Neuere Ansätze des Ausbildungsmarketing. Social Software, Podcasts, Wikis


Akademische Arbeit, 2007

26 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1 Web 2.0 – Was ist das?

2 Social Software

3 Weblogs
3.1 Funktionsweise
3.2 Eignung als Instrument für Ausbildungsmarketing

4 Podcasts
4.1 Funktionsweise
4.2 Kosten
4.3 Eignung als Instrument für Ausbildungsmarketing

5 Wikis
5.1 Funktionsweise
5.2 Eignung als Instrument für Ausbildungsmarketing

6 Social Networking
6.1 MySpace und SchülerVZ
6.2 Foto- und Video-Communities

7 Second Life
7.1 Funktionsweise
7.2 Kosten
7.3 Eignung als Instrument für Ausbildungsmarketing

Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

Anhang

In dieser Arbeit werden die neueren Ansätze des Arbeitsmarketing fokussiert, die im Zeitalter von Web 2.0 genutzt werden können. Seitdem die qualifizierten Nachwuchskräfte knapp geworden sind, rücken immer mehr Maßnahmen in den Vordergrund, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Im Kampf um die besten Nachwuchskräfte setzen die Unternehmen auf immer ausgefallenere Mittel, wie z.B. Blogs, Chats, Onlinespiele oder Podcasts. Da sich die Jugendlichen vom Internet begeistern lassen, liegt es nahe, die Möglichkeiten dieses Mediums auch für das Ausbildungsmarketing zu nutzen. Da sich die junge Onlinegeneration im Internet ein zweites Zuhause eingerichtet hat, heißt es für Unternehmen neue Wege zu gehen und die Bewerber dort anzusprechen.[1] Nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung ist die Einführung des breitbandigen Internetzugangs, kurz DSL. In der rele­vanten Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen nutzen bereits heute 53% DSL. Durch das Breitband-Internet ist es zu einem deutlichen Anstieg multimedialer Angebote gekommen. 41% der DSL-User nutzen bereits Audiodateien und 29% rufen regelmäßig Videodateien auf. Drei Viertel der 14- bis 19-Jährigen nehmen an Chats und Foren teil, wo sie miteinander kommunizieren können und sich über verschiedenste Dinge austauschen.[2] Aus diesem Grund sollten die Unternehmen die neuen Möglichkeiten, die sich ihnen bieten, nutzen. Denn nicht das, was den Unternehmen gefällt, ist entscheidend, sondern hier gibt die Jugend den Takt an. Schließlich sind es die Jugendlichen, die erreicht werden müssen.

1 Web 2.0 – Was ist das?

Seit etwa einem Jahr geistert das Web 2.0 durch die Medien. Doch kaum jemand weiß, was dieser Begriff bedeutet. Geprägt wurde der Begriff vom Verleger Tim O’Reilly. Er definiert ihn folgendermaßen: „Das Web 2.0 ist eine (Business)Revolution in der IT-Branche, die durch die Entwicklung des Internets zu einer Plattform hin ausgelöst wurde. Außerdem ist es ein Versuch, die Regeln um mit dieser Plattform erfolgreich zu sein, zu verstehen. Die wichtigste all dieser Regeln ist die folgende: Entwickle Anwendungen, mit denen es möglich ist Netzwerkeffekte zu nutzen und die besser werden je mehr Leute sie benutzen (Collective Intelligence).“[3] Dennoch wird man in der Literatur keine einheitliche Definition finden. Der Begriff Web 2.0 ist ein Marketing-Kunstwort. „Web“ steht kurz für World Wide Web. Der Zusatz „2.0“ entstammt der Bezeichnungslogik der Soft­wareentwicklung. Dies verdeutlicht auch folgende Aufzählung:

Web 0.5 è hiermit wird die Zeit vor dem WWW bezeichnet. 1988 bis 1995 diente das Internet überwiegend der E-Mail- und Datenkommunikation

Web 1.0 è ist das Web von 1996; statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites

