Häusliche Gewalt. Wie die Frau zum Opfer wird und in dieser Rolle verharrt


Bachelorarbeit, 2014
46 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Rahmenbedingungen

3 Häusliche Gewalt
3.1 Begriffsbestimmung „Häusliche Gewalt“
3.2 Formen von häuslicher Gewalt
3.2.1 Physische Gewalt
3.2.2 Psychische Gewalt
3.2.3 Sexuelle Gewalt
3.2.4 Ökonomische Gewalt
3.2.5 Soziale Gewalt
3.3 Die Zyklustheorie der häuslichen Gewalt - Gewaltspirale

4 Viktimologie
4.1 Begriffsbestimmung „Viktimologie“
4.2 Begriffsbestimmung „Opfer“
4.3 Der Prozess der Viktimisierung - Das Karrieremodell
4.3.1 Primäre Viktimisierung - Primärschäden
4.3.2 Sekundäre Viktimisierung - Sekundärschäden
4.3.3 Tertiäre Viktimisierung - Tertiärschäden
4.4 Täter-Opfer-Beziehung

5 Warum verharrt die Frau in der Opferrolle?

6 Opferschutz
6.1 §§ 406 d-h StPO
6.1.1 Historische Entwicklung
6.1.2 Begriffsbestimmung „Verletzter“
6.1.3 Befugnisse des Verletzten
6.1.4 Hinweispflicht nach § 406 h StPO

7 Fazit

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Nicht selten hört man in Medien von Fällen häuslicher Gewalt. Wissenschaftliche Studien belegen, dass allein in Deutschland jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von ihrem Partner sexuell oder körperlich misshandelt wurde. Die Bundesregierung stellte bereits im Jahr 1990 fest, dass Gewalt in Familien die am häufigsten ausgeübte Gewalt in unserer Gesellschaft ist.1

Gerade deshalb gibt es mittlerweile mehr als 350 Frauenhäuser in Deutschland. Diese geben an, dass dort jährlich etwa 45.000 Frauen mit ihren Kindern Zuflucht suchen. Sie suchen Zuflucht vor ihren Ehemännern.2

Die Polizei geht von einem großen Dunkelfeld im Bereich der häuslichen Gewalt aus, denn viele Frauen wenden sich nicht an die Polizei oder andere Hilfsorganisationen. Frauen werden in ihrem eigenen Zuhause von ihren Lebenspartnern auf massive Art und Weise unterdrückt und misshandelt. Doch selten finden die betroffenen Frauen einen Ausweg aus dieser Situation.

In den 90er Jahren kam es zu gesetzlichen Änderungen, die fortan körperliche Gewalt gegen Frauen nicht mehr als hausherrliche Gewalt behandelten, sondern künftig strafrechtlich verfolgten. Unter anderem wurde in das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung im Jahre 1997 auch die Ehe eingeschlossen. Der Gesetzgeber nahm die Vergewaltigung innerhalb der Ehe in den §177 Strafgesetzbuch auf und stellte sie der Vergewaltigung außerhalb der Ehe in einem Straftatbestand gleich.3

In meinem eigenen näheren Umfeld haben es vor einigen Jahren auch Ereignisse dieser Art abgespielt und ich bemerkte, dass Nachbarn, Freunde und auch die eigene Familie nicht in der Lage waren zu verstehen, warum sich die betroffene Frau nicht einfach von ihrem Ehemann hatte scheiden lassen. In den vergangenen Jahren hatte man häufiger mitbekommen, dass es in der Familie öfter als in anderen Familien zu Streitigkeiten kam. Doch war man nie richtig in der Lage, die Situation zu deuten, da seitens der Frau stetig abgestritten worden war, dass das Verhalten ihres Mannes außergewöhnlich sei. Daher hatte man sich wenigstens in der Nachbarschaft damit abgefunden und offensichtlich wollte die Frau auch keinerlei Hilfe erfahren.

Als schließlich eines Abends ein Streifenwagen vor dem Haus der betroffenen Familie stand und am nächsten Tag im Ort erzählt wurde, dass der Mann am Abend ausgerastet sei, dabei seine Frau gewürgt und auch eines der Kinder ins Gesicht geschlagen habe, war das allgemeine Entsetzen groß. Doch es wurde nicht abgestritten, dass man sich über diesen Sachverhalt nicht großartig wundere und über lange Zeit nicht verstanden habe, dass ein Zusammenleben der Familie mit dem Familienvater überhaupt noch stattgefunden habe. Als aggressiv sei er schließlich schon immer wahrgenommen worden.

Auch in meinem Studium bei der Landespolizei Nordrhein Westfalen nahm die Thematik der „häuslichen Gewalt“ einen großen Stellenwert ein und ermöglichte mir insbesondere rechtliche und vor allem psychologische Einblicke in die Thematik. Dadurch eröffnete mir meine Berufswahl neue Möglichkeiten, die Erlebnisse aus meinem näheren Umfeld aus anderen Perspektiven zu beleuchten und aufzuarbeiten. Auch der praktische Dienst in den Praktika des Studiums bei der Polizei ließen mich einige Einsätze miterleben, deren Anlässe die häusliche Gewalt waren.

