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Die Terminbörse Eurex

Title: Die Terminbörse Eurex

Term Paper , 2004 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Gebhard (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Derivate erfreuen sich zunehmender Bedeutung, einerseits durch institutionelle Anleger, andererseits auch durch Privatinvestoren. Die seit Jüngstem mögliche Partizipation an fallenden Kursen durch Privatanleger durch sogenannte Hedge-Fonds bestätigen das. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2003 wurden 107 Milliarden Euro mit Hebelprodukten und Zertifikaten umgesetzt.

Zunehmendes Interesse an derivativen Produkten, die hauptsächlich zur Absicherung aber auch zur Spekulation genutzt werden können, erfordern unter anderem eine gewisse Basis an Wissen über die Börsen, an denen solche Produkte gehandelt werden. Diese Aufgabe soll die vorliegende Arbeit übernehmen, indem die größte Terminbörse der Welt – die Eurex – vorgestellt wird.

Zunächst soll das Umfeld der Börse abgesteckt werden, anschließend wird in einem kurzen Abschnitt auf die Bedeutung der Computerbörse und Market-Maker eingegangen bevor in zwei etwas ausführlicheren Kapiteln auf die Punkte Clearing und Sicherheit eingegangen wird. Diese spielen an Terminbörsen eine besondere Rolle. Im Anschluß wird kurz auf das Handelssystem sowie Auftragsarten eingegangen. Zur Abrundung soll ein typisches Produkt, welches an der Eurex gehandelt werden kann, beispielhaft erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Umfeld

2.1 Entwicklung der Eurex

2.2 Wettbewerber

2.2.1 London International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE)

2.2.2 Chicago Board of Trade (CBoT) und Commodity Merchantile Exchange (CME)

3 Computerbörse und Market-Maker

3.1 Computerbörse

3.2 Market-Maker

4 Clearing

4.1 General-Clearing-Mitglieder

4.2 Direkt-Clearing-Mitglieder

4.3 Non-Clearing-Mitglieder

4.4 Privatanleger

5 Sicherheit und Margins

5.1 Allgemeines

5.2 Die Margin-Arten

5.2.1 Premium-Margin

5.2.2 Current Liquidating Margin

5.2.3 Variation-Margin

5.2.4 Additional-Margin

5.2.5 Futures-Spread-Margin

5.2.6 Rechenbeispiel

5.3 Das Risk-Based-Margining der Eurex Clearing AG

5.4 Das Cross-Margining an einem Beispiel

6 Handelssystem und Auftragsarten

6.1 Handelssystem

6.2 Auftragsarten

6.2.1 Zeitliche Limits

6.2.2 Kombinationslimits

7 Produkte

7.1 Überblick

7.2 Produktbeispiel: Long - Straddle

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Vorstellung der Eurex als eine der weltweit führenden Terminbörsen, wobei insbesondere die technologischen und strukturellen Vorteile des computerbasierten Handels sowie das effiziente Risikomanagement analysiert werden. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit den Erfolgsfaktoren der Eurex im internationalen Wettbewerb und der Funktionsweise ihrer Handels- und Clearing-Mechanismen.

  • Entwicklung und Wettbewerbsumfeld der Eurex im Vergleich zu internationalen Börsen
  • Die Rolle von Computerbörsen und Market-Makern für die Marktliquidität
  • Funktionsweise des Clearings und die Bedeutung des Risikomanagements durch Margin-Systeme
  • Handelssysteme, Auftragsarten und ihre praktische Anwendung
  • Analyse derivativer Produkte am Beispiel einer Straddle-Strategie

Auszug aus dem Buch

3.1 Computerbörse

Wie bereits erwähnt, brachten die DTB sowie die Soffex etwas bis dahin Neues: Sie waren reine Computerbörsen, also ohne Parkett und ohne Parketthändler. Einerseits verdrängten wieder einmal die Computer einen ganzen Berufsstand, doch bringt der Computerhandel auch Vorteile. Orders können von jedem Ort der Welt, an dem ein Handelsbildschirm der Eurex zur Verfügung steht, erteilt werden, d.h. die Flexibiliät der Handelsteilnehmer erhöht sich ungemein. Die Orders werden außerdem wesentlich schneller erteilt, da der Computer die Wege des Händlers ersetzt. Des weiteren erhöht sich aufgrund der besseren Nachvollziehbarkeit die Transparenz.

