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Die historische Exkursion als unterrichtsmethodische Großform

Titel: Die historische Exkursion als unterrichtsmethodische Großform

Ausarbeitung , 2012 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Laura Endrizzi (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit wird die historische Exkursion als unterrichtsmethodische Großform vorgestellt. Hierzu wird einleitend eine Definition des Begriffes Exkursion gegeben und anschließend die Typisierung von Exkursionen vorgenommen. Im ersten Teil der Arbeit wird das geschichtsdidaktische Potenzial eines historischen Lernortes vorgestellt. Der Hauptteil umfasst die Exkursion untergliedert in die Punkte: Vorbereitung, Exkursionsgeschehen und Nachbereitung. Im Anschluss an die Vorstellung der gesamten Exkursionsdurchführung wird im dritten und letzten Teil der Arbeit ein abschließendes Fazit, mit einem Ausblick auf die Möglichkeiten und Grenzen der historischen Exkursion, gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das geschichtsdidaktische Potenzial der historischen Exkursion

2. Die Exkursion

2.1 Die Vorbereitung

2.2 Das Exkursionsgeschehen

2.3 Die Nachbereitung

3. Fazit mit einem Ausblick auf die Möglichkeiten und Grenzen der Exkursion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Exkursion als unterrichtsmethodische Großform im Geschichtsunterricht. Dabei wird das geschichtsdidaktische Potenzial außerschulischer Lernorte analysiert und die methodische Strukturierung einer Exkursion in Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung detailliert aufgezeigt.

  • Geschichtsdidaktisches Potenzial und "Realbegegnung"
  • Typisierung und methodische Planung von Exkursionen
  • Didaktik der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung
  • Multiperspektivität und historisches Lernen vor Ort
  • Anbindung an den "kulturwissenschaftlichen Turn"

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Exkursionsgeschehen

Während der Durchführung der Exkursion wird ermessen, ob die Inhalte der Exkursion in Anlehnung an die didaktischen Erkenntnisse des Faches stehen und „die didaktische Reduktion sach- sowie adressatengerecht“ erfolgt. Desweiteren sollten die Multiperspektivität und die Einsicht in komplexere Zusammenhänge vermittelt werden. Wichtig ist es, dass der Lehrer die Schüler zur bewussten Wahrnehmung ihrer Umwelt anleitet und sich darüber im Klaren ist, ob er ihnen gegenüber belehrend oder beratend auftritt. Woraus die Förderung von entdeckendem und selbstreguliertem Lernen resultiert.

Während der Durchführung einer Exkursion sollten ebenfalls auf die Förderung von Teamfähigkeit und vor allem auch auf den lebensweltlichen Bezug geachtet werden, denn nur wenn abstrakte Unterrichtsgegenstände mit konkreten lebensweltlichen Perspektiven und Auffassungen dieser in Verbindung gebracht, werden ist es ihnen möglich, den Schlüsseleffekt des lebensweltlichen Bezuges herzustellen. Die Lehrkraft sollte den Schülern ermöglichen, ihren eigenen Zugang zum Thema zu finden. Dies kann erfolgen, indem „authentische[r] Erfahrungen“ und fachspezifische Arbeitsweisen ermöglicht werden. Der außerschulische Lernort der historischen Stätte umfasst: „einzelne Bauwerke wie Denkmäler, Häuser, Kirchen, Burgen und Schlösser oder größere Ensembles wie Städte oder Fabrikanlagen“. Die bloße Besichtigung wird um die Arbeit am Objekt ergänzt, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass so manche historische Stätte nur einen spärlichen Überrest darstellt, der erarbeitet werden muss, um nachvollzogen werden zu können. Die Exkursionsdidaktik der 1970er Jahre verweist darauf, dass eine Exkursion auch immer genügend Platz für gemeinschaftsfördernde Aktivitäten, z. B. in Form von „physischer Anstrengung“ beim gemeinsamen Aufstieg des Berges einer Höhenburg bieten sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Exkursion als methodische Großform und Einordnung der verwendeten Fachliteratur sowie der Relevanz für den Geschichtsunterricht.

