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Transzendentale Ästhetik in "Kritik der reinen Vernunft" von Kant

Titre: Transzendentale Ästhetik in "Kritik der reinen Vernunft" von Kant

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 23 Pages

Autor:in: Karl Hofbauer (Auteur)

Philosophie - Pratique (Ethique, Esthétique, Culture, Nature, Droit, ...)
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Philosophen haben es wesentlich leichter als Historiker - sie brauchen sich, wie schon Kurt Walter Zeidler ausführte, strenggenommen nur zwei Daten zu merken: den Tod Sokratens 399 vor Christus und 1781 nach Christus - in diesem Jahr erschien die erste Ausgabe (A) von Kantens „Kritik der reinen Vernunft“ - durch die das Denken der Neuzeit so stark verändert wurde wie durch kein anderes Werk - bezeichnete sie doch von Schopenhauer als „das wichtigste Buch, das jemals in Europa geschrieben worden ist“.

Sowohl der Deutsche Idealismus als auch später der Neukantianismus orientierten sich an diesem Werk, für Adorno spielt es eine kaum geringere Rolle als Hegels Dialektik.
Charles Sanders Peirce bezeichnet die Kritik als „meine Muttermilch in der Philosophie“ und nach Jean Paul ist Kant "kein Licht der Welt, sondern ein ganzes strahlendes Sonnensystem auf einmal". Und auch Karl Jaspers schreibt enthusiastisch: „Sein Ethos ist der Ethos des Alltags und jeden Augenblicks. Ihn brauchen wir nicht als ein Fremdes zu bewundern. Mit ihm können wir leben. Ihm möchten wir folgen.“

Man könnte auch den berühmten Ausspruch von Alfred North Whitehead, demzufolge alle Philosophie aus „Fußnoten zu Platon“ besteht, dahingehend erweitern, daß alle Philosophie seit 1781 - dem Erscheinungsjahr der „Kritik der reinen Vernunft“ - in gleicher Weise „Fußnoten zu Kant “ darstellt.
So paßt auch das Gedicht Friedrich Schillers: „Kant und seine Ausleger“ wunderbar hierher: „Wie doch ein einziger Reicher so viele Bettler in Nahrung setzt! Wenn die Könige bauen, haben die Kärrner zu tun.“

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitende Bemerkungen

Kurzer Streifzug durch das wissenschaftliche Leben von Immanuel Kant und einige „schlaglichtartige“ Vorwegnahmen zu Kantens „Kritik der reinen Vernunft“

Auszugsweiser Einblick in den Aufbau der „Kritik der reinen Vernunft“

Versuch eines Kommentares zu den Begriffen von „Raum“ und „Zeit“ in Kantens „Transzendentaler Ästhetik“

Einige Worte zum Raumbegriff Kantens in der „Transzendentalen Ästhetik“

Erörterungen zum Begriffe der Zeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, einen fundierten Einblick in die "Transzendentale Ästhetik" aus Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“ zu geben, indem sie grundlegende erkenntnistheoretische Konzepte erläutert und die spezifische Bedeutung von Raum und Zeit als Anschauungsformen kritisch analysiert.

  • Biographische Kontexte und wissenschaftlicher Werdegang Kants
  • Struktur und methodischer Ansatz der „Kritik der reinen Vernunft“
  • Unterscheidung und Zusammenspiel von Sinnlichkeit und Verstand
  • Transzendentale Analyse der Begriffe „Raum“ und „Zeit“
  • Klärung der „transzendentalen Idealität“ von Raum und Zeit

Auszug aus dem Buch

Erörterungen zum Begriffe der Zeit

Zunächst ist festzuhalten: Kant gliedert auch seine Untersuchung über die Zeit in zwei Abschnitte – in eine metaphysische und in eine transzendentale Erörterung des Begriffes der Zeit. Wie sich schon bei der Betrachtung des Raumes gezeigt hatte, ist auch der Begriff der Zeit kein empirischer Begriff – die „Zeit selbst“ kann nicht wahrgenommen werden – auch kann der Zeitbegriff nicht aus der Erfahrung abstrahiert werden - eine Erfahrung zeitlicher Gegenstände wäre nicht möglich, wenn nicht eine apriorische Vorstellung der Zeit jedweger Erfahrung vorausginge, wie Kant schon am Anfang des § 4 dezidiert feststellt, sondern sie ist vielmehr die unabdingbare Voraussetzung jedweger Anschauung überhaupt, die Zeit ist eine „notwendige Vorstellung, die allen Anschauungen zum Grunde liegt.“