Web 1.5 è Dotcom-Zeit zwischen 1996 und 2001; die Websites wurden dynamischer (Shops, Communities oder Foren); die verwendeten Technologien waren jedoch teuer und speziell, und die User hatten nur beschränkt die Möglichkeit, eigene Inhalte zu veröffentlichen.[4]

Bei Web 2.0 handelt es sich nicht um eine bestimmte Technologie oder Anwendung, sondern um eine übergreifende, neue Sichtweise auf das Internet. Hier gewinnen die Grundgedanken des Web wieder an Bedeutung: Offenheit, Standardisierung und Freiheit. Es wird nun der Anspruch erhoben, nicht nur Hypertexte, sondern auch Inhalte, Orte, Menschen, Meinungen und Ereignisse zu vernetzen. So wird ein ganz neuer Raum von Produktivität, Interaktion und Miteinander erschlossen.[5] Der bis jetzt eher passive Nutzer wird dadurch immer mehr zum aktiven Nutzer im Netz. Für die Benutzer wird es immer einfacher, eigene Fotos, Videos und Tagebucheinträge zu veröffentlichen oder bereits veröf­fentlichte Inhalte zu kommentieren. Dafür haben neue Techniken wie Ajax oder RSS gesorgt. Sie lassen das Web auf der einen Seite dynamischer werden, auf der anderen Seite sorgen sie dafür, dass die Anwendungen benutzbarer gemacht werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, das Web 2.0 nicht nur eine Menge neuer Anwendungen oder Techniken aufzeigt, sondern mehr als eine Kombination aus

- neuen Techniken (Web Services, Ajax, RSS …)
- neuen Anwendungstypen (Weblogs, Wikis, Social Community …)
- einer sozialen Bewegung (Mitwirkung und Selbstdarstellung der User)
- und neuen Geschäftsmodellen (Software als Service, Weptop) zu sehen ist.[6]

2 Social Software

Genauso wie der Begriff Web 2.0 kann auch der Terminus Social Software nicht genau bezeichnet werden. Social Software kann jedoch als Umschreibung für „Softwaresysteme, welche menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen“[7], gedeutet werden. Seit 2002 wird der Begriff als Schlagwort für diverse Anwendungen und Entwicklungen, die dem Web 2.0 zugeordnet werden können, verwendet. Die Wurzeln liegen aber viel weiter zurück. Als Vorläufer können die herkömmlichen Kommunikationsmittel Telefon und E-Mail bezeichnet werden. Aber auch die seit den 1980er Jahren vorangetriebenen Aktivitäten im Bereich der rechnergestützten Kommunikation, der Mensch-Computer-Interaktion und rechnergestützten Gruppenarbeit können als Vorläufer der Social Software bezeichnet werden. Als Beispiel kann hier der Internet Relay Chat genannt werden. Schon bevor es WWW gab, konnten so Ende der 80er Jahre bereits weit über 1.000 Menschen miteinander chatten. Die verschiedenen Anwendungen von Social Software lassen sich auf unterschiedliche Weise strukturieren. Schmidt führt folgende drei Basisfunktionen an:[8]

- Informationsmanagement: Ermöglichung des Findens, Bewertens und Verwaltens von (online verfügbarer) Information
- Identitätsmanagement: Ermöglichung der Darstellung von Aspekten seiner selbst im Internet
- Beziehungsmanagement: Ermöglichung Kontakte abzubilden, zu pflegen und neu zu knüpfen.

