Studies of children and teenagers with cognitive impairments try to prove that there is a relationship between cognitive skills and linguistic skills. However, there are some exceptions in which the participants’ linguistic skills are better than their cognitive skills, or their cognitive skills are relatively strong but their linguistic skills are weak.What do we make of that? Do recent studies pass in showing a codependency between impairments of language and impairments of cognition?
“Between the 1960s and 1990s, anyone who even asked how language influences cognition was considered misguided.” (Sera and Martin 2006: 491) What had changed that conception were several studies since the 1990s that showed the close relation between cognition and language.
First we take a look at some fundamental theories on the field cognition and language in general to show the different approaches to that issue. Secondly we discuss several studies of children with different impairments and analyze their flaws.
Inhaltsverzeichnis
1. INTRODUCTION
2. LANGUAGE AND COGNITION
2.1 SAPIR-WHORF HYPOTHESIS
2.2 PIAGET ON COGNITIVE DEVELOPMENT
2.3 VYGOTSKY ON COGNITION AND LANGUAGE
3. STUDIES OF CHILDREN AND ADOLESCENTS WITH COGNITIVE/LINGUISTIC IMPAIRMENTS
3.1 THE GENIE CASE
3.1.1 Background Knowledge
3.1.2 Curtiss’ studies of Genie
3.1.3 Critique on the research of Susan Curtiss
3.2 AUTISTIC CHILDREN
3.2.1 Background Knowledge
3.2.2 Researches on autistic Children
3.2.2.1 Imitation and Repetition Analysis
3.2.2.2 Lexical Analysis
3.2.2.3 Pointers analysis
3.2.2.4 Evaluation
3.3 WILLIAM’S SYNDROME
3.3.1 Background Knowledge
3.3.2 The Language of People with WS
4. CONCLUSION
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe Wechselbeziehung zwischen kognitiven Fähigkeiten und sprachlicher Entwicklung. Ziel ist es, anhand theoretischer Ansätze und der Analyse klinischer Fallbeispiele bei Kindern mit Beeinträchtigungen zu ergründen, ob eine Kodependenz zwischen Kognition und Sprache besteht oder ob beide Systeme unabhängig voneinander agieren können.
- Theoretische Grundlagen zur Beziehung von Sprache und Kognition (Sapir-Whorf, Piaget, Vygotsky).
- Kritische Untersuchung des Fallbeispiels "Genie" hinsichtlich Sprachentwicklung bei extremer Isolation.
- Analyse kommunikativer Defizite und sprachlicher Muster bei autistischen Kindern.
- Untersuchung der Sprachfähigkeiten bei Personen mit Williams-Syndrom im Kontext kognitiver Einschränkungen.
Auszug aus dem Buch
The Genie Case
The first case to be discussed is the one of a girl named Genie. She was born into a broken home and when a pediatrician considered her to be retarded her father isolated her completely. An insight of how Genie was brought up is important; this is how Susan Curtiss describes Genie’s childhood:
“Genie was confined to a small bedroom, harnessed to an infant’s potty seat. Genie’s father sewed the harness, himself; unclad except for the harness, Genie was left to sit on that chair. Unable to move anything except her fingers and hands, feet and toes, Genie was left to sit, tied-up, hour after hour, often into the night, day after day, month after month, year after year. At night, when Genie was not forgotten, she was removed from her harness only to be placed into another restraining garment—a sleeping bag which her father had fashioned to hold Genie’s arms stationary (allegedly to prevent her from taking it off). In effect, it was a straitjacket. Therein constrained, Genie was put into an infant’s crib with wire mesh sides and a wire mesh cover overhead. Caged by night, harnessed by day, Genie was left to somehow endure the hours and years of her life.” (1977:5)
When Genie was rescued from her home at the age of thirteen, she had no language skills at all.
Zusammenfassung der Kapitel
INTRODUCTION: Die Einleitung führt in die Forschungsfrage zur Wechselwirkung zwischen Kognition und Sprache ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung bei kognitiven Beeinträchtigungen.
LANGUAGE AND COGNITION: Dieses Kapitel stellt fundamentale Theorien vor, darunter die Sapir-Whorf-Hypothese sowie die Ansätze von Piaget und Vygotsky, um die unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven auf das Thema darzulegen.
STUDIES OF CHILDREN AND ADOLESCENTS WITH COGNITIVE/LINGUISTIC IMPAIRMENTS: Der Hauptteil analysiert konkrete klinische Fälle, darunter das Fallbeispiel Genie, autistische Kinder und Menschen mit Williams-Syndrom, um die Dissoziation oder Korrelation von kognitiven und sprachlichen Leistungen zu prüfen.
CONCLUSION: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die These einer notwendigen oder hinreichenden Bedingung zwischen Kognition und Sprache wissenschaftlich nicht haltbar ist.
Schlüsselwörter
Kognition, Sprache, Sprachwissenschaft, Sapir-Whorf-Hypothese, Piaget, Vygotsky, Genie-Fall, Autismus, Williams-Syndrom, Kognitive Beeinträchtigung, Psycholinguistik, Sprachentwicklung, Morphologie, Syntax, Semantik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die wissenschaftliche Debatte darüber, ob Sprache und kognitive Fähigkeiten voneinander abhängig sind oder ob es sich um unabhängige Systeme handelt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Modellen der Psycholinguistik sowie auf empirischen Fallstudien bei Kindern mit Entwicklungsstörungen oder kognitiven Einschränkungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu klären, ob kognitive Fähigkeiten eine notwendige Voraussetzung für den Spracherwerb sind oder ob Sprache auch bei kognitiven Defiziten in gewissem Maße erworben werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse bestehender theoretischer Modelle und wertet primäre Forschungsberichte (Fallstudien) zu spezifischen klinischen Fällen aus.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Betrachtung von drei Fallgruppen: dem isoliert aufgewachsenen Kind "Genie", Kindern aus dem autistischen Spektrum sowie Personen mit Williams-Syndrom.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Kognition, Sprachentwicklung, Psycholinguistik, Autismus, Williams-Syndrom und die Dissoziation zwischen sprachlicher und kognitiver Leistung.
Warum wird das Fallbeispiel "Genie" als so kritisch für die Linguistik betrachtet?
Genies Fall ist aufgrund ihrer extremen sozialen Isolation und des völligen Fehlens von Sprache bis zum dreizehnten Lebensjahr von besonderem Interesse, um die Grenzen des Spracherwerbs zu testen.
Was ist das Hauptergebnis bezüglich des Williams-Syndroms?
Das Williams-Syndrom zeigt, dass Menschen trotz schwerer kognitiver Beeinträchtigungen eine überraschende sprachliche Kompetenz entwickeln können, was gegen die Annahme spricht, dass Kognition zwingend erforderlich für Sprache ist.
Welche Kritik übt die Autorin an bestehenden Studien?
Die Autorin kritisiert, dass es an objektiven Messinstrumenten für kognitive Fähigkeiten fehlt und dass Daten oft interpretiert werden, was zu widersprüchlichen Schlussfolgerungen führen kann.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2013, Impairments of Language and Cognition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295469