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Struktur und Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland

Titel: Struktur und Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bastian Drutjons (Autor:in)

VWL - Statistik und Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Logistik stellt gegenwärtig einen der größten Wirtschaftsbereiche in Deutschland dar. Der Transport, die Lagerung von Gütern, sowie die Steuerung von Informationsflüssen sind Tätigkeitsbereiche der Logistik.
Insgesamt sind deutschlandweit derzeit ca. 2,85 Mio. (Stand: 2013) Menschen in der Logistikbranche beschäftigt, wobei jeweils die Hälfte bei Logistikdienstleistern, sowie in den Logistikabteilungen von Industrie und Handel beschäftigt sind. (Vgl. Klinkner, 23.10.14)

Mit einem Umsatz von ca. 230 Mrd. Euro (Vgl. Klaus et al. 2013, S.3) ist die Logistikbranche, bezüglich Umsatz, gegenwärtig der drittgrößte Wirtschaftsbereich in Deutschland. Nur die Automobilindustrie und der Handel besitzen höhere Umsatzvolumina. (Vgl. Statistisches Bundesamt, 2014, und VdA, 23.10.14)

In welcher Weise haben die verschiedenen Kompetenzbereiche der Logistik, über Weiterentwicklungs- bzw. Anpassungsprozesse, Beiträge zur Produktivitäts-, sowie Ertragssteigerung oder Kostensenkung innerhalb vielzähliger wirtschaftlicher Prozesse geleistet?

Diese und weitere interessante Fragen möchte ich mithilfe einer Analyse von sowohl in der Vergangenheit bestandenen, als auch gegenwärtig vorhandenen Strukturen der Logistikbranche in Deutschland beantworten und in einer für den Leser übersichtlichen, schnell erfassbaren Form darzustellen. Bezüglich der erstellten Studie, konnten die bis zum 05.01.15 veröffentlichten Daten und Zahlen berücksichtigt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Branchenabgrenzung

2. Strukturentwicklungen

2.1. Distributionslogistik in den ca. 1950er Jahren

2.2. Just-in-Time (JiT) und Just-in-Sequence (JiS) in den ca. 1980er Jahren

3. Aktuelle Entwicklungen: E-Commerce / Individualisierte Kundenanforderungen

3.1. Veränderungen bezüglich der Distributionslogistik

3.2. Veränderungen bezüglich der Konzepte Just-in-Time (JiT) und Just-in-Sequence (JiS)

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die strukturellen Veränderungen der deutschen Logistikbranche mit einem besonderen Fokus auf die Bereiche Distributionslogistik sowie Just-in-Time (JiT) und Just-in-Sequence (JiS). Ziel ist es, zu analysieren, wie diese Kompetenzbereiche durch Anpassungs- und Optimierungsprozesse zur Steigerung von Produktivität und Ertrag sowie zur Kostensenkung beitragen und wie sie auf aktuelle Herausforderungen reagieren.

  • Historische Entwicklung der Distributionslogistik seit den 1950er Jahren
  • Einführung und Wirkung von Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Konzepten
  • Einfluss von E-Commerce und individualisierten Kundenanforderungen auf die Logistik
  • Anpassung von Logistiksystemen an moderne Marktdynamiken wie Same-Day-Delivery
  • Rolle von Zwischenlägern und Multi-User-Systemen in der aktuellen Logistikstrategie

Auszug aus dem Buch

3.1. Veränderungen bezüglich der Distributionslogistik

Bezüglich der Distributionslogistik lässt sich sagen, dass die gegenwärtig genutzte Distributionslogistik hinsichtlich Zentral-, Regional und Auslieferungslägern in den grundlegenden Bestandteilen nicht von dem in den ca. 1950er Jahren angewandten Konzept abweicht. Neue Informationssysteme oder beispielsweise neue Technologien haben bestimmte Bereiche dieses Segments der Logistik zwar optimiert bzw. verändert, aber die Grundfunktionen der Distributionslogistik im Hinblick auf Distributionsläger, haben sich im Hinblick auf eine verstärkte Individualisierung der Kundenwünsche nicht verändert. Warum keine grundlegenden Veränderungen stattfanden bzw. gegenwärtig stattfinden wird im folgenden Text geklärt.

