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Der SEPA-Prozess. Entwicklung, Organisation und Erläuterung der Ziele

Título: Der SEPA-Prozess. Entwicklung, Organisation und Erläuterung der Ziele

Texto Academico , 2011 , 32 Páginas

Autor:in: B.A. Stefan Abe (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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In dieser Arbeit wird der SEPA-Verlauf mit entsprechenden Beteiligten und sich ergebenden Veränderungen aufgezeigt. Der erste Unterpunkt veranschaulicht den Entwicklungsprozess von SEPA mit Jahresangaben. Danach werden beteiligte Institutionen und Organisationen näher beschrieben. Es folgen Zielsetzungen hinsichtlich der Umsetzung eines einheitlichen SEPA-Raumes mit entsprechenden näheren Erläuterungen. Schließlich werden die technische und rechtliche Seite im einheitlichen Zahlungsverkehrsraum SEPA erklärt und neue SEPA-Zahlungsinstrumente konkret dargelegt.

Am 1. November 1993 ist der Vertrag von Maastricht in Kraft getreten. Eines seiner Hauptziele war die Einführung einer Wirtschafts- und Währungsunion. Der Vertrag sah vor, dass 1999 eine einheitliche Währung eingeführt wird und die Stabilität der Währung durch die Einhaltung der Preisstabilität bzw. Marktwirtschaft gesichert bleibt. Die gemeinsame Euro-Währung wurde schließlich 1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld im Euroraum eingeführt. Für alle Menschen erweiterte sich seit 2002 die Verwendung von Bargeld auf das gesamte Euro-Währungsgebiet. Die Währungsumstellung auf den Euro bildete damit eine wichtige Grundlage für einen einheitlichen Euro- Zahlungsverkehrsraum. Mit der neuen Euro-Währung war jedoch eine Realisierung des Binnenmarktes im unbaren Zahlungsverkehr nicht erreicht.

Die Vision von SEPA sieht vor, dass nicht mehr zwischen nationalen und Grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungen unterschieden wird. Mit Hilfe der SEPA-Zahlungsinstrumente können z.B. Unternehmen und Verbraucher von ihrem Konto aus in irgendeinem Euroland bargeldlose Zahlungsabwicklungen tätigen. Für die Umsetzung von SEPA ist es daher notwendig, dass die wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Hindernisse zwischen den Euroländern abgeschafft werden. Im Jahr 2000 wurden in der Lissabon-Agenda die Ziele eines dynamischen, wettbewerbsfähigen und wissensgestützten europäischen Wirtschaftsraumes festgehalten. Ein bedeutender Bestandteil der Lissabon-Strategie durch die europäische Regierung ist die Einführung von SEPA.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Entwicklung von SEPA

2 Organisation und Institutionen

3 Erläuterungen der Zielsetzungen

4 Technischer Standard und rechtlicher Rahmen

5 Neue europäische Zahlungsinstrumente

6 SEPA- Überweisung

7 SEPA- Lastschrift

8 SEPA- Kartenzahlung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Entwicklungsprozess und die organisatorische Struktur des europäischen Zahlungsverkehrsraumes SEPA. Ziel ist es, die technischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zu analysieren, die für die Etablierung eines einheitlichen bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Europa notwendig sind, und dabei die zentralen Zahlungsinstrumente kritisch zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung und politischer Kontext von SEPA
  • Rolle der europäischen Institutionen (EPC, EZB, Europäische Kommission)
  • Technische Standards wie ISO 20022 und XML-Syntax
  • Rechtlicher Rahmen durch die Zahlungsdienstrichtlinie (PSD)
  • Funktionsweise und Herausforderungen von SEPA-Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen

Auszug aus dem Buch

1 Entwicklung von SEPA

Am 1. November 1993 ist der Vertrag von Maastricht in Kraft getreten. Eines seiner Hauptziele war die Einführung einer Wirtschafts- und Währungsunion. Der Vertrag sah vor, dass 1999 eine einheitliche Währung eingeführt wird und die Stabilität der Währung durch die Einhaltung der Preisstabilität bzw. Marktwirtschaft gesichert bleibt (vgl. Europa 2007). Die gemeinsame Euro-Währung wurde schließlich 1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld im Euroraum eingeführt. Für alle Menschen erweiterte sich seit 2002 die Verwendung von Bargeld auf das gesamte Euro-Währungsgebiet. Die Währungsumstellung auf den Euro bildete damit eine wichtige Grundlage für einen einheitlichen Euro- Zahlungsverkehrsraum. Mit der neuen Euro-Währung war jedoch eine Realisierung des Binnenmarktes im unbaren Zahlungsverkehr nicht erreicht (vgl. BVR 2007a, S.1).

