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Die Kunstrichtung DADA. Ein Internationales Phänomen

Titre: Die Kunstrichtung DADA. Ein Internationales Phänomen

Dossier / Travail , 2009 , 26 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Ava Sergeeva (Auteur)

Art - Installations / L’art moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Fragt man heute auf der Straße einen beliebigen Passanten, was Dadaismus sei, ist es wohl kaum zu erwarten, sofort eine korrekte Antwort zu bekommen. Einige werden sich Gedanken machen, die Meisten den Kopf schütteln und weggehen, die Wenigsten wohl werden sich erinnern und von einer Bewegung erzählen, die sich einst fast in der ganzen Welt verbreitet hatte wie ein Lauffeuer.

DADA nannte sich eine agitatorische, vielleicht gar als revolutionär zu bezeichnende Tendenz der linksorientierten Intelligenz, grob einzubetten in den unruhigen Zeitraum der 1915er - 1920er Jahre. Und so mühsam es scheint, für DADA eine allumfassende Definition zu liefern, soll das in den nächsten Zeilen versucht werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Dadaismus in seinen Ursprüngen

2. Die Zentren des Dadaismus

2.1 DADA in der Schweiz

2.2 DADA in Deutschland

2.3 DADA in Frankreich

2.4 DADA in den USA

3. Rückblick: DADA heute?

4. Bilderanhang

5. Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Verbreitung des Dadaismus als internationales Phänomen, wobei der Fokus auf den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen liegt, die diese avantgardistische Bewegung in verschiedenen Ländern entstehen und wirken ließen.

  • Historischer Ursprung und Entstehung im Züricher „Cabaret Voltaire“.
  • Analyse der dadaistischen Zentren in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und den USA.
  • Untersuchung der zugrunde liegenden ideologischen Faktoren wie Kriegsgegnerschaft und Anti-Kunst.
  • Vergleich der unterschiedlichen methodischen Ansätze und Ausprägungen des Dadaismus in den jeweiligen Ländern.
  • Reflexion über die Rolle der Künstler und die gesellschaftliche Wirkung der dadaistischen Aktionen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung: Dadaismus in seinen Ursprüngen

Fragt man heute auf der Straße einen beliebigen Passanten, was Dadaismus sei, ist es wohl kaum zu erwarten, sofort eine korrekte Antwort zu bekommen. Einige werden sich Gedanken machen, die Meisten den Kopf schütteln und weggehen, die Wenigsten wohl werden sich erinnern und von einer Bewegung erzählen, die sich einst fast in der ganzen Welt verbreitet hatte wie ein Lauffeuer.

DADA nannte sich eine agitatorische, vielleicht gar als revolutionär zu bezeichnende Tendenz der linksorientierten Intelligenz, grob einzubetten in den unruhigen Zeitraum der 1915er – 1920er Jahre. Und so mühsam es scheint, für DADA eine allumfassende Definition zu liefern, soll das in den nächsten Zeilen versucht werden.

Als Anfang der DADA-Ära kann man mit Recht den 5. Februar 1916 betiteln, den Tag, an dem ein gewisser Hugo Ball in Zürich eine Künstlerkneipe eröffnete, der er den Namen „Cabaret Voltaire“ verlieh (Abb.1). In der politisch neutralen Schweiz fanden sich zu der Zeit eine Menge nicht nur gesellschaftlich, sondern auch künstlerisch interessierter Leute zusammen, viele davon Emigranten benachbarter Länder, die vor dem Chaos des Ersten Weltkrieges, der Militärpflicht, der strengen Zensur o. Ä. in Sicherheit versprechendes Asyl geflohen waren. Kein Wunder also, dass das neu eröffnete Zentrum von Ball in der Lage war, ihnen einen Ort der Zusammenfindung und Auslebung ihrer Interessen zu geben. Das „Cabaret Voltaire“ bot dem Zuschauer ein abwechslungsreiches Programm, bestehend aus revueartigen Vorstellungen, musikalischen Einlagen, gesprochenen Versen, Aufrufen, Vorträgen und auch in Szene gesetzten Happenings – doch eines war all den heterogenen Veranstaltungen, so verschiedenartig sie auch waren, gemeinsam: die definitive Haltung gegen den Krieg und somit auch gegen die meisten bestehenden Normen von Kunst und Gesellschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dadaismus in seinen Ursprüngen: Dieses Kapitel führt in die historische Entstehung des Dadaismus im Züricher „Cabaret Voltaire“ ein und stellt die zentralen Initiatoren vor.

