Nutzung von Schwarmfinanzierungsplattformen. Erfolgsfaktoren für Gründer


Hausarbeit, 2014

75 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Problembeschreibung
1.2. Ziel der Fallstudie
1.3. Verlauf der Fallstudie

2. Schwarmfinanzierung in der Gründungsphase
2.1. Lebenszyklen von Unternehmen
2.2. Detaillierte Betrachtung Seed- und Start-up-Phase
2.3. Schwarmfinanzierung als alternative Finanzierungsmöglichkeit
2.4. Chancen und Risiken für Gründer und Investoren
2.4.1. Chancen
2.4.2. Risiken

3. Analyse nicht realisierter Start-up Projekte
3.1. Marktanalyse und Umweltbedingungen
3.1.1. Der globale Markt des Crowdfunding
3.1.2. Der deutsche Crowdfunding-Markt
3.1.3. Umweltbedingungen
3.2. Betrachtung ausgewählter Schwarmfinanzierungsplattformen
3.2.1. Companisto
3.2.2. Fundsters
3.2.3. Startnext
3.2.4. Bergfürst
3.2.5. Kickstarter
3.3. Detaillierte Analyse nicht finanzierter Start-up Projekte
3.3.1. Phasen des Crowdfunding
3.3.1.1. Die Projektplanung
3.3.1.2. Die Projekterstellung
3.3.1.3. Das Projekt bewerben
3.3.1.4. Das Projekt finanzieren
3.3.2. Screening und Festlegung von Bewertungskriterien
3.3.2.1.Visualisierung des Projektes
3.3.2.2. Formulierung des Geschäftsmodells
3.3.2.3. Marketing
3.3.2.4. Projekttransparenz
3.3.3. Bewertung und Auswertung nicht realisierter Projekte
3.3.4. Identifikation von wesentlichen Schlüsselkriterien
3.4. Reflexion und Gegenüberstellung nicht realisierter und erfolgreicher Start-up Projekte
3.4.1. Auswahlkriterien
3.4.2. Analyse erfolgreicher Start-up Projekte
3.4.2.1. Visualisierung
3.4.2.2. Geschäftsmodell
3.4.2.3. Marketing des Projektes
3.4.2.4. Projekttransparenz
3.4.2.5. „Hard Facts“ als Handlungsrahmen
3.4.3. Gegenüberstellung nicht realisierter und erfolgreicher Start-up Projekte
3.5. Handlungsempfehlungen für erfolgreiche Start-up Finanzierungen
3.5.1. Gründungsidee und Auswahl der Plattform
3.5.2. Crowdfinanzierungsart bestimmt die Komplexität des Vorgehens
3.5.3. Gründungsberatung

4. Umsetzung eines idealtypischen Schwarmfinanzierungsprojektes
4.1. Konzeptionelle Einbindung der Erfolgsfaktoren
4.2. Idealtypischer Verlauf und Beispiel

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Elektronische Quellen

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Finanzierungsphasen

Abbildung 2: Crowdfundingvolumen 2012

Abbildung 3:Crowdfundingkapital in D

Abbildung 4: Visualisierung des Projektes

Abbildung 5: Hard Facts - Visualisierung

Abbildung 6: Soft Facts - Visualisierung

Abbildung 7: Formulierung des Geschäftsmodells

Abbildung 8: Hard Facts - Formulierung des Geschäftsmodells

Abbildung 9: Soft Facts - Formulierung des Geschäftsmodells

Abbildung 10: Marketing des Projektes

Abbildung 11: Projekttransparenz

Abbildung 12: Hard Facts – Visualisierung

Abbildung 13: Soft Facts – Visualisierung

Abbildung 14: Hard Facts – Geschäftsmodell

Abbildung 15: Hard Facts – Geschäftsmodell

Abbildung 16: Marketing des Projektes

Abbildung 17: Projekttransparenz

Abbildung 18: Hard Facts - Übersicht

Abbildung 19: Idealtypischer Verlauf Crowdfunding

Abbildung 20: Panono-Kamera

Abbildung 21: Pressestimmen Panono

Abbildung 22: Werbezahlen Panono

Abbildung 23: Facebookseite (Ausschnitt) Panono

Abbildung 24: Modellentwicklung Panono

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Finanzierte Crowdfunding Volumen in 2013

Tabelle 2: Bewertungskriterien

Tabelle 3: GuV, EBITDA, EBIT und Cashflow Panono

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

In den vergangenen Jahren hat sich am internationalen Kapitalmarkt eine neue Möglichkeit der Unternehmensfinanzierung etabliert. Gemeint ist die Schwarmfinanzierung, das so genannte Crowdfunding. Das Arrangement bietet u.a. in der frühen Phase der Unternehmensgründung eine alternative Finanzierungsform neben herkömmlichen Finanzmodellen, wie z.B. Fremdfinanzierung durch Bankkredite, Mikrokredite, Venture Capital Fonds oder Gesellschaftereinlagen. Auf der einen Seite können Start-ups, Selbstständige und Ideenentwickler entsprechende Finanzmittel zur Realisierung ihres Projekts erhalten; auf der anderen Seite Investoren - gemäß ihres Investments oder Supports - am möglichen Erfolg oder Misserfolg des Projektes beteiligt werden. Jedoch gelingt es vielen Gründern nicht, ihr Projekt erfolgreich auf den Plattformen zu platzieren, um ausreichende Finanzmittel zu erlangen.

Diese Fallstudie entwickelt aus der Perspektive eines jungen Beraterunternehmens einen vorbereitenden Prozess mit dem Ziel, einen idealtypischen Verlauf eines Start-up Projektes via Schwarmfinanzierung zu entwickeln. Insbesondere soll eine analytische Beurteilung nicht realisierter Start-up Projekte mögliche Misserfolgsfaktoren hervorheben und - durch geeignete Strategien - in Erfolgsfaktoren umwandeln.

1.1. Problembeschreibung

Weltweit wächst die Nachfrage nach Crowdinvesting und Crowdfunding. Auch in Deutschland entwickelt sich das Angebot seit 2011 für Crowdinvesting-Plattformen stetig. Seit Oktober 2011 wächst das Finanzierungsvolumen monatlich um acht Prozent.[1] Viele webbasierte Crowdfunding- und Crowdinvesting-Plattformen wie z.B. Companisto, Fundsters oder Startnext präsentieren ihre erfolgreich finanzierten Projekte. Häufig werden Erfolgsstorys im Vordergrund platziert und neue Projekte auf den Plattformen hervorgehoben. Indes sind nicht finanzierte Projekte, bspw. für Start-ups, auf den Plattformen nicht eindeutig erkennbar oder nicht veröffentlicht. Jüngste Nachrichten über gescheiterte Start-ups nach einer erfolgreichen Schwarmfinanzierung überschatten zusätzlich das neue Finanzierungskonzept. Dies führt aus Sicht des Unternehmensgründers zu einem verzerrten Gesamtbild. Wie hoch ist die Erfolgsquote? Warum haben es Projekte nicht geschafft, finanziert zu werden? Welche Faktoren bestimmen über Erfolg oder Misserfolg? War das Finanzierungskonzept falsch gewählt? Zusammenfassend stellt sich die Frage, was Unternehmensgründer im Detail beachten müssen, um ihr Start-up Projekt erfolgreich zu finanzieren.

