Teillösung zur Biologieolympiade 2015

Lösung der Aufgaben 1, 3 und 4a


Prüfungsvorbereitung, 2014
7 Seiten, Note: 14 NP

Leseprobe

Biologieolympiade 2015 – 1. Runde

Die dazugehörige Aufgabenstellung kann unter

wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ibo/wettbewerbsunterlagen/Aufgabenblatt_2015.pdf

abgerufen werden.

Aufgabe 1a)

Je älter ein Ei ist, desto größer ist der Feuchtigkeitsverlust, der aufgrund der porösen Schale im Laufe der Zeit eintritt. Bedingt dadurch wird die Luftkammer im Ei größer. Frische Eier mit einer relativ kleinen Luftkammer verursachen beim Schütteln -im Gegensatz zu älteren- kein Geräusch.

Dies kann ich nach der eigens durchgeführten experimentellen Untersuchung bestätigen. Eine fotografische oder zeichnerische Dokumentation dessen ist hier jedoch nicht möglich, da sich das Ergebnis hier einzig und allein auf meinen akustischen Sinn stützt.

Die zunehmend größer werdende Luftblase im Ei und der somit voranschreitende Alterungsprozess kann außerdem folgend nachgewiesen werden: In einem mit Wasser gefüllten Glas sinkt ein neues Ei zu Boden und bleibt auf der Seite liegen, ein Ei mit einer kleinen Luftblase hingegen richtet sich am Boden auf und steht. Ein wirklich altes Ei hingegen hat einen so vorangeschrittenen Prozess der Bildung einer Luftblase aufzuweisen, dass es hier einen so großen Auftrieb gibt, dass das Ei an der Wasseroberfläche schwimmt. Ein solches sollte umgehend entsorgt werden.

Neues Ei: Altes Ei:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Doch man kann auch bei bereits gekochten Eiern neue von alten unterscheiden. So lässt sich die Schale eines sehr neuen Eies nur schwer von der Haut lösen, beim Schälen treten häufig Beschädigungen am Ei auf. Ein Jedoch einige Tage bzw. wenige Wochen altes Ei lässt sich unkompliziert vom restlichen Ei ablösen.

Neues Ei:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Altes Ei:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Aufgabe 1b)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Essigsäure (CH2COOH) trägt zu einem Gewichtsverlust bei Hühnereiern bei. Wie in meinem Experiment zu Protokoll gegangen, verstärkt sich dieser Effekt mit zunehmender Konzentration der Essigsäure. Außerdem konnte ich beobachten, dass sowohl Kochsalz (NaCl), als auch Zucker (Saccharose) dieses Resultat noch weiter verstärkt. Außerdem war eine Bläschenbildung zu beobachten.

Das hat folgenden Grund: Die Eierschale besteht aus Calciumcarbonat (CaCO3). Bei der chemischen Reaktion der beiden Stoffe (mit CH2COOH) bildet sich kurzzeitig das instabile Zwischenprodukt. Der Kalk der Eierschale wird protoniert. Das CaCO3H+zerfällt in Kohlenstoffdioxid, welches in Form von Bläschen aufsteigt. Ca2+- und OH-- Ionen liegen jetzt in wässriger Lösung vor. Wie schon festgestellt wird dieser Prozess von NaCl und Saccharose noch weiter verstärkt.

Meine Messergebnisse habe ich zum besseren Überblick und zur Veranschaulichung noch einmal in den auf der nächsten Seite folgenden Diagrammen dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Aufgabe 1 c)

Die unterschiedliche Größe eines Hühnereis gegenüber einer menschlichen Eizelle ist ganz einfach zu erklären: Eine Henne legt ihr Ei, in dem sich dann im Laufe der Zeit ein Küken entwickelt, das geschieht dann außerhalb des Körpers der Henne. Die Größe des Eis ändert sich bis zum Schlüpfen des Kükens nicht mehr.
Eine menschliche Frau hingegen hat eine viel kleinere Eizelle (als das Hühnerei), weil daraus nach der Befruchtung im Körper der Frau ein Baby entsteht, dabei wächst es bis zur Geburt.
Die Größe der fertig entwickelten Kinder, wenn sie „auf die Welt kommen“ wäre somit schon vergleichbar, nicht jedoch die Größe ihres „Ausgangsproduktes“, da sie sich auf völlig andere Art und Weise entwickeln.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Menschen mit dem Huhn in Vergleich zu setzen, die Größe und das Gewicht.

[...]

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Teillösung zur Biologieolympiade 2015
Untertitel
Lösung der Aufgaben 1, 3 und 4a
Note
14 NP
Autor
Jahr
2014
Seiten
7
Katalognummer
V294310
ISBN (eBook)
9783656928621
Dateigröße
727 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
teillösung, biologieolympiade, lösung, aufgaben
Arbeit zitieren
Maurice Bode (Autor), 2014, Teillösung zur Biologieolympiade 2015, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294310

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