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Lernen lernen. Der komplexe Prozess des Lernens

Intelligentes Lernen, Konstruktiv Lernen, Vernetztes Lernen

Titel: Lernen lernen. Der komplexe Prozess des Lernens

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 22 Seiten , Note: 14 Punkte

Autor:in: A. Sauer (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll der komplexe und vielschichtige Prozess von Lernen näher erläutert und anhand von ausgesuchten Beispielen verdeutlicht werden.
Zuerst soll die Entwicklung von Lernen dargestellt werden unter Einbeziehung von Definitionen und „alten“ Lerntheorien. Des Weiteren soll das Augenmerk auf die modernen Lernmodelle gerichtet werden, die vor allem auf neuronalen Kenntnissen basieren. Hierzu wird die Neurobiologie vorausgeschaltet, um ein solides Hintergrundwissen zu bekommen und die neuronalen Netzwerke besser zu verstehen. Anschließend werden wir auf die Konsequenzen für die Schulpädagogik eingehen und die fünf wichtigsten Bausteine der modernen Didaktik aufzeigen. Zu guter Letzt haben wir zu diesem Thema selbst Stellung bezogen, die persönliche Auseinhandersetzung spiegelt somit unsere kritische Reflexion wider.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.0 EINLEITUNG

2.0 DEFINITIONEN LERNEN

3.0 LERNTHEORIEN

3.1 Behavioristische oder assoziationistische Lerntheorie

3.2 Kognitive Lerntheorie

4.0 LERNSTEIGERUNG DURCH ENTSPRECHENDE MAßNAHMEN

5.0 NEURONEN UND SYNAPSEN

5.1 Intelligentes Lernen

5.2 Konstruktiv Lernen

5.3 Vernetztes Lernen

6.0 KONSEQUENZEN FÜR DEN SCHULPÄDAGOGEN

7.0 PERSÖNLICHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA

8.0 SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Prozess des Lernens, indem sie klassische sowie moderne Lerntheorien analysiert und deren neurobiologische Grundlagen beleuchtet, um daraus fundierte Konsequenzen für die moderne Schulpädagogik abzuleiten.

  • Wissenschaftliche Entwicklung von Lerntheorien
  • Neurobiologische Grundlagen (Neuronen und Synapsen)
  • Strategien zur Förderung der Lernmotivation
  • Methodische Aspekte der modernen Didaktik
  • Kritische Reflexion über die Umsetzbarkeit im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

3.1 Behavioristische oder assoziationistische Lerntheorie

Wir beginnen mit dem bedeutendsten Vertreter der behavioristischen Theorie, Iwan P. Pawlow.

Er entdeckte, dass aus einem ursprünglich neutralen Reiz, z.B. das Erklingen einer Glocke durch die raum-zeitliche Nähe der Futtergabe ein bedingter Reiz entsteht. Aus der natürlichen Reaktion des Speichelflusses bei der Futtergabe ist eine bedingte Reaktion geworden.

Auf diese Weise werden auch beim Menschen viele Reize in der Umgebung zu Signalen, die eine bestimmte Reaktion hervorrufen.

Diese Theorie kann man heute noch bei Schülern entdecken: Der nachgewiesene Brechreiz mancher Kinder in den ersten Schuljahren in Verbindung mit Prüfungen lassen sich als bedingter Reiz erklären.

Des Weiteren soll nach Skinner das operante Lernen dargestellt werden, bei dem ein bestimmter Reiz erst dann präsentiert wird, wenn der Organismus eine bestimmte Reaktion zeigt.

Skinner hat diesen Reflex erweitert, in dem er Verstärker einsetzte. Am Beispiel Lernen können positive Verstärker Lob und Anerkennung sein. Negative Verstärker können z.B. im Sportunterricht beim Hochsprung eingesetzt werden. Durch die Verwendung eines Gummiseils wird dem Schüler die unangenehme Konsequenz (negativer Verstärker) der Verletzung durch Reißen der Holzlatte entzogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 EINLEITUNG: Diese Einleitung skizziert den Prozess des Lernens von der Theorie bis zur neurobiologischen Basis und erläutert das Ziel der kritischen Reflexion über moderne schulpädagogische Ansätze.

2.0 DEFINITIONEN LERNEN: Das Kapitel kontrastiert klassische Verhaltensdefinitionen mit modernen systemisch-konstruktivistischen Sichtweisen, um den Wandel des Lernbegriffs aufzuzeigen.

3.0 LERNTHEORIEN: Hier werden die historischen behavioristischen Modelle sowie Theorien der kognitiven Organisation gegenübergestellt, um ein grundlegendes Verständnis für Lernprozesse zu schaffen.

3.1 Behavioristische oder assoziationistische Lerntheorie: Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die Arbeiten von Pawlow zur klassischen Konditionierung und Skinner zum operanten Lernen.