1.2. Ziel der Fallstudie

Die vorliegende Fallstudie soll in ihrem Kern einen idealtypischen Verlauf zur Positionierung und Finanzierung eines Projektes für ein Start-up via Crowdfunding und Crowdinvesting skizzieren. Im Besonderen sollen neben den marketing- und unternehmensrelevanten Aspekten die finanzwirtschaftlichen Faktoren hervorgehoben werden.

Ein Kriterienkatalog - auf Basis neuer Geschäftsmodell-Methoden, systematischen Scannens unterschiedlicher Projekte und finanzwirtschaftlicher Instrumente - soll eine strukturierte Vorgehensweise und Bewertung sicherstellen.

Ca. 40 gescheiterte Projekte sollen Misserfolgsfaktoren visualisieren (Warum haben es Projekte nicht geschafft, finanziert zu werden?). Im Gegenzug sollen ca. 40 erfolgreiche Projekte analysiert und auf Erfolgsmerkmale geprüft werden. Im weiteren Verlauf werden die zuvor erarbeiteten Ergebnisse mit erfolgreich finanzierten Projekten verglichen. Ziel ist es, mögliche Anomalien zu identifizieren und auf deren Basis neue Strategien zur erfolgreichen Realisierung eines Projektes zu entwickeln.

1.3. Verlauf der Fallstudie

Im zweiten Kapitel dieser Fallstudie werden zunächst die Lebenszyklen von Unternehmen untersucht, anschließend werden verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zusammenfassend dargestellt. Ein weiterer Punkt dieses Kapitels stellt die Betrachtung der Gründungsphase von Unternehmen dar. Die durch das Crowdfunding und Crowdinvesting gebotenen neuen Finanzierungsmöglichkeiten werden ebenfalls aufgezeigt. Um die Realisierungschancen besser einschätzen zu können, werden Chancen und Risiken sowohl für die Unternehmer als auch für die Investoren analysiert.

Im dritten Kapitel werden u.a. ausgewählte Crowdfunding und –investing Plattformen genauer betrachtet. Ebenso erfolgt eine Analyse nicht finanzierter / realisierter Start-up Projekte anhand von ausgewählten Bewertungskriterien. Abgerundet wird dieser Abschnitt durch die Reflexion und die Gegenüberstellung gescheiterter und erfolgreicher Start-up Projekte.

Im vierten Kapitel werden Umsetzungsvorschläge anhand von Erfolgsfaktoren erteilt. Der idealtypische Verlauf eines Projektes soll anhand eines erfolgreichen Start-ups dargestellt werden. Ein erfolgreich umgesetztes Projekt einer ausgewählten Crowdinvesting Plattform dient dazu als Grundlage.

Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse aus den einzelnen Bereichen in einem Fazit zusammengefasst und kritisch beleuchtet.

2. Schwarmfinanzierung in der Gründungsphase

2.1. Lebenszyklen von Unternehmen

Die Welt ist in Bewegung. Dies gilt auch für Unternehmen. Kontinuierlich werden weltweit Unternehmen gegründet, fusioniert, ausgelagert oder vom Markt genommen. Die Gründe dafür sind teils komplex, teils aber auch simpel. Krisen jeglicher Art, negative oder positive Marktentwicklungen, schnelles Wachstum oder sonstige Faktoren, be- oder entschleunigen die Dynamik der Unternehmen. U.a. spielt auch der Lebenszyklus eines Unternehmens eine zentrale Rolle. Schematisch dargestellt, lässt sich der Lebenszyklus eines Unternehmens wie folgt darstellen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Finanzierungsphasen (Quelle: Fueglistaller, U., et al.;(2012) Entrepreneurship, S. 259)

An dieser Stelle muss besonders betont werden, dass im Allgemeinen ein starker Konsens zur Darstellung des Unternehmenslebenszyklus in Verbindung mit Finanzierungsphasen besteht. Dabei sind drei wesentliche Finanzierungsabschnitte eines Unternehmens zu skizzieren. Early-, Expansion- und Later-Stage bilden ein grobes Raster zur Einordnung möglicher Finanzierungsformen eines Unternehmens. Diese „Stages“ oder auch „Abschnitte“ beinhalten wiederum weitere Phasen, welche den Lebenszyklus des Unternehmens verdeutlichen sollen. Außerdem sind unterschiedliche Finanzierungsarten und –quellen mit den Unternehmensphasen und Abschnitten verknüpft und sollen einen einfachen Überblick verschaffen.[2],[3]

Die erste Phase des Unternehmens ist allgemein als „Vor-Gründungsphase“ beschrieben. Finanzwirtschaftlich betrachtet ist dies die Phase der „Seed Finanzierung“.[4]

In den meisten Fällen greifen Gründer auf eigene Finanzreserven zurück oder beteiligen ihre Familien, Freunde und/oder Bekannte.[5] Ideenentwicklungen, Geschäftsmodell-szenarien, skizzieren von Visionen, Teamfindungssitzungen, kritische Beurteilungen zum Gesamtkonzept und erste Beziehungen zu potenziellen Geschäftskunden sind auf der Tagesordnung täglich zu meistern. In der zweiten Phase des Unternehmenszyklus bildet sich im Konsens der Wirtschaftswissenschaften die sogenannte „Gründungs- oder Marktreifephase“.[6] Dessen Finanzierungsphase wird „Start-up Finanzierung“ genannt. Diese Phase ist elementar für junge Unternehmen. U.a. sind erste Produkte oder Dienstleistungen in einer Beta-Version erstellt, die Unternehmensform gewählt, Marktforschungen abgeschlossen und insbesondere ein entsprechendes Finanzierungsmodell konstruiert. Hier gilt es, Investoren für das Unternehmen zu gewinnen, um relativ schnell zu wachsen und ggf. mit Business Angels neben dem Investment, Erfahrungen und Know-how auszutauschen.[7]

Beide Phasen sind dem ersten Abschnitt „Early-Stage“ zuzuordnen. Die Seed- und Start-up Phase wird in Kapitel 2.2. detaillierter dargestellt.

Zyklisch betrachtet, wird mit Abschluss des Early-Stage-Abschnitts der Expansion-Stage Abschnitt erreicht. Reife- respektive Wachstumsphase formen das Unternehmen und fordern neue Finanzierungsstrategien. Organisches Wachstum fördert Umsatzsteigerungen und solide Finanzierungsstrukturen. Das Unternehmen festigt zusätzlich seine Organisationsstruktur und erweckt bei zahlreichen Stakeholdern größeres Interesse. Solide Cash-Flows ermöglichen Finanzierungsmittel größerer Dimensionen.[8] Insbesondere Kreditinstitute bieten Optionen zur Wachstumsfinanzierung, da das Finanzierungsrisiko gegenüber dem Early-Stage Abschnitt aufgrund von stabilen Strukturen und Umsätzen sinkt. Im weiteren Verlauf des Lebenszyklus wird der Later-Stage Abschnitt erreicht. Charakteristisch für diesen Abschnitt ist, dass entweder ein neues Finanzierungskonzept für die materielle und immaterielle Substanz des Unternehmens benötigt (Sanierung operativer und strategischer Lücken gegenüber den Marktwettbewerbern) oder ein Verkauf vorbereitet wird.[9]

2.2. Detaillierte Betrachtung Seed- und Start-up-Phase

Bevor ein Unternehmen gegründet wird, entsteht im Vorfeld u.a. eine Geschäftsidee, ein Wille zur Selbstständigkeit, ein zufälliges neues Produkt, neue Dienstleistungen oder ganz einfach die Lust auf das Unternehmertum. Unser Unternehmen Panono befindet sich im Abschluss der Seed-Phase und benötigt finanzielle Mittel für den Übergang in die aktive Start-up-Phase. In diesem Kapitel sollen die wesentlichen Bedingungen und Eigenschaften der Seed- und Start-up Phase dargestellt werden.