Vor dem Hintergrund dieses Sachverhaltes stellt sich die Frage, auf welche Ursachen zurückgeführt werden kann, dass Frauen so häufig über Jahre hinweg in einer Beziehung leben können, in der sie beinahe täglich Gewalt erfahren, ohne sich aus dieser Situation zu befreien. Ebenso stellt sich die Frage, welche Phasen die Frau durchlebt, bis sie letztendlich als Opfer von häuslicher Gewalt bezeichnet werden kann. Dies soll das Thema dieser Bachelorarbeit darstellen.

Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen dazu dienen, Polizeibeamte, andere Interessierte und ebenso Betroffene für das Handeln oder auch Nicht-Handeln dieser Frauen zu sensibilisieren. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden die facettenreichen Gründe für ihre Situation zu verstehen und dadurch entsprechend sensibel und mit „geöffneten Augen“ den Dienst zu versehen und Signale aus dem näheren Umfeld zu erkennen, um so sachgerecht, gründlich und sensibel intervenieren zu können.

Für die Bearbeitung der Untersuchungsfragen wird einleitend der Begriff der häuslichen Gewalt definiert, damit das Phänomen im weiteren Verlauf der Arbeit bekannt ist. Häusliche Gewalt stellt kein Einzeldelikt dar, somit wird im Anschluss an die Definition des Begriffs aufgezeigt, welche Formen der Gewalt die häusliche Gewalt einschließt, die die Frau erlebt.

Um genauer darzustellen, auf welche Weise die Frau die Gewalt erlebt, folgt nun die Zyklustheorie der Gewalt, die erklärt, in welchem Kreislauf der Gewalt sich die Frau bewegt, der es ihr immer wieder so schwer macht, sich aus der Situation zu befreien. Die Zyklustheorie basiert auf den wissenschaftlichen Ergebnissen von Lenore E. Walker.

Nun folgt der Einstieg in die Kernthematik der Bachelorarbeit, der Viktimologie. In diesem Teil wird zunächst bestimmt, was überhaupt Viktimologie ist und wann von einem Opfer gesprochen werden kann. Mit Hilfe der drei Phasen der Viktimisierung soll erarbeitet werden, welche Phasen die Frau von Beginn der ersten Gewalterfahrungen mit ihrem Partner, bis hin zur tatsächlichen Stellung als Opfer durchlebt. Dabei spielt anders, als man voreingenommen vermuten könnte nicht nur die Gewalthandlung an sich eine Rolle, sondern ein komplexer psychologischer Prozess, der durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst wird.

Dazu wird erst die Beziehung zwischen Täter und Opfer analysiert und anschließend aufgezeigt, welche Gründe es tatsächlich gibt, die verhindern, dass sich Frauen in Gewaltbeziehungen von ihren männlichen Partnern trennen.

Da hierbei auch das Vorgehen der Polizeibeamten und die Stellung der Frau im anschließenden Strafverfahren gegen ihren Mann eine enorme Rolle spielen, werden ausgewählte Erneuerungen der Strafprozessordnung hinsichtlich der Opferwerdung analysiert.

Die Ausarbeitung dieser Bachelorarbeit beruht auf einer umfangreichen Literaturrecherche. Hierbei werden unterschiedliche literarische Werke aus der Psychologie genutzt und Internetquellen ausgewertet. Weiterhin werden auch Kommentare zur Strafprozessordnung und ausgewählte Rechtsprechungen herangezogen und im Hinblick auf die Thematik der Bachelorarbeit analysiert.

2 Rahmenbedingungen

In dieser Arbeit werde ich ausschließlich vom Opfer als Frau und vom Täter als Mann ausgehen. Dies soll nicht bedeuten, dass nicht auch weibliche Täter und männliche Opfer existieren. Die Gewalt von Eltern an Kindern oder Kindern an Eltern wird in dieser Arbeit nicht besprochen.

Wenn in dieser Arbeit die Rede von häuslicher Gewalt ist, ist immer physische, psychische, sexuelle, soziale und ökonomische Gewalt gemeint. Als Begriff des Verletzten ist immer der Bezug auf die Frau als Opfer von häuslicher Gewalt gemeint.

3 Häusliche Gewalt

3.1 Begriffsbestimmung „Häusliche Gewalt“

Häusliche Gewalt wird häufig auch als Gewalt im sozialen Nahraum bezeichnet. Wie der Begriff bereits erahnen lässt, geht es dabei um Gewalthandlungen innerhalb der Familie oder Beziehung. Diese können sich in unterschiedlichster Form darstellen. Von Beschimpfungen, bis hin zur schwerer Körperverletzung, sexueller Gewalt und Kapitalverbrechen, wie Totschlag oder Mord.4

„Häusliche Gewalt wird angenommen, wenn es in einer häuslichen Gemeinschaft ehelicher oder- unabhängig von der sexuellen Orientierung- nicht ehelicher Art oder sonstiger Art, die entweder noch besteht, oder in Auflösung befindlich ist, oder seit einiger Zeit aufgelöst ist, zur Gewaltanwendung kommt. Häusliche Gewalt setzt nicht die Tatbegehung in der gemeinsamen Wohnung voraus. Tatorte können auch Geschäftsräume oder der öffentliche Raum sein.“5

