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Eigenkapitalfinanzierung für Unternehmensgründungen in Österreich

Titel: Eigenkapitalfinanzierung für Unternehmensgründungen in Österreich

Bachelorarbeit , 2013 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anton Bauer (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn jemand eine innovative Idee hat mit der sie oder er ein Unternehmen gründen oder ein bestehendes Unternehmen ausbauen will, ist einer der ersten Schritte zur Bank zu gehen.
Spätestens hier wird den JungunternehmerInnen bewusst, dass die Finanzierung nicht so einfach ist wie erhofft. Es sind detaillierte Pläne auszuarbeiten die alle Eventualitäten
abdecken und den Erfolg des Produktes sicherstellen. Für die Bank ist dies jedoch nicht genug. Sie besteht auf Sicherheiten um im Falle eines Scheiterns auf diese zurückgreifen zu
können. Woher aber sollen die Sicherheiten kommen wenn noch nichts aufgebaut worden ist und die eigenen Mittel bei weitem nicht ausreichen?
„Der häufigste Grund des Scheiterns von Existenzgründungen sind Finanzierungsfehler!“
(Von Collrepp, 1998 S. 227)
Diese Aussage behauptet sich auch heute noch immer. Damit sind sowohl direkte Finanzierungsfehler, als auch die finanzielle Überbrückung anderer Fehler gemeint. Risikokapital ist das Stichwort. Risikokapitalgeber sind in Österreich in nur sehr
überschaubarer Anzahl vorhanden und auch nicht sonderlich bekannt. Dennoch könnten sie in Zukunft, aufgrund immer strengerer Kreditvergabekriterien, mehr an Bedeutung gewinnen
und die österreichische Unternehmenswelt nachhaltig stärken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau

2 Entrepreneurship in Österreich

2.1 Selbstständigenquote im EU Vergleich

2.2 Neugründungen und Insolvenzen in Österreich

2.3 Scheitern von Neugründungen

3 Planung der Gründungsfinanzierung

3.1 Kapitalbedarfsermittlung

3.1.1 Kapitalbedarf für Investition und Gründung

3.1.2 Kapitalbedarf für das Waren- und Materiallager

3.1.3 Laufender Kapitalbedarf

3.2 Kapitalbeschaffung

3.2.1 Finanzierungsregel

3.2.2 Außen- und Innenfinanzierung

3.2.3 Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung

4 Eigenkapitalfinanzierungsquellen

4.1 Eigenkapital der Gründer

4.2 Kapital von Freunden und Familie

4.3 Private Equity

4.4 Business Angels

4.4.1 Wer sind Business Angels?

4.4.2 Ablauf einer Business Angel Investition

4.4.2.1 Kontaktaufnahme

4.4.2.2 Beteiligungswürdigkeitsprüfung und Verhandlung

4.4.2.3 Beteiligungsbegleitung und Exit

4.4.3 Business Angels in Österreich

4.5 Venture Capital

4.5.1 Venture Capital Finanzierung

4.5.2 Venture Capital Kapitalgeber

4.5.2.1 Formelles und informelles Venture Capital

4.5.2.2 Corporate Venture Capital

4.5.2.3 Venture-Capital-Fonds

4.5.3 Finanzierungsphasen

4.5.3.1 Seed-Finanzierung

4.5.3.2 Start-Up-Finanzierung

4.5.3.1 First-Stage-Finanzierung

4.5.4 Ablauf einer Venture Capital Investition

4.5.4.1 Kontaktaufnahme

4.5.4.2 Beteiligungsprüfung

4.5.4.3 Beteiligungsverhandlung

4.5.4.4 Beteiligungsbegleitung

4.5.4.5 Exit

4.5.5 Private Equity und Venture Capital in Österreich

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Vermittlung finanzieller Aspekte vor und nach der Unternehmensgründung in Österreich. Dabei liegt der Fokus auf der korrekten Ermittlung des Kapitalbedarfs sowie der Aufklärung über alternative Finanzierungsformen abseits des klassischen Bankkredits, um Start-ups eine nachhaltige Basis für ihr Wachstum zu ermöglichen.

  • Analyse des Entrepreneurships und der Insolvenzursachen in Österreich
  • Methodische Planung der Gründungsfinanzierung und Kapitalbedarfsermittlung
  • Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung
  • Detaillierte Untersuchung von Risikokapitalinstrumenten wie Business Angels und Venture Capital
  • Ablauf und strategische Bedeutung von Beteiligungsinvestitionen

Auszug aus dem Buch

4.4.2.2 Beteiligungswürdigkeitsprüfung und Verhandlung

Business Angels finanzieren Unternehmen mit vollhaftendem Risikokapital welches im schlimmsten Fall für die Schulden des Unternehmens einstehen muss. Daher ist es nur nachvollziehbar, dass Investoren genau prüfen wem sie ihr Kapital anvertrauen. Zum einem wird überprüft ob bei dem Projekt überdurchschnittliches Wachstum möglich ist. Diese Merkmale sind von den Gründern kaum mehr beeinflussbar, denn die Branche und das Produkt sind bereits gewählt. Der zweite Bereich der von den Angels gründlich durchleuchtet wird ist das Verhalten des Gründers. Dabei geht es um die Vorplanung des Projektes, und wie sich die Gründer präsentieren. Der Erfolg der Unternehmung und der Spaß des Business Angels hängen stark vom Managementteam ab und dieses ist deswegen von großer Bedeutung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel legt die Problemstellung des chronischen Eigenkapitalmangels bei österreichischen Start-ups dar und definiert das Ziel der Arbeit, aufklärend über Finanzierungsmöglichkeiten zu wirken.