Seed-Phase

Bereits in der Seed-Phase sind Ressourcen in Form von Kapital und Arbeit aufzubringen. Betrachtet man die Kapitalressourcen, so ist es üblich, dass eigene Reserven der Gründer oder Zuwendungen von Freunden und Familienmitgliedern zur Finanzierung beitragen. Dies gilt insbesondere für weniger forschungs- und entwicklungsintensive Unternehmensprojekte.[10],[11] Des Weiteren existieren Inkubatoren und Business Angels, die nicht unbedingt nur Kapital, respektive Finanzmittel zur Verfügung stellen, sondern u.a. auch Know-how, Erfahrungen, Netzwerke oder spezifische Dienstleistungen wie z.B. Büroräume, Coaching, Experten etc.[12]

Aber auch diese Finanzierungsquellen unterstützen nur sehr selten innerhalb der Seed-Phase. Doch was ist innerhalb der Seed-Phase zu beachten und was wird allgemein erwartet? In der Literatur besteht ein allgemeiner Konsens über das erforderliche Endprodukt dieser Phase. Zusammenfassend ist dies ein transparenter Businessplan mit einem robusten Finanz- und Liquiditätsplan, einem Unternehmenskonzept und einer soliden Markt- und Wettbewerbsanalyse.4,[13] Umgekehrt bedeutet dies, dass Unternehmensgründer besondere Fähigkeiten zur vollständigen Darlegung ihres Unternehmenskonzeptes benötigen. Nur Papier und Arbeit reichen zur Gründung eines Unternehmens nicht aus. In vielen Fällen fehlt schlicht weg das Kapital. Besonders die Finanzierung der Seed-Phase eines zu gründenden Unternehmens ist mit vielen Risiken behaftet. Sicherheiten fehlen, ein Unternehmenserfolg ist nicht gewährleistet und Mehrwerte sind aus finanzieller Sicht noch nicht absehbar. Aufgrund dieser hohen Risiken sprechen Experten, beim Finanzieren solcher Projekte, vom sogenannten Wagniskapital oder dem angelsächsischen Begriff Venturecapital.[14] Aufgrund des hohen Ausfallrisikos unterstützen Banken, respektive Finanzinstitutionen, weniger diese Finanzierungsphase.[15],[16] Nicht außer Acht zu lassen sind zahlreiche staatliche Fördermittel, die, abhängig vom Bundesland, in ihrer Ausprägung und Ausgestaltung variieren können.[17]

Start-up-Phase

Im Wesentlichen kann man die Start-up Phase in drei Teilbereiche aufteilen: Unternehmensgründung, suchen und explorieren neuer Kapitalquellen und die Aufnahme der Geschäftsaktivität.[18] Es folgt die Umsetzung der beschriebenen theoretischen Modelle, Strategien, Abläufe und Pläne aus der Seed-Phase, in die Praxis. Rechnungen, Gehälter, Produktionskosten und Gebühren verursachen einen größeren Kapitalbedarf und verlangen dauerhaft neue Kapitalstrategien. Des Weiteren muss das Finanzierungskonzept dem Geschäftsvorhaben angepasst sein. Hier bieten sich Business Angel oder Venturecapital Gesellschaften als zusätzliche Finanzierungsquellen an.[19] Banken bieten entsprechende Optionen für Kredite respektive Darlehen.[20] Venturecapital Gesellschaften, Business Angels und Inkubatoren sind in besonderem Maße auf die frühen Finanzierungsphasen spezialisiert. Durch „Private Equity“ Beteiligungen, im engeren Sinne außerbörsliche Bereitstellung von Eigenkapital, wird Unternehmensgründern Eigenkapital als Finanzierungsgrundlage zur Verfügung gestellt und im Gegenzug Unternehmensanteile an die Beteiligungsgesellschaft oder den Beteiligten abgetreten. Darüber hinaus verfolgen die beteiligten Unternehmen oder Privatpersonen eine enge Zusammenarbeit mit den Gründern, um die Start-up Phase erfolgreich abzuschließen.

2.3. Schwarmfinanzierung als alternative Finanzierungsmöglichkeit

Der übersetzte Begriff Schwarmfinanzierung stammt ursprünglich vom angelsächsischen Begriff „Crowdfunding“. Diese Art der Finanzierung baut zum einen auf einer internetbasierten Darbietung, z.B. für ein Projekt oder eine Unternehmensgründung, auf einer Plattform auf. Zum anderen bietet sie einer breiten Masse von Investoren, potenziellen Kunden oder Unterstützern die Möglichkeit, durch eine finanzielle Beteiligung am Vorhaben zu partizipieren. Diese Beteiligung kann bei einer positiven Realisierung unterschiedliche Emissionsformen annehmen.[21] Dies können z.B. Gutscheine, Produkte, Grußkarten, bis hin zu Unternehmensbeteiligungen sein. Maßgebend für diese Art der Finanzierung ist ein beschriebenes Projekt auf einer Online-Plattform, welches zeitlich limitiert und mit einer Mindestfinanzierung verknüpft ist.

Diese noch junge Finanzierungsform öffnet Ideengebern, Entwicklern und Unternehmensgründern neue Wege zur Realisierung ihrer Ideen, Visionen und Konzepte. Es ist zu erkennen, dass besonders für die Seed- und Start-up Phase diese Art der Finanzierung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Historie, Entwicklungen und Statistiken werden im Kapitel 3.1. gesondert dargestellt.

2.4. Chancen und Risiken für Gründer und Investoren

2.4.1. Chancen

Besonders hervorzuheben ist, dass bereits in einer sehr frühen Unternehmensphase, nämlich der Seed- und Start-up Phase, Fremdkapital zur Umsetzung z.B. einer Geschäftsidee oder Anschlussfinanzierung besonderer Produkte, gewonnen werden kann.[22] Dabei sind die Emissionsmodelle der jeweiligen Crowdfunding-Plattformen frei wählbar. Dies bedeutet, dass selbst bei einer zu geringen oder keiner eigenen finanziellen Ressource, dennoch eine Finanzierung des Projektes zustande kommen kann. So finden auch Menschen mit guten Ideen, jedoch ohne finanzielle Mittel eine mögliche Option zur Realisierung ihrer Geschäftsidee. Des Weiteren ist eine interaktive Nutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle möglich. Die Vorteile liegen bei der übergreifenden Werbung des Projektes, dem Informationsaustausch zwischen den Projektmitgliedern, Investoren, und potenziellen Kunden sowie den ersten Reaktionen der fokussierten Kundengruppen. Die Beziehungsebene aller Beteiligten wird durch Interaktionen emotional untermauert.[23]. Doch nicht nur die Unternehmensgründer selbst profitieren. Auch Investoren partizipieren bei erfolgreichen Start-ups oder Produkteinführungen durch beispielsweise außerordentlich hohe Renditen. Dies ist ebenfalls von der Art des Crowdfunding Modells der Plattform abhängig.

