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Der Einfluss der Medien auf das Bild von Migranten in Deutschland

Título: Der Einfluss der Medien auf das Bild von Migranten in Deutschland

Elaboración , 2013 , 13 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Max Korbmacher (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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In der Geschichte der Menschheit gab es schon immer Bevölkerungsbewegungen. Seit den 1970er Jahren spielt in Deutschland der Begriff der Migration eine Rolle. Und dies nicht nur in Bezug auf die Bevölkerungsentwicklung, denn es werden Probleme deutlich, denen sich die deutsche Bevölkerung und Politik in ihren differenzierten Formen noch nicht gegenübergestellt gesehen hat. In den immer wiederkehrenden empörten öffentlichen Auseinandersetzung mit verschiedenen migrationspolitischen Themen (wie der „Asylproblematik“) geht es meist um die Zukunft des Landes (also der Gesellschaft und somit auch der Individuen), in Abhängigkeit vom Bevölkerungsanteil der MigrantInnen.
Hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen in der deutschen Bevölkerung wie mit Einwanderern umgegangen werden sollte, je nachdem wie stark „gemeinsam geteilte Wertorientierungen“ bewusst ausgeprägt sind. Hinzu kommt der (über einen längeren Zeitraum veränder- und beeinflussbare) Habitus und daraus entstehende Doxa, die jeder Mensch durch seine Erziehung, Bildung und Erfahrungen ausbildet. Doch welchen Einfluss nehmen (außer der Politik und der Historie) die Medien auf das individuelle Denken des Individuums in Deutschland in Bezug auf Immigranten, wenn man davon ausgeht, dass Medien mittlerweile Einzug in alle Lebensbereiche gefunden haben? Was fällt bei einer genaueren Betrachtung der in den Medien getroffenen Aussagen auf?
Die Hausarbeit wird sich mit der Brisanz der medialen Beeinflussung des Denkens der deutschen Bürger in Bezug auf Migranten beschäftigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediale Beeinflussung in der Gesellschaft

3. MigrantInnen in der Darstellung deutscher Medien

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Medien in Deutschland auf die individuelle Wahrnehmung und Meinungsbildung in Bezug auf Migranten. Dabei wird analysiert, wie mediale Darstellungen zur Stigmatisierung beitragen und welche ökonomischen sowie soziologischen Mechanismen hinter dieser Berichterstattung stehen.

  • Mediennutzungsverhalten in der deutschen Gesellschaft
  • Die Rolle ökonomischer Faktoren in der journalistischen Qualitätssicherung
  • Mechanismen der Fremdgruppenabwertung und Ethnozentrismus
  • Darstellung von Migranten in Print- und Internetmedien
  • Einfluss von Stereotypisierung und symbolischer Gewalt auf das Individuum

Auszug aus dem Buch

3. MigrantInnen in der Darstellung deutscher Medien

Gerne wird das Internet als Informationsquelle genutzt, um (vor allem mit Videos, nicht-Hollywood-Filmen, Kampagnen, Petitionen) auf die verbesserungswürdigen Einwanderungs- oder Einbürgerungsbedingungen hinzuweisen. Genauso jedoch (leider) auch für das Verbreiten rassistischer Nachrichten, u.a. auch subtil, oder mit einer persiflierenden Wirkung. Wie jedoch bereits im vorausgegangenen Kapitel angesprochen, würde die Dimension des (für Deutsche zugänglichen Teils des) Internets den Rahmen dieser Arbeit sprengen und somit bleibt es bei den vorausgegangenen und am Ende des Kapitels befindlichen Bemerkungen.

Bei der Betrachtung von deutschen Printmedien, am Beispiel der Tagesschau.de, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung, kommt es in Artikeln, die sich mit Immigration, Flüchtlingen und resultierenden Problemen beschäftigen, bei einer genaueren Betrachtung häufig zu ethnozentristischen Formulierungen (genauere Erläuterung auf Seite 7). Diese äußern sich durch negativ bewertende und entmenschlichende Termini, wie „illegale Einwanderer/Illegale“ und „Einwandererflut“ (Sibum 2010: 113). Interessant ist hierbei, dass dies nicht der Regelfall ist, wenn von Katastrophen die Rede ist, da dann die Menschlichkeit des Beitragsverfassers in Frage gestellt werden könnte. Eher wird dann zwischen Bedürftigen (den zur Flucht „Legitimierten“) und „Wirtschaftsflüchtlingen“ unterschieden, von denen nur die erste Gruppe eine Chance auf Akzeptanz (auf gesellschaftlicher und institutioneller Ebene) hat (Sibum 2010: 101-102).