Wichtig ist auch die höhere Sicherheit, da der Mensch nun mal häufiger einen Fehler macht als der Computer.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung von Derivaten für institutionelle Anleger sowie Privatinvestoren ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Eurex als größte Terminbörse der Welt vorzustellen.

2 Umfeld: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Eurex durch den Zusammenschluss der Soffex und der DTB sowie ihre Wettbewerbssituation gegenüber etablierten Parkettbörsen wie der LIFFE und der CBoT.

3 Computerbörse und Market-Maker: Es wird die technologische Transformation zum rein elektronischen Handel beschrieben und die unverzichtbare Rolle von Market-Makern zur Gewährleistung der Marktliquidität dargelegt.

4 Clearing: Dieser Abschnitt beschreibt die Aufgaben der Eurex Clearing AG als zentrale Gegenpartei, die das Kontrahentenrisiko reduziert und eine effiziente Abwicklung von Geschäften sicherstellt.

5 Sicherheit und Margins: Hier werden die verschiedenen Margin-Arten detailliert erklärt und das Risikomanagement (Risk-Based-Margining) sowie das Cross-Margining als Instrumente zur Absicherung beschrieben.

6 Handelssystem und Auftragsarten: Das Kapitel behandelt die Funktionalität des Handelssystems der Eurex sowie die verschiedenen Auftragsarten, unterteilt in zeitliche Limits und Kombinationslimits.

7 Produkte: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Vielfalt der an der Eurex handelbaren Produkte und veranschaulicht mittels eines Long-Straddle-Beispiels den Einsatz von Derivaten unter verschiedenen Marktbedingungen.

Schlüsselwörter

Eurex, Terminbörse, Computerhandel, Clearing, Margin, Risikomanagement, Derivate, Market-Maker, Risk-Based-Margining, Cross-Margining, Handelssystem, Finanztermingeschäfte, Long-Straddle, Liquidität, Börsenwettbewerb

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Struktur, die technologische Basis und die Funktionsweise der Terminbörse Eurex vor dem Hintergrund eines sich wandelnden globalen Finanzmarktes.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung elektronischer Handelsplattformen, den Prozessen des Clearings, den Sicherheitsmechanismen durch Margins und der Anwendung verschiedener Auftragsarten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu verstehen, warum die Eurex durch ihr elektronisches System und effiziente Abwicklungsprozesse eine führende Position im internationalen Terminmarkt einnehmen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die durch Fachliteratur und Zeitungsartikel gestützt wird und durch konkrete Rechenbeispiele (z.B. Margin-Berechnung) operationalisiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der technologischen Infrastruktur, die Erläuterung der Clearing-Mitgliedschaften, das Risikomanagement und die praktische Anwendung derivativer Strategien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Zentrale Begriffe sind Eurex, Computerbörse, Clearing, Risikomanagement, Margin, Derivate und Marktliquidität.

Was unterscheidet das Cross-Margining von einer getrennten Betrachtung der Margins?

Beim Cross-Margining werden gegenläufige Risiken verschiedener Positionen miteinander verrechnet, was den Kapitalbedarf für Sicherheitsleistungen erheblich reduziert.

Wie funktioniert ein "Long-Straddle" laut dem Beispiel im Buch?

Ein Anleger erwirbt gleichzeitig einen Call und einen Put mit gleichem Basispreis, um von einer steigenden Volatilität zu profitieren, unabhängig davon, in welche Richtung sich der Kurs bewegt.

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Details

Title
Die Terminbörse Eurex
College
University of Applied Sciences Ansbach
Course
Aktuelle Entwicklungen im Bank- und Finanzwesen
Grade
1,0
Author
Michael Gebhard (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V29604
ISBN (eBook)
9783638310734
ISBN (Book)
9783638682275
Language
German
Tags
Terminbörse Eurex Aktuelle Entwicklungen Bank- Finanzwesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Gebhard (Author), 2004, Die Terminbörse Eurex, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29604
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