2. Die Zentren des Dadaismus: Hier werden die wichtigsten Schauplätze der Bewegung analysiert, wobei die länderspezifischen politischen und künstlerischen Rahmenbedingungen beleuchtet werden.

2.1 DADA in der Schweiz: Dieses Kapitel dokumentiert die Anfänge im „Cabaret Voltaire“ und die Entwicklung spezifischer Ausdrucksformen wie das Lautgedicht.

2.2 DADA in Deutschland: Es beschreibt die Radikalisierung der Bewegung in Berlin sowie die künstlerische Ausprägung der Fotomontage und des Merz-Begriffs.

2.3 DADA in Frankreich: Der Fokus liegt hier auf dem Zusammentreffen von Dadaismus und Surrealismus unter dem Einfluss von Künstlern wie Tristan Tzara und André Breton.

2.4 DADA in den USA: Dieses Kapitel erläutert, warum der Dadaismus in den USA nur ein kurzes Phänomen blieb, geprägt durch Künstler wie Duchamp und Man Ray.

3. Rückblick: DADA heute?: Ein abschließender Blick auf die Lebenswege der Dadaisten nach dem Zerfall der Bewegung und ihre Bedeutung im Kontext der Kunstgeschichte.

Schlüsselwörter

Dadaismus, Cabaret Voltaire, Hugo Ball, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Duchamp, Antikunst, Surrealismus, Erster Weltkrieg, Avantgarde, Lautgedicht, Fotomontage, Merz, Internationale Kunstbewegung, Politische Kunst

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung, der internationalen Verbreitung und dem künstlerischen sowie politischen Selbstverständnis der Dadaismus-Bewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Kriegskritik, der bewusste Bruch mit traditionellen Kunstnormen, die Rolle des Zufalls und des Unterbewussten sowie die Vernetzung der Dadaisten in den verschiedenen europäischen und amerikanischen Zentren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu analysieren, wie der Dadaismus trotz seiner unterschiedlichen regionalen Ausprägungen zu einem internationalen Phänomen werden konnte und welche Faktoren seine globale Resonanz begünstigten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kulturhistorische Untersuchung, die auf der Analyse zeitgenössischer Quellen, Biografien und kunsttheoretischer Schriften basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Dada-Zentren (Schweiz, Deutschland, Frankreich, USA) und beschreibt deren spezifische Protagonisten, Veranstaltungen und künstlerische Techniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Dadaismus, Anti-Kunst, Avantgarde, Kriegsgegnerschaft, Internationalität und künstlerische Provokation sind die bestimmenden Begriffe.

Warum war Zürich ein so günstiger Ausgangspunkt für den Dadaismus?

Zürich bot als neutraler Zufluchtsort während des Ersten Weltkriegs eine einzigartige Konzentration von Emigranten, die ihre politische und soziale Entfremdung in der neuen Kunstbewegung artikulieren konnten.

Warum wird der Dadaismus in den USA als „kurzlebiges Phänomen“ bezeichnet?

In den USA fehlte der tiefgreifende soziale und politische Nährboden der europäischen Kriegserfahrung, weshalb die dadaistische Anti-Kunst dort weniger gesellschaftliche Resonanz fand als in den kriegsgebeutelten Ländern Europas.

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Résumé des informations

Titre
Die Kunstrichtung DADA. Ein Internationales Phänomen
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Theater- und Medienwissenschaft)
Cours
Proseminar Geschichte. "Auf-Brüche. Theaterreformen um 1900"
Note
2,7
Auteur
Ava Sergeeva (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
26
N° de catalogue
V294066
ISBN (ebook)
9783656917557
ISBN (Livre)
9783656917564
Langue
allemand
mots-clé
DADA Dadaismus Hugo Ball Kurt Schwitters Cabaret Voltaire
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ava Sergeeva (Auteur), 2009, Die Kunstrichtung DADA. Ein Internationales Phänomen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294066
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Extrait de  26  pages
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