2.4.2. Risiken

Dennoch enthält das junge Finanzierungsinstrument einige Lücken und damit auch Risiken. Beispiele dafür zeigen die kürzlich, zunächst finanzierten Projekte Goodz[24], Foodiesquare[25] oder beispielsweise Sommelier Privè[26]. Nach der erfolgreichen Finanzierung folgte die Pleite. Und damit auch der Verlust von Kapitaleinlagen vieler Investoren oder versprochenen immateriellen oder materiellen Sachforderungen. Derzeit befindet sich das Crowdfunding in einem noch entspannten, rechtsfreien Raum, was zum Nachteil vieler Investoren führen kann. Insbesondere steht das partiarische Nachrangdarlehen im Fokus der Regierung.1 Wird investiert, trägt jeder Anleger persönlich das Ausfallrisiko. Des Weiteren ist nicht allgemein geregelt, welche Mindestanforderungen Projekte erfüllen müssen.

3. Analyse nicht realisierter Start-up Projekte

3.1. Marktanalyse und Umweltbedingungen

Zunächst wird kurz auf die globale Entwicklung des Crowdfunding eingegangen. Hierbei wird besonders auf das „Mutterland“ USA fokussiert. Danach wird intensiver auf den deutschen Markt eingegangen. Abgeschlossen wird dieses Unterkapitel mit einer kurzen Betrachtung der Umweltbedingungen für das Crowdfunding.

3.1.1. Der globale Markt des Crowdfunding

Aus den Anfängen in den USA, in denen Musiker ohne Plattenvertrag mit Hilfe ihrer Fans ihre Songs produzierten und aus denen 2003 die erste Plattform artistshare.com resultierte[27], hat sich ein globaler Markt mit einem Volumen ca. 2,06 Mrd. Euro entwickelt. Die größten Volumina verteilen sich dabei auf Nordamerika und Europa.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Crowdfundingvolumen 2012, Eigene Darstellung (Quelle: . https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensfoerderung/crowdsourcing-und-crowdfunding-in-muenchen-und-oberbayern/crowdfunding-blog/crowdfunding-die-maerkte-in-deutschland-und-der-schweiz-stecken-noch-in-den-kin, Stand: 21.11.2014)

Allerdings zeigt sich auch der europäische Markt heterogen: wie in obiger Abbildung erkennbar, liegt der größte Markt in Großbritannien. Von den 721 Mio. Euro, die 2012 in Europa in das Crowdfunding flossen, entfielen auf Großbritannien 611 Mio. Euro.

Betrachtet man die Volumina im Verhältnis zur Einwohnerzahl bzw. des Bruttoinlandsprodukts, sieht man noch deutlicher, wie weit die Entwicklung in Großbritannien im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten schon fortgeschritten ist.[28]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Finanzierte Crowdfunding Volumen in 2013, Eigene Darstellung (Quelle: https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensfoerderung/crowdsourcing-und-crowdfunding-in-muenchen-und-oberbayern/crowdfunding-blog/crowdfunding-die-maerkte-in-deutschland-und-der-schweiz-stecken-noch-in-den-kin, Stand: 21.11.2014)

Der britische Finanzminister George Osborne bezeichnet London entsprechend als „Welthauptstadt des Crowdfunding“.[29]

3.1.2. Der deutsche Crowdfunding-Markt

Seit Anfang 2011 ist Crowdfunding auch in Deutschland zu einer nennenswerten Finanzierungsform geworden.[30] 2011 wurden über deutsche Plattformen 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. In den ersten drei Quartalen 2014 lag das Volumen bereits bei 6,3 Millionen Euro. Nimmt man die Zahlen für das Crowdinvesting hinzu, wurden seit 2011 insgesamt 18,79 Millionen Euro gesammelt (Stand: III. Quartal 2013).[31] Auch wenn dies noch weit von den Werten in den USA oder Großbritannien entfernt ist, scheint sich diese neue Finanzierungsform auch in Deutschland fest etabliert zu haben.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3:Crowdfundingkapital in D, Eigene Darstellung (Quelle: http://www.fuer-gruender.de/kapital/eigenkapital/crowd-funding/monitor/, Stand: 21.11.2014)

Die obigen Zahlen könnten zu der Vermutung führen, dass sich der Markt generell positiv für Crowdfunding-Plattformen entwickelt hat. Dies ist aber nicht der Fall: einige Plattformen (z.B. Mysherpas, Pling, Inkubato) mussten zumindest zeitweise ihren Geschäftsbetrieb einstellen.[32]

Allerdings ist dies, sofern man den Angaben der Unternehmen vertraut (eine Nachprüfung ist kaum möglich), zumindest bei Mysherpas nicht auf finanzielle, sondern private Gründe bei den Betreibern zurückzuführen. Diese suchen Nachfolger, die die Plattform weiterführen.[33]

Bei Pling kam es zu einem Eigentümer- und Standortwechsel. Heute wird die Plattform in englischer Sprache betrieben, obwohl der Firmensitz in Nordrhein-Westfalen liegt.[34]

Inkubato hat den Betrieb eingestellt. Es soll aber in Kürze ein Nachfolgeprojekt geben, das sich aber vom Konzept her unterscheiden soll.[35]

Diese drei Beispiele zeigen, wie dynamisch der noch neue Markt im Bereich des Crowdfunding ist, in dem sich insgesamt 25 Plattformen versucht haben. Von diesen sind 9 insolvent oder haben den Geschäftsbetrieb eingestellt.

Insgesamt ist eine deutliche Spezialisierung, bspw. auf ökologische Projekte oder Immobilien, erkennbar. Andere fokussieren sich dagegen auf Start-up-Finanzierungen.

Des Weiteren ist festzustellen, dass sich das Gros der durchgeführten Finanzierungen auf die beiden Marktführer Companisto und Seedmatch verteilt. Diese erzielten in den ersten drei Quartalen 2014 einen Marktanteil von 87%.

Während die Finanzierungsbeträge (und die Volumina der einzelnen Start-up-Finanzierungen) weiter zunehmen, wirkt sich dies nicht auf die Anzahl der finanzierten Start-ups aus. Wurden in den ersten 9 Monaten des Jahres 2013 48 Finanzierungen erfolgreich durchgeführt, waren es im gleichen Zeitraum des Jahres 2014 46.32

3.1.3. Umweltbedingungen

Um die Dimensionen dieser Fallstudie nicht zu sprengen, werden in diesem Unterkapitel nur einige, aktuelle Bedingungen des deutschen Marktes beleuchtet, die das im weiteren Verlauf beschriebene Start-up betreffen würden.

Im politisch-rechtlichen Bereich ist vor allem der Referentenentwurf für ein Gesetz zum Kleinanlegerschutz zu beachten, der von der Bundesregierung angenommen wurde. Ziel des Gesetzes soll es unter anderem sein, Anlegern eine größere Transparenz zu bieten, ob die versprochenen Renditen realistisch erscheinen und Risiken der Anlageform leichter und sicherer zu erkennen. Ausdrücklich nicht soll es dem Anleger die Eigenverantwortung beim Investieren abnehmen.32

Allerdings muss bei diesem Gesetz beachtet werden, dass es die Reaktion auf Finanzskandale wie Prokon ist, die ihre Anlagen als „grünes Sparbuch“ bezeichneten, was ihnen gerichtlich untersagt wurde.[36]

Entsprechend sieht der Branchenverband BITKOM neue bürokratische Hemmnisse, die mit der Start-up-Förderung nicht in Einklang zu bringen sind. Folge: Geldgeber/Investoren zu finden, wird schwieriger/teurer. Außerdem seien die Sonderregelungen für Start-ups nicht ausreichend.