Aus der Sicht der Wirtschaftsinformatik spielen aber auch die technologischen und ökonomischen Aspekte des Web 2.0 eine Rolle. Deshalb wird Social Software dort folgendermaßen definiert: „Anwendungssysteme, die auf Basis neuer Entwicklungen im Bereich der Internettechnologien und unter Ausnutzung von Netzwerk- und Skaleneffekten indirekte und direkte zwischenmenschliche Interaktion auf breiter Basis ermöglichen und die Beziehungen ihrer Nutzer im WWW abbilden und unterstützen.“[9] Abschließend noch ein kurzer Überblick über die Systemgruppen von Social Software. Man unterscheidet Weblogs, Wikis, Social Tagging (-Anwendungen) und Social Networking (-Anwendungen).[10]

3 Weblogs

Der Begriff Weblog, kurz auch Blog genannt, setzt sich aus den Wörtern „Web“ (Netz) und „Log“ (von Logbuch) zusammen. Er beschreibt eine Website, die ein Betreiber schnell und unkompliziert wie eine Art Tagebuch aktualisieren kann.[11] Die Beiträge sind chronologisch sortiert, beginnend mit dem aktuellsten Beitrag auf der Startseite, dem ältere Beiträge folgen. Die Definitionsversuche gehen teilweise recht weit auseinander, da jeder Betreiber eines Weblogs (Blogger) diesen Begriff anders definiert. Dennoch gibt es grundlegende Übereinstimmungen, die sich folgendermaßen zusammenfassen lassen: „Ein Weblog ist eine häufig aktualisierte Website, auf der Inhalte jeglicher Art in chronologisch absteigender Form angezeigt werden. Ein Weblog kann typischerweise die Form eines Tagebuches, eines Journals, einer What’s-New-Page oder einer Linksammlung zu anderen Websites annehmen. Der Autor ist dabei entweder eine einzelne Person oder auch eine Gruppe. Alle Inhalte sind in der Regel durch Links mit anderen Websites verlinkt und können unmittelbar durch den Leser kommentiert werden.“[12] Weblogs waren ursprünglich nichts anderes als häufig aktualisierte, chronologische Publikationen von persönlichen Gedanken und Webadressen im Internet. Heute beschäftigen Blogs sich mit zahlreichen Themen. Folgende Blogs können beispielhaft genannt werden:[13]

- Watchblogs: beobachten Medien und Firmen kritisch
- Litblogs: beschäftigen sich mit Literatur
- Corporate Blogs: Weblogs von Firmen
- Blawgs: Blogs mit juristischen Themen
- Fotoblogs: es werden vor allem Fotos veröffentlicht
- Vblogs: hier können Videos abgelegt und diskutiert werden.

Blogs lassen sich in drei Kriterien einteilen:[14]

1. Persönliche Blogs: klassische Onlinetagebücher aus diversen Bereichen; sie werden aus Interesse des Autors an dem Thema geschrieben
2. Professionelle bzw. Business-Blogs: vermitteln Know-how über ein Thema; dabei kann es sich um ein Produkt, eine Technologie oder um eine Dienstleistung handeln; auch gesellschaftlich relevante Themen zählen dazu; sie müssen jedoch in Zusammenhang mit der (Berufs-)Tätigkeit des Bloggers stehen
3. Community-Blogs: definieren sich über die Zielgruppe und bieten Informationen zum jeweiligen Thema.

Abschließend kann gesagt werden, dass ein Blog mehr als ein thematisch geführtes Tagebuch im Internet ist. Neben den Inhalten bieten sie noch zusätzliche Funktionen. So ist es möglich, dass die Leser des Blogs Beiträge kommentieren. Dadurch kann der Autor auf Schwachstellen hingewiesen werden und weitere Aspekte des Themas können aufgegriffen werden.[15]

