The second Red Scare, or the Great Red Scare, which had been mostly introduced and carried out by Senator Joe McCarthy, took place between 1947 and 1957. With the aid of radical measurements such as interrogations, witch hunts and accusations of not only organisations and individuals with high responsibility jobs but also ordinary working people, the US government aimed to seek out the inner enemy of the nation: the
Communists. It spreaded out into every corner of the United States, be it the film industry, the government, academics and also into work-related institutions like labor unions, on which this paper is going to concentrate exclusively. As to that, this paper is going to analyse inhowfar this temporary outbreak of hatred against Communists contributed to the ongoing decline of the labor movement which is nowadays said to be weak in strike power and proper visions. The topic is, forasmuch, special in considering its contemporary relevance.
Inhaltsverzeichnis
1. Introduction
2. The US-Labor Unions and Communism
2.1 The Significance of Labor Unions
2.2 Communist Unions
3. McCarthy's Motivation
4. The Transition of the Unions
4.1 The State of the Unions Before McCarthyism
4.2 The State of the Unions During the Red Scare
4.3 The State of the Unions in the Following Years
5. Conclusion
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Einfluss des McCarthyismus auf den Niedergang der US-amerikanischen Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert und analysiert, inwieweit die antikommunistische Politik dieser Ära tatsächlich für den Rückgang der gewerkschaftlichen Mitgliederzahlen verantwortlich war.
- Historischer Kontext des McCarthyismus (1947–1957)
- Die Rolle und Bedeutung von Gewerkschaften in den USA
- Verhältnis zwischen US-Gewerkschaften und kommunistischer Ideologie
- Einfluss legislativer Maßnahmen wie des Taft-Hartley-Acts auf die Gewerkschaftsentwicklung
Auszug aus dem Buch
3. McCarthy's Motivation
What is it what drove McCarthy during his first three years as a Senator-freshman to act with such a slyness in causes like the one with Pepsi-Cola, in which he imputed altered figures on the obvious case of sugar rationing throughout the entire US? Roberta Strauss Federlicht (1972, p.26) claimed that for him it was all about making money. It was obvious that McCarthy was always ready to slather his money around and he even spent more money than he actually had, for instance, in his first run for candidacy for judge in 1939 he spent so much for canvassing and campagning that he violated the law because it was not his own money he spent, although he declared it had come from family funds (Strauss Federlicht, 1972, p.26/27).
McCarthy got involved in the Malmédy-hearings that followed an anti-American propaganda in the German press. It was based on the incident of the deliberate killing of eighty American soldiers by the Nazis during the war in Malmédy, Belgium. A court preceeding on this case found the Nazis guilty. Fourty-three of them were sentenced to death, the rest appealed the decision. A review board instisted that the sentences should be moderated. McCarthy, during the hearings, treated the perpetrators like victims and, thus, aligned with the wrong side. He uttered remarks about the hearings being an "attempt to whitewash the American military" (Strauss Federlicht, 1972, p.26). His motivation had been, according to Strauss Federlicht, to make an impression on some pro-Nazi persons in Wisconsin from whom he expected monetary and campaign-related benefits. His main informant for attacking the American military was a Communist agent who was assigned for the purpose of spreading a negative atmosphere towards the United States in Germany. So McCarthy got unwillingly utilized for a malicious campaign against his own nation (Strauss Federlicht, 1972, p. 27). Whether this could have been a trigger for his hatred against Communists, because, as a matter of fact, he felt defrauded and fooled by a deceitful Communist, can be argued.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Introduction: Die Einleitung definiert den zeitlichen Rahmen des McCarthyismus und leitet die Forschungsfrage bezüglich des Zusammenhangs zwischen antikommunistischer Politik und dem Niedergang der US-Gewerkschaften her.
2. The US-Labor Unions and Communism: Dieses Kapitel erläutert die Grundfunktionen von Gewerkschaften als kollektive Interessenvertretung und untersucht die historische Verknüpfung der Arbeiterbewegung mit kommunistischen Tendenzen.