Um einen Aspekt der Veränderung bezüglich der Distributionslogistik zu nennen, wird diesbezüglich der Bereich E-Commerce hinsichtlich des Lebensmittelversands aufgeführt. In diesem Bereich sind sehr große Wachstumsraten zu erwarten, obgleich auch in der Vergangenheit schon große Veränderungen stattfanden. Zu einer diesbezüglich unterstreichenden Einschätzung kommt Helmut Prieschenk, Geschäftsführer eines auf Logistiksystemen spezialisierten Unternehmens. Nach seiner Auffassung wird es, ähnlich der Einschätzung von McKinsey, zu einem „explosionsartigem Wachstum“ im Onlinehandel. (Vgl. Schweigel, 2014) Durch diese Veränderungen der Wirtschaft ist es für Logistikunternehmen unabdingbar, adäquat auf die Veränderungen zu reagieren und die eigenen Distributionssysteme anzupassen beziehungsweise zu optimieren. Neue und auch verstärkte Anforderungen, wie beispielsweise die Erwartung von Endkunden nach weiter verkürzten Lieferzeiten werden an die heutige Distributionslogistik gestellt. Zweitägige Lieferzeiten werden hierbei als akzeptabel angesehen. (Vgl. Vahrenkamp, 2012, S. 126 f.) Der Trend geht hierbei vielmehr in den Bereich der Lieferung am gleichen Tag.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung verortet die Logistik als bedeutenden Wirtschaftszweig in Deutschland und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Produktivitäts- und Ertragssteigerung durch Anpassungsprozesse.

1. Branchenabgrenzung: Dieses Kapitel definiert den Logistiksektor als Dienstleistungssektor und grenzt ihn gegen den Personenverkehr sowie Nachrichtenübermittlungen ab.

2. Strukturentwicklungen: Hier werden die historischen Meilensteine der Distributionslogistik der 1950er Jahre sowie die Einführung von JiT- und JiS-Konzepten in den 1980er Jahren analysiert.

3. Aktuelle Entwicklungen: E-Commerce / Individualisierte Kundenanforderungen: Das Kapitel untersucht, wie moderne Trends wie E-Commerce die bestehenden Logistikkonzepte herausfordern und welche Optimierungsstrategien angewendet werden.

4. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert, dass die grundlegenden Konzepte der Logistik trotz kontinuierlicher Anpassungsprozesse an Relevanz nicht verloren haben und flexibel auf aktuelle Anforderungen reagieren.

Schlüsselwörter

Logistik, Distributionslogistik, Just-in-Time, Just-in-Sequence, E-Commerce, Produktivitätssteigerung, Kostensenkung, Lieferzeit, Zwischenläger, Multi-User-Systeme, Individualisierung, Supply-Chain, Wertschöpfungskette, Logistikdienstleister, Onlinehandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die strukturelle Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland und untersucht, wie sich bewährte Logistikkonzepte an moderne wirtschaftliche Anforderungen anpassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Distributionslogistik, den Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Methoden sowie den Auswirkungen des E-Commerce und steigender Kundenanforderungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll beantwortet werden, inwieweit logistische Kompetenzbereiche durch Weiterentwicklung Beiträge zur Produktivitätssteigerung, Ertragsmaximierung oder Kostensenkung leisten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin oder der Autor nutzt eine Analyse vergangener und gegenwärtiger Strukturen der Logistikbranche unter Einbeziehung relevanter Fachliteratur und aktueller Branchendaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Betrachtung der 1950er und 1980er Jahre sowie die Untersuchung aktueller Trends wie der individualisierten Kundenanforderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Logistik, Distributionslogistik, Just-in-Time, Just-in-Sequence, E-Commerce, Produktivität und Lieferzeitoptimierung.

Warum haben sich die Grundfunktionen der Distributionslogistik trotz moderner Technologie kaum verändert?

Laut der Analyse bleiben die Grundaufgaben wie das Lagern, Umschlagen und Transportieren von Waren essenziell, während neue Technologien lediglich zur Optimierung der Prozesse beitragen.

Welche Rolle spielen Multi-User-Systeme in der heutigen Logistik?

Sie ermöglichen Kostensenkungen durch Degressionseffekte bei Fixkosten, indem Ressourcen und Lagerkapazitäten von mehreren Kunden gemeinsam genutzt werden.

Wie beeinflusst das Wachstum des Internethandels die Anforderungen an die Logistik?

Der Trend zur "Same-Day-Delivery" zwingt Unternehmen dazu, ihre Distributionssysteme flexibler zu gestalten und die Kapazitäten für Zwischenläger an die gestiegene Nachfrage anzupassen.

Warum ist das Just-in-Sequence-Konzept im Kontext der Individualisierung so bedeutend?

Da es besser als das klassische JiT-Konzept auf die zunehmende Variantenvielfalt und den Wunsch nach hochindividualisierten Produkten, etwa in der Automobilbranche, reagieren kann.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Struktur und Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland
Hochschule
Hochschule Bremerhaven
Veranstaltung
Methoden
Note
1,3
Autor
Bastian Drutjons (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V294911
ISBN (eBook)
9783656928102
ISBN (Buch)
9783656928119
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistik Logistikbranche Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bastian Drutjons (Autor:in), 2015, Struktur und Entwicklung der Logistikbranche in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294911
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Leseprobe aus  16  Seiten
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