In der Regel erleben die betroffenen Frauen häusliche Gewalt nicht als ein Ereignis, dass einmalig bleibt. Sie erleben häusliche Gewalt als ein systematisches Produkt aus Macht und Kontrolle über sie selbst. Dies wird durch unterschiedlichste Verhaltensweisen und Formen der Machtausübung des Partners erreicht und zielt darauf ab, Kontrolle über die Frau zu erlangen und sie in einen Zustand der Abhängigkeit zu versetzen. Häusliche Gewalt bedeutet für die betroffenen Frauen einen Alltag, der von der ständigen Angst vor dem nächsten Gewaltausbruch des Partners geprägt ist.6

Die Definition von häuslicher Gewalt bezieht sich hauptsächlich auf den Ort der Gewalt, nicht aber auf das Geschlecht von Täter und Opfer. Dies ist auch einfach nicht möglich. Häusliche Gewalt kann sowohl zwischen gleichgeschlechtlichen Personen, wie beispielsweise Großmutter und Enkelin auftreten, als auch zwischen Personen unterschiedlichen Geschlechts, wie Ehemann und Ehefrau. Aus Polizeistatistiken ergibt sich, dass zu 90% Frauen Opfer häuslicher Gewalt werden.7

Der Grundstein für die männliche Gewalt wird bereits in den Strukturen der Ungleichheit des Geschlechterverhältnisses angelegt. Diese spiegelt sich in der allgemein wahrnehmbaren gesellschaftlichen, sozialen, wie ökonomischen Unterlegenheit der Frau wider und steht auch in Einklang mit der weit verbreiteten Weltanschauung den der Frau überlegenen Männern.8

Da die vielseitige Diskriminierung gegenüber Frauen in gewissen Maßen hingenommen wird, etabliert sie sich in vielerlei Hinsicht durch ökonomische, sexuelle und emotionale, Ausbeutung und Machtloshaltung von Frauen in das gesellschaftliche Bild. Dies äußert sich darin, dass das Machtverhältnis von Mann und Frau bereits vor ihrem Zusammentreffen und Beginn einer Beziehung bereits definiert ist. Häusliche Gewalt wird daher als Verlängerung gesellschaftlicher Normen angesehen und erklärt, warum die Zahl der häuslichen Gewalt gegen Frauen so enorm ist und warum sich in den meisten Fällen der Mann in der Täterrolle und die Frau in der des Opfers befindet.

Das Ziel dessen ist es die Hierarchische Machtposition des Mannes zu erhalten oder wiederherzustellen.9

3.2 Formen von häuslicher Gewalt

Ein markantes Merkmal für häusliche Gewalt ist, dass sie sich in den allermeisten Fällen nicht nur auf einen Vorfall beschränkt, sondern sich über einen Zeitraum von Wochen bis zu Jahren abspielt. Es geht so weit, dass sich die Gewalt im Alltag der Frau verfestigt und die Beziehung zu ihrem Partner maßgeblich bestimmt.10

Häusliche Gewalt bezeichnet nicht nur körperliche Misshandlungen, sondern jede Form von Zwangsanwendung gegenüber der Frau, um Macht und Kontrolle über sie auszuüben, oder ihr Schaden zuzufügen. Häusliche Gewalt wird durch fünf Typen der Gewalt charakterisiert: Physische Gewalt, psychische Gewalt, sexuelle Gewalt, ökonomische Gewalt und soziale Gewalt.11

In wenigen Fällen tritt nur eine der Erscheinungsformen von Gewalt auf. Meist treten mehrere Formen gleichzeitig auf.12

3.2.1 Physische Gewalt

Physische Gewalt äußert sich auf körperliche Art und Weise. Führen kann diese Form der Gewalt von leichten Verletzungen, bis hin zu schweren Verletzungen oder der Tötung.

Bei der physischen Gewalt kann es zu einer Vielzahl von Misshandlungen kommen. Was mit einfachen Ohrfeigen oder Stößen während einer Streitigkeit beginnt, entwickelt sich schnell zu Schlägen mit der Faust, Fußtritten, Würgen und Fesseln. Auch Beißen oder tätliche Angriffe mit anderen Gegenständen sind denkbar.13 Außerdem zählen dazu auch Freiheitsberaubungen, wie das Einsperren über mehrere Tage.14 Da häusliche Gewalt ein sich intensivierender Prozess ist, steigert sich auch das Gewaltpotential. Daher kann es auch zu Angriffen gegenüber der Frau kommen, bei denen Schlag- Stich- oder Schusswaffen verwendet werden und der Frau mit ihrer Tötung gedroht wird. In den meisten Fällen sind die Spuren von körperlicher Gewalt äußerlich durch Hämatome, Brüche oder Quetschungen sichtbar. Auch die tatsächliche Tötung kann ein Szenario der physischen Gewalt darstellen.15

Die Spuren von körperlicher Gewalt sind aber nicht lediglich nach außen sichtbar, sondern können auch schwere psychische Folgen nach sich ziehen.16

Die meisten Männer wissen selbstverständlich, dass das Ziehen an den Haaren, oder Schläge mit der flachen Hand auf den Bauch keine Spuren hinterlassen und zum Vertuschen von Würgemalen lässt sich ganz einfach ein Halstuch oder ein Pullover verwenden.17 Nach Angriffen dieser Art kann das Aussehen der Frauen wie das eines Boxers nach einem Kampf beschrieben werden.