2.1 The Significance of Labor Unions: Beschreibung der zentralen Aufgaben von Gewerkschaften innerhalb des US-amerikanischen Arbeitsmarktes und der kollektiven Verhandlungsmacht.
2.2 Communist Unions: Analyse der Frage, ob US-Gewerkschaften historisch als linksextrem einzustufen sind oder ob diese Zuschreibung ein politisches Konstrukt darstellt.
3. McCarthy's Motivation: Untersuchung der persönlichen Hintergründe und Motive von Senator Joe McCarthy, insbesondere im Hinblick auf seine finanziellen Interessen und seine Rolle bei den Malmédy-Anhörungen.
4. The Transition of the Unions: Analyse der strukturellen Veränderungen der US-Arbeiterbewegung in der Zeit zwischen 1930 und 1960.
4.1 The State of the Unions Before McCarthyism: Betrachtung der Auswirkungen der ersten Red Scare und der wirtschaftlichen Depression auf die Entwicklung der Gewerkschaften.
4.2 The State of the Unions During the Red Scare: Untersuchung des Einflusses antikommunistischer Gesetze wie des Taft-Hartley-Acts auf die organisatorische Stabilität der Gewerkschaften.
4.3 The State of the Unions in the Following Years: Analyse der gewerkschaftlichen Situation in der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre, inklusive der strukturellen Schwierigkeiten bei der Etablierung einer Arbeiterpartei.
5. Conclusion: Fazit zur Forschungsfrage, das den Einfluss des McCarthyismus auf den gewerkschaftlichen Niedergang als marginal einstuft und auf komplexere systemische Faktoren verweist.
Schlüsselwörter
McCarthyismus, Red Scare, Gewerkschaften, US-Arbeiterbewegung, Kommunismus, Taft-Hartley-Act, Arbeitsmarkt, Politische Geschichte, Kollektive Verhandlungsmacht, USA, Antikommunismus, Mitgliederzahlen, Soziale Sicherheit, Kapitalismus, Ideologie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das Ausmaß, in dem die antikommunistische Ära unter Senator Joe McCarthy den Niedergang der US-amerikanischen Arbeiterbewegung und Gewerkschaften beeinflusst hat.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen sind die historische Rolle der US-Gewerkschaften, die ideologische Verknüpfung von Arbeitnehmervertretungen mit dem Kommunismus sowie die Auswirkungen politischer Repressionen auf die Gewerkschaftsmitgliederzahlen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob der McCarthyismus tatsächlich ein Hauptgrund für den Rückgang der gewerkschaftlichen Macht in den USA war, oder ob andere Faktoren eine dominantere Rolle spielten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiv-analytischen Auswertung historischer Literatur, Statistiken zur Gewerkschaftsmitgliedschaft und dem Vergleich verschiedener politischer sowie ökonomischer Perspektiven.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung der Gewerkschaften, eine psychologische sowie motivorientierte Betrachtung von McCarthy und eine chronologische Analyse der Gewerkschaftsentwicklung von 1930 bis 1960.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselwörter wie McCarthyismus, Gewerkschaftsniedergang, Red Scare, US-Arbeitsmarkt und Kollektivverhandlungen fassen den Kern der Untersuchung prägnant zusammen.
Welche Rolle spielte der Taft-Hartley-Act laut der Arbeit?
Der Taft-Hartley-Act von 1947 wird als wesentliches, konservatives Instrument identifiziert, das die Rechte von Gewerkschaften einschränkte und den Druck auf ihre Führungsebene durch antikommunistische Anforderungen unter Eid massiv erhöhte.
Wie bewertet der Autor den Einfluss von McCarthy auf die Gewerkschaften?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der McCarthyismus lediglich einen marginalen Effekt auf den Niedergang der Gewerkschaften hatte und dass der kontinuierliche Machtverlust eher auf ein komplexes Zusammenspiel aus modernem Kapitalismus und spezifischen US-amerikanischen Werten zurückzuführen ist.
- Citation du texte
- Diana Kiesinger (Auteur), 2013, The Unions and the Red Scare. Can McCarthyism be held Responsible for the Dwindle of the US-American Labor Movement?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296328