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Graf Julius Andrássy und seine bosnische Politik

Título: Graf Julius Andrássy und seine bosnische Politik

Tesis , 2006 , 117 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Gülşen İstek (Autor)

Historia de Europa - Historia contemporánea, Unificación europea
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Diese Diplomarbeit behandelt die Biographie von Graf Julius Andrássy (dem Älteren) und seine bosnische Politik. In meiner Diplomarbeit möchte ich feststellen, ob Bosnien und die Herzegowina durch Krieg oder Diplomatie von Österreich-Ungarn erworben wurden. Während der Arbeit an diesem Thema ist mir ein Name besonders aufgefallen: Graf Julius Andrássy. Wenn ich das Leben Andrássys an mir vorbeiziehen lasse, sehe ich ihn als „den Schlüssel der Beziehungen Österreich-Ungarns zu den angrenzenden türkischen Provinzen seit 1875“. Ich habe daher beschlossen, meine Diplomarbeit über Andrássy zu schreiben. Seine Geschichte war die Geschichte Europas (Wertheimer). Er versuchte immer den Vorteil Ungarns in jeder Weise zu wahren und gilt deswegen bis heute als einer der größten Staatsmänner dieses Landes. Auf meiner Reise nach Budapest habe ich gesehen, dass die Ungarn noch heute Hotels, Restaurants und Strassen nach ihm benennen und ihn durch zahlreiche Denkmäler ehren.

Eigentlich sind nicht nur die Ungarn, sondern auch die Österreicher stolz auf diesen Mann, da er einen lang gehegte Wünsch der österreichischen Staatsmänner und Militärs durch seine diplomatische Klugheit verwirklichen konnte. Er war wirklich ein herausragender Politiker, der vom zum Tode verurteilten Revolutionär zum Außenminister der Habsburger Monarchie aufstieg.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. DAS LEBEN ANDRÁSSYS

1.1. Von der Kindheit bis zum Beginn der diplomatischen Karriere

1.2. Andrássy als ungarischer Botschafter in Istanbul

1.3. Der österreichisch- ungarische Ausgleich und Andrássy als ungarischer Ministerpräsident

1.4. Vom ersten Ministerpräsidenten Ungarns zum Außenminister der Doppelmonarchie (1867-1871)

1.5. Andrássy als Außenminister der Doppelmonarchie (1871-1879)

1.5.1. Seine Politik von 1871 bis 1875

2. DIE BOSNISCHE POLITIK ANDRÁSSYS

2.1. Bosnien und die Herzegowina im 19. Jahrhundert

2.2. Die bosnisch-herzegowinische Politik der Doppelmonarchie

2.3. Die bosnische Politik Andrássys

2.3.1. Andrássys Politik von der Reformnote bis zum Berliner Kongress

3. DER BERLINER KONGRESS

3.1. Die Rückkehr Andrássys nach Wien nach dem Berliner Kongress

4. DIE OKKUPATION VON BOSNIEN UND DER HERZEGOWINA

5. DER RÜCKTRITT ANDRÁSSYS UND SEIN TOD

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Biografie des ungarischen Staatsmannes Graf Julius Andrássy (des Älteren) mit einem spezifischen Fokus auf seine bosnische Politik. Die zentrale Forschungsfrage geht der Frage nach, ob die Eingliederung von Bosnien und der Herzegowina in die österreichisch-ungarische Monarchie primär durch diplomatische Bemühungen oder durch militärische Gewalt vollzogen wurde.

  • Biografischer Werdegang von Graf Julius Andrássy
  • Die diplomatischen Beziehungen und außenpolitische Strategien der Doppelmonarchie
  • Die politische und soziale Situation in Bosnien und der Herzegowina im 19. Jahrhundert
  • Analyse der bosnischen Politik Andrássys und dessen Verhältnis zum Osmanischen Reich
  • Der Berliner Kongress und die Umstände der Okkupation

Auszug aus dem Buch

1.2. Andrássy als ungarischer Botschafter in Istanbul

Kossuth erklärte Andrássy seine Aufgabe und schickte ihn am 22. Mai 1849 nach Istanbul. Seine Aufgabe bezog sich auch darauf, dass er sowohl in Serbien als auch bei der britischen Botschaft für das ungarische Anliegen werben sollte. Andrássy war nicht der erste Ungar, den Kossuth als Vermittler nach Istanbul sandte. Zuvor sandte er Fedor Graf Karacsay im Juli 1848 und Baron Splényi Ende März oder Anfangs April 1849 nach Istanbul. Für Andrássy war diese Entscheidung Kossuths sehr bedeutungsvoll für sein ganzes Leben - der Beginn seiner diplomatischen Karriere.

Als Andrássy am 22. Mai 1849 Pest verließ, befanden sich in seiner Begleitung als sein Sekretär Ladislaus Kiss und sein treuer Diener Felix. Kiss war für Andrássy wichtig, da er schon einmal in der türkischen Hauptstadt war und türkische Sprachkenntnisse hatte. In Debreczin traf Andrássy noch einmal mit Kossuth zusammen und Graf Kasimir Batthyány schrieb seine Beglaubigung. Graf Kasimir war der ungarische Minister des Äußeren. Als finanzielle Hilfe erhielt Andrássy von Finanzminister Duschek 3000 Dukaten.

