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Eine Untersuchung des schulischen Selbstkonzeptes von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Sprache

Titre: Eine Untersuchung des schulischen Selbstkonzeptes von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Sprache

Epreuve d'examen , 2015 , 71 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Gesine Eckert (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Jeder Mensch konstruiert sich ein individuelles und vielfältiges Bild über seine eigenen Stärken und Schwächen. Dieses Bild seiner „selbst“ wird im Allgemeinen auch als Selbstkonzept bezeichnet und beeinflusst das Handeln einer Person in verschiedenen Situationen. Eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten nimmt einen bedeutenden Einfluss auf Lernverhalten, Lernerfolg und Leistung eines Kindes ein. Aus diesem Grund gilt die Förderung eines stabilen Selbstkonzeptes als bedeutsame Aufgabe für die Pädagogik. Diese Abhandlung liefert einen Überblick über theoretische Modelle, Einflussfaktoren und Konsequenzen für das pädagogische Handeln – bezogen auf die Selbstkonzeptgenese von Kindern im Grundschulalter. Ein Schwerpunkt stellt die spezifische Auseinandersetzung mit dem Konstrukt Selbstkonzept und Kindern mit Förderschwerpunkt im Bereich Sprache dar. Diesbezüglich wird versucht, das Selbstkonzept und den Förderschwerpunkt Sprache in Zusammenhang zu bringen. Neben der theoretischen Aufarbeitung wird eine Untersuchung an Schülern einer Sprachheilschule dargestellt. Ausgehend von der Hypothese, dass der sonderpädagogische Förderbedarf im Bereich Sprache mit einem niedrigen schulischen Selbstkonzept einhergeht, wird das schulische Selbstkonzept der Schüler mittels eines standardisierten Testverfahrens erhoben und analysiert. Im Anschluss werden aus den gewonnenen Ergebnissen Konsequenzen für das pädagogische Handeln abgeleitet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Begriff: Selbstkonzept

2.1.1 Entwicklungen des Selbstkonzeptes

2.1.2 Einflussfaktoren

2.1.3 Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Leistungen

2.1.4 Wie entsteht ein günstiges oder ungünstiges Selbstkonzept?

2.2 Begriff: sonderpädagogischer Förderbedarf Sprache

2.3 Zusammenhänge zwischen Selbstkonzept und Sprachbeeinträchtigung

2.4 aktuelle Forschungen

2.5 Forschungsanliegen

3. Empirischer Teil

3.1 Beschreibungen des Forschungsinstrumentes

3.1 Gütekriterien

3.2 Stichprobe

3.3 Durchführung der Erhebung

3.4 Methoden der Datenauswertung

4. Darstellung und Auswertung der Ergebnisse

4.1 Abkürzungen und Symbole

4.2 Ergebnisse

4.2.1 Mittelwerte

4.2.2 Werte nach Klassenzuordnung

4.2.2.1 Kreuztabellen

5. Diskussion der Ergebnisse

5.1 Hypothesenprüfung

5.2 Durchführung

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das schulische Selbstkonzept von Grundschulkindern mit dem Förderschwerpunkt Sprache, um zu klären, ob dieser Förderbedarf mit einem niedrigen Selbstkonzept korreliert. Im Zentrum steht die Überprüfung der Hypothese, dass die Stigmatisierung durch den Förderbedarf negative Auswirkungen auf die Selbsteinschätzung der Kinder hat.

  • Bedeutung und Struktur des schulischen Selbstkonzepts bei Grundschülern
  • Einflussfaktoren der Selbstkonzeptentwicklung (soziale Vergleiche, Notengebung)
  • Besonderheiten von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf Sprache
  • Empirische Analyse des Selbstkonzepts mittels des SESSKO-Testverfahrens
  • Diskussion von Interventionsmöglichkeiten zur Förderung eines positiven Selbstbildes

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriff: Selbstkonzept

Befasst man sich mit dem Konstrukt Selbstkonzept, setzt man sich zugleich mit einer großen Bandbreite von Begrifflichkeiten und Definitionen auseinander. So stößt man in der zeitgenössischen Literatur auf Begriffe wie Selbstbild, Selbstschema, Selbstmodell, Selbsttheorie oder Selbstwertgefühl, die als synonym für das Selbstkonzept bei Autoren Verwendung finden. Dabei variiert jedoch die inhaltliche Bedeutung der einzelnen Begrifflichkeiten. Festzuhalten ist, dass aktuell keine einheitliche Definition dieses Konstrukts vorherrscht (vgl. Eggert et al., 2003, S. 14). Im folgenden Abschnitt wird versucht, das Konstrukt Selbstkonzept zu definieren und Kausalitäten im pädagogischen Kontext zu betrachten.