Das nächste der Argumente: Ohne die „Existenz“ der Zeit ist die Existenz der raum – zeitlich gegebenen Dinge unmöglich - nur in der Zeit haben die Objekte ihre Wirklichkeit - wohl aber ist eine Zeit ohne raum-zeitlich Gegebenes denkbar, auch daraus folgt, daß die Zeit, gleich dem Raum, eine Voraussetzung a priori ist – auch die Zeit ist „reine Anschauungsform“ und kein „Begriff“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitende Bemerkungen: Einführung in die Bedeutung und den lebensgeschichtlichen Kontext Immanuel Kants sowie die Relevanz der "Kritik der reinen Vernunft".

Kurzer Streifzug durch das wissenschaftliche Leben von Immanuel Kant und einige „schlaglichtartige“ Vorwegnahmen zu Kantens „Kritik der reinen Vernunft“: Überblick über Kants wissenschaftliche Phasen und die philosophische Wende durch seine Vernunftkritik.

Auszugsweiser Einblick in den Aufbau der „Kritik der reinen Vernunft“: Erläuterung der Struktur der Elementarlehre und der Bedeutung der Transzendentalphilosophie.

Versuch eines Kommentares zu den Begriffen von „Raum“ und „Zeit“ in Kantens „Transzendentaler Ästhetik“: Analyse der Sinnlichkeit als Quelle der Anschauung und die Abgrenzung zu Begriffen.

Einige Worte zum Raumbegriff Kantens in der „Transzendentalen Ästhetik“: Detaillierte Untersuchung des Raumes als notwendige Vorstellung a priori und seine transzendentale Idealität.

Erörterungen zum Begriffe der Zeit: Darstellung der Zeit als Form des inneren Sinnes und als Grundvoraussetzung für jede Erfahrung.

Schlüsselwörter

Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, Transzendentale Ästhetik, Raum, Zeit, Sinnlichkeit, Verstand, Anschauung, A priori, Erkenntnistheorie, Aufklärung, Transzendentale Idealität, Vernunft, Philosophiegeschichte, Erscheinung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine Einführung in die "Transzendentale Ästhetik" innerhalb von Immanuel Kants Hauptwerk "Kritik der reinen Vernunft".

Was sind die zentralen Themenfelder dieser Ausarbeitung?

Zentral sind die Untersuchung des Erkenntnisvermögens, die Rolle der Sinnlichkeit und die Definition von Raum und Zeit als apriorische Anschauungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Kants Argumentation zur Möglichkeit synthetischer Erkenntnis a priori durch die Analyse der reinen Anschauungsformen nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es wird eine textnahe philosophische Kommentierung und Exegese der Originalschriften Kants (Kritik der reinen Vernunft) vorgenommen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine philosophische Einordnung Kants und eine detaillierte Erörterung der Begriffe "Raum" und "Zeit" als transzendentale Bedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "Transzendentale Ästhetik", "Anschauungsform", "A priori" sowie "Sinnlichkeit".

Wie unterscheidet Kant in dieser Arbeit zwischen "transzendent" und "transzendental"?

"Transzendent" bezieht sich auf Gegenstände außerhalb unseres Erfahrungshorizonts, während "transzendental" Bedingungen unserer Erkenntnisart bezeichnet.

Warum betont der Autor die "kopernikanische Wende" Kants?

Weil diese Wende die Erkenntnistheorie umkehrte, indem nicht mehr der Verstand sich nach den Gegenständen, sondern die Gegenstände sich nach unseren Erkenntnisstrukturen richten.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Transzendentale Ästhetik in "Kritik der reinen Vernunft" von Kant
Auteur
Karl Hofbauer (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V295142
ISBN (ebook)
9783656929628
ISBN (Livre)
9783656929635
Langue
allemand
mots-clé
Kant Kritik der Vernunft Philosophie Ästhetik Tranzendentale Ästhetik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Karl Hofbauer (Auteur), 2009, Transzendentale Ästhetik in "Kritik der reinen Vernunft" von Kant, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295142
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Extrait de  23  pages
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