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Fußball und Homosexualität. Immer noch Grund für eine rote Karte?

Título: Fußball und Homosexualität. Immer noch Grund für eine rote Karte?

Libro Especializado , 2015 , 180 Páginas

Autor:in: Anne Baumann (Autor), Christian Brügel (Autor), M.A. Steven Oklitz (Autor), Dirk Wagner (Autor)

Deporte - Sociología deportiva
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Ist Homosexualität im Profisport wirklich noch ein Tabu? Der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ist schwul, doch geoutet hat er sich erst nach dem Ende seiner Karriere. Warum?

Dieses Buch wirft einen Blick auf die Hintergründe von Homophobie und zeigt, waum sie gerade im Fußball auch heute noch fruchtbaren Boden findet. Gleichzeitig weisen die Autoren auf Wege hin, die zu mehr Toleranz im Profi- und Amateursport führen.

Aus dem Inhalt:
• Homosexualität im Profifußball
• Homophbie vs. Toleranz
• Männlichkeit im Fußball
• Rollenbilder im Sport

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Über Diskriminierungen von männlicher Homosexualität und Fritz Morgenthalers psychoanalytisch orientierter Sicht als Beitrag zur Entpathologisierung

1. Einleitung

2. Zur Person von Fritz Morgenthaler und zu seinem Buch „Homosexualität, Heterosexualität, Perversionen“

3. Zur Definition der Begriffe

4. Über diskriminierende und ambivalente Einstellungen gegenüber Homosexualität

5. Die Neubewertung von Homosexualität als normale sexuelle Orientierung und Entwicklung durch Fritz Morgenthaler

6. Zur gegenwärtigen Debatte über die Identität von schwulen Männern

Resümee

Fußball und Männlichkeit

1. Einleitung

2. Fußball und Männlichkeit

3. Andersartigkeit im Fußball

4. Zusammenfassung

Homosexualität im Profifußball

1. Einleitung

2. Fußball - mehr als ein Spiel

3. Forschungslage zum Thema

4. Die gesellschaftliche Relevanz des Themas Homosexualität

5. Geschlecht als Konstrukt

6. Männerbild im Fußball

7. Fanverhalten im Stadion

8. Weitere relevante Einflussfaktoren

9. Die Meinungsmacher des Profifußballs im Fokus

10. Beispiele für Homosexualität im Sport

11. FARE, BAFF und die Rainbow Borussen

12. Der Fall Marcus Urban

13. Umfrage Amateurfußball

14. Ausblick

Homosexualität und Leistungssport

1. Einleitung

2. Gesellschaft und Homosexualität

3. Sport und Gesellschaft

4. Homosexualität und Leistungssport

5. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftliche Relevanz von Homosexualität im Sport, insbesondere im Profifußball, und analysiert die Ursachen für das Tabu und das ausbleibende Coming-out von Leistungssportlern vor dem Hintergrund des starken Männlichkeitsbildes.

  • Historische Diskriminierung von Homosexualität
  • Männlichkeitsbilder und ihre Konstruktion im Sport
  • Die Rolle von Medien, Fans und Verbänden
  • Psychische Belastungen durch ein "Versteckspiel"
  • Fallbeispiele und Umfrageergebnisse zum Amateur- und Profibereich

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Fritz Morgenthaler erklärte zu Beginn der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts, Homosexualität sei wie Heterosexualität eine normale sexuelle Orientierung. „Was war daran so besonderes?“ könnte darauf mancher moderne Zeitgenosse begegnen. Um die Leistung und auch den Mut von Morgenthaler heute angemessen einschätzen und würdigen zu können, ist es ratsam, einen Blick in die deutsche Vergangenheit zu werfen: Homosexuelles Verhalten wurde im 19. Jahrhundert mit einem negativen Beigeschmack als Perversion aufgefasst, in Psychiatrien wurden im letzten Jahrhundert zahlreiche „Behandlungen“ mit dem Ziel der Transformation zur Heterosexualität durchgeführt und in der BRD waren „Homosexuelle Handlungen“ noch bis 1969 im § 175 StGB generell verboten.

Gleichgeschlechtliche Küsse im Fernsehen oder Diskussionen über Elternschaften von Schwulen und Lesben waren zu Lebzeiten Morgenthalers kaum vorstellbar. Zudem arbeitete Morgenthaler psychoanalytisch, d.h. in der Therapierichtung, der z.B. Wiesendanger (der zum Thema Schwule und Lesben in der Psychotherapie arbeitet) vorwirft, sie habe Schwule und Lesben besonders pathologisiert und diskriminiert (Wiesendanger, 2001, S. 49 ff.).