In indirekter Art und Weise äußert sich die häusliche Gewalt dann, wenn das Haustier der Frau oder das gemeinsame Kind grob behandelt werden.18

Hier befindet man sich gleichzeitig auch schon im Bereich der seelischen Gewalt, denn eine Mutter fühlt selbstverständlich mit ihrem Kind, wenn es grob behandelt, oder geschlagen wird. Der Zusammenhang ist klar erkennbar. Denn: „Der Schlag, den man fürchtet, der aber nicht kommt, hat ebenso schädliche (wenn nicht gar schädlichere!) Wirkung als der reale Schlag, der nicht unbedingt dann erfolgt, wenn man ihn erwartet.“19

Zur physischen Gewalt kommt es häufig erst dann, wenn die Frau der psychischen Gewalt standgehalten hat. Laut dem „Violence conjugale - Femmes info-service“ (Ehelicher Gewalt - Informationsservice für Frauen) wenden sich die meisten Frauen erst dann an die Polizei, wenn es zu körperlichen Übergriffen gekommen ist. 84 Prozent gaben dies im Jahr 1998 an, als sie Kontakt zu dem französischen Verband für Frauen in Not den Kontakt suchten.20

3.2.2 Psychische Gewalt

Ein anderer Ausdruck für psychische Gewalt ist auch seelische Gewalt. Sie äußert sich am häufigsten in verbaler Form und dient dazu, die Frau einzuschüchtern oder Schuldgefühle in ihr auszulösen. Im Alltag lösen Drohungen des Mannes, er werde der Frau oder den Kindern etwas antun, erhebliche Ängste in seiner Frau aus. Weiterhin sind öffentliche Demütigungen oder Beleidigungen, z. B. vor Freunden oder der Nachbarschaft, ebenfalls Äußerungen seelischer Gewalt.21

Jedoch äußert sich psychische Gewalt nicht ausschließlich in verbaler Form, auch durch Stalking wird massiver Druck ausgeübt. Das kann sich z. B. in der Form darstellen, dass die Frau nicht mehr zu Freunden zu Besuch gehen kann, ohne, dass ihr der Mann dorthin folgt oder das Telefon seiner Partnerin kontinuierlich kontrolliert. Alltägliche Dinge wie das Erledigen von Einkäufen oder einfaches spazieren gehen, werden zu einer erheblichen psychischen Belastung.22

Ebenso zählt auch der Entzug von Schlaf oder Nahrung zur Form der physischen Gewalt.23

Psychische Gewalt bringt die Problematik mit sich, dass sie im Gegensatz zu der körperlichen Gewalt, nach außen nicht konkret sichtbar und somit nur schwer nachweisbar ist. Nicht immer wird die Partnerin in der Öffentlichkeit beleidigt oder bis zum Zusammenbruch tyrannisiert. Oft erkennen die Opfer erst sehr spät, dass ihr Leiden auf das Verhalten ihres Partners zurückzuführen ist, denn je länger sie unter den Angriffen des Partners stehen, desto größer werden die Zweifel an sich selbst und dem eigenen Verstand. Nach einiger Zeit lebt die Frau in dem Glauben, dass sie mit ihrem Verhalten die Verantwortung dafür trägt, warum die Beziehung nicht funktioniert und sie daher die Brutalitäten des Partners verdient. Sie denkt also, dass sie das gewalttätige Verhalten des Partners ausschließlich als Reaktion auf ihr eigenes offensichtlich fehlerhaftes Verhalten erlebt. Ihr Bestreben wird sein, fortan zu akzeptieren, dass sich ihr Partner auch nach anderen Frauen umschaut, sie vor Freunden lächerlich macht oder sie sogar betrügt. Der Grund ist, dass sie alles dafür tun möchte, dass der Partner mit ihr zufrieden ist und ihr Liebe schenkt.24

Ein Großteil der seelischen Gewalt gegen die Frau geschieht nicht in der Öffentlichkeit, sondern in der eigenen Wohnung, da sie häufig sexueller Art ist und der männliche Partner nach außen eine positive Fassade wahren möchte. Kommt es nun doch in der Öffentlichkeit zu Situationen seelischer Gewalt, z. B. vor Freunden oder Bekannten, dann verpackt der Mann sie meist in Ironie. Bei negativer Reaktion der Partnerin wird diese vor den Bekannten als zu prüde dargestellt und dass sie keinen Spaß verstehe. Dabei überlistet der Mann die Psyche der Partnerin insofern, dass sie schließlich kaum noch einordnen kann, ob sie sich die seelische Gewalt nun lediglich eingebildet habe, oder nicht.25

„Man spricht von seelischer Gewalt, wenn jemand sich einer Reihe von Verhaltensweisen und Äußerungen bedient, die darauf abzielen, den anderen herabzusetzen, ihn in seinem Wesen zu verneinen. Sämtliche Worte oder Gesten haben den Sinn, den Mitmenschen zu destabilisieren oder zu verletzen.“26

In Momenten, in denen man aus Zorn böswillige Kommentare äußert, entschuldigt man sich meist im Anschluss für diese Entgleisung, wenn der Ärger vergangen ist. Bei der physischen Gewalt jedoch handelt es sich in keinem Fall um einzelne Ausrutscher, sondern um systematisches Vorgehen, das ganz und gar darauf ausgelegt ist, den anderen zu unterwerfen und Kontrolle über ihn zu erlangen. Viele Opfer berichten davon, dass ein Blick oder der Tonfall des Partners bereits ausreicht, um von seinem Partner verunsichert zu werden.27

Allein dadurch macht sich die Frau bereits gefügig und wird von der Angst vor dem nächsten Gewaltausbruch beherrscht.