Größter Kritikpunkt: die Besonderheiten des digitalen Mediums werden nicht beachtet. So muss jedes Start-up vor einer Finanzierungsrunde ein Informationsblatt erstellen und bei der Finanzaufsicht hinterlegen. Ab einer Beteiligung von 250 Euro muss der Investor dieses ausdrucken und postalisch an das Start-up bzw. die Investitionsplattform zurückschicken.[37]

Diese Kritik wird aber nicht von allen Unternehmen der Branche geteilt. Die Plattform Bergfürst stellt dar, dass sie die geforderten Bedingungen des neuen Gesetzes bereits erfüllt, da sie über Zulassungen als Finanzdienstleister und Bank verfügt. Aber auch Bergfürst fordert, dass das Gesetz noch präzisiert und auf die Belange kleinerer Start-ups angepasst werden muss.[38]

Allerdings zeichnet sich auch eine positive Entwicklung für den deutschen Start-up-Markt ab: Bundeswirtschaftsminister Gabriel plant die Einführung einer „Börse 2.0“ (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse), an der sich junge Unternehmen leichter mit Kapital versorgen können.

Ebenfalls sollen Verlustvorträge für Investoren in diese Anlageform zukünftig verrechnet werden dürfen. Man erhofft sich hiervon eine deutlich höhere Investitionsbereitschaft in Deutschland.[39]

3.2. Betrachtung ausgewählter Schwarmfinanzierungsplattformen

Im Zuge der vorangegangenen Analysen werden in diesem Kapitel einige Plattformen analysiert, auf denen sich Investoren präsentieren. Die verschiedenen Internet-Plattformen bieten den Interessenten auch unterschiedliche Finanzierungs- und Investitionsmöglichkeiten an. Dies soll an dieser Stelle genauer betrachtet und unterschieden werden. Nachfolgend werden, stellvertretend für alle weiteren Schwarmfinanzierungsplattformen, folgende Anbieter betrachtet:

- Companisto
- Fundsters
- Startnext
- Bergfürst
- Kickstarter

3.2.1. Companisto

Companisto ist nach eigener Aussage die führende Crowdinvesting-Plattform in Deutschland, auf der Investoren in innovative, junge Unternehmen (Start-ups) und Immobilien investieren können. Die einzelnen Projekte stellen sich auf der Plattform mit einem Video, einem Businessplan und einer Finanzplanung vor. Außerdem können Investoren den Gründern Fragen stellen. Die Investoren erhalten für ihre Investition eine Beteiligung am Gewinn und der Wertsteigerung des Unternehmens. Die Investitionssumme wird in eine Beteiligungsquote umgerechnet und je 5 Euro Investitionssumme wird eine bestimmte prozentuale Beteiligung am Gewinn des Start-ups gewährt.[40] Bisher wurden insgesamt rund fünf Millionen Euro eingesammelt und auf diesem Wege 29 Start-ups finanziert. Die Plattform selbst verdient durch eine Provision in Höhe von 10 Prozent, sollte ein gesetztes Finanzierungsziel erreicht werden.[41]

3.2.2. Fundsters

Die in Meerbusch (NRW) ansässige Plattform Fundsters wirbt im Bereich der Start-ups recht offensiv mit einigen Vorteilen, aus denen hier nur die elementaren genannt werden sollen. Für die Unternehmensgründer fallen keine Kosten an, solange keine erfolgreiche Finanzierung durch die Crowd zustande kommt, danach erhebt Fundsters jedoch eine Gebühr in Höhe von 9 Prozent der Investitionssumme. Der komplette Prozess wird als kostentransparent dargestellt.

Die Investoren sollen als Multiplikatoren und Werbebotschafter durch Mund-zu-Mund Empfehlungen eingesetzt werden. Den Start-ups dient die Mindestbeteiligungsdauer von 5 Jahren als Planungssicherheit. Fundsters kümmert sich um die Betreuung der Investoren sowie deren Auszahlung. Die Investoren legen ihr Kapital in Form von stillen Beteiligungen bei der Fundsters Venture Capital GmbH an, die dann im Rahmen eines Beteiligungsvertrages ohne Abzüge in das Unternehmen investiert. Interessierte Unternehmen müssen sich um eine Finanzierung bewerben und hierbei weitere Hürden überwinden. Voraussetzung dafür ist, dass das Unternehmen bereits in das Handelsregister eingetragen ist und ein Businessplan vorliegt. Die Gründer müssen weiterhin Unterlagen zu ihrer Geschäftsidee und der USP, dem Gründungsteam, dem Geschäftsmodell, dem Marktvolumen und der Wettbewerbsübersicht vorlegen.[42]

3.2.3. Startnext

Startnext bezeichnet sich selbst als die größte Crowdfunding-Plattform in Deutschland, ist aber eine Plattform, die sich ausschließlich an gemeinnützige Projekte wendet und auch selbst ein gemeinnütziges Unternehmen ist.[43]

Bisher wurden über 3.000 Projekte aus den Bereichen Film, Musik, Design und Journalismus beworben, wovon auch ca. 50 % erfolgreich finanziert wurden. Die als Fans bezeichneten Investoren haben bisher knapp 10 Millionen Euro in Projekte investiert. Die von der Dresdener IT Firma tyclipso.net entwickelte Plattform besteht seit 2010 und ist mittlerweile nach Österreich expandiert.

Projekte, die über Startnext finanziert werden sollen, müssen zunächst eine Startphase durchlaufen, in der eine bestimmte Anzahl von „Fans“ für das Projekt gesammelt werden muss. Je mehr Fans man sammelt, desto höher ist die Finanzierung, die man festlegen kann. Die Projekte werden von Startnext betreut und anschließend für die Finanzierungsphase freigeschaltet. Startnext arbeitet mit der Fidor-Bank zusammen, einer Plattform, die auf einem Community-Banking-Ansatz basiert.43

3.2.4. Bergfürst

Bergfürst ist eine regulierte Crowdinvesting-Plattform, auf der sich Privatinvestoren bereits ab 250 Euro am Eigenkapital von jungen Start-ups in der Wachstumsphase beteiligen können. Bekannt ist die Plattform vor allem für die Finanzierung von Urbanara, einem Berliner Start-up für Wohnutensilien und Accessoires.

Bergfürst verfügt über eine offizielle Bankenlizenz, sodass Privatinvestoren Eigenkapitalanteile von Start-ups erwerben, die sie später auch als Aktien an der Börse handeln können.43

3.2.5. Kickstarter

Der Pionier der Crowdfunding-Plattformen. Der ursprüngliche Gedanke von Kickstarter war es, eine neue Finanzierungsform für kreative Projekte und Ideen mit überschaubarem Finanzbedarf zu schaffen. Das 2008 gestartete Projekt erfreut sich heute großer Beliebtheit. Kickstarter meldet bereits über 73.000 gestartete Projekte bei einer Erfolgsquote von rund 44 Prozent und über 323 Millionen US-Dollar Investitionsvolumen über alle erfolgreich abgeschlossenen Projekte.[44] Ab Herbst 2014 sollen auf Kickstarter.com auch deutsche Start-ups finanziert werden können. Derzeit sind aus Deutschland nur Investitionen möglich. Die Internetplattform zur Projektfinanzierung gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Crowdfunding-Anbietern; Anfang März hatte das Unternehmen verkündet, Kickstarter-Projekte hätten mittlerweile über eine Milliarde US-Dollar eingesammelt.[45]

3.3. Detaillierte Analyse nicht finanzierter Start-up Projekte

3.3.1. Phasen des Crowdfunding

Nach dem Vergleich der verschiedenen Crowdfunding Plattformen im Kapitel 3.2. kristallisiert sich ein recht einheitlicher Lebenszyklus eines Crowdfunding Projektes heraus, der sich anhand von vier Phasen unterteilen und beschreiben lässt:

1. Projektplanung
2. Projekterstellung
3. Projekt bewerben
4. Projekt finanzieren[46].

Unterscheiden sich die Projekte auch in Art, Umfang, Branche, Vorhaben und Finanzierungszielen, so steht am Anfang aller zunächst immer die Idee, die es zu realisieren gilt. Doch wie wird aus der Idee ein realisierbares Crowdfunding Projekt?

