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Geschichte und Konzept der Eliteschule des Sports

Título: Geschichte und Konzept der Eliteschule des Sports

Texto Academico , 2011 , 23 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: André Starke (Autor)

Didáctica - Deporte, Pedagogía deportiva
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Der Leistungssport boomt und ist zu einem riesigen Geschäft geworden. Die Sportler und Sportlerinnen beginnen eher mit dem leistungssportlichen Training und trainieren öfter als zuvor, um in der internationalen Spitze mithalten zu können. Die Karriere kann aber auch am Höhepunkt des leistungssportlichen Könnens schnell vorbei sein. Eine schwerwiegende Verletzung führt dazu, seinen Sport nicht mehr ausüben zu können. Auch das Burnout- bzw. Erschöpfungssyndrom führte bei Leistungssportlern, wie Hannawald oder Deisler, zu einem plötzlichen Ende der sportlichen Laufbahn. An diese Stelle tritt der Werdegang mit Hilfe der schulischen Bildung. Sie kann nicht außen vor gelassen werden. Kein Mensch kann und will sich heutzutage auf den Leistungssport reduzieren.
Um aber dennoch sein sportliches Talent nutzen zu können, muss ein Weg gefunden werden, den Leistungssport und die Schule zu vereinbaren. Dies geschah mit Hilfe der Verbundsysteme Leistungssport – Schule, die sich seit dem Jahr 1950 in Deutschland entwickelt haben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Die Eliteschulen des Sports

2 Die geschichtliche Entwicklung der Verbundsysteme

3 Das Konzept der Eliteschulen des Sports

3.1 Der Hintergrund der Eliteschulen des Sports

3.2 Das Internat als Teilaspekt eines Verbundsystems

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Genese und die konzeptionelle Ausgestaltung von Eliteschulen des Sports in Deutschland, um aufzuzeigen, wie schulische Bildung und leistungssportliches Training in Verbundsystemen erfolgreich miteinander vereinbart werden können.

  • Historische Entwicklung der Verbundsysteme in Ost- und Westdeutschland
  • Qualitätskriterien und Struktur von Eliteschulen des Sports
  • Herausforderungen der strukturellen Kopplung von Schule und Leistungssport
  • Bedeutung von Sportinternaten als unterstützende Institutionen
  • Unterschiede in der Verteilung und Förderung von Talenten zwischen den Bundesländern

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Hintergrund der Eliteschulen des Sports

Der Titel „Eliteschule des Sports“ ist ein bundesweites Qualitätskriterium, welches seit 1998 durch den Initiativkreis „Sport und Wirtschaft“ an Verbundsysteme mit besonders leistungssportfördernden Strukturen im Vierjahresrhythmus vergeben wird (vgl. Teubert, Borggrefe, Cachay, & Thiel, 2006, S. 12). Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) (2008, S. 5) definiert Eliteschulen des Sports wie folgt:

"Eine Eliteschule des Sports ist eine Fördereinrichtung, die im kooperativen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen Bedingungen gewährleistet, damit talentierte Nachwuchsathleten sich auf künftige Spitzenleistungen im Sport bei Wahrung ihrer schulischen Bildungschancen vorbereiten können".

Die Eliteschule des Sports bietet dabei viele Gelegenheiten „Herausforderungen zu meistern und Leistungssituationen aktiv und selbstständig zu bewältigen“ (Elbe & Beckmann, 2005, S. 148). Sie konzentriert sich mit der sportlichen Förderung, der schulischen Ausbildung und den sozialen und pädagogischen Unterstützungsmaßnahmen auf drei zentrale Aspekte (vgl. Teubert et al., 2006, S. 12). Das Nachwuchsleistungssport-Konzept 2012 des Deutschen Sportbundes/ Bereich Leistungssport (2006, S. 26) gibt die Bedeutung der Eliteschulen des Sports „als Fördereinrichtungen für Talente, die nach mehrjährigem Training zur Förderung ausgewählt werden, nicht für die anfängliche Talentsuche oder -sichtung“ an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Eliteschulen des Sports: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit der Vereinbarkeit von schulischer Bildung und leistungssportlichem Training vor dem Hintergrund wachsender Belastungen für junge Athleten.