3.2.3 Sexuelle Gewalt

Sexuelle Gewalt ist eine der massivsten Formen der Gewalt für die Frau, denn hier vermischen sich körperliche und seelische Gewalt miteinander. Zum einen wird die Frau zu sexuellen Handlungen genötigt. Häufig gehen die zuvor beschriebenen Drohungen von Essens- oder Schlafentzug hier einher. Denkbar ist ein Sachverhalt, in dem die Frau gezwungen wird, sexuelle Handlungen mit ihrem Partner zu vollziehen, da er ihr ansonsten das Essen verwehre.

Zum anderen kann es auch zu sexuellen Belästigungen oder auch Vergewaltigungen zum Nachteil der Frau kommen.28

Der Mann weiß diese Form der Gewalt durchaus als ein Kontrollinstrument ausgenutzt werden. Vielen Frauen gelingt es nicht, bei erzwungenem Geschlechtsverkehr zu verhüten und es kommt schnell dazu, dass eine seitens der Frau ungewollte Schwangerschaft entsteht. Für den Mann ist dies eine Möglichkeit die Frau noch mehr an sich zu binden und zu kontrollieren.29

„Wenn ich sein Verlangen befriedige, ist er ruhiger. Dann wird es besser zwischen uns!“30

So argumentieren manche Frauen, wenn sie den gezwungenen Geschlechtsverkehr über sich ergehen lassen. Eine Studie in der kanadischen Provinz Québec, bei der zweihundert Frauen befragt wurden, ergab, dass 75,4 Prozent befragten Frauen den Geschlechtsverkehr mit ihrem Mann durchführten, um Ruhe zu haben.31

Viele Männer üben sexuelle Gewalt nicht unbedingt aus Begehren an ihren Partnerinnen aus, sondern zur Demonstration ihrer Macht. Dabei wird vielmehr der „Du gehörst mir“32 Zweck verfolgt, der häufig aus karikaturistisch dargestellten Pornofilmen stammt. Dafür spricht auch die Wortwahl, die Männer im erregten Zustand von sich geben. Ausdrücke wie „Dreckige Nutte, bist gerade gut genug zum Schwanzlutschen!“33 sind dabei nicht ungewöhnlich.

Da der eheliche Geschlechtsverkehr lange Zeit zu den Pflichten gehörte, die eine Frau aus gesellschaftlicher Sicht in einer Ehe zu erfüllen hatte, wird der erzwungene Geschlechtsverkehr oft nicht angezeigt.34

Dies führt bei den meisten Frauen zu einer stark ausgeprägten Veränderung der Persönlichkeit, da sie dieser Form der Gewalt mit großer Scham, Ekel und Angst begegnen. Als Folgen dieser ungewollten sexuellen Handlungen mit dem Menschen, der sie demütigt und schlägt, wenn sie sich wehrt, treten Schlaflosigkeit, Depressionen oder auch Suizidgedanken auf.35

Dieses Trauma, das die betroffenen Frauen erleiden, kann sich so weit festigen, dass sie mit der Überzeugung leben, verachtenswert und nicht liebenswert zu sein.36

3.2.4 Ökonomische Gewalt

Eine weitere Form der häuslichen Gewalt ist die ökonomische Gewalt. Sie äußert sich beispielsweise durch den Entzug von Geld oder Eigentum. Der Frau wird hier jegliche Verfügung über die eigenen finanziellen Mittel entzogen. Auch die Verfügung über eigene Gegenstände, wie das Auto, spielen eine Rolle. Damit einhergeht, dass Frauen oft von ihrem Partner dazu gezwungen werden, ihre Arbeitsstelle zu kündigen, um nicht mehr für eigene finanzielle Unabhängigkeit zu sorgen.37

Argumentiert wird an dieser Stelle damit, dass der Haushalt nicht von allein gemacht werde und die Kinder dringend die Zuwendung ihrer Mutter bräuchten.38 Das Auto brauche sie dann ohnehin nicht mehr, da sie die Zeit dann ja zu Hause verbringe. Des Weiteren schließt die ökonomische Gewalt auch die Verweigerung der Befriedigung von Grundbedürfnissen ein. Im Zuge dessen kann es dazu kommen, dass der Frau beispielsweise Bekleidung, existenziell wichtige Papiere, oder Dinge, die ihr am Herzen liegen durch ihren Partner entzogen oder zerstört werden. Der Hintergrund ist, dass sie unter keinen Umständen mehr finanziell unabhängig von ihrem Partner sein soll und durch die Angst vor Verarmung und sozialem Abstieg daran gehindert wird, ihren Partner zu verlassen.39

Ziel dessen ist es, der Frau die Unabhängigkeit und Eigenständigkeit zu nehmen und dass sie für sich keine Perspektive sieht, ohne den Partner an ihrer Seite. Dies geschieht, indem der Partner seiner Frau nicht genügend Geld aushändigt, oder es passgenau abzählt. Es kann tatsächlich so weit gehen, so unvorstellbar es auch scheinen mag, dass der Frau, die selbst ihrer Arbeit nachgeht, der Zugriff auf das eigene Konto durch den Mann verweigert wird, indem er ihr die EC-Karte des Kontos vorenthält. Nach außen hin wird diese ökonomische Gewalt vertuscht, indem er ihr immer mal wieder teure Geschenke macht.40

