Outsourcing im Rahmen der Fertigungsorganisation


Seminararbeit, 2014

9 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen Outsourcing
2.1 Definition
2.2 Entstehung

3 Vor- und Nachteile Outsourcing
3.1 Vorteile
3.2 Nachteile

4 Entscheidungskriterien Outsourcing
4.1 Vier-Phasen Modell
4.2 Transaktionskosten
4.3 Opportunitätskosten

5 Zusammenfassung

Quellenverzeichnis

Einleitung

Mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage erkennt man einen stetig steigenden Wettbewerb, immer kürzere Produktlebenszyklen sowie eine stark zunehmende Globalisierung. In diesem schwierigen Umfeld sind Unternehmen mehr als je zuvor gefordert ihren Erfolg zu sichern. Um das Überleben des Unternehmens sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, müssen Unternehmen flexibel und kostengünstig auf Marktveränderungen reagieren.

In diesem Zusammenhang müssen sich Unternehmer zunehmend mit der Frage beschäftigen, ob es aus ökonomischer Sicht sinnvoller ist, Produkte in Eigenregie zu fertigen oder bestimmte Produktionsschritte komplett oder teilweise an Fremdfirmen zu vergeben. So führt diese Frage zur Problematik: Eigenfertigung oder Fremdfertigung (Outsourcing)?

Deswegen sind Outsourcing Entscheidungen in sämtlichen Bereichen eines Unternehmens anzutreffen und müssen äußerst gut fundiert sein, da diese die ganze wirtschaftliche Lage des Unternehmens beeinflussen können. Es ist somit irrelevant, ob es sich nun speziell um die Herstellung von Gütern, Dienstleistungen, usw. handelt.[1]

Hauptaufgabe dieser Seminararbeit wird es sein, „die Vor- und Nachteile der Eigenfertigung versus Fremdfertigung in Rahmen der Konzepte der Fertigungsorganisation“ (Outsourcing) darzulegen. Ebenso werden am Anfang der Arbeit die Grundlagen des Outsourcings, sowie gegen Ende die entscheidungsrelevanten Kriterien für eine Auslagerung erläutert.

1 Grundlagen Outsourcing

1.1 Definition

Der englische Begriff „Outsourcing“ ist eine Verkürzung der Formulierung „Outside resource using“. Ins Deutsche übersetzt würde es so viel wie „die Nutzung externer Ressourcen“ bedeuten. Im betriebswirtschaftlichen Sinne handelt es sich beim Outsourcing generell um einen Prozess der Auslagerung von bislang im Unternehmen erbrachten Leistungen, die fortan an externe Dritte übergeben werden sollen. Damit fällt die permanente unternehmerische Verantwortung für eine sachgerechte Leistungserstellung in den Zuständigkeits- und Verantwortungsbereich des externen Unternehmens. Somit wird deutlich, dass Outsourcing nur eine spezielle Form des Fremdbezugs darstellt.[2]

Bisher gibt es noch keine einheitliche Definition für das Outsourcing, sondern lediglich unterschiedliche Auffassungen, ab wann man von Outsourcing spricht und wann nicht. So gelten schon Teilauslagerungen für einige Autoren als Indiz dafür, von Outsourcing zu sprechen.[3] [4]

1.2 Entstehung

Bekannt wurde das Outsourcing in den 50er Jahren, als die Textilindustrie anfing bestimmt Produktionsbereiche auszulagern. Dennoch gab es davor schon erste Outsourcing-Projekte, wie zum Beispiel bei Automobilhersteller Henry Ford. Heutzutage ist das Outsourcing üblich und wird von vielen Unternehmen praktiziert. Es ist in sämtlichen Unternehmensbereichen anzutreffen und wird mehr oder weniger als das Synonym für Globalisierung angesehen. Vor allem sind die Produktion, die Informations- und Telekommunikationstechnologie und die Logistik Bereiche, die stark ausgegliedert werden.[5] [6] [7]

[...]


[1] Vgl. Wißkirchen (1999), S.7; Schott/Warwitz (1995), S.5f.

[2] Vgl. Wißkirchen (1999), S.5,6.

[3] Vgl. Gerigk (1997), S.6; Picot/Maier (1992), S.15.

[4] Vgl. Bruch (1998), S.16,17.

[5] Vgl. Hermes/Schwarz (2005), S.15,16.

[6] Vgl. Nagengast (1997), S.47; Horchler (1996), S.1.

[7] Vgl. Dressler (2007), S.11-20.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Outsourcing im Rahmen der Fertigungsorganisation
Hochschule
Fachhochschule Nordhausen
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
9
Katalognummer
V295123
ISBN (eBook)
9783656930389
ISBN (Buch)
9783656930396
Dateigröße
381 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kurzseminararbeit
Schlagworte
Outsourcing, Fremdbezug, Produktionsauslagerung, Fertigungsorganisation, Fremdfertigung, Eigenfertigung
Arbeit zitieren
Sascha Kasten (Autor), 2014, Outsourcing im Rahmen der Fertigungsorganisation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295123

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