3.1 Funktionsweise

Blogs bieten jedem, der Zugang zu einem Computer hat, die Möglichkeit auf äußerst einfache Weise Inhalte kostenlos im Web bereitzustellen. Mehr als die üblichen Kenntnisse im Umgang mit PCs sind nicht erforderlich. Der Blogger öffnet seinen Webbrowser und meldet sich für den administrativen Bereich seines Weblog-Systems an. Danach erstellt er in einem Formular einen neuen Beitrag für das Weblog. Diesen veröffentlicht er, indem er ihn im System speichert. Das Weblog-System erstellt automatisch eine dauerhafte Website für den Beitrag. Dieser wird in die chronologisch sortierte Liste der letzten Weblog-Beiträge sowohl auf der Startseite als auch im Archiv des Weblogs integriert. Gleichzeitig wird das RSS-Feed aktualisiert. Das Weblog-System sendet einen Ping an einen oder mehrere Ping-Server, um darüber zu informieren, dass eine Aktualisierung des Weblogs stattgefunden hat. Suchmaschinen besorgen sich bei den Ping-Servern die Informationen über die Aktualisierungen. Dadurch befinden sich in den Suchmaschinen stets aktuelle Informationen. Auch der Gebrauch eines RSS-Readers ist möglich. Hier können mehrere Weblogs durch ein einziges Programm gleichzeitig auf neue Inhalte überprüft werden. Dazu werden die vom System erstellten RSS-Feeds genutzt. Dies hat den Vorteil, dass nicht mehr manuell jede Website über einen Browser aufgerufen und betrachtet werden muss.[16]

3.2 Eignung als Instrument für Ausbildungsmarketing

Da die Nutzung von Weblogs besonders ein Phänomen der Jugend ist, sollten Unternehmen auf dieses Instrument zurückgreifen um zukünftig potentielle Bewerber anzusprechen. Immerhin 11% der 14- bis 19-Jährigen nutzen aktiv Weblogs. So können zum Beispiel Mitarbeiter, Auszubildende und Ausbilder Weblogs zu ihrem Unternehmen und ihrer Ausbildung verfassen. Bei den Mitarbeiterblogs ist es von Vorteil, dass dort Menschen bloggen, die eine persönliche Sicht der Dinge in einem persönlichen Ton schildern. Diese Informationen wirken authentisch und der Leser erhält Hintergrundinformationen.[17] Auch kritische Beiträge stellen kein Problem dar. Sie können mit den Mitarbeitern diskutiert werden und gemeinsam kann versucht werden eine Lösung zu finden. Außenstehende bekommen so ein Bild von dem Unternehmen, über das Arbeitsklima, die Produkte und Dienstleistungen. Ein gut gemachter Mitarbeiterblog kann sich auch positiv auf das Employer Branding auswirken. Als Beispiel kann hier der FROSTA Mitarbeiterblog genannt werden.[18] Ein Ausbildungsblog richtet sich speziell an die Zielgruppe der Schulabsolventen. Durch einen solchen Blog wird die Ausbildung erlebbar. Die Auszubildenden des Unternehmens bloggen ihren Arbeitstag und geben Einblicke in die Aufgabenbereiche des entsprechenden Ausbildungsberufes. Durch die detaillierte und authentische Beschreibung dieser Aufgaben können sich Jugendliche erste Einblicke verschaffen und so für sich feststellen, ob der Ausbildungsberuf für sie von Interesse sein könnte. Auch die Ausbilder selbst können Einblicke in das „Innenleben“ der neuen und unbekannten Berufswelt ihres Unternehmens geben. Bewerber haben die Möglichkeit mit Ausbildern und Auszubildenden in Kontakt zu treten. Fragen können so verständlich beantwortet werden. Auch diverse Themen aus dem Ausbildungsleben können aufgegriffen und diskutiert werden.[19] Durch einen solchen Ausbildungsblog hat das Unternehmen die Möglichkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber für potentielle Bewerber darzustellen. Allerdings muss der Blog täglich betreut werden. Denn nur wenn die Themen aktuell und die Inhalte qualitativ hochwertig sind, kann der Bewerber optimal angesprochen werden. Als ein gutes Beispiel kann hier der Ausbildungsblog der Festo AG genannt werden.[20]