3.2.5 Soziale Gewalt

Auch die soziale Gewalt wird als eine Form der Gewalt klassifiziert, die im sozialen Nahraum auftritt. Hier möchte der Mann durch Isolation der Partnerin ein großes Maß an Kontrolle über sie erlangen. Dazu beobachtet er laufend die Kontakte seiner Partnerin, kontrolliert oder unterbindet diese.41

Sämtliche Kontakte zu Personen, die seine Ansicht nicht unterstützen oder sich gar gegen ihn aussprechen, werden abgebrochen. Ziel dessen ist es, jegliche Möglichkeiten, dass die Partnerin von Außenstehenden dazu gebracht wird, den Mann als gewalttätig zu betrachten, zu verhindern. Denn je weniger Bezugs- oder Vertrauenspersonen die Frau hat, desto weniger kann sie sich über die Erlebnisse und Geschehnisse in ihrer Partnerschaft austauschen. Falls sie möglicherweise schon selbst auf den Gedanken gekommen ist, dass in der Beziehung etwas erheblich schief läuft und sie sich mit ihrem Partner im Kreise der Gewalt bewegt, kann sie keiner in diesen Gedanken unterstützen.42

Es gibt also niemanden, der Einfluss auf ihre Denkweise hat oder sie eventuell auch dazu überzeugt, dass eine Trennung von dem Partner definitiv der beste Weg aus der Situation sei. Meist wird diese Isolation dadurch erreicht, dass der Partner absichtlich die Grüße anderer Leute an seine Partnerin nicht ausrichtet, oder die Menschen im Umfeld der Partnerin massiv abfällig bewertet. Weiterhin lehnt der Mann Treffen mit Bekannten ab oder benimmt sich im Beisein dieser so schlecht, dass diese fortan den Kontakt meiden. Ein weiteres Mittel kann auch sein, dass er vor seiner Partnerin behauptet, dass Bekannte schlecht über sie geredet haben. Kommt es dazu, dass der Mann mitbekommt, dass Freunde oder Bekannte sich gegen ihn ausgesprochen haben, kann die „sie oder ich“ Wahl auch dazu führen, dass Kontakte auf die Dauer abgebrochen werden und somit kaum noch Einfluss von außerhalb an die Frau gelangt. Damit einher geht selbstverständlich, dass der Verlust von Freunden und Kontakten dazu führt, dass es aus Angst vor völliger Einsamkeit noch schwieriger für die Frau wird, sich von ihrem Partner zu trennen.43

Es wird schnell klar: „Isolation erleichtert Kontrolle.“44

3.3 Die Zyklustheorie der häuslichen Gewalt - Gewaltspirale

Häusliche Gewalt ist von einem Kreislauf immer wiederkehrender Gewalt geprägt. In den meisten Fällen befinden sich die Opfer in einem Zwiespalt aus der Angst, weiterhin Gewalt zu erfahren und der Hoffnung, dass sich die Situation in Zukunft doch zu eines Besseren wendet. Der Wunsch, eine intakte Beziehung zu führen erscheint oftmals größer, als die Erkenntnis, dass man sich selbst im Kreislauf der Gewalt aufgibt.45

Lenore E. Walker entdeckte in ihren Untersuchungen mit Frauen ein immer wieder zu beobachtende Muster im Auftreten der Gewalt in Beziehungen. Sie erkannte, dass dieser Zyklus helfen konnte zu erklären, wie die Frauen zu Opfern der häuslichen Gewalt werden und warum sie in dieser Rolle verharren.

In folgenden drei Phasen beschreibt Walker diesen Gewaltzyklus:

1.Phase - Stufe des Spannungsaufbaus
2. Phase - Der akute Gewaltakt
3. Phase - Zuwendung und reuiges, liebevolles Verhalten

Diese drei Phasen variieren in Zeit und Intensität und es ist nicht deutlich abzuschätzen, wie lange es dauert diesen Zyklus zu durchlaufen.46

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Abbildung 1: Die Zyklustheorie der häuslichen Gewalt

(Quelle: Frauenhaus Wetzlar e. V. (o. J.): Gewaltzirkel)

3.3.1 1. Phase - Stufe des Spannungsaufbaus

Der Kreislauf beginnt mit der Stufe des Spannungsaufbaus. Das Opfer erleidet zunächst verbalen Missbrauch in Form von Abwertungen, Demütigungen oder Beschimpfungen. Auch leichte körperliche Gewalt kann bereits auftreten, indem die Partnerin geschubst oder leicht geschlagen wird. Auf diese kleineren gewalttätigen Vorfälle versuchen die Frauen auf unterschiedliche Weise zu reagieren. Sie greift dabei gern auf Methoden zurück, die sich in der Vergangenheit als hilfreich erwiesen haben. Beispielsweise fürsorgliches Verhalten oder sie geht ihm aus dem Weg. Dadurch versucht sie, eine Steigerung der Wut des Mannes zu verhindern. Ihm gibt sie jedoch zu verstehen, dass sie seine Misshandlungen akzeptiert, denn immer wieder nimmt sie auf diese Weise die Schuld auf sich. Psychologen nennen diesen Verteidigungsmechanismus „Realitätsleugnung“. Diese Realitätsleugnung lässt die Frau sich selbst nicht eingestehen, dass sie die seelischen und körperlichen Verletzungen ihres Partners eigentlich nicht akzeptieren kann. Gewissermaßen gesteht sie sich selbst nicht ein, dass sie wütend auf ihren Partner ist und glaubt selbst an die falschen Argumentationen ihres Partners. Je mehr Vorfälle durch andere Faktoren erklärt werden können, desto weniger kommt die Frau in die Situation, sich ihre eigene Wut über das Verhalten ihres Partners eingestehen zu müssen.