1. Das geschichtsdidaktische Potenzial der historischen Exkursion: Untersuchung des Lernpotenzials durch Realbegegnung mit historischen Objekten und Förderung von Kompetenzen im Rahmen der kritisch-konstruktiven Didaktik.

2. Die Exkursion: Systematische Darstellung der drei Phasen einer Exkursion unter Berücksichtigung didaktischer Anforderungen und methodischer Gestaltung.

2.1 Die Vorbereitung: Erläuterung der fachdidaktischen Verfahren, insbesondere der "Didaktischen Rekonstruktion", sowie der organisatorischen Planung.

2.2 Das Exkursionsgeschehen: Fokus auf die Durchführung vor Ort, die Lehrerrolle sowie die Bedeutung von entdeckendem Lernen und lebensweltlichem Bezug.

2.3 Die Nachbereitung: Darstellung verschiedener Formen der Ergebnissicherung und Evaluation nach der Exkursion.

3. Fazit mit einem Ausblick auf die Möglichkeiten und Grenzen der Exkursion: Abschließende Bewertung des Lerneffekts und Diskussion der Exkursion vor dem Hintergrund postmoderner geschichtsdidaktischer Diskurse.

Schlüsselwörter

Historische Exkursion, Geschichtsdidaktik, Außerschulischer Lernort, Realbegegnung, Didaktische Rekonstruktion, Historisches Lernen, Unterrichtsmethodik, Multiperspektivität, Authentizität, Historizität, Kompetenzerwerb, Geschichtsunterricht, Kulturwissenschaftlicher Turn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt die historische Exkursion als bedeutende unterrichtsmethodische Großform im Fach Geschichte und analysiert deren didaktischen Wert sowie deren Ablauf.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Potenzial außerschulischer Lernorte, der didaktischen Planung und Durchführung sowie der Bedeutung der Reflexion nach der Exkursion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie historische Exkursionen gestaltet werden müssen, um einen hohen Lerneffekt und eine echte Realbegegnung der Schüler mit Geschichte zu ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse fachdidaktischer Werke und verknüpft dabei klassische Konzepte mit modernen Ansätzen der Exkursionsdidaktik.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei klassischen Phasen: Vorbereitung, das tatsächliche Exkursionsgeschehen vor Ort und die abschließende Nachbereitung.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Wichtige Begriffe sind Realbegegnung, außerschulischer Lernort, didaktische Rekonstruktion und geschichtsdidaktisches Potenzial.

Was genau versteht der Autor unter einer "Realbegegnung"?

Damit ist die unmittelbare, haptische Erfahrung am historischen Objekt oder Ort gemeint, die über die bloße Arbeit mit Texten oder Bildern im Klassenzimmer hinausgeht.

Warum spielt der "kulturwissenschaftliche Turn" für die Exkursionsdidaktik eine Rolle?

Dieser Turn fordert eine kritische Auseinandersetzung mit Begriffen wie Authentizität und Realität, was die moderne Exkursionsdidaktik dazu bewegt, stärker handlungsorientierte und selbstentdeckende Lernprozesse zu fördern.

Welche Rolle spielt die "Nachbereitung" laut Arbeit?

Die Nachbereitung dient nicht nur der Ergebnissicherung, sondern ist essenziell für die emotionale Verarbeitung des Erlebten und die methodische Optimierung zukünftiger Exkursionen.

Gibt es auch Grenzen bei der Durchführung von Exkursionen?

Ja, die Arbeit nennt explizit die starre Organisation des Schulalltags und zeitliche Limitierungen als häufige Hindernisse für eine gelungene historische Exkursion.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die historische Exkursion als unterrichtsmethodische Großform
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften Fachbereich Geschichte)
Veranstaltung
GSM 1.2 Geschichtsdidaktik als Kulturwissenschaft
Note
2,0
Autor
Laura Endrizzi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V296090
ISBN (eBook)
9783656941033
ISBN (Buch)
9783656941040
Sprache
Deutsch
Schlagworte
exkursion großform
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Endrizzi (Autor:in), 2012, Die historische Exkursion als unterrichtsmethodische Großform, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296090
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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