3.3.1.1. Die Projektplanung

In der Planungsphase wird der Grundstein für das gesamte Projekt gelegt. Das Herzstück dieses Grundsteins ist die genaue Zieldefinition und die Vorstrukturierung, wie dieses Ziel, in welchem Zeitrahmen und mit welchen personellen, finanziellen und sonstigen Ressourcen, erreicht werden soll.[47]

Dazu bedarf es - in Anlehnung an ein klassisches Projektmanagement - einer Meilensteinplanung, die die erforderlichen Schritte definiert, in den passenden zeitlichen Rahmen einbringt und zudem ein ständiges Controlling des Projektfortschrittes ermöglicht. Des Weiteren ist eine umfassende Zielgruppenanalyse unabdingbar. Aufbauend hierauf kann dann auch das Konzept für die Projektkommunikation zielführend gestaltet und ausgelegt werden.

3.3.1.2. Die Projekterstellung

Im nächsten Schritt, der Projekterstellung, geht es nun in die praktische Umsetzung des vorstrukturierten Crowdfunding Projektes. Abhängig von Art und Umfang gilt es zunächst die passende Plattform auszuwählen, denn diese ist oft branchenspezifisch etabliert. Hier werden nun das Zielbudget und der Zeitrahmen festgelegt. Es folgt eine detaillierte Projektbeschreibung, unterlegt mit Videos, Bildern, Blogseiten und sonstiges Features. Da die meisten Schwarmfinanzierungsarten Gegenleistungen in unterschiedlichen Arten für die Unterstützer vorsehen, werden diese ebenfalls bei der Projekterstellung angegeben.

3.3.1.3. Das Projekt bewerben

Nach Erstellung des Projektes auf der Plattform geht es jetzt darum, das Projekt der Crowd zu präsentieren und möglichst viele Fans zu gewinnen. In einer festgelegten Zeit muss in Relation zu der Zielfinanzierung eine entsprechende Anzahl von Fans erzielt werden. Um dieses Ziel zu erreichen werden unterschiedliche Instrumente eingesetzt. Je nach Zielgruppe wird die Crowd über Blogs, Pinnwände, Emails, Newsletter, Social Media, außergewöhnliche Events und Pressearbeit über aktuelle Entwicklungen des Projekts informiert. Schafft es der Initiator innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht, die erforderliche Anzahl an Fans zu generieren, gilt das Projekt als gescheitert.22

3.3.1.4. Das Projekt finanzieren

Konnte hingegen eine entsprechende Community geworben werden, wird das Projekt für die Finanzierung freigeschaltet. Entscheidend ist jedoch, dass dabei nicht darauf vertraut werden kann, dass die vorhandene Fan Community nun auch zu der unterstützenden Masse wird. Sie dient aber vor allem als wichtiger Multiplikator zur Bekanntmachung und Gewinnung von realen Unterstützern. Die Unterstützer können nun wiederum in einer vorgegebenen Zeit beliebige Beträge auf ein durch die Plattform bereitgestelltes Treuhandkonto einzahlen. Dort wird das Geld geblockt, bis die Finanzierungsphase endet. Manche Finanzierungsmodelle ermöglichen auch ein Overinvesting, sodass auch über das festgelegte Zielbudget hinaus Beträge gesammelt werden können.[48]

Während der gesamten Zeit ist es also unabdingbar, das Projekt medial zu bewerben, die Unterstützer ständig mit aktuellen Informationen zu versorgen und die Crowd aktiv mit einzubinden. Wird zum Ende dieser Phase das Zielbudget nicht erreicht, werden die Gelder den Unterstützern ausgezahlt. Im erfolgreichen Fall gilt das Projekt als realisiert und der Initiator erhält die Finanzierung. Die Arbeit für den Projektinitiator ist jedoch damit nicht beendet. Es folgt eine intensive Projektnachbetreuung, Auswertung und Kommunikation mit den Unterstützern über den Fortschritt der Realisierung seiner Idee, sowie die Erstattung oder Erstellung der Gegenleistungen für die Unterstützer.

3.3.2. Screening und Festlegung von Bewertungskriterien

Nach eingehender Betrachtung der Crowdfunding-Plattformen werden zur Bewertung der Projekte zunächst die Bewertungskriterien in Cluster gegliedert und wie im Folgenden beschrieben festgelegt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Bewertungskriterien, Eigene Darstellung

3.3.2.1.Visualisierung des Projektes

Bei der Visualisierung des Projektes wird durch die oben aufgeführten Hard und Soft Facts abgebildet, wie ausführlich das Projekt der breiten Öffentlichkeit auf der Plattform präsentiert und beschrieben wird.

3.3.2.2. Formulierung des Geschäftsmodells

Hier wurden die Bewertungskriterien speziell in Anlehnung an das Business Model Canvas übernommen. Das Business Model Canvas beschreibt ein Geschäftsmodell anhand der 9 oben aufgeführten Bewertungskriterien, die sich auf die vier wesentlichen Bereiche einer Unternehmung beziehen: Kunden, Angebot, Infrastruktur und Finanzen. Anhand dieser 9 Bewertungskriterien ermöglicht das Business Model Canvas, die Strategie eines Unternehmens deutlich aufzuzeigen und liefert so eine enorme Transparenz über die organisatorischen Strukturen, Prozesse und Systeme.[49]

3.3.2.3. Marketing

Bei dem Cluster Marketing wird hinterfragt, wie der Initiator des Crowdfunding Projektes mit der Crowd kommuniziert und wie seine Öffentlichkeitsarbeit aufgestellt ist. Dadurch wird ersichtlich, ob der Initiator wichtige Multiplikatoren optimal einsetzt und wie zielgerichtet um Unterstützer geworben wird.

3.3.2.4. Projekttransparenz

Während das Projekt bei der Visualisierung im Groben in Hinblick auf das geplante Vorhaben formuliert wird, greifen die Bewertungskriterien bei dem Cluster Projekttransparenz nun tiefer. Hier soll aufgezeigt werden, wie durchdacht das Projekt in finanzieller und makroökonomischer Sicht tatsächlich ist und ob dies auch den möglichen Unterstützern transparent aufgezeigt wird. Im Gegensatz zum Marketing des Projektes handelt es sich bei der Projekttransparenz durchweg um harte Faktoren. Die Angabe eines Businessplanes ermöglicht der Crowd auf Anhieb einen detaillierten Blick hinter die Kulissen der Idee. Dies kann bestenfalls durch entsprechend aufbereitete Marktdaten und Statistiken hervorgehoben werden. Auch der genaue Einblick in die geplante Verwendung des Zielkapitals erhöht die Transparenz für die Unterstützer. Diese werden ein Projekt nur dann finanzieren, wenn es dem Projektinitiator gelingt, das Vertrauen der Crowd und der Öffentlichkeit zu gewinnen und aufrechtzuerhalten.