Dabei neigen viele Frauen dazu, die Taten ihres Partners zu bagatellisieren, indem sie sich vorstellen, dass auch viel Schlimmeres hätte passieren können und dass er ja auch Recht habe, wenn er beispielsweise ihr gekochtes Essen auf den Fußboden wirft, weil er den Eindruck habe, dass sie es zu lange gekocht habe. Weiterhin macht sie andere Faktoren, wie Stress auf der Arbeit oder Alkoholkonsum, für die Aggressivität ihres Partners verantwortlich.47

Sie vermittelt sich durch das Abschieben der Auslöser auf andere Faktoren, als ihren Partner, dass sie noch die Kontrolle über die Lage und ihren Partner habe.

Der gewalttätige Partner selbst weiß ganz genau, dass das sein Verhalten in der Öffentlichkeit nicht toleriert werden würde, daher beschränkt er die Gewalttätigkeit auch lediglich auf das eigene Zuhause. Dies löst in ihm die Angst aus, dass seine Partnerin sich von ihm abwenden könnte und er versucht durch noch besitzergreifenderes und brutalerem Verhalten, sie daran zu hindern.48

Beide Partner verfolgen zunächst das Interesse noch schlimmere Übergriffe zu verhindern und so kann es vorkommen, dass sich die Stufe des Spannungsaufbaus über Jahre hinziehen kann, bis die nächste Phase erreicht wird. Viele Frauen versuchen in dieser Zeit die größtmögliche Anzahl von äußeren Faktoren so gut es geht zu kontrollieren, indem sie beispielsweise sein Verhalten vor anderen Familienmitgliedern immer wieder entschuldigen und diese so gegen sich aufbringen. Manche Frauen unterbinden auch den Kontakt zur Familie und möchten dadurch verhindern, dass diese selbst auch Opfer seiner Brutalität werden.49

Letztlich ist es jedoch beiden Partnern nicht mehr möglich, die Spannung zu ertragen und den Gewaltausbruch zu verhindern. Die Methoden der Frau, die zuvor noch Wirkung zeigten kommen nicht mehr gegen sein immer feindseligeres Verhalten an. Durch die seelische Erschöpfung ziehen sich viele Frauen vor ihrem Partner zurück, um weitere versehentliche Ausbrüche zu verhindern. Darauf reagiert er mit noch extremerem Verhalten, interpretiert jede ihrer Handlungen, bis die Kontrolle letztlich nicht mehr zu halten ist.

3.3.2 2. Phase - Der akute Gewaltakt

Hier tritt der Zyklus in die 2. Phase über, die Walker „Der akute Gewaltakt“ nennt. Für die Frau ist dies die gefährlichste der Phasen, da sie hier mit massiver körperlicher Gewalt in Berührung kommt. Sie wird von ihrem Partner unter anderem geschlagen, sexuell misshandelt, oder im schlimmsten Fall sogar getötet. Grund für diese extreme Gewalt ist, dass sich die Spannungen entladen, die sich während der ersten Phase aufgebaut haben. In der Phase des akuten Gewaltaktes ist der Mann nicht mehr in der Lage seine Brutalität unter Kontrolle zu halten.50

Völlig unbeherrscht akzeptiert er, dass er sich nicht mehr zusammenreißen kann und entlädt seine aufgestaute Wut an seiner Partnerin. Er befindet sich nun in der Situation, in der er seiner Partnerin eine Art Lektion erteilen möchte und erst von ihr ablässt, bis er den Eindruck hat, dass sie diese Lektion verstanden habe. Dabei verfolgt er nicht die Absicht ihr eine ganz bestimmt Verletzung zuzufügen und so kommt es dazu, dass die Frau häufig schwer verletzt ist, bis er von ihr ablässt. Der Mann versteckt sich dabei sehr oft hinter Rechtfertigungen und Ereignissen, die ihn in der Spannungsphase verärgert haben.51

Da sich viele Frauen bewusst sind, dass nach der Phase des akuten Gewaltaktes zunächst eine Ruhephase folgt, provozieren sie bewusst den Gewaltausbruch des Mannes, damit sie diesen so schnell wie möglich hinter sich bringen können. Zuvor haben sie meist deutlich gespürt, dass die Spannung kurz davor steht sich zu entladen und ein Gewaltausbruch ihres Partners unvermeidbar scheint. Daher erscheint es für sie selbst so erträglicher, als ständig in der Angst davor zu leben.52

Frauen erleiden in dieser Angst vor dem Ausbruch furchtbaren seelischen Stress: „Sie wird ängstlich, depressiv und klagt über weitere psychophysiologische Symptome. Schlaflosigkeit, Appetitverlust oder das Gegenteil, zu viel essen oder schlafen, ständige Müdigkeit werden während dieser Zeit häufig berichtet. Viele Frauen leiden dann unter schweren Spannungskopfschmerzen, Magenbeschwerden, hohem Blutdruck, allergischen Hautreaktionen und heftigem Herzklopfen.“53

Von der zeitlichen Länge ist die Phase des akuten Gewaltaktes deutlich kürzer als die Erste oder die Dritte. Nach Untersuchungen der Wissenschaftlerin Lenore E. Walker dauert der akute Gewaltakt zwischen zwei und 24 Stunden. Sie charakterisiert den akuten Gewaltakt mit mangelnder Vorhersehbarkeit und mangelnder Kontrolle.54

[...]


