Der Mensch als vernunftbegabtes Tier?

Das Mensch-Tier-Verhältnis in der Dialektik der Aufklärung


Hausarbeit, 2013

19 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Naturbeherrschung

3. Gleichsetzung von Mensch und Tier?

4. Totalität der Herrschaft

5. Utopieentwürfe

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die Idee des Menschen in der europäischen Geschichte drückt sich in der Unterscheidung vom Tier aus. Mit seiner Unvernünftigkeit beweisen sie die Menschenwürde. Mit solcher Beharrlichkeit ist der Gegensatz von allen Vorvorderen des bürgerlichen Denkens, den alten Juden, Stoikern und Kirchenvätern, dann durchs Mittelalter und die Neuzeit hergebetet worden, daß er wie wenige Ideen zum Grundbestand der westlichen Anthropologie gehört.“1

Mit diesen Sätzen leiten Theodor W. Adorno und Max Horkheimer ihr Kapitel Mensch und Tier in der Dialektik der Aufklärung ein. Bereits daran zeigt sich, dass die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Natur – oder konkreter Mensch und Tier im Denken der beiden Begründer der kritischen Theorie eine wichtige Rolle spielt. Anders als in zahlreichen anderen sozialwissenschaftlichen Publikationen, in denen die Rolle des Tieres für die Gesellschaft allenfalls als Randphänomen auftaucht, scheint ihr in der kritischen Theorie eine zentralere Bedeutung zuzukommen. In verschiedenen Schriften von Horkheimer und Adorno finden sich Auseinandersetzungen mit dem Mensch-Tier-Verhältnis und seinen Implikationen für ihre Herrschaftstheorie.2 Die Interpretationen sind gleichzeitig stark umstritten. So beziehen sich radikale Tierrechtler_innen und Vertreter_innen des Antispeziesmus ebenso auf die krtische Theorie wie ihre Gegner_innen. Es scheint also durchaus interessant sich mit den Gedanken der kritischen Theoretiker zu beschäftigen und die Gründe zu untersuchen weshalb das Tier in ihre gesellschaftstheoretischen Analysen so konsequent mit aufgenommen wird. Darüber hinaus stellt sich die Frage welche Bedeutung die Tier-Dimension für die Herleitung des Menschenbildes spielt und welche grundlegenden Schlüsse die Autoren aus ihren Umwelt- und Naturbetrachtungen ziehen.

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich zentral auf das oben bereits erwähnte Kapitel in der Dialektik der Aufklärung beziehen. Dieses kann natürlich gleichzeitig nur im Gesamtzusammenhang des Werkes gelesen und interpretiert werden, da es mit der kritischen Gesellschaftstheorie und den zugehörigen Grundannahmen unmittelbar verbunden ist.

Ausgehend von den Erfahrungen des Nationalsozialismus und der Shoah, stellen Horkheimer und Adorno zunächst fest, dass die bisher rational und aufklärerisch gedachte Geschichte der Menschheit, einen Rückfall in Barbarei und Irrationalität erlebte. Das Bestreben ihrer kritischen Theorie besteht nun darin die Wurzeln dieses zerstörerischen Rückfalls zu untersuchen und das Scheitern des aufklärerischen Projektes zu erklären. Die Geschichte der Menschheit wurde zunächst als Befreiung des Menschen von übermächtigen Zwängen interpretiert. Trotzdem – so zeigen die Erfahrungen des Nationalsozialismus – gelang es nicht diese Entwicklung einem vernünftigen Zustand der Welt zuzuführen. Vielmehr strahlt „die vollends aufgeklärte Erde […] im Zeichen triumphalen Unheils.“3 Die Emanzipation des Menschen bestand primär darin die Natur zu unterwerfen und nutzbar zu machen. Folglich muss beleuchtet werden, welche Probleme im Zuge dieser Entwicklungen den bisherigen Geschichtsverlauf (negativ) beeinflusst haben könnten.

Auf Grundlage des Kapitels Mensch und Tier werde ich mich meiner Fragestellung annähren. Hierzu beschäftige ich mich zunächst den Gedanken zur Naturbeherrschung. Hier ist vor allem interessant welche Begründungen herangeführt werden um die Unterwerfung unter die Bedürfnisse des Menschen zu rechtfertigen.

