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Soziale Ungleichheit. Einkommensverteilung zwischen Mann und Frau

Titre: Soziale Ungleichheit. Einkommensverteilung zwischen Mann und Frau

Dossier / Travail , 2014 , 22 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Jennifer Kuß (Auteur)

Politique - Fondements et Généralités
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Seit über 60 Jahren besteht das Grundgesetz in Deutschland. In mehreren Bereichen hat sich das Grundgesetz durchgesetzt wie zum Beispiel in der Berufsausbildung. Artikel 3 des Grundgesetztes befasst sich mit der Gleichstellung.

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Artikel 3, Abs. 2, Grundgesetz.

Nicht nur der zweite Absatz von Artikel 3 des Grundgesetztes stellt die Gleichberechtigung her, sondern auch ebenfalls Absatz 3, so heißt es in diesem Absatz:

„Niemand darf wegen seines Geschlechts, [...] benachteiligt oder bevorzugt werden.“ Artikel 3, Abs. 3, Grundgesetz.

Doch trotz fortschreitender Integration der Frauen auf dem Arbeitsmarkt und weiteren Bemühungen der Einkommensgleichstellung besteht seit über 15 Jahren in Deutschland weiterhin ein großer Unterschied zwischen Frauen und Männern bei der Einkommensverteilung. Diese Differenz beginnt bereits mit dem Berufsanfängern und zieht sich die weitere Karriere über hinweg und vergrößert sich sogar teilweise. Der „Equal Pay Day“ ist ein internationaler Aktionstag, der die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern festlegt. Er weist also auf, wie lange Frauen dementsprechend für „lau“ arbeiten. Dieses Jahr ist der „Equal Pay Day“ am 21. März gewesen.

Doch warum ist die geschlechtsspezifische soziale Ungleichheit bezüglich Einkommens-verteilung immer noch existent?

Die Hausarbeit befasst sich mit den Dimensionen und Determinanten der sozialen Ungleichheit. Und bezieht sich auf die Einkommensverteilung zwischen Frauen und Männer. Es wird auf die unterschiedlichen Sektoren, Beschäftigungsarten und auf die neuen und alten Bundesländer eingegangen. Des Weiteren wird nicht nur auf die politische sondern auch auf die gesellschaftliche Wahrnehmung der sogenannten „Diskriminierung“ eingegangen und Lösungsansätze der Politiker, sowie auch der Wirtschaft behandelt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Gender Pay Gap

2 Soziale Ungleichheit

3 Dimensionen sozialer Ungleichheit

3.1 Gruppierungen der Dimensionen nach Huinink/Schröder

3.2 Einkommensungleichheit in Deutschland

3.3 Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau

3.4 Lohnunterschiede im internationalen Vergleich

4 Determinanten sozialer Ungleichheit

4.1 Determinanten der geschlechtsspezifischen Einkommensverteilung

4.1.1 Bildung / Ausbildung

4.1.2 Erwerbsfähigkeit / Erwerbsunterbrechungen

4.1.3 Teilzeit / Vollzeit

4.1.4 Wirtschaftszweige / Segregation am Arbeitsplatz

4.1.5 Ostdeutschland / Westdeutschland

5 Lösungsansätze zu der Entgeltgleichheit

6 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die bestehende soziale Ungleichheit in Bezug auf die geschlechtsspezifische Einkommensverteilung in Deutschland. Ziel ist es, die multidimensionalen Ursachen dieser Einkommensunterschiede zu identifizieren und die aktuelle gesellschaftliche sowie politische Wahrnehmung der Problematik unter Berücksichtigung von Lösungsansätzen kritisch zu beleuchten.

  • Dimensionen und Determinanten sozialer Ungleichheit
  • Strukturelle Gründe für geschlechtsspezifische Lohndifferenzen
  • Auswirkungen von Erwerbsunterbrechungen und Teilzeitbeschäftigung
  • Internationale Vergleiche der Einkommensungleichheit
  • Politische und wirtschaftliche Lösungsansätze zur Entgeltgleichheit

Auszug aus dem Buch

3.1 Gruppierungen der Dimensionen nach Huinink/Schröder

Die wohlfahrtsstaatlichen Dimensionen beziehen sich auf die Bedürfnisse und Lebensziele. Sie konzentrieren sich auf die Lebensbedingungen und gewähren soziale Sicherheit und Gesundheit. Mit der sozialen Absicherung werden die Erwerbschancen, Arbeitsplatzsicherung und der materielle Schutz vor Krankheiten und Armutsrisiken gefördert. Ein weiterer Aspekt der wohlfahrtsstaatlichen Dimension beinhaltet die Arbeits-, Freizeit-, und Wohn(umwelt)bedingungen. (vgl. Huinink/Schröder, 2008: 127ff.)

Zu der nächsten Gruppe gehört die soziale Dimension, welche sich mit den Bedürfnissen der Integration, Teilhabe, Einfluss und Anerkennung auseinandersetzt, und sich auf die sozialen Beziehungen fokussiert. Bei den sozialen Dimensionen werden die soziale Herkunft, das soziale Kapital und der soziale Einfluss (u.a. auch Macht) in Betracht gezogen. Ein weiterer Aspekt besteht aus der sozialen Wertschätzung (Prestige) und Diskriminierung. (vgl. ebd. : 132ff.)