3.3.3. Bewertung und Auswertung nicht realisierter Projekte

Um eine aussagekräftige Bilanz nicht realisierter Projekte zu erzielen, wurden insgesamt 43 Crowdfunding Projekte von unterschiedlichen Plattformen nach den zuvor genannten Bewertungskriterien analysiert (siehe Anlage 1). Dabei wurden Projekte aus unterschiedlichen Branchen und Schwarmfinanzierungsarten ausgewählt, um eine breite Sichtweise gewährleisten zu können. Anhand der folgenden grafischen Darstellungen werden die Ergebnisse in den einzelnen Clustern aufgeführt.

Visualisierung des Projektes

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Visualisierung des Projektes, Eigene Darstellung

Bei der Gesamtbetrachtung der Bewertungskriterien im Cluster Visualisierung des Projektes ist zu erkennen, dass die Mehrheit der gescheiterten Projekte die geforderten Eigenschaften bei der Außendarstellung erfüllen.

Die Hard Facts

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Hard Facts - Visualisierung, Eigene Darstellung

Die Hard Facts „Stellen sich die Gründer vor?“, „Video vorhanden?“ und „Logo vorhanden?“ erfüllen 70 % der gescheiterten Projekte. Rund 60 % der Projekte werden durch einen kurzen Projekttitel beschrieben. Dies lässt den Schluss zu, dass die Erfüllung dieser 4 Kriterien maßgebend für eine gute Basisdarstellung des Projektes sind, jedoch offensichtlich noch bei weitem nicht den Erfolg für eine Realisierung herbeiführen können. Es bedarf also einer breiteren Betrachtung der möglichen Erfolgsfaktoren.

Die Soft Facts

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Soft Facts - Visualisierung, Eigene Darstellung

Auch hier bestätigt sich zunächst, dass die gescheiterten Projekte die Kriterien zum Großteil erfüllen. 70% bieten Bilder zur weiteren Veranschaulichung, selbst neben vorhandenen Videos, an. Diese sind auch zu 90 % passend zum Vorhaben. Auffällig ist jedoch, dass die Qualität dieser Bilder zu 50 % lediglich gut bis sehr gut ist. Ein ähnliches Ergebnis zeigt sich bei den Logos. Sind diese noch zum Großteil bedingt bis gut passend, wird die Qualität auch hier zu 50 % vernachlässigt. Es kann also zunächst festgestellt werden, dass die gescheiterten Projekte zu rund 70 % visuell vollständig präsentiert werden, in der Tiefe der Visualisierung jedoch oft die Qualität fehlt.

Formulierung des Geschäftsmodells

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Formulierung des Geschäftsmodells, Eigene Darstellung

Im Gegensatz zu der Visualisierung überwiegt bei der Formulierung des Geschäftsmodells hier auf den ersten Blick die Anzahl der Negativbewertungen. Lediglich die Key Activities werden bei 34 von 43 Projekten beschrieben. Es ist somit ersichtlich, dass es der Crowd, bzw. den möglichen Unterstützern nicht ausreicht, nur die Kernkompetenz darzustellen, wenn dabei nicht im Grundgerüst ersichtlich wird, wie diese Kernkompetenz genutzt, organisiert, beworben und finanziert werden soll.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Hard Facts - Formulierung des Geschäftsmodells, Eigene Darstellung

Zwar wurden auch hier die Kriterien in harte und weiche Faktoren unterteilt. Das Bild bei der Auswertung ist jedoch insgesamt vergleichbar. Besonders auffällig gering ist die Erfüllungsquote bei der Definition der Kostenstrukturen, dem Ressourcenbedarf und der geplanten Umsatzbasis. Diese drei Felder beschreiben die finanzielle Seite einer Unternehmung im Business Model Canvas. Ihre detaillierte und ausführliche Darstellung ist elementar für klassische Finanzierungsformen. Dass 9 von 10 nicht realisierte Projekte diese Bewertungskriterien nicht erfüllen zeigt, dass auch bei der Schwarmfinanzierung eine tiefbegründende Beschreibung der Finanzstrukturen unabdingbar ist.

Im Bereich der Kundensegmentierung ist die Erfüllungsquote mit gerade einmal knapp über 20 % ebenfalls überraschend gering. Da die Unterstützer bei der Schwarmfinanzierung auch oft zu der Zielgruppe gezählt werden können (die Gegenleistungen für die Unterstützung besteht entweder aus einer finanziellen Rendite, beim Crowdfunding jedoch in erster Linie aus den Produktleistungen selber), ist es herleitend schwierig gestaltbar, eine Anzahl an Unterstützern zu gewinnen, wenn die Zielgruppe der Kunden nicht klar definiert ist. Auch der Kundenmehrwert ist zu fast 70 % nicht erkennbar. Die Frage, warum eine Unterstützung stattfinden sollte, wird für den Unterstützer somit ebenfalls nicht beantwortet.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Soft Facts - Formulierung des Geschäftsmodells, Eigene Darstellung

Bei den Soft Facts zeichnet sich wie bereits oben erwähnt ein ähnliches Bild ab. Nur 20 bis 30% der Projektinitiatoren geben eindeutige Einblicke in mögliche Kooperationen, beabsichtige Kundenbeziehungskonzepte oder die geplanten Absatzkanäle.

Insgesamt kann festgehalten werden, dass die gescheiterten Projekte große Defizite in der detaillierten Beschreibung ihrer Geschäftsmodelle aufweisen.

Marketing des Projektes

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Marketing des Projektes, Eigene Darstellung

Die Bewertungskriterien im Cluster „Marketing des Projektes“ wurden als weiche Faktoren definiert, da diese in Abhängigkeit zu der Zielgruppe sehr unterschiedlich genutzt werden. Ersichtlich ist, dass die zur Verfügung stehenden Medien, wie die gängigen Social Media und die durch die Plattformen zur Nutzung gestellten Blogs und Pinnwände zu rund 80 % zwar genutzt werden, die fortlaufende Kommunikation zu der Crowd durch regelmäßige Updates und Kommentare von Pinnwandeinträgen jedoch proportional abnimmt und nur noch im Bereich unter 50 % liegt.

Projekttransparenz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 11: Projekttransparenz, Eigene Darstellung

Gerade einmal 5 % der analysierten Projekte wurden anhand eines Businessplanes erklärt und ebenfalls weniger als 10 % der Projektinitiatoren haben Ihre Idee auf unterstützende Marktdaten oder Statistiken gebaut. Dies zeigt sichtbar, dass es den gescheiterten Projekten an stabiler Basis fehlte bzw. zu dieser Wahrnehmung bei der Öffentlichkeit geführt hat und somit kein solides Vertrauen in die Idee geschaffen werden konnte. Die genaue Verwendung des Zielkapitals wird zwar mit 45 % genau dargelegt, doch reicht dies sicherlich nicht aus, um die Gesamttransparenz so zu verbessern, um eine erforderliche Anzahl an Unterstützern gewinnen zu können.

[...]