Anschließend beschäftige ich mich konkreter mit dem Verhältnis von Mensch und Tier. Vor dem Hintergrund, dass Adorno und Horkheimer oftmals von antispeziesistischen Autor_innen zitiert werden, werde ich an dieser Stelle auch darauf eingehen, inwieweit die kritische Theorie eine Gleichsetzung von Mensch und Tier einfordert.

Im darauf folgenden Abschnitt wende ich mich dem Begriff der Herrschaft zu. Dieser taucht in Bezug auf das Verhältnis des Menschen zu Natur und Tierwelt auf und bildet gleichzeitig die zentrale Kategorie der kritischen Gesellschaftsanalyse der Frankfurter Schule. Herrschaft wird hier als totalitäres System gedacht, welches alle Bereiche der Gesellschaft durchzieht.

Abschließend beschäftige ich mich mit der Frage inwieweit Horkheimer und Adorno einen anderen (besseren) Umgang des Menschen mit der äußeren Natur für möglich halten und inwieweit die Rolle des Tieres in ihre Überlegungen zur Utopie der befreiten Gesellschaft mit einbezogen werden müssen.

2. Naturbeherrschung

Die Beherrschung der Natur stellte in der Menschheitsgeschichte stest das Ziel aller Entwicklungen dar: „Grenzenlos Natur zu beherrschen, den Kosmos in ein unendliches Jagdgebiet zu verwandeln, war der Wunschtraum der Jahrtausende.“4 ’Natur’ meint in der zitierten Textstelle zunächst vor allem die äußere Natur – sprich die den Menschen umgebende Welt. Darüber hinaus existiert in der kritischen Theorie auch die innere Natur des Menschen. Damit wird auf die Tatsache angespielt, dass der Mensch nicht der Natur als außenstehend gegenübersteht, sondern vielmehr selbst aus ihr hervorgeht und ebenso Teil von ihr ist. Auf diesen Umstand wird an späterer Stelle noch einzugehen sein.

Spricht man über Naturbeherrschung, kann von Herrschaft im engeren Sinne des Begriffs erst in der Neuzeit die Rede sein. Vorher könnte man wohl eher von einem Arrangement der Menschen mit den natürlichen Bedingungen sprechen. Die Menschen wirkten zwar auf die Natur ein, blieben ihr jedoch letztlich ausgeliefert. Die vermeintliche Beherrschung der Natur stellte sich zunächst vor allem als Überlebenskampf gegen Krankheiten, Naturgewalten und wilde Tiere dar.5 Erst durch die Loslösung des Menschen von der Natur kann von Herrschaft eigentlich gesprochen werden. Diese Loslösung geschieht in der Neuzeit mittels Selbsterkenntnis. Indem der Mensch sich selbst nicht mehr nur als der Natur entgegengesetzt erkennt, sondern sich des eigenen Naturursprungs bewusst wird, erhebt er sich über sie. „Wir sind eigentlich in dem Augenblick nicht mehr selber ein Stück der Natur, in dem wir merken, in dem wir erkennen, daß wir ein Stück Natur sind.“6 Die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis stellt also in der kritischen Theorie ein entscheidendes Differenzkriterium zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen dar. Grundlage der Selbstrelfexion ist dabei die Vernunft. Wichtig zu beachten ist dabei die Verwendung der Begriffe „Vernunft“ und „Seele“. Während Horkheimer und Adorno die Seele den Tieren zuschreiben, gehört die Vernunft allein dem Menschen. Adorno schreibt „daß zwar, was Geist ist, genetisch und seinem Inhalt nach auf die Natur zurückverweist, aber zugleich doch in ihr sich nicht erschöpft.“7 Indem das Subjekt sich selbst als Teil der Natur und die Überwindung ihres blinden Zwangs als Bestimmung seiner Existenz erkennt, wird es gewissermaßen erst zum Mensch.