Aus pädagogisch-psychologischem Blickwinkel wird das Selbstkonzept als „[…] die Gesamtheit der Einstellung zur eigenen Person“ gesehen (Mummendey, 2006, S. 38). Krapp beschreibt es als eine „[…] geordnete Menge aller im Gedächtnis gespeicherten selbstbezogenen Informationen“, welches er auch als „[…] organisatorisches Wissen über die eigene Person“ bezeichnet (Krapp in Hellmich & Günther, 2011, S. 20). Dieses Wissen über die eigene Person konstruiert sich das Individuum aus der Interaktion mit seiner unmittelbaren Umwelt. Jeder Mensch sammelt im Laufe seines Lebens eine Reihe von Erfahrungen über die eigene Person. Aus diesem Erfahrungsrepertoire entwirft sich der Mensch sein Selbstkonzept. Jedoch werden nicht alle Erfahrungen in das Selbstkonzept übernommen. Erfahrungen und Informationen mit persönlicher und emotionaler Bedeutung spielen bei der Selbstkonzeptgenese eine größere Rolle. Das Selbstkonzept stellt dabei ein multidimensionales System mit einem Netzwerk verschiedener Facetten dar (vgl. Eggert et al., 2003, S. 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Konstrukt des schulischen Selbstkonzepts ein und begründet dessen Relevanz für die schulische Entwicklung sowie die Forschungsfrage der Arbeit.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Selbstkonzepts, dessen Genese, Einflussfaktoren und den speziellen Förderbedarf Sprache.

3. Empirischer Teil: Hier werden das verwendete Messinstrument (SESSKO), die Stichprobe der 22 Schüler sowie das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung detailliert beschrieben.

4. Darstellung und Auswertung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Daten der Erhebung, einschließlich der Mittelwerte und Zusammenhänge zwischen Klassenzugehörigkeit und Selbstkonzeptskalen.

5. Diskussion der Ergebnisse: Die Befunde werden interpretiert, die Hypothese kritisch geprüft und methodische Einschränkungen sowie Konsequenzen für die pädagogische Praxis erörtert.

6. Ausblick: Der Ausblick formuliert Möglichkeiten zur Förderung eines positiven Selbstkonzepts durch ein ressourcenorientiertes Lernarrangement und betont die Notwendigkeit der Entkoppelung von Leistung und Selbstbild.

Schlüsselwörter

Selbstkonzept, schulisches Selbstkonzept, sonderpädagogischer Förderbedarf, Sprachheilschule, Sprachentwicklungsstörung, SESSKO, soziale Vergleichsprozesse, Fähigkeitsselbstkonzept, Grundschule, pädagogische Diagnostik, Stigmatisierung, Schulleistung, Identitätsentwicklung, Interaktionsfähigkeit, Lernförderlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das schulische Selbstkonzept von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich Sprache in der vierten Klassenstufe.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Thematisiert werden die theoretischen Grundlagen der Selbstkonzeptforschung, die Spezifika des Förderbedarfs Sprache sowie die Auswirkungen sozialer Vergleichsprozesse auf das Selbstbild.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu überprüfen, ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf Sprache zwangsläufig mit einem niedrigen schulischen Selbstkonzept einhergeht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Erhebung mittels des standardisierten Testverfahrens „Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzeptes“ (SESSKO) durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des Konstrukts Selbstkonzept sowie die empirische Analyse und Diskussion der Ergebnisse der Schülertestungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstkonzept, Sprachentwicklungsstörung, SESSKO, soziale Vergleiche, Förderschwerpunkt Sprache und schulische Leistungsbewertung.

Wie unterscheidet sich die Klasse 4a von den anderen Gruppen?

Die Schüler der Klasse 4a, die allesamt eine Lese-Rechtschreibschwäche aufweisen, zeigten in der Erhebung die niedrigsten Werte in allen Selbstkonzeptskalen.

Welche Rolle spielt das soziale Vergleichsmodell für die Ergebnisse?

Soziale Vergleiche beeinflussen das Selbstkonzept stark; Schüler mit Sprachbeeinträchtigungen neigen dazu, sich in Konkurrenzsituationen abzuwerten, sofern kein wertschätzendes Klassenklima vorliegt.

Kann ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Förderbedarf und dem Selbstkonzept belegt werden?

Nein, die Untersuchung zeigt ein heterogenes Bild; nicht der Förderbedarf allein ist entscheidend, sondern die Kombination verschiedener Faktoren, weshalb kein direkter Kausalzusammenhang abgeleitet werden kann.

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Résumé des informations

Titre
Eine Untersuchung des schulischen Selbstkonzeptes von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Sprache
Université
Martin Luther University
Cours
Lehramt Förderschulen
Note
1,3
Auteur
Gesine Eckert (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
71
N° de catalogue
V295521
ISBN (ebook)
9783656944935
ISBN (Livre)
9783656944942
Langue
allemand
mots-clé
Selbstkonzept Förderschwerpunkt Staatsexamen Hausarbeit
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Citation du texte
Gesine Eckert (Auteur), 2015, Eine Untersuchung des schulischen Selbstkonzeptes von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295521
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