4 Podcasts

Das Motto vieler Unternehmen lautet in letzter Zeit: „Wer nicht lesen will, darf hören“. Damit wird deutlich, dass sich Podcasts – Audio- oder Videodateien, die dem Nutzer im Internet zur Verfügung gestellt werden – großer Beliebtheit erfreuen. Immerhin nutzen 10% aller DSL-Kunden schon solche Angebote. Besonders in der Zielgruppe der 14- bis 19-Jährigen sind Podcasts sehr beliebt, da sie immer weniger das geschriebene Wort konsumieren. Podcasts sind also weit mehr als eine Modeerscheinung. Ein Podcast ist eine Art Radiosendung, die im Internet kostenlos veröffentlicht wird. Diese können wie News oder Blogeinträge über RSS-Feed abonniert werden. Podcast ist ein Kunstwort. Es setzt sich aus den Wörtern „iPod“ (ein bekannter MP3-Player von Apple) und „broadcast“ (für Rundfunk) zusammen.[21] Podcasts stehen für Individualität und Unangepasstheit. Der In­halt kann aus Musik, Tagebüchern, Nachrichten, Kritiken oder Hörspielen bestehen. Die Länge der Podcasts kann unterschiedlich sein. Von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden ist alles möglich. Des Weiteren können sie jederzeit empfangen werden, d.h., sie sind nicht auf eine bestimmte Uhrzeit beschränkt. Sie können nicht nur mit dem PC abgerufen und wiedergegeben werden, sondern auch auf portablen Geräten wie MP3-Playern genutzt werden. Somit sind Podcasts auch ortsunabhängig und können an jedem beliebigen Ort gehört werden.[22] Podcasts können in Audiopodcasts und Videopodcasts unterschieden werden. Während die Audiopodcasts schon seit längerem bekannt sind, gewinnen die Videopodcasts, kurz Videocasts oder Vodcasts, immer mehr an Bedeutung. Hierbei handelt es sich um die Onlinebereitstellung von Videos. Momentan wird dieser Service noch überwiegend von den Fernsehanstalten genutzt, aber in den nächsten drei Jahren werden auch Unternehmen dieses Medium zunehmend für sich erkennen.[23]

4.1 Funktionsweise

Technisch gesehen sind Podcasts keine große Sache. Man benötigt einen PC, ein Mikrofon, eine Kamera und Audio-Software zum Aufnehmen und Mischen von Ton und Musik. Sollte das Betriebssystem über keine geeignete Software zur Aufnahme verfügen, so ist Audacity[24] eine gute und vor allem kostenlose Variante. Wichtig bei der Auswahl der Software für das Audioprogramm ist, dass sie über mindestens zwei Audiospuren verfügt. Auf der ersten Spur wird der gesprochene Text aufgenommen, auf der zweiten wird die Musik hinzugefügt. Wenn alles fertig gemischt ist, muss die Datei als ein platzsparendes und bandbreiten-freundliches Format gespeichert werden. Folgende Formate bieten sich an: mp3, wma, m4a, mov, m4v, mp4. Die Internetadresse, unter der die konvertierte Datei abgelegt wird, vermerkt der Ersteller im RSS-Feed seines Blogs oder seiner Website. Um den fertig produzierten Podcast zu veröffentlichen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder nutzt man den Service eines Dienstleisters, wie z.B. podhost.de oder man führt eine Selbst­installation auf einem eigenen Server durch, z.B. mit Hilfe von Loudblog oder Magix Podcast Maker. Der neue oder aktualisierte RSS-Feed wird im Internet veröffentlicht. Dadurch werden Podcast-Konsumenten, kurz Podder, über Podcast-Verzeichnisse (podcast.de) auf den neuen Podcast aufmerksam. Diese können den Beitrag entweder direkt über den vorhandenen Player der Seite abspielen oder mit Hilfe eines Podcasting-Client, dem Podcatcher, die Datei herunterladen (Internet Explorer, Firefox, Opera).[25] Eine Anleitung zum Erstellen eines Podcasts findet man im Web unter http://www.allesbeta.de/0042.htm.

[...]


[1] Vgl. Furkel, D., (2007): Personalsuche mit Google und Co., in: Personalmagazin 06/07, S. 48; vgl. auch o.V., (2007): Web 2.0 eröffnet neue Möglichkeiten der Mitarbeiterrekrutierung, in: Personalführung 6/2007, S. 12.