Dennoch führt die Vernunftbegabung des Menschen nicht zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Vielmehr dient sie der Legitimation der Unterwerfung der Natur. „Die ganze Erde legt für den Ruhm des Menschen Zeugnis ab. In Krieg un Frieden, Arena und Schlachthaus […] haben die unvernünftigen Geschöpfe stets Vernunft erfahren.“8 Adorno und Horkheimer interpretieren diese Tatsache als Beleg der freiwilligen Unterwerfung des Menschen unter vermeintliche Naturzwänge. Statt das eigene Verhältnis zur Natur und den Tieren kritisch zu reflektieren, funktioniert der Mensch „freiwillig so mechanisch, blind und automatisch“.9 Die Distanzierung vom Tier und die Feststellung, dass es keine Vernunft hat, ziehen nicht die Schlussfolgerung seiner besonderen Schutzbedürftigkeit nach sich.

Das Tier hat weder eine Vorstellung von der eigenen Existenz noch ist es in der Lage die Zeitlichkeit des eigenen Seins zu begreifen. Es hat keine Vorstellung von Vergangenheit und Zukunft. Folglich kann es keine Vorstellung von substantiellem Glück entwickeln oder durch Erkenntnis dem eigenen naturhaften Dasein entrinnen.10 Trotzdem sind – so Adorno und Horkheimer – prinzipiell die selben Empfindungen und Bedürfnisse in der Tierseele angelegt wie beim Menschen. Die fehlende Glücks-Vorstellung ist nicht gleichzusetzen mit der Abwesenheit von Schmerz und Trauer. Einzig es fehlt ihnen an Vernunft. Die Leidensfähigkeit stellt eine zentrale Gemeinsamkeit dar, auf deren Grundlage sich eine besondere Verantwortung des Menschen gegenüber den Tieren begründen ließe. In der modernen Gesellschaft taucht das Tier jedoch stattdessen „primär als Opfer einer der instrumentellen Vernunft verfallenen Gesellschaft“11 auf. Dieser gewaltsame Zugiff des Menschen stellt für die beiden Theoretiker dabei keinesfalls eine notwendige, quasi-naturgesetzliche Konstellation dar, sondern ein „in einer langen Geschichte aus Herrschaft und Unterjochung vorgezeichnetes – Produkt der modernen Industriegesellschaft“12 In dieser Form der Vergesellschaftung wird das Sein jedes Individuums zum austauschbaren Prozess – das des Tieres ebenso wie das jedes einzelnen Menschen.13 Die Geschichte der Naturunterwerfung ist gleichzeitig die „Geschichte der Unterjochung des Menschen durch den Menschen.“14 Um die äußere Natur unterwerfen zu können, muss die eigene innere Natur überwunden werden. Naturbeherrschung schließt also gewissermaßen Menschenbeherrschung mit ein.15 Hieraus resultiert aus Sicht von Horkheimer und Adorno eine Ambivalenz gegenüber fremder und eigener Körperlichkeit und vor allem gegenüber dem Naturanteil der eigenen Existenz. Diese Ambivalenz führt zu einer konsequenten Distanzierung von allem was als „naturhaft“ verstanden wird.

„In den Märchen der Nationen kehrt die Verwandlung von Menschen in Tiere als Strafe wieder. […] Die stumme Wildheit im Blick des Tieres zeugt von demselben Grauen, das die Menschen in solcher Verwandlung fürchteten.“16 In dieser – zunächst literarisch formulierten – Angst drückt sich die Paranoia des Menschen aus, die eigene Naturhaftigkeit einzuräumen, welche automatisch mit Schwäche assoziiert wird. Hierin sehen Horkheimer und Adorno ein Problem und möglicherweise die Ursache für die radikale Naturunterwerfung: wird die Widersprüchlichkeit der eigenen Existenz (zugleich der Natur entstammend und über sie erhaben) verleugnet, verfällt der Mensch gerade dadurch wieder dem Naturzwang. Die Abwertung des Tieres als Repräsentant der vermeintlichen Gegenwelt – also der Natur – soll der Sicherung der eignen Herrschaft dienen. Seit jeher hat sich die Menschheit Ein- und Ausschließungsmodelle konstruiert um qua Abgrenzung gegen das Nicht-Eigene die eigenen Identität zu definieren und die Vormachtstellung zu sichern.17 Die Opfer der Exklusion sind dabei beinahe willkürlich wählbar, das Muster bleibt gleich. So erfuhren beispielsweise auch die Frauen im Laufe der Geschichte die Unterdrückung durch den Mann auf Grundlage ihrer körperlichen Unterlegenheit. Ihnen wurde in der menschlichen Gesellschaft die Rolle der verkörperten Natur zugeschrieben. Daher wurde ihnen auch die Sorge um das Tier überlassen.