Überwiegend wird neutral und endpersonalisierend von den verschiedenen Einwanderergruppen und ihren Mitgliedern gesprochen. Geht es um Immigranten, die bereits in Deutschland leben, wird bei Negativbeispielen gerne die Nationalität, oder Abstammung in den Vordergrund gerückt, wodurch wiederum eine Gruppenzuordnung und logische Argumentation zur Abgrenzung zur restlichen Bevölkerung hergestellt wird (Sibum 2010: 92-93).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Relevanz von Bevölkerungsbewegungen ein und stellt die zentrale Frage nach dem Einfluss der Medien auf das Denken der Bürger bezüglich Migranten.

2. Mediale Beeinflussung in der Gesellschaft: Dieses Kapitel untersucht die rasant zunehmende Internetnutzung und die Mechanismen der „herkömmlichen“ Medien, die primär profitorientiert agieren und dadurch die Qualität der Information beeinflussen.

3. MigrantInnen in der Darstellung deutscher Medien: Hier wird analysiert, wie Medien durch ethnozentristische Sprache und spezifische Argumentationsmuster (materialistisch, kriminalisierend, rassistisch, kulturalistisch) Abwertungsprozesse gegenüber Migranten verstärken.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die hohe Verantwortung der Medien und fordert eine stärkere Selbstkontrolle sowie journalistische Ausbildung, um ethnozentristische Verzerrungen abzubauen.

Schlüsselwörter

Medieneinfluss, Migration, Deutschland, Ethnozentrismus, Printmedien, Internetnutzung, Journalismus, Vorurteile, Fremdgruppen, Stereotypisierung, Migranten, gesellschaftliche Normen, Symbolische Gewalt, Meinungsbildung, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der medialen Berichterstattung in Deutschland auf die individuelle Wahrnehmung von Migranten und Einwanderungsthemen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Wandel des Medienkonsums durch das Internet, die ökonomischen Interessen von Medienhäusern und die soziologischen Hintergründe der Fremdgruppenabwertung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Medien durch ihre Sprache und Auswahl von Informationen das Denken über Immigranten beeinflussen und welche Risiken dabei für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit mediensoziologischen Grundlagen und wertet bestehende Diskursanalysen sowie Studien zur Medienrezeption aus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der allgemeinen medialen Beeinflussung in Deutschland sowie eine spezifische Untersuchung der Berichterstattung über Migranten unter Verwendung soziologischer Argumentationsmuster.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die zentralen Begriffe sind Medieneinfluss, Ethnozentrismus, Migration, Stereotypisierung und journalistische Verantwortung.

Wie wirkt sich die ökonomische Ausrichtung von Medien auf die Qualität aus?

Die Autorin argumentiert, dass der profitorientierte Antrieb dazu führt, dass Qualität gemindert wird, um ein breiteres Publikum durch die Wiedergabe populärer oder vereinfachender Meinungen anzusprechen.

Welche Rolle spielt der Begriff des Ethnozentrismus in der Darstellung?

Ethnozentrismus fungiert als Mechanismus der Gruppenzuordnung, bei dem die eigene Gruppe aufgewertet und Fremdgruppen durch negative Metaphern und die Unterstellung kultureller Differenzen abgewertet werden.

Warum wird eine bessere journalistische Ausbildung gefordert?

Eine fundierte Ausbildung und Selbstkontrolle der Medien werden als notwendig erachtet, um die Verbreitung gesellschaftlich nicht tragbarer Forschungsergebnisse und rassistischer Stereotype zu verhindern.

Welche Bedeutung kommt der individuellen Kritikfähigkeit zu?

Die Arbeit betont, dass Konsumenten durch eine höhere Eigenverantwortung und kritische Distanz dem Medieneinfluss entgegenwirken sollten, um sich nicht unreflektiert von Meinungsmache steuern zu lassen.

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Detalles

Título
Der Einfluss der Medien auf das Bild von Migranten in Deutschland
Universidad
University of Bremen  (Soziologie)
Calificación
1,3
Autor
Max Korbmacher (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
13
No. de catálogo
V294153
ISBN (Ebook)
9783656920434
ISBN (Libro)
9783656920441
Idioma
Alemán
Etiqueta
einfluss medien bild migranten deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Max Korbmacher (Autor), 2013, Der Einfluss der Medien auf das Bild von Migranten in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294153
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