1 vgl. Wsd 2013: Häusliche Gewalt. S. 4.

2 vgl. ebenda, S. 5.

3 vgl. Lamnek et al. 2013: Tatort Familie. Häusliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext. S. 234.

4 vgl. Ihre Polizei (o. J.): Häusliche Gewalt. Was versteht man unter häuslicher Gewalt.

5 Innenministerium des Landes Nordrhein Westfalen 2007: Häusliche Gewalt und polizeiliches Handeln, Information für die Polizei und andere Beteiligte, S.11f.

6 vgl. Hellbernd et al. 2003: Häusliche Gewalt gegen Frauen: Gesundheitliche Versorgung. Das S.I.G.N.A.L.-Interventionsprogramm. S. 23.

7 vgl. ebenda: S. 23.

8 vgl. Schweikert 2000: Gewalt ist kein Schicksal. Ausgangsbedingungen, Praxis und Möglichkeiten einer rechtlichen Intervention bei häuslicher Gewalt gegen Frauen unter besonderer Berücksichtigung von polizei- und zivilrechtlichen Befugnissen. S. 83.

9 vgl. ebenda.

10 vgl. Innenministerium des Landes Nordrhein Westfalen 2007: S. 10.

11 vgl. Hellbernd et al. 2003: S. 23.

12 vgl. Buskotte 2007: Gewalt in der Partnerschaft. Ursachen-Auswege-Hilfen. S. 43

13 vgl. Sozialdienst katholischer Frauen (o. J.): Formen von Gewalt.

14 vgl. Hirigoyen 2008: Warum tust du mir das an. Gewalt in Partnerschaften. S.40.

15 vgl. Sozialdienst katholischer Frauen (o. J.).

16 vgl. ebenda.

17 vgl. Hirigoyen 2008: S.40.

18 vgl. ebenda: S.41.

19 ebenda: S.42.

20 vgl. ebenda: S.39.

21 vgl. Sozialdienst katholischer Frauen (o. J.).

22 vgl. ebenda.

23 vgl. Hellbernd et al. 2003: S. 23.

24 vgl. Re-empowerment! Frauen gegen Partnerschaftsgewalt (o. J.): Gewaltformen in der Partnerschaft. psychische Gewalt und emotionale Misshandlung.

25 vgl. Hirigoyen 2008: S.39.

26 ebenda: S. 24.

27 vgl. ebenda: S. 25.

28 vgl. Sozialdienst katholischer Frauen (o. J.).

29 vgl. Hirigoyen 2008: S. 43.

30 ebenda: S. 43.

31 vgl. ebenda: S. 43.

32 ebenda: S. 44.

33 ebenda: S. 44.

34 vgl. ebenda: S. 43.

35 vgl. Sozialdienst katholischer Frauen (o. J.).

36 vgl. Hirigoyen 2008: S. 47.

37 vgl. Opferhilfe beider Basel 2014: Ökonomische Gewalt.

38 vgl. Hirigoyen 2008: S. 51.

39 vgl. Opferhilfe beider Basel 2014.

40 vgl. Hirigoyen 2008: S. 51.

41 vgl. Hellbernd et al. 2003: S. 23.

42 vgl. Re-empowerment! Frauen gegen Partnerschaftsgewalt (o. J.): Soziale Gewalt, Was steckt dahinter, was ist der „Sinn“ sozialer Isolation?.

43 vgl. Re-empowerment! Frauen gegen Partnerschaftsgewalt (o. J.): soziale Gewalt, Wie wird soziale Isolation möglichst unmerklich erreicht?.

44 Re-empowerment! Frauen gegen Partnerschaftsgewalt (o. J): soziale Gewalt, Was steckt dahinter, was ist der „Sinn“ sozialer Isolation?.

45 vgl. Innenministerium des Landes Nordrhein Westfalen 2007: S.10.

46 vgl. Walker 1994: Warum schlägst du mich? Frauen werden misshandelt und wehren sich. Eine Psychologin berichtet. S. 84.

47 vgl. Walker 1994: S. 85.

48 vgl. ebenda: S. 86.

49 vgl. ebenda: S. 87.

50 vgl. ebenda: S. 88f.

51 vgl. ebenda: S. 89.

52 vgl. ebenda.

53 ebenda: S. 90.

54 vgl. ebenda: S. 93.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Häusliche Gewalt. Wie die Frau zum Opfer wird und in dieser Rolle verharrt
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Duisburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
46
Katalognummer
V294714
ISBN (eBook)
9783656930266
ISBN (Buch)
9783656930273
Dateigröße
556 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
häusliche, gewalt, frau, opfer, rolle
Arbeit zitieren
Eric Moenning (Autor), 2014, Häusliche Gewalt. Wie die Frau zum Opfer wird und in dieser Rolle verharrt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294714

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