Die Unterwerfung und die vehemente Distanzierung von der Natur begründen die Ursache des gewaltförmigen Verhältnisses des Menschen zur äußeren Umwelt. Das Tier wird zur identitätslosen Materie abgewertet. Seine Abwertung findet ihre Entspechung auch in der Sprache: „Einige hochfrequentierte Schimpfwörter im Deutschen sind animalisch codiert.“18 Damit wird einerseits die prinzipielle Missachtung gegen das Tier suggeriert, gleichzeitig wird durch die Beschimpfung das Gegenüber aufgrund seiner „Tierähnlichkeit“ erniedrigt. Was sich zunächst auf semantischer Ebene abspielt hat weitreichende Konsequenzen. „Die stets wieder begegende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom.“19 Das Tier dient hier zunächst als Trainingsobjekt der Gräueltat. Die praktizierte Gewalt am Tier bildet gewissermaßen die Voraussetzung der Vernichtung und Folter von Menschen. Das Tier als per se schwaches und naturhaftes Wesen ohne Vernunft, bietet sich geradezu an als Symbol des „Anderen“ an. Die Ungleichheit von Mensch und Tier rechtfertigt die Gewalt gegen das Tier. „Der sprachliche Code ’Es ist ja nur ein Tier’ funktioniert als Banalisierung und Abweisung des möglichen Blicks des Opfers […], der dem Täter die eigene Kreatürlichkeit zurückspiegeln könnte: Der Blick zeigt die Würde an, die den Mörder verunsichert.“20 Hieran zeigt sich für Adorno und Horkheimer die verheerende Wirkung der Zuschreibung von Tiereigenschaften bei bestimmten Gruppen von Menschen: qua Zuschreibung animalischer Eigenschaften können Gruppen von Menschen aus der Gemeinschaft herausdefiniert werden. Damit werden sie gleichzietig zu potentiellen Opfern von Gewalt und Unterdrückung, denn nun kann die Formel ’es ist ja nur ein Tier’ auch auf sie angewendet werden. Am Beispiel des faschistischen Regimes stellt Adorno folgende Vermutung auf: „Vielleicht ist der gesellschaftliche Schamtismus der Wahrnehmung bei den Antisemiten so geartet, daß sie die Juden überhaupt nicht als Menschen sehen.“21

Die Naturbeherrschung wie sie sich in der bisherigen Gesellschaft darstellt, hat aus Sicht der kritischen Theorie weitreichende Folgen. Durch die an sie geknüpften Exklusionsmechanismen, legt sie die Grundlage für die Pogrome und Massenvernichtungen des Nationalsozialismus. Sie schlägt also in verschiedene Formen interhumaner Unterdrückung um. Gleichzeitig ist die Naturbehrrschung selbst eine beherrschte: Solange der Mensch Natur als bloß zu unterwerfenden Gegenstand betrachtet, bleibt die Menschheit „Massenracket in der Natur“.22 Die Naturbehrrschung in ihrer entfesselten Gestalt, stellt zugleich das zentrale Hindernis für die wirkliche Mündigerklärung der menschlichen Vernunft dar.

3. Gleichsetzung von Mensch und Tier?

Nachdem im vorangestellten Kapitel dargestellt wurde, welche Bedeutung der Naturbeherrschung im Denken der kritischen Theorie zukommt und welche fatalen Auswirkungen sich daraus ergeben, stellt sich nun die Frage, welche Konsequenzen die beiden Autoren aus ihren Feststellungen ziehen. Im Kontext von Tierrechts-Argumentationen und antispeziesistischen Texten, stößt man immer wieder auf Verweise auf die kritische Theorie. So wird etwa in dem Sammelband „Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen“ von Susann Witt-Stahl die kritische Theorie Horkheimers und Adornos zum Vorreiter der Tierbefreiungstheorie stilisiert. Folglich ergibt sich die Frage inwieweit ihre Ausführungen eine Gleichsetzung von Mensch und Tier einfordern, wie es etwa Vertreter_innen des Antispeziesismus tun.