[1] Vgl. http://efnw.de/wp-content/uploads/2014/08/Zukunftsperspektiven-des-Crowdinvesting.pdf , Stand: 13.10.2014

[2] Vgl. http://www.seedfonds-aachen.de/fileadmin/pdf/PE-Broschuere.pdf, S. 13, Stand: 30.10.2014

[3] Vgl. https://www.pwc.com/en_AT/at/tipps-und-trends/pwc_t_t_48_1007.pdf, S. 9, Stand: 8.12.2014

[4] Vgl. Gaedke, K. et al. (2011) Innovative Finanzierung & Investitionen, S. 228

[5] Vgl. Hahn, C. (2014) Finanzierung und Besteuerung von Start-up Unternehmen, S. 28

[6] Vgl. Staroßom, H. (2013) Corporate Finance Teil 2, S. 168

[7] Vgl. Pott, O., Pott, A. (2012) Entrepreneurship: Unternehmensgründung, Unternehmerisches Handeln und Rechtliche Aspekte, S. 233

[8] Vgl. Portisch, W., (Hrsg.), (2008) Vgl. Finanzierung im Unternehmenslebenszyklus, S. 12-13

[9] Vgl. Pott, O., Pott, A. (2012) Entrepreneurship: Unternehmensgründung, Unternehmerisches Handeln und Rechtliche Aspekte, S. 236

[10] Vgl. http://www.foerderland.de/finanzen/investitionsphasen/early-stages/, Stand: 8.12.2014

[11] Vgl. Hahn, C. (2014) Finanzierung und Besteuerung von Start-up-Unternehmen, S. 124

[12] Vgl. Weitnauer, W. (2011) Handbuch Venture Capital. – Von der Innovation zum Börsengang, S. 206-207

[13] Vgl. Staroßom, H. (2013) Corporate Finance Teil 2, S. 37

[14] Vgl. Braun, H. (2013) Venture Capital-Fonds und Business Angels, S. 7

[15] Vgl. http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/seed-finanzierung, Stand: 3.12.2014

[16] Vgl. http://www.tech-corporatefinance.de/blog/venture-capital/seed-finanzierung-seed-phase-venture-capital-foerderprogramme/, Stand: 3.12.2014

[17] Vgl. http://www.foerderland.de/finanzen/foerderung/foerderungsarten/zuschuss/, Stand: 2.11.2014

[18] Vgl. Vgl. Hahn, C. (2014) Finanzierung und Besteuerung von Start-up Unternehmen, S. 128

[19] Vgl. Leach, J.C., Melicher, R.W., (2009) Entrepreneurial Finance, S. 26

[20] Vgl. http://www.foerderland.de/finanzen/investitionsphasen/early-stages/, Stand: 3.12.2014

[21] Vgl. Moritz, A., Block, J.H. (2013) Crowdfunding und Crowdinvesting: State-of-the-Art der wissenschaftlichen Literatur, S.3

[22] Vgl. https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensfoerderung/crowdsourcing-und-crowdfunding-in-muenchen-und-oberbayern/crowdfunding2/chancen-und-risiken, Stand: 30.11.2014

[23] Vgl. http://www.crowdfunding.de/the-beauty-of-crowdfunding/ Stand: 30.11.2014

[24] Vgl. http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article130933757/Hoehere-Huerden-fuer-die-Internet-Hipster.html, Stand: 3.12.2014

[25] Vgl. http://blog.seedmatch.de/2014/03/19/gescheiterte-anschlussfinanzierung-bei-foodiesquare/, Stand: 3.12.2014

[26] Vgl. http://www.deutsche-startups.de/2014/08/27/sommelier-prive-insolvent/, Stand: 3.12.2014

[27] Vgl. http://www.zfe.uni-rostock.de/beratung-unterstuetzung/finanzierung-foerdermittel/crowdfunding-crowdinvesting/crowdfunding/, Stand: 21.11.2014

[28] Vgl. https://www.muenchen.ihk.de/de/starthilfe/Unternehmensfoerderung/crowdsourcing-und-crowdfunding-in-muenchen-und-oberbayern/crowdfunding-blog/crowdfunding-die-maerkte-in-deutschland-und-der-schweiz-stecken-noch-in-den-kin, Stand: 21.11.2014

[29] Vgl. http://crowdstreet.de/2014/08/20/london-sieht-sich-als-crowdfunding-hauptstadt-der-welt/, Stand: 21.11.2014

[30] Vgl. http://www.fuer-gruender.de/kapital/eigenkapital/crowd-funding/monitor/, Stand: 21.11.2014

[31] Vgl. http://www.faz.net/aktuell/finanzen/crowdfunding-der-schwarm-sammelt-lieber-in-amerika- 12661433.html, Stand: 21.11.2014

[32] Vgl. http://www.fuer-gruender.de/fileadmin/mediapool/Unsere_Studien/Crowdfinanzierung_9M_2014_ Fuer-Gruender.de_Dentons.pdf, Stand: 21.11.2014

[33] Vgl. http://www.mysherpas.com/, Stand: 21.11.2014

[34] Vgl. http://www.pling.it, Stand: 21.11.2014

[35] Vgl. http://www.inkubato.com/de/, Stand: 21.11.2014

[36] Vgl. http://www.vzbv.de/4628.htm, Stand: 21.11.2014

[37] Vgl. http://www.bitkom.org/de/presse/8477_79960.aspx, Stand: 21.11.2014

[38] Vgl. https://de.bergfuerst.com/news/details/313/good-news-fuer-bergfuerst-nutzer, Stand: 21.11.2014

[39] Vgl. http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/a-998423.html, Stand: 21.11.2014

[40] Vgl. https://www.companisto.com/de/how-companisto-works, Stand: 06.11.2014

[41] Vgl. http://t3n.de/news/crowdfunding-crowdinvesting-542263/, Stand: 06.11.2014

[42] Vgl. https://www.fundsters.de/so-funktionierts/detail/#q11, Stand: 06.11.2014

[43] Vgl. http://www.gruenderkueche.de/fachartikel/uebersicht-crowdfunding-portale-crowdinvesting-liste-deutschland/, Stand: 06.11.2014

[44] Vgl. http://www.gruenderszene.de/finanzen/crowdfunding-anbieter, Stand: 06.11.2014

[45] Vgl. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Crowdfunding-Kickstarter-ab-Herbst-auch-fuer-deutsche-Projekte-2236327.html, Stand: 06.11.2014

[46] Vgl. Harzer, A., (2013) Erfolgsfaktoren im Crowdfunding, S. 54 ff.

[47] Vgl. Wegmann, C., Winklbauer, H., (2006) Projektmanagement für Unternehmensberatungen, S. 46

[48] Vgl. Hahn, C. (2014) Finanzierung und Besteuerung von Start-up Unternehmen, S. 180

[49] Vgl. Osterwalder, A., Pigneuer, Y., (2010) Business Model Generation, S. 15

Ende der Leseprobe aus 75 Seiten

Details

Titel
Nutzung von Schwarmfinanzierungsplattformen. Erfolgsfaktoren für Gründer
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (Open Business School)
Veranstaltung
Unternehmensfinanzierung
Note
1,3
Autoren
Jahr
2014
Seiten
75
Katalognummer
V295330
ISBN (eBook)
9783656957553
Dateigröße
1631 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schwarmfinanzierung, Start-up, Start-ups, Crowdfunding, Crowdinvesting, Gründer, Anlagetipp, Anlagetipps, Erfolgsfaktoren
Arbeit zitieren
Volker Timm (Autor)Oliver Barthel (Autor)David Oster (Autor)Dietke Steinrücken (Autor), 2014, Nutzung von Schwarmfinanzierungsplattformen. Erfolgsfaktoren für Gründer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295330

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