Controlling im Projektmanagement. Grundbegriffe und Instrumente


Seminararbeit, 2012

11 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

3. Instrumente des Projektcontrollings
3.1 Nutzwertanalyse
3.2 Meilensteintrendanalyse
3.3 Soll-Ist-Vergleich

4. Kritische Beurteilung

5. Zusammenfassung

Anhang

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Meilensteintrendanalyse

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Nutzwertanalyse

1. Einleitung

In der heutigen Zeit der Globalisierung müssen Unternehmen verstärkt einem harten Konkurrenzkampf standhalten. Dieser fortwährende Wettstreit zwingt die Unternehmen dazu ihre Produktsortimente ständig zu erneuern und zu optimieren. Um den Aufgabenstellungen des heutigen Marktes gerecht zu werden, müssen viele Anbieter demzufolge ständig innovativere und anspruchsvollere Produkte entwickeln. Auf Grund dieser Gegebenheiten nimmt der Anteil der Routineaufgaben ab und die Herausforderungen, zunehmend verbesserte Produkte zu erstellen, vergrößern sich.[1] Diesen Problemen stellt sich das Projektmanagement mit Hilfe verschiedener Instrumente des Controllings.

Die verfasste Seminararbeit thematisiert das Controlling im Projektmanagement. Dazu werden im Folgenden die Grundbegriffe definiert und im weiteren Verlauf drei Instrumente des Projektcontrollings aus den Aspekten Nutzen, Termineinhaltung und Kostenkontrolle, vorgestellt. Diese Instrumente sind die Nutzwertanalyse, Meilensteintrendanalyse und der Soll-Ist-Vergleich. Nachfolgend werden diese drei Instrumente kritisch beurteilt und eine Zusammenfassung erstellt.

2. Begriffsbestimmung

Projekte sind Vorhaben, die eine einmalige Aufgabenstellung beinhalten und generell eine großen Komplexität aufweisen. Ein Projekt hat zudem eine Zielvorgabe, ist abgegrenzt gegenüber anderen Vorhaben, hat eine spezifische Organisation und ist finanziell, personell und zeitlich begrenzt.[2] Beispiele für Projekte sind die Entwicklung neuer Produkte, Hoch- und Tiefbauvorhaben oder die Einführung einer neuen Organisationsstruktur.[3] Damit diese Projekte erfolgreich verlaufen, wird das Projektmanagement als Hilfsmittel hinzugezogen.

Der Begriff des Projektmanagements lässt sich nicht eindeutig bestimmen.[4] Projektmanagement beinhaltet alle Handlungen und Entscheidungen wie zum Beispiel die Organisation, Führung, Planung und Kontrolle während eines Projektes. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Projekt selbst bei unvorhergesehenen Störungen und Gefahren vollendet werden kann.[5] Das Controlling wird in diesen Fällen als Hilfsmittel hinzugezogen.

Controlling ist nicht mit der deutschen Übersetzung Kontrolle gleichzusetzten. Vielmehr liegt die Aufgabe des Controllings in der Unterstützung der Unternehmensführung. Diese geschieht überwiegend durch die Bereitstellung von Informationen und durch die Planung und Koordination verschiedener Aufgaben innerhalb von Projekten.[6] Ein Instrument des Controllings, das Informationen über den Nutzen eines Projektes abgibt, ist die Nutzwertanalyse. Dieses Instrument wird im Folgenden näher beschrieben.

3. Instrumente des Projektcontrollings

3.1 Nutzwertanalyse

Ob und welches Projekt für ein Unternehmen von Nutzen ist, lässt sich nicht ausschließlich an Kostengesichtspunkten festlegen. Eine Nutzwertanalyse erleichtert hierbei die Entscheidung. Die Nutzwertanalyse ist eine Methode, die außer den monetären Kriterien, wie zum Beispiel den Personalkosten innerhalb eines Projektes, auch die nichtmonetären Kriterien bewertet.[7] Einige nichtmonetäre Bewertungskriterien in einem Projekt können zum Beispiel die Kundenzufriedenheit, die Zukunftssicherheit oder die Marktaussichten eines Projektes sein.[8] Der Vergleich zwischen mehreren Projekten erfolgt bei der Nutzwertanalyse grundsätzlich durch die Ermittlung der Nutzwerte. Die Nutzwertanalyse wird meist in mehreren Arbeitsschritten durchgeführt. [9]

Im ersten Schritt der Nutzwertanalyse erfolgt die hierarchische Aufstellung des Kriteriensystems beziehungsweise Zielsystems. Diese können technischer, wirtschaftlicher oder sozialer Art sein. Es gilt darauf zu achten, dass die Anzahl der Zielkriterien nicht ein zu großes Ausmaß annehmen und gleichzeitig alle wichtigen Ziele in der Nutzwertanalyse aufgelistet werden.[10]

Im weiteren Verlauf der Nutzwertanalyse folgt die Gewichtung der Zielkriterien. Diese unterscheiden sich je nach Projektart in ihrer Wichtigkeit. Dabei werden weniger wichtige Zielkriterien, wie beispielsweise das Risiko eines Projekts, mit dem Faktor 20 und wichtigere Zielkriterien, wie die Personalkosten, mit dem Faktor 80 gewichtet. Die Summe aller Gewichtungsfaktoren muss, unabhängig von der Anzahl der Kriterien, immer 100 betragen. Deshalb sollte zwischen den einzelnen Zielkriterien eine gewisse Präferenzordnung gegeben sein.[11]

[...]


[1] Vgl. Fiedler (2010), S. 2

[2] Vgl. Franke (1993), S. 25

[3] Vgl. Litke (2007), S. 18

[4] Vgl. Franke (1993), S. 29

[5] Vgl. Probst und Haunerdinger (2007), S. 15

[6] Vgl. Vahs (2007), S. 191

[7] Vgl. Fiedler (2010), S. 40

[8] Vgl. Burghardt (2007), S. 52

[9] Vgl. Fiedler (2010), S. 46

[10] Vgl. Vahs (2007), S. 507f.

[11] Vgl. Litke (2007), S. 139

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Controlling im Projektmanagement. Grundbegriffe und Instrumente
Hochschule
Hochschule Heilbronn Technik Wirtschaft Informatik
Autor
Jahr
2012
Seiten
11
Katalognummer
V294464
ISBN (eBook)
9783656923664
ISBN (Buch)
9783656923671
Dateigröße
395 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
controlling, projektmanagement, grundbegriffe, instrumente
Arbeit zitieren
Veton Shabani (Autor), 2012, Controlling im Projektmanagement. Grundbegriffe und Instrumente, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294464

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