Zunächst kann festgehalten werden, dass Adorno und Horkheimer besondern Wert auf die artübergreifenden Gemeinsamkeiten legen. Ebenso wie die Menschen sind Tiere zur Empfindung von Schmerz und Leid fähig und streben die Befriedigung bestimmter Bedürfnisse an. Diesen Gedanken habe ich weiter oben bereits ausgeführt.

Entgegen den antispeziesistischen Positionen, wie sie etwa Witt-Stahl und ihre Mitautor_innen im genannten Sammelband vertreten, geht es Adorno und HorkheimerHorkheimer jedoch nicht um die Aufhebung der Grenze zwischen Mensch und Tier. Vielmehr wenden sich sogar explizit gegen die Verwischung der Grenze. „Die Welt des Tieres ist begriffslos. […] Das Tier hört auf den Namen und hat kein Selbst, es ist in sich eingeschlossen und doch preisgegeben […] Noch das stärkste Tier ist unendlich debil.“23 Wie oben bereits ausgeführt, besitzt das Tier, anders als der Mensch, keine Vernunft. Es ist zur Selbsterkenntnis nicht fähig, hat keine Vorstellung von Zeitlichkeit und substantiellem Glück.

[...]


1 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, Frankfurt am Main, 1988, S. 262.

2 vgl. Mütherich, Birgit: Die Mensch-Tier-Beziehung in der Kritischen Theorie Horkheimers und Adornos, in: Rehberg, Karl-Siegbert: Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006, Frankfurt am Main, 2008, S. 5114.

3 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S. 9.

4 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S. 264.

5 Vgl. hierzu: Lehmann, Dirk: Die Verdinglichung der Natur – Über das Verhältnis von Vernunft und die Unmöglichkeit der Naturbherrschung, in: Phase 2, Nr. 33, 2009.

6 Adorno, Theodor: Probleme der Moralphilosophie, Frankfurt am Main, 1996, S.153 f.

7 Ebd.

8 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S. 264.

9 Ebd.

10 Vgl. Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S. 263-264.

11 Mütherich, Birgit: Die Mensch-Tier-Beziehung in der Kritischen Theorie Horkheimers und Adornos, a.a.O., S. 5110.

12 Ebd.

13 Vgl. bspw. Adorno, Theodor: Abdeckerei, in: Ders.: Minima Moralia, Frankfurt am Main, 1951, S. 264-266.

14 Horkheimer , Max: Die Revolte der Natur, in: Ders.: Gesammelte Schriften, Bd. 6, Frankfurt am Main, 1991, S. 116.

15 Vgl. ebd. S. 106.

16 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S. 264.

17 vgl. Mütherich, Birgit: Die Mensch-Tier-Beziehung in der Kritischen Theorie Horkheimers und Adornos, a.a.O., S. 5107.

18 Hoffmann, Arnd: Rien faire comme une bête - Überlegungen zu Adornos Tieren. in: http://www.arnd-hoffmann.com/upload/contents/Adornos_Tiere_Marginalien_2003.pdf, S. 14, zuletzt überprüft am 25.03.2013.

19 Adorno, Theodor: Menschen sehen dich an, in: Ders.: Minima Moralia, a.a.O., S. 118.

20 Hoffmann, Arnd: Rien faire comme une bête - Überlegungen zu Adornos Tieren, a.a.O., S. 16.

21 Adorno, Theodor: Menschen sehen dich an, in: Ders.: Minima Moralia, a.a.O., S. 118.

22 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S.271.

23 Horkheimer, Max; Adorno, Theodor: Dialektik der Aufklärung, a.a.O., S.263.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Der Mensch als vernunftbegabtes Tier?
Untertitel
Das Mensch-Tier-Verhältnis in der Dialektik der Aufklärung
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Mensch-Tier-Verhältnisse
Note
1,0
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V294474
ISBN (eBook)
9783656922568
ISBN (Buch)
9783656922575
Dateigröße
414 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dialektik der Aufklärung, Speziesismus, Mensch-Tier-Verhältnis, Naturbeherrschung, Adorno, Gesellschaftstheorie
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Der Mensch als vernunftbegabtes Tier?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294474

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