2 Die geschichtliche Entwicklung der Verbundsysteme: Hier wird der historische Prozess der Zusammenarbeit zwischen Schule und Sport in Ost- und Westdeutschland seit 1950 sowie die Entstehung der heutigen Verbundmodelle nachgezeichnet.

3 Das Konzept der Eliteschulen des Sports: Das Kapitel erläutert die definitorischen Grundlagen, Qualitätskriterien und die Bedeutung des Internats innerhalb der Fördereinrichtungen.

3.1 Der Hintergrund der Eliteschulen des Sports: Dieser Unterpunkt definiert das Prädikat "Eliteschule des Sports" und beleuchtet die zentralen Aufgaben der Schule im Verbundsystem.

3.2 Das Internat als Teilaspekt eines Verbundsystems: Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionen und Vorteile von Sportinternaten für die Ökonomisierung des Tagesablaufs junger Leistungssportler.

4 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Entwicklung und Struktur der Eliteschulen des Sports zusammen.

Schlüsselwörter

Eliteschule des Sports, Verbundsysteme, Leistungssport, Nachwuchsförderung, Sportinternat, schulische Ausbildung, Kooperation, Qualitätskriterien, Talentförderung, Vereinbarkeit, Sportbetonte Schule, Partnerschule des Leistungssports.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur, der Geschichte und dem Konzept der Eliteschulen des Sports in Deutschland als zentrale Fördereinrichtungen für talentierte Nachwuchsathleten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung von Verbundsystemen zwischen Schule und Leistungssport, die pädagogische und soziale Unterstützung der Athleten sowie die organisatorische Verzahnung der Funktionsbereiche Schule, Wohnen und Training.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, das Konzept der Eliteschulen des Sports zu erläutern und zu verdeutlichen, wie durch spezifische Rahmenbedingungen die schulische Karriere mit den Anforderungen des Hochleistungssports in Einklang gebracht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Aufarbeitung bestehender Fachliteratur und Dokumente zur Entwicklung des Sport-Schule-Verbundsystems in Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Betrachtung der Verbundsysteme, die Definition und das Konzept der Eliteschulen des Sports sowie die Rolle des Sportinternats als unterstützende Instanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Verbundsysteme, Eliteschule des Sports, Leistungssport, Nachwuchsförderung und schulische Kooperation definiert.

Warum ist das "Prinzip der kurzen Wege" in Sportinternaten wichtig?

Es dient der Ökonomisierung des Tagesablaufs, indem es Schul-, Wohn- und Trainingsorte räumlich verzahnt und somit Zeitressourcen für die Athleten gewinnt.

Gibt es Unterschiede in der Verteilung der Eliteschulen in Deutschland?

Ja, es bestehen signifikante Unterschiede im Angebot zwischen den alten und neuen Bundesländern, wobei in den neuen Bundesländern aufgrund der KJS-Historie oft eine höhere Dichte an Internatsplätzen vorzufinden ist.

Wie wird die Qualität einer Eliteschule gesichert?

Durch ein vom Deutschen Olympischen Sportbund vergebenes Prädikat, das an spezifische, alle vier Jahre zu erfüllende Qualitätskriterien gebunden ist.

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Detalles

Título
Geschichte und Konzept der Eliteschule des Sports
Universidad
Martin Luther University  (Department Sportwissenschaft)
Calificación
1,0
Autor
André Starke (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
23
No. de catálogo
V294295
ISBN (Ebook)
9783656918844
ISBN (Libro)
9783656918851
Idioma
Alemán
Etiqueta
geschichte konzept eliteschule sports
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
André Starke (Autor), 2011, Geschichte und Konzept der Eliteschule des Sports, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294295
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