3.2 Kognitive Lerntheorie: Hier wird Banduras Modell des Beobachtungslernens eingeführt, das den freien Willen des Menschen betont und die Bedeutung kognitiver Prozesse hervorhebt.

4.0 LERNSTEIGERUNG DURCH ENTSPRECHENDE MAßNAHMEN: Dieses Kapitel stellt praktische Lehrerstrategien zur Motivationsförderung vor, wie etwa Zieltransparenz, Modellverhalten und das Schaffen eines anregenden Leistungsklimas.

5.0 NEURONEN UND SYNAPSEN: Die biologischen Grundlagen des Gehirns werden hier erläutert, wobei insbesondere die Rolle von Synapsen bei der Speicherung und Verarbeitung von Informationen erklärt wird.

5.1 Intelligentes Lernen: Der Fokus liegt hier auf der Notwendigkeit von Ordnung im Gehirn und der Erkenntnis, dass Lernen stark von persönlicher Relevanz und Erfahrungen abhängt.

5.2 Konstruktiv Lernen: Dieser Abschnitt beschreibt Lernen als selbstorganisierten, individuellen Prozess, bei dem der Mensch autonom mit äußeren Impulsen umgeht.

5.3 Vernetztes Lernen: Es wird die Bedeutung von Emotionen und der Verknüpfung von Lerninhalten zu Wissensnetzen für einen nachhaltigen Lernerfolg hervorgehoben.

6.0 KONSEQUENZEN FÜR DEN SCHULPÄDAGOGEN: Dieses Kapitel leitet konkrete Bausteine für moderne Didaktik ab, darunter entdeckendes Lernen, Fehlerfreundlichkeit und individualisiertes Lernen.

7.0 PERSÖNLICHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM THEMA: Die Autoren reflektieren ihre Praxiserfahrungen und kritisch die Umsetzbarkeit theoretischer Lernmodelle im schulischen Alltag.

8.0 SCHLUSS: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass moderne Lernmodelle effektiver als behavioristische Ansätze sind, ihre Umsetzung jedoch stark von den Rahmenbedingungen abhängt.

Schlüsselwörter

Lernen, Lerntheorien, Behaviorismus, Kognitive Lerntheorie, Neurobiologie, Neuronen, Synapsen, Lernmotivation, Konstruktivismus, Didaktik, Lehrer-Schüler-Interaktion, Schulpädagogik, Selbstorganisation, Wissensnetze, Leistungsbeurteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Analyse moderner Lernmodelle, ihren neurobiologischen Grundlagen und der daraus resultierenden Anwendung im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Lerntheorien, die biologische Struktur des Gehirns bei Lernvorgängen sowie didaktische Strategien zur Motivations- und Leistungsförderung.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Lernprozess umfassend zu verstehen und zu evaluieren, inwieweit moderne, auf Neurobiologie basierende Lernmethoden den traditionellen behavioristischen Modellen überlegen und im Schulalltag umsetzbar sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf die kritische Reflexion von praktischen Erfahrungen, die während eines Schulpraktikums gewonnen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Lerngrundlagen, neurobiologische Aspekte von Neuronen und Synapsen sowie konkrete didaktische Bausteine für den Lehrer zur Förderung des individuellen und vernetzten Lernens.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Konstruktivismus, Lernmotivation, neurobiologische Grundlagen, Schulpädagogik und moderne Didaktik definieren.

Warum kritisieren die Autoren die Anwendung von Noten?

Die Autoren argumentieren, dass Noten lediglich Ergebnisse beurteilen, ohne den Prozess zu würdigen, und schlagen stattdessen verbale Zeugnisse vor, die Hinweise zur individuellen Verbesserung geben.

Wie bewerten die Autoren die Umsetzbarkeit des entdeckenden Lernens?

Sie kommen zu dem Schluss, dass entdeckendes Lernen zwar pädagogisch sinnvoll ist, aber aufgrund von Zeitmangel und Klassengrößen primär für spezifische Fächer oder Förderstunden realistisch umsetzbar bleibt.

Welche Rolle spielen Emotionen beim Lernen laut dieser Arbeit?

Emotionen werden als fundamentale Stützen des Denkens bezeichnet; ein entspanntes und positiv besetztes Lernklima ist laut der Autoren die Voraussetzung für Kreativität und dauerhafte Wissensverankerung.

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Details

Titel
Lernen lernen. Der komplexe Prozess des Lernens
Untertitel
Intelligentes Lernen, Konstruktiv Lernen, Vernetztes Lernen
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
14 Punkte
Autor
A. Sauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V295392
ISBN (eBook)
9783656935490
ISBN (Buch)
9783656935506
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Behavioristische oder assoziationistische Lerntheorie Kognitive Lerntheorie Lernsteigerung durch entsprechende Maßnahmen Neuronen und Synapsen Intelligentes Lernen Konstruktiv Lernen Vernetztes Lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
A. Sauer (Autor:in), 2007, Lernen lernen. Der komplexe Prozess des Lernens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295392
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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