Die Vision von SEPA sieht vor, dass nicht mehr zwischen nationalen und Grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungen unterschieden wird. Mit Hilfe der SEPA-Zahlungsinstrumente können z.B. Unternehmen und Verbraucher von ihrem Konto aus in irgendeinem Euroland bargeldlose Zahlungsabwicklungen tätigen. Für die Umsetzung von SEPA ist es daher notwendig, dass die wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Hindernisse zwischen den Euroländern abgeschafft werden (vgl. Deutsche Bundesbank 2006, S.1f.). Im Jahr 2000 wurden in der Lissabon-Agenda die Ziele eines dynamischen, wettbewerbsfähigen und wissensgestützten europäischen Wirtschaftsraumes festgehalten. Ein bedeutender Bestandteil der Lissabon-Strategie durch die europäische Regierung ist die Einführung von SEPA (vgl. EPC 2009a).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Entwicklung von SEPA: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext und den Entstehungsprozess von SEPA, beginnend mit dem Vertrag von Maastricht bis hin zur Vision eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraumes.

2 Organisation und Institutionen: Hier werden die maßgeblichen Akteure wie das EPC, die EZB und die Europäische Kommission sowie deren koordinierende Rollen und Gremien auf europäischer und nationaler Ebene beschrieben.

3 Erläuterungen der Zielsetzungen: Das Kapitel detailliert die strategischen Ziele und die Vision eines Binnenmarktes für den Zahlungsverkehr, einschließlich der ökonomischen Vorteile durch Harmonisierung und Wettbewerbsfähigkeit.

4 Technischer Standard und rechtlicher Rahmen: Es wird die Bedeutung von ISO 20022, XML-Formaten sowie der Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD) als rechtliches Fundament für die SEPA-Umsetzung erklärt.

5 Neue europäische Zahlungsinstrumente: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die drei zentralen Verfahren und leitet zur vertieften Analyse von Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen über.

6 SEPA- Überweisung: Der Fokus liegt auf der vollautomatischen Abwicklung (STP) der SEPA-Überweisung, den beteiligten Systemen sowie den Anforderungen an das Format und die Abwicklungszeiten.

7 SEPA- Lastschrift: Hier werden die verschiedenen Lastschriftverfahren, das SEPA-Mandat sowie die spezifischen Regelungen zur Rückgabe und Haftung bei SEPA-Lastschriften erläutert.

8 SEPA- Kartenzahlung: Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen bei der Standardisierung von Kartenzahlungen, die Notwendigkeit der Trennung von Prozessoren und Systemmanagement sowie die Bestrebungen zur Etablierung europäischer Alternativen.

Schlüsselwörter

SEPA, Zahlungsverkehr, Euro-Währungsgebiet, ISO 20022, XML, Zahlungsdienstrichtlinie, PSD, Europäischer Zahlungsverkehrsrat, EPC, Überweisung, Lastschrift, Kartenzahlung, EZB, Harmonisierung, IBAN

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Prozess und die Struktur der Einführung von SEPA (Single Euro Payments Area) und untersucht, wie ein einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum technisch und rechtlich realisiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die institutionelle Organisation, die technischen Standards (wie ISO 20022), der rechtliche Rahmen (PSD) sowie die spezifischen Funktionsweisen der SEPA-Zahlungsinstrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der Entwicklung von SEPA sowie die Darlegung der notwendigen Veränderungen für Banken, Unternehmen und Verbraucher bei der Schaffung eines grenzenlosen Zahlungsverkehrs.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die offizielle Berichte von Institutionen wie der EZB, dem EPC und der Deutschen Bundesbank auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Akteure, die detaillierte Beschreibung der rechtlichen und technischen Grundlagen sowie die spezifische Analyse von SEPA-Überweisungen, -Lastschriften und -Kartenzahlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie SEPA, Zahlungsverkehrsraum, Harmonisierung, ISO 20022, Zahlungsdienstrichtlinie und Bankeninstitutionen charakterisiert.

Welche Rolle spielt die PSD für den Erfolg von SEPA?

Die Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD) bildet die notwendige rechtliche Basis für SEPA, indem sie einheitliche Regeln und Transparenz schafft, die einen freien Zugang zu allen europäischen Zahlungsverkehrsmärkten ermöglichen.

Wie werden technische Probleme bei SEPA-Kartenzahlungen gelöst?

Lösungsvorschläge umfassen die Trennung von Prozessoren und Systemmanagement, die Einführung einheitlicher Sicherheitsstandards sowie die Förderung europäischer Kartensysteme zur Steigerung des Wettbewerbs.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
Der SEPA-Prozess. Entwicklung, Organisation und Erläuterung der Ziele
Autor
B.A. Stefan Abe (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
32
No. de catálogo
V294980
ISBN (Ebook)
9783656925132
ISBN (Libro)
9783668138117
Idioma
Alemán
Etiqueta
sepa-prozess entwicklung organisation erläuterung ziele
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Stefan Abe (Autor), 2011, Der SEPA-Prozess. Entwicklung, Organisation und Erläuterung der Ziele, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/294980
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