Die emanzipatorischen Dimensionen beinhalten die „unterschiedlichen Chancen zu individueller Selbstverwirklichung, Emanzipation, Entfaltung von Autonomie sowie Partizipation an gesellschaftlichen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen.“ Diese Dimension beschäftigt sich weitergehend mit der Rollenverteilung insbesondere auf den Bezug in die Verhaltens- und Handlungserwartungen. (vgl. Huinink/ Schröder 2008: 139ff.)

Die ökonomische Dimension beinhaltet den materiellen Wohlstand und Aspekte des Humankapitals welche als „(Aus-)Bildung und Wissen“, bezeichnet werden können. Huinink und Schröder erweitern die klassische Dimension indem sie auch die individuellen Kompetenzen und die Bildung (Wissen) beobachten. Die ökonomische Dimension beinhaltet aber nicht nur den Bildungsstand sondern auch den „Besitz von Geld und Gütern (Einkommen und Vermögen)“. Darunter wird ebenso auf die Armut, das Einkommensniveau und die Einkommensungleichheit eingegangen. (vgl. ebd.: 112ff.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Einkommensunterschiede zwischen Mann und Frau in Deutschland ein und verknüpft sie mit dem verfassungsrechtlichen Gleichheitsgebot sowie der aktuellen gesellschaftlichen Relevanz.

2 Soziale Ungleichheit: In diesem Kapitel wird der soziologische Begriff der sozialen Ungleichheit definiert und von individuellen Merkmalen abgegrenzt, wobei der Fokus auf ungleich verteilten Lebenschancen und Gütern liegt.

3 Dimensionen sozialer Ungleichheit: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Kategorien sozialer Ungleichheit nach Huinink und Schröder und untersucht speziell die Einkommensverhältnisse in Deutschland im nationalen und internationalen Vergleich.

4 Determinanten sozialer Ungleichheit: Hier werden die Ursachen für die ungleiche Einkommensverteilung, wie etwa Bildungswege, Erwerbsbiografien und branchenspezifische Segregation, detailliert analysiert.

5 Lösungsansätze zu der Entgeltgleichheit: Dieses Kapitel behandelt die unterschiedlichen Wahrnehmungen der Einkommensungleichheit in verschiedenen gesellschaftlichen Milieus und stellt politische sowie wirtschaftliche Lösungsstrategien vor.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass trotz vorhandener Lösungsansätze die praktische Umsetzung zur Beendigung der Entgeltungleichheit weiterhin eine große Herausforderung bleibt.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Einkommensverteilung, Gender Pay Gap, Lohndifferenzen, Entgeltgleichheit, Arbeitsmarkt, Erwerbsunterbrechung, Teilzeit, Humankapital, Geschlechtsspezifische Diskriminierung, Sozialstruktur, Lohndiskriminierung, Diversity Management, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Tarifverträge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Rahmenbedingungen der geschlechtsspezifischen Einkommensungleichheit in Deutschland unter soziologischen Gesichtspunkten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung sozialer Ungleichheit, die Analyse von Einkommensunterschieden nach Alter und Qualifikation sowie der Einfluss von Beschäftigungsformen wie Teilzeit.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die komplexen Determinanten der Lohnlücke zu identifizieren und die aktuelle Debatte um Lösungsansätze in Politik und Wirtschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und Daten offizieller Institutionen sowie Studien nutzt, um soziale Strukturen zu erklären.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt die Dimensionen sozialer Ungleichheit, die spezifischen Determinanten der Einkommensverteilung sowie die verschiedenen Einstellungs- und Milieustudien zur Entgeltgleichheit.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind Gender Pay Gap, Soziale Ungleichheit, Lohndiskriminierung, Erwerbsbiografie und geschlechtsspezifische Segregation am Arbeitsmarkt.

Welche Rolle spielen Erwerbsunterbrechungen für die Einkommensungleichheit?

Erwerbsunterbrechungen, insbesondere aus familiären Gründen, führen laut der Arbeit häufig zu einem "Wage Cut", da betroffene Frauen beim Wiedereinstieg oft nicht an ihr früheres Gehaltsniveau anknüpfen können.

Wie unterscheidet sich die Einkommenssituation in Ost- und Westdeutschland?

Die Arbeit zeigt, dass in den neuen Bundesländern historisch und strukturell bedingt andere Lohnunterschiede und Erwerbsorientierungen vorliegen, was zu unterschiedlichen GPG-Werten im Vergleich zu den alten Bundesländern führt.

Warum wird das Diversity Management als Lösungsansatz diskutiert?

Das Diversity Management wird als Strategie aufgeführt, um durch die Wertschätzung von Vielfalt diskriminierende Strukturen in der Wirtschaft abzubauen und über das Geschlecht hinausgehende Benachteiligungsformen anzugehen.

Welche politischen Initiativen werden im Text erwähnt?

Es werden verschiedene Gesetzesentwürfe und Anträge von SPD und Bündnis 90/Die Grünen angeführt, die auf eine verbindliche Herstellung von Entgeltgleichheit und die Beseitigung von Lohndiskriminierung zielen.

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Résumé des informations

Titre
Soziale Ungleichheit. Einkommensverteilung zwischen Mann und Frau
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel; Salzgitter
Note
2,3
Auteur
Jennifer Kuß (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
22
N° de catalogue
V294556
ISBN (ebook)
9783656923381
ISBN (Livre)
9783656923398
Langue
allemand
mots-clé
Soziale Ungleichheit Einkommensverteilung Soziale Arbeit Sozialpolitik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jennifer Kuß (Auteur), 2014, Soziale Ungleichheit. Einkommensverteilung zwischen Mann und Frau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294556
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Extrait de  22  pages
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