[2] Vgl. Fisch, M./Gscheidle, C., (2006): Onliner 2006: Zwischen Breitband und Web 2.0, online, http://www.daserste.de/service/0206.pdf (18.08.2007), S. 1 ff.

[3] O’Reilly, T., (2006): Web 2.0 Compact Definition: Trying Again, online, http://radar.oreilly.com/archives/2006/12/web_20_compact.html, zit. bei: Richter A./Koch, M., (2007): Social Software – Status quo und Zukunft, Technischer Bericht Nr. 2007-01, Universität der Bundeswehr München, S. 4.

[4] Vgl. Kellner, S., (2005): Was ist eigentlich Web 2.0?, online, http://empulse.de/2005/08/17/was-ist-eigentlich-web-20/ (19.09.2007).

[5] Vgl. Maaß, C./Pietsch, G., (2007): Web 2.0 als Mythos, Symbol und Erwartung, Diskussionsbeitrag Nr. 408, 5/2007, FernUniversität Hagen, S. 3.

[6] Vgl. Richter, A./Koch, M., (2007): Social Software – Status quo und Zukunft, Technischer Bericht Nr. 2007-01, S. 4 f.

[7] Sixtus, M., (2005): W wie Wiki, Die Zeit, Nr. 35, in: Richter, A./Koch, M., (2007), a.a.O., S. 7.

[8] Schmidt, J., (2006): Social Software: Onlinegestütztes Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement, S. 5, in: Forschungsjournal Neue soziale Bewegungen, Nr. 2/2006, S. 37-46, in: Richter A./Koch, M., (2007), a.a.O., S. 7.

[9] Richter, A./Koch, M., (2007), a.a.O., S. 8.

[10] Vgl. Richter, A./Koch, M., (2007), a.a.O., S. 11 f.

[11] Vgl. Lattemann, C./Kupke, S., (2007): Selbst steuern, in: Personal, Heft 02/2007, S. 12.

[12] Picot, A./Fischer, T. (Hrsg.), (2006): Weblogs professionell, Heidelberg, S. 14.

[13] Vgl. Alby, T., (2007): Web 2.0: Konzepte, Anwendungen, Technologien, München, S. 21.

[14] Vgl. Szugat, M./Gewehr, J.-E./Lochmann, C., (2006): Social Software, Blogs, Wikis & Co., Frankfurt, S. 25 f.

[15] Vgl. Alby, T., (2007), a.a.O., S. 22.

[16] Vgl. Picot, A./Fischer, T., (2006), a.a.O., S. 15 f.

[17] Vgl. Alby, T., (2007), a.a.O., S. 42.

[18] http://www.frostablog.de/blog

[19] Vgl. Festo ist ein Ort der Ideen, (2007), online, http://www.pressebox.de/pressemeldungen/festo-ag-co-kg/boxid-110576.html (22.09.2007).

[20] http://www.ausbildungsblog.de.

[21] Vgl. Alby, T., (2007), a.a.O., S. 73.

[22] Vgl. Kienitz, G.-W., (2007): Web 2.0, Kempen, S. 32.

[23] Vgl. Web 2.0 erobert Personalabteilungen, online, http://www.hr-newsblog.de/2006/12/05/index.html (04.08.2007).

[24] Siehe http://www.audacity.de.

[25] Vgl. Alby, T., (2007), a.a.O., S. 77 f., vgl. auch Kienitz, G.-W., (2007), a.a.O., S. 162 f.; vgl. auch Podcasting: Schritt für Schritt erklärt, (2005), online, http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert/ (24.09.2007).

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Neuere Ansätze des Ausbildungsmarketing. Social Software, Podcasts, Wikis
Autor
Jahr
2007
Seiten
26
Katalognummer
V296269
ISBN (eBook)
9783656940098
ISBN (Buch)
9783656940128
Dateigröße
690 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
neuere, ansätze, ausbildungsmarketing, social, software, podcasts, wikis
Arbeit zitieren
Sabine Braun (Autor), 2007, Neuere Ansätze des Ausbildungsmarketing. Social Software, Podcasts, Wikis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296269

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