Andrássy erreichte Anfang Juni 1849 Pancsova, von wo er sich nach Belgrad begab. Er traf dort polnische Emigranten, die sich als ungarische Emissäre ausgaben und ohne jegliche Beglaubigung mit der serbischen Regierung und dem Pascha von Belgrad, Hussein Pascha, verhandelten. Er, der die Mission hatte, Serbien, gleich dem Osmanenreich, für die ungarische Sache zu gewinnen, wollte die gesamte Leitung der politischen Angelegenheiten im Osten ausschließlich in seinen Händen konzentrieren. Andrássy traf mit dem serbischen Außenminister Ilja Garaschánin im Haus des französischen Konsuls zusammen. Andrássy betonte Garaschánin gegenüber, dass beide Länder die gleichen Interessen und einen gemeinsamen Feind (Österreich) hätten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. DAS LEBEN ANDRÁSSYS: Diese Kapitel behandeln Andrássys Weg von seiner Kindheit und frühen politischen Prägung bis zu seinem Aufstieg zum ungarischen Ministerpräsidenten und schließlich zum Außenminister der Doppelmonarchie.

2. DIE BOSNISCHE POLITIK ANDRÁSSYS: Hier wird die instabile Lage in den türkischen Provinzen Bosnien und Herzegowina analysiert sowie die Entwicklung von Andrássys politischer Strategie, die von anfänglicher Zurückhaltung zu einer aktiven Einmischung führt.

3. DER BERLINER KONGRESS: Dieses Kapitel beleuchtet die diplomatischen Verhandlungen des Jahres 1878, in denen Andrássy das Mandat zur Besetzung Bosniens und der Herzegowina erreichte.

4. DIE OKKUPATION VON BOSNIEN UND DER HERZEGOWINA: Das Kapitel schildert den tatsächlichen, mit Widerständen verbundenen Einmarsch der österreichisch-ungarischen Truppen und die Reaktionen der Bevölkerung.

5. DER RÜCKTRITT ANDRÁSSYS UND SEIN TOD: Diese Ausführungen beschreiben die Gründe für Andrássys Rückzug aus dem aktiven politischen Dienst, seinen weiteren Lebensweg sowie sein Ableben im Jahr 1890.

Schlüsselwörter

Graf Julius Andrássy, Österreich-Ungarn, Bosnien, Herzegowina, Berliner Kongress, Osmanisches Reich, Balkanpolitik, Lajos Kossuth, Doppelmonarchie, Okkupation, Außenpolitik, Franz Joseph, 19. Jahrhundert, Diplomatie, Reformnote.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die politische Laufbahn von Graf Julius Andrássy mit dem Schwerpunkt auf seinem Wirken im Zusammenhang mit der bosnischen Frage und der Einbindung dieser Provinzen in die habsburgische Monarchie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie Andrássys, der inneren Instabilität des Osmanischen Reiches am Balkan, der Rolle Österreich-Ungarns in der Orientalischen Frage sowie den diplomatischen Prozessen, die zur Okkupation Bosniens führten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die historische Untersuchung der Motive und Umstände, unter denen Bosnien und die Herzegowina unter österreichische Verwaltung kamen, wobei die Frage nach Krieg oder Diplomatie im Vordergrund steht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf einer fundierten Quellenanalyse basiert, insbesondere unter Verwendung von zeitgenössischen Tageszeitungen, diplomatischen Berichten und einschlägiger Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Entwicklung Andrássys, eine detaillierte Analyse der bosnischen Verhältnisse, den Berliner Kongress als diplomatische Wende und die anschließende militärische sowie politische Umsetzung der Okkupation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Andrássy, Doppelmonarchie, Balkanpolitik, Berliner Kongress und die Orientalische Frage definieren.

Wie bewertet Andrássy die Rolle Russlands?

Andrássy steht Russland aufgrund des Vorgehens während des ungarischen Aufstandes 1848/49 und der panslawistischen Bestrebungen sehr kritisch gegenüber und sieht in Russland einen gefährlichen geopolitischen Rivalen.

Warum war die Okkupation von Bosnien für die Doppelmonarchie laut Andrássy wichtig?

Andrássy sah darin ein notwendiges Mittel, um die eigene Grenze zu sichern, das Prestige der Monarchie zu stärken und eine Ausbreitung russischen Einflusses sowie slawischer Nationalbestrebungen auf dem Balkan zu verhindern.

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Detalles

Título
Graf Julius Andrássy und seine bosnische Politik
Universidad
University of Vienna  (Geschichte)
Calificación
2
Autor
Gülşen İstek (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
117
No. de catálogo
V294526
ISBN (Ebook)
9783656923220
ISBN (Libro)
9783656923237
Idioma
Alemán
Etiqueta
Andrassy Türkei Bosnien Österreich Aussenpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Gülşen İstek (Autor), 2006, Graf Julius Andrássy und seine bosnische Politik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294526
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