2 Entrepreneurship in Österreich: Es erfolgt ein Überblick über das Gründungsgeschehen in Österreich, unterlegt mit Statistiken zu Selbstständigenquoten, Neugründungen und den Hauptursachen für das Scheitern von Jungunternehmen.

3 Planung der Gründungsfinanzierung: Dieses Kapitel erläutert die methodische Ermittlung des Kapitalbedarfs, die Unterscheidung zwischen Investitions- und laufendem Kapitalbedarf sowie die Grundlagen der Finanzierungsregeln.

4 Eigenkapitalfinanzierungsquellen: Eine tiefgehende Analyse der verschiedenen Finanzierungsquellen, angefangen bei Eigenmitteln über 3F-Kapital (Friends, Family, Fools) bis hin zu professionellen Instrumenten wie Business Angels und Venture Capital.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit dem Resümee, dass eine exakte Finanzplanung unerlässlich ist und die österreichische Risikokapitallandschaft durch kompetente Förderung sowie ein Umdenken zugunsten von Eigenkapitalinstrumenten gestärkt werden muss.

Schlüsselwörter

Eigenkapital, Finanzierung, Private Equity, Venture Capital, Unternehmensgründung, Unternehmertum, Österreich, Risikokapital, Business Angels, Kapitalbedarf, Finanzplanung, Investition, Insolvenzprävention, Wachstumsfinanzierung, Startup

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den finanziellen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für Unternehmensgründungen in Österreich, mit einem besonderen Fokus auf die Bedeutung von Eigenkapital als Basis für den unternehmerischen Erfolg.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Die zentralen Themenfelder sind die korrekte Planung der Gründungsfinanzierung, die Analyse des österreichischen Marktes für Neugründungen sowie eine detaillierte Untersuchung von Risikokapitalquellen wie Business Angels und Venture Capital.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Gründern aufzuzeigen, wie sie ihren Kapitalbedarf präzise ermitteln und welche Finanzierungsoptionen – jenseits klassischer Bankkredite – existieren, um die kritische Anfangsphase eines Unternehmens zu überstehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statistiken und Berichten relevanter Institutionen (z.B. Wirtschaftskammer Österreich, Kreditschutzverband, AVCO), um den Status quo der österreichischen Gründerszene darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Planung der Gründungsfinanzierung (Kapitalbedarfsermittlung und Finanzierungsregeln) sowie eine ausführliche Erörterung verschiedener Eigenkapitalfinanzierungsquellen und deren spezifische Ablaufprozesse.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Eigenkapital, Venture Capital, Business Angels, Risikokapital und Gründungsfinanzierung, die das Spektrum der Arbeit zwischen Theorie und Praxis abdecken.

Warum ist die "goldene Finanzierungsregel" für Gründer so bedeutsam?

Sie ist entscheidend, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, indem sie sicherstellt, dass die Kapitalbindungsdauer (z.B. bei Maschinen) mit der Kapitalüberlassungsdauer (langfristiges Eigenkapital) übereinstimmt.

Welche Rolle spielen Business Angels in der Seed-Phase?

Business Angels fungieren oft als informelle Finanziers in der sehr frühen Phase, in der formelle Kapitalgeber noch nicht auftreten, und bieten neben Kapital häufig wertvolles Wissen, Netzwerke und operative Unterstützung an.

Welche Kriterien sind bei einer Venture Capital Investition ausschlaggebend?

Venture Capitalists achten insbesondere auf die Qualität des Managementteams, die Wachstumspotenziale des Marktes, die Einzigartigkeit des Produktes (Unique Selling Proposition) sowie die Fähigkeit des Managements zur Risikoerkennung.

Wie unterscheiden sich informeller und formeller Beteiligungskapitalmarkt?

Der informelle Markt (z.B. Business Angels) deckt meist frühe Phasen mit kleineren Volumina ab, während der formelle Markt (Venture Capital Fonds) professionalisierte Strukturen, größere Kapitalvolumina und systematischere Kontroll- und Informationsrechte aufweist.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eigenkapitalfinanzierung für Unternehmensgründungen in Österreich
Hochschule
Fachhochschule Technikum Wien
Note
1,0
Autor
Anton Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
47
Katalognummer
V295702
ISBN (eBook)
9783656939849
ISBN (Buch)
9783656939856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eigenkapital Finanzierung Private Equity Venture Capital Unternehmensgründung Unternehmertum Österreich Risikokapital equity financing founding of a company entrepreneurship Austria risk capital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anton Bauer (Autor:in), 2013, Eigenkapitalfinanzierung für Unternehmensgründungen in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295702
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Leseprobe aus  47  Seiten
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