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit Morgenthalers Theorie zur Homosexualität, welche in dem Buch „Homosexualität, Heterosexualität, Perversionen“ wiedergegebenen wird, auseinander. Zunächst wird in Kapitel 2 die Person Morgenthalers vorgestellt. In Kapitel 3 werden die relevanten Begriffe definiert. Um Morgenthalers Thesen im Kontext der Zeit besser einordnen zu können, werden in Kapitel 4 Diskriminierungen gegenüber Homosexualität erörtert. Der Bereich Psychiatrie und Psychoanalyse wird dabei besonders betrachtet. In Kapitel 5 wird dargelegt und kritisch diskutiert, wie Morgenthaler die Entwicklung zur Homosexualität erklärte. In Kapitel 6 wird die anlässlich der Jahrtausendwende von Wissenschaftlern geführte Debatte zum Stand der homosexuellen Identität reflektiert und auch in Verbindung zu Morgenthalers Modell gesetzt. Im abschließenden Kapitel 7 wird die Hausarbeit inhaltlich zusammengefasst und ein Resümee gezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Fritz Morgenthaler wird als Pionier vorgestellt, der Homosexualität als normale Orientierung definierte, und das methodische Vorgehen der Arbeit wird skizziert.

2. Zur Person von Fritz Morgenthaler und zu seinem Buch „Homosexualität, Heterosexualität, Perversionen“: Dieses Kapitel beleuchtet Morgenthalers Biografie, sein psychoanalytisches Wirken und die zeitgenössische Rezeption seiner Thesen.

3. Zur Definition der Begriffe: Es werden zentrale Begrifflichkeiten wie Diskriminierung, Homosexualität und Heterosexismus definiert, um eine theoretische Basis für die weitere Analyse zu schaffen.

4. Über diskriminierende und ambivalente Einstellungen gegenüber Homosexualität: Die geschichtlichen Wurzeln der Diskriminierung, insbesondere durch die Rolle der Kirche und Psychiatrie, werden historisch aufgearbeitet.

5. Die Neubewertung von Homosexualität als normale sexuelle Orientierung und Entwicklung durch Fritz Morgenthaler: Hier wird Morgenthalers Modell einer nicht-neurotischen Entwicklung zur Homosexualität detailliert dargestellt und kritisch diskutiert.

6. Zur gegenwärtigen Debatte über die Identität von schwulen Männern: Aktuelle wissenschaftliche Debatten um Identitätsbegriffe und die Rolle der Geschlechterrollen werden in Bezug zu Morgenthalers Theorien gesetzt.

Resümee: Die Arbeit fasst die Erkenntnisse über den Wandel des Verständnisses von Homosexualität zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer entpathologisierenden Betrachtungsweise.

Schlüsselwörter

Homosexualität, Männlichkeit, Profifußball, Diskriminierung, Coming-out, Heterosexismus, Psychoanalyse, Fritz Morgenthaler, Identitätsfindung, Fanverhalten, Sportpsychologie, Gender, Homophobie, Leistungssport, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die gesellschaftliche und psychologische Einordnung von Homosexualität, speziell unter dem Aspekt der Diskriminierung und des Wandels von pathologisierenden Modellen hin zu einer Anerkennung als normale sexuelle Orientierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die psychoanalytische Sicht von Fritz Morgenthaler, die Geschichte der Diskriminierung, die Konstruktion von Männlichkeit im (Leistungs-)Sport sowie die Herausforderungen des Coming-outs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Morgenthalers Thesen in einen zeitgeschichtlichen Kontext zu setzen und kritisch zu prüfen, wie sich das Verständnis von Homosexualität in Gesellschaft und Sport gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auseinandersetzung mit psychoanalytischen und soziologischen Modellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der psychoanalytischen Sichtweise Morgenthalers, die Auseinandersetzung mit dem Geschlechterkonstrukt sowie die Analyse der Identitätsdebatten bei homosexuellen Männern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Homosexualität, Männlichkeit, Diskriminierung, Psychoanalyse, Identität, Coming-out und Sport.

Inwiefern beeinflusst das Männerbild im Fußball ein Outing?

Das im Profifußball dominierende, starre Männlichkeitsbild, das mit Stärke, Kampfgeist und Heterosexualität gleichgesetzt wird, erzeugt einen enormen Druck auf homosexuelle Spieler, ihre Identität zu verbergen, um nicht als „schwach“ oder „abweichend“ wahrgenommen zu werden.

Welche Rolle spielen Medien und Fans bei der Tabuisierung?

Beide Akteure fungieren oft als „Brandbeschleuniger“: Fans durch homophobe Fangesänge in der Gruppendynamik des Stadions und Medien durch eine sensationsgierige Berichterstattung, die ein Outing zur Skandalnachricht macht.

Final del extracto de 180 páginas  - subir

Detalles

Título
Fußball und Homosexualität. Immer noch Grund für eine rote Karte?
Autores
Anne Baumann (Autor), Christian Brügel (Autor), M.A. Steven Oklitz (Autor), Dirk Wagner (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
180
No. de catálogo
V294615
ISBN (Ebook)
9783656923183
ISBN (Libro)
9783956871658
Idioma
Alemán
Etiqueta
Homosexualität Fußball Profifußball Toleranz Männlichkeit Rollenbilder Homophobie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anne Baumann (Autor), Christian Brügel (Autor), M.A. Steven Oklitz (Autor), Dirk Wagner (Autor), 2015, Fußball und Homosexualität. Immer noch Grund für eine rote Karte?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294615
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