Diese Arbeit befasst sich mit den Machtbegriffen von Michel Foucault und stellt deren Nutzen für die Geschichtsforschung dar. Kontrastierend werden diesen das Machtverständnis von Max Weber, sowie Eric Hobsbawms Epochenverständnis gegenüber gestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Wie definiert sich der Begriff der Macht?
- Der Machtbegriff nach Max Weber
- Der Machtbegriff nach Michel Foucault
- In „Überwachen und Strafen“
- In „Der Wille zum Wissen“
- Zusammenfassung der Machtbegriffe
- Foucaults Machtbegriff im Spiegel von Hobsbawms Epochenverständnis
- Fazit
- Quellen-/Literaturangaben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit Hobsbawms Arbeit zum Kurzen 20. Jahrhundert und untersucht, inwieweit Foucaults Machtverständnis in diesem Werk reflektiert wird. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, die beiden Machtbegriffe von Max Weber und Michel Foucault darzustellen und anschließend Foucaults Machtbegriff auf Hobsbawms Epochenverständnis anzuwenden.
- Hobsbawms Epochenverständnis und das Kurze 20. Jahrhundert
- Foucaults Machtbegriff im Vergleich zu Max Webers Definition
- Anwendung von Foucaults Machtbegriff auf Hobsbawms Werk
- Analyse von Foucaults Schriften „Überwachen und Strafen“ und „Der Wille zum Wissen“
- Die Rolle von Macht in der Gestaltung gesellschaftlicher Strukturen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und die Forschungsfrage vor. Sie beleuchtet Hobsbawms Epochenverständnis und die Relevanz von Foucaults Machtbegriff in diesem Kontext.
- Wie definiert sich der Begriff der Macht?: Dieses Kapitel vergleicht die Machtbegriffe von Max Weber und Michel Foucault. Dabei wird Webers klassische Definition erläutert, die auf der Chance beruht, den eigenen Willen durchzusetzen. Im Anschluss wird Foucaults komplexeres Machtverständnis anhand seiner Werke "Überwachen und Strafen" und "Der Wille zum Wissen" dargestellt.
- Foucaults Machtbegriff im Spiegel von Hobsbawms Epochenverständnis: Dieses Kapitel untersucht, ob und inwieweit Hobsbawms Werk "Das Zeitalter der Extreme" Foucaults Machtbegriff widerspiegelt. Es analysiert, ob Hobsbawm in seiner Analyse der Epochen das dezentrale und produktive Machtverständnis von Foucault nutzt.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Fokusthemen der Arbeit sind: Macht, Herrschaft, Foucault, Weber, Hobsbawm, "Das Zeitalter der Extreme", "Überwachen und Strafen", "Der Wille zum Wissen", Diskurse, Disziplinierung, Bio-Macht, Epochenverständnis, gesellschaftliche Strukturen, historisches Verständnis.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser Arbeit über Michel Foucault und Eric Hobsbawm?
Die Arbeit untersucht die Machtbegriffe von Michel Foucault im Kontext von Eric Hobsbawms Verständnis des "kurzen 20. Jahrhunderts" und stellt diese dem klassischen Machtverständnis von Max Weber gegenüber.
Wie unterscheidet sich der Machtbegriff von Max Weber von dem Michel Foucaults?
Während Max Weber Macht klassisch als die Chance definiert, den eigenen Willen innerhalb einer sozialen Beziehung gegen Widerstreben durchzusetzen, betrachtet Foucault Macht als ein dezentrales, produktives und komplexes Netzwerk, das gesellschaftliche Strukturen durchdringt.
Welche Werke von Michel Foucault werden in der Analyse herangezogen?
Die Analyse konzentriert sich primär auf Foucaults Schriften „Überwachen und Strafen“ sowie „Der Wille zum Wissen“, um seine Konzepte der Disziplinierung und Bio-Macht zu erläutern.
Welche Rolle spielt Eric Hobsbawm in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Hobsbawms Werk „Das Zeitalter der Extreme“ dient als Spiegel, um zu prüfen, inwieweit Foucaults Theorien über Macht und gesellschaftliche Disziplinierung in Hobsbawms historischer Analyse der Epochen reflektiert werden.
Was sind die zentralen Schlüsselwörter dieser Untersuchung?
Die wichtigsten Fokusbegriffe sind Macht, Herrschaft, Diskurse, Bio-Macht, Disziplinierung sowie die Theoretiker Foucault, Weber und Hobsbawm.
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- David Kühlcke (Author), 2012, Die Machtbegriffe von Michel Foucault im Spiegel von Hobsbawms Epochenverständnis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294465