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Second-Screen-Nutzung. Entwicklung am deutschen Fernsehmarkt

Title: Second-Screen-Nutzung. Entwicklung am deutschen Fernsehmarkt

Term Paper , 2015 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Janina Blaschek (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit den bisherigen Erkenntnissen der Second-Screen-Nutzung am deutschen Fernsehmarkt und dem Mehrwert, der sich aus dieser ergeben soll. Außerdem werden Anforderungen und Möglichkeiten, die sich für Anbieter und Werbetreibende daraus ergeben, genauer durchleuchtet. Dafür werden als erstes Grundlagen geschaffen. Second-Screen-, Parallelnutzung und Social TV werden unterschieden und eine eingehende Betrachtung der Nutzungsweise rundet die Grundlagenschaffung ab. Anschließend werden Erkenntnisse der Medienforschung betrachtet, z.B. wie die Aufmerksamkeitsschwerpunkte der TV-Zuschauer verteilt sind und welche Themen für die Second-Screen-Nutzung am besten geeignet sind. Im Anschluss erfolgt eine Einteilung der Nutzer in sechs verschiedene Typen und deren jeweilige Motivation für die Nutzung eines zweiten Bildschirms wird erläutert. Danach erfolgt eine Betrachtung der aktuellen Lage am deutschen Fernsehmarkt. Angebote öffentlich-rechtlicher und privater Fernsehsender sowie Angebote von Dritten werden anhand von Beispielen analysiert. Zu guter Letzt wird ein Fazit gezogen, in dem die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal resümiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Begriffsabgrenzung

2.2 Zugangswege

2.3 Szenarien der Parallelnutzung

2 Erkenntnisse der Medienforschung

4 Nutzertypen

3 Second Screen am deutschen Fernsehmarkt

3.1 Angebote öffentlich-rechtlicher Sender

3.2 Angebote privater Sender

3.3 Angebote Dritter

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Second-Screen-Nutzung am deutschen Fernsehmarkt und analysiert den daraus resultierenden Mehrwert für Zuschauer, Anbieter und Werbetreibende unter Berücksichtigung aktueller medienwissenschaftlicher Erkenntnisse.

  • Abgrenzung der Fachbegriffe Second-Screen-Nutzung, Parallelnutzung und Social TV
  • Analyse der Nutzermotivation und Identifikation von sechs verschiedenen Nutzertypen
  • Untersuchung der Second-Screen-Angebote bei öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern
  • Evaluierung der Wirksamkeit von Zusatzangeboten auf die Werbeerinnerung und Zuschauerbindung
  • Betrachtung von Drittanbietern und deren Rolle bei der Echtzeit-Erkennung von TV-Inhalten

Auszug aus dem Buch

3.2 Angebote privater Sender

Die zwei großen privaten Anbieter auf dem deutschen Fernsehmarkt sind die ProSiebenSat.1 Media AG und die RTL Group S.A.. ProSiebenSat.1 Media erreichte unter den privaten Sendegruppen von Januar bis September 2014 einen Marktanteil von 19,4 Prozent und die RTL Gruppe 19,3 Prozent.

RTL und Pro7 bieten zwei bekannte Second-Screen-Angebote an, auf die nun näher eingegangen wird. RTL verknüpft in der App „RTL INSIDE“ seit 2012 Zusatzinformationen zum zeitgleich laufenden Programm mit der Option, sich direkt mit anderen über die aktuelle Sendung auszutauschen oder Videoclips anzusehen. Die sogenannte Check-In-Funktion, die rechts oben in Abbildung 9 dargestellt ist, ermöglich es dem Nutzer unverzüglich auf Facebook, Twitter oder im RTL-Chat zuzugreifen und Eindrücke, Emotionen und Meinungen auszutauschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel der Arbeit, die Second-Screen-Nutzung und deren Potenziale für Fernsehmacher und Werbetreibende zu durchleuchten.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die Begriffe Second-Screen-Nutzung, Parallelnutzung und Social TV voneinander abgegrenzt und die technischen Zugangswege beleuchtet.

2 Erkenntnisse der Medienforschung: Hier werden statistische Daten zur TV-Nutzungsdauer und zur Entwicklung der Parallelnutzung von Internet und Fernsehen zwischen 2001 und 2014 analysiert.

4 Nutzertypen: Dieses Kapitel stellt sechs spezifische Nutzertypen vor, die sich anhand ihrer Motivation und ihres Nutzungsverhaltens bei der Verwendung von Second Screens unterscheiden.

3 Second Screen am deutschen Fernsehmarkt: Dieses Hauptkapitel bietet eine detaillierte Analyse der bestehenden Second-Screen-Strategien von öffentlich-rechtlichen Sendern, privaten Sendeanstalten und Drittanbietern.

8 Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung der Second-Screen-Nutzung für die Vermarktung von Sendungen und Werbeplätzen.

Schlüsselwörter

Second Screen, Parallelnutzung, Social TV, Medienforschung, Fernsehmarkt, Werbewirkung, Interaktion, Smartphone, Tablet, Nutzertypen, digitale Medien, Zuschauerbindung, Crossmedia, RTL, ProSiebenSat.1

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Second-Screen-Nutzung am deutschen Fernsehmarkt entwickelt hat und welchen Mehrwert diese für die verschiedenen Akteure im Markt generiert.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Analyse ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Abgrenzung, den psychologischen Motiven der Nutzer, den verschiedenen angebotenen Applikationen sowie der ökonomischen Auswirkung auf die Werbeindustrie.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, durch eine fundierte Datenanalyse aufzuzeigen, wie Fernsehmacher und Werbetreibende die Parallelnutzung aktiv nutzen können, um Zuschauer langfristig zu binden und die Werbeerinnerung zu steigern.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Autorin stützt sich auf eine tiefgehende Analyse von Sekundärquellen, darunter aktuelle Onlinestudien der ARD/ZDF, Branchenberichte von Statista und spezifische Umfrageergebnisse der Sendergruppen.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Second-Screen-Strategien, wie die „RTL INSIDE“-Funktion oder die „Prosieben Connect“-Website, und bewertet deren Erfolg im Vergleich zu Drittanbietern.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Second Screen, Social TV, Parallelnutzung, Werbewirkung und digitale Zuschauerbindung treffend beschreiben.

Warum haben einige Drittanbieter wie TunedIn oder Zapitano den Markt verlassen?

Die Autorin führt dies darauf zurück, dass die erreichten Nutzerzahlen hinter den Erwartungen zurückblieben und die Schaltung von Werbung in sendereigenen Formaten für Unternehmen lukrativer erscheint.

Welchen Einfluss hat die Parallelnutzung konkret auf die Werbeerinnerung?

Interessanterweise belegt die Arbeit, dass die Werbeerinnerung bei aktiver Second-Screen-Nutzung im Vergleich zur rein passiven Fernsehnutzung teilweise sogar steigen kann, sofern ein inhaltlicher Mehrwert geboten wird.

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Details

Title
Second-Screen-Nutzung. Entwicklung am deutschen Fernsehmarkt
College
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Course
Theory of Media Economics
Grade
1,0
Author
Janina Blaschek (Author)
Publication Year
2015
Pages
26
Catalog Number
V295842
ISBN (eBook)
9783656936923
ISBN (Book)
9783656936930
Language
German
Tags
second screen social tv parallel parallelnutzung fernsehen fernsehmarkt tv tv-markt web 2.0 medientrends zweiter Bildschirm pro7 RTL Sat1 ARD ZDF ökonomie medien medienökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janina Blaschek (Author), 2015, Second-Screen-Nutzung. Entwicklung am deutschen Fernsehmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/295842
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