgl. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2013, Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, S. 22.

35 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2013, Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, S. 22.

36 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2013, Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, S. 22.

37 Vgl. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2013, Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, S. 22.

38 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2013, Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg, S. 22.

39 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2013, Wirtschafts- und Innovationsbericht

- Berlin 2012/2013, S. 23.

40 Industrie- und Handelskammer zu Berlin, 2014, Berlin im Blick, S. 1.

41 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

42 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

43 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

44 Vgl. BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG, 2014, HighTech Firmen in Berlin und Brandenburg.

45 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Wirtschaftsstandort Berlin.

46 Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Gewerbeimmobilien und -flächen.

47 Vgl. ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH in Kooperation mit Berlin Partner GmbH, 2012, Ihr Investitionsstandort - Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, S. 4.

48 Vgl. Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, 2014, Gewerbeimmobilien- und Flächen.

49 Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2013, Wirtschafts- und Innovationsbericht - Berlin 2012/2013, S. 26.

50 Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2013, Wirtschafts- und Innovationsbericht - Berlin 2012/2013, S. 26.

51 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2013, Wirtschafts- und Innovationsbericht - Berlin 2012/2013, S. 26.

52 Vgl. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 2013, Wirtschafts- und Innovationsbericht - Berlin 2012/2013, S. 26 ff.

53 Vgl. Berlin Partner GmbH, 2007, Ihr Wirtschaftsstandort Berlin.

54 Vgl. Industrie- und Handelskammer zu Berlin, 2012, Standortvorteile Berlins - Berlin als Sportstadt.

55 STADTart, 2012, Sportwirtschaftsbericht Berlin - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sportes in Berlin (Langversion), S. 6.

56 Vgl. STADTart, 2012, Sportwirtschaftsbericht Berlin - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sportes in Berlin (Langversion), S. 7.

57 Anm.: Die Studie wird, im Normalfall, alle vier Jahre von der IHK, dem LSB und des Berliner Senats in Auf- trag gegeben. Da der Sportwirtschaftsbericht für den Zeitraum von 2006 bis 2010, aufgrund von Personaleng- pässen, nicht erstellt werden konnte, wurde im Sommer 2012 ein Beschluss verabschiedet, dass das Jahr 2011 in dem noch fälligen Sportwirtschaftsbericht mit einbezogen wird. Somit sind die Daten für das Jahr 2011 die aktuellsten Daten. (Vgl. Abgeordnetenhaus Berlin, 2013, Inhaltsprotokoll - Ausschuss für Sport, S. 10.)

58 Vgl. STADTart, 2012, Sportwirtschaftsbericht Berlin - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sportes in Berlin (Kurzversion), S. 5.

59 Vgl. STADTart, 2012, Sportwirtschaftsbericht Berlin - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sportes in Berlin (Kurzversion),S. 5.

60 Vgl. STADTart, 2012, Sportwirtschaftsbericht Berlin - Gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Sportes in Berlin (Kurzversion),S. 9.

61 Vgl. BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG, 2014, Fitnessstudios.

62 Vgl. DSSV e. V., 2014, E-Mail.

63 Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2014, Bevölkerungsstand - Zensus 2012- Basisdaten.

64 Anm.: Die 8,1% entsprechen ausschließlich dem Anteil von Mitgliedern in Berliner Fitnessstudios und sind nicht auf den gesamten Fitnessmarkt bezogen.

65 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 48.

66 Vgl. fitness MANAGEMENT International, 2012, Jahrbuch der deutschen Fitness-Wirtschaft 2012, S. 26.

67 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten 2014.

68 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten 2014.

69 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 12.

70 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 27.

71 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 27.

72 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 27.

73 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 27.

74 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 12.

75 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 48.

76 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 14.

77 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

78 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 13.

79 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 14.

80 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 14.

81 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 48.

82 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 28.

83 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

84 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 48.

85 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 14.

86 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

87 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 14.

88 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

89 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

90 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 28.

91 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 28.

92 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

93 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 15.

94 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 48.

95 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 16.

96 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 16.

97 Vgl. Daumann, F., Heinze, R. & Römmelt, B., 2011, Management in Fitnessstudios, S. 2.

98 DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 19.

99 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 19.

100 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 18.

101 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 19.

102 Vgl. DSSV e. V., 2014, Eckdaten der deutschen Fitness-Wirtschaft, S. 19.

Ende der Leseprobe aus 80 Seiten

Details

Titel
Der Berliner Fitnessmarkt. Standortanalyse und Einstiegsstrategie
Hochschule
Fachhochschule für Sport und Management Potsdam
Veranstaltung
Bachelorthesis
Note
2,75
Autor
Jahr
2014
Seiten
80
Katalognummer
V293924
ISBN (eBook)
9783656916017
ISBN (Buch)
9783656916024
Dateigröße
1992 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fitness, Fitnessmarkt, Berlin, Standortanalyse, Einstiegsstrategie, Marketing
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts (B.A.) Pascal Vergin (Autor), 2014, Der Berliner Fitnessmarkt. Standortanalyse und Einstiegsstrategie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293924

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