A comparison between Rumer Godden's 1947 Novel and Jean Renoir's 1951 Movie, in the light of the political subtext of the early post-independence years of India.
Rumer Godden’s novel from 1946, written in what is now Bangladesh just some months before the partition, is a reflection not only about childhood and the transition to adulthood, but about the inevitability of change, just as unstoppable as the masses of water flowing down a river, ever onwards to the sea.
Yet the 1951 movie picture directed by Jean Renoir, in which Godden is credited for the screenplay alongside Renoir, shows some striking differences between novel and picture.
Inhaltsverzeichnis
I. Introduction
II. The enigma of Captain John
III. Alterations to the family composition
IV. The Indians and their depiction
V. Conclusion
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die zentralen Unterschiede zwischen Rumer Goddens Roman "The River" aus dem Jahr 1946 und der gleichnamigen Verfilmung durch Jean Renoir aus dem Jahr 1951, wobei der Fokus auf den filmischen Adaptionen, der Darstellung der Charaktere und dem soziopolitischen Kontext der damaligen Zeit liegt.
- Vergleichende Analyse von literarischer Vorlage und Filmversion
- Wandel in der Charakterzeichnung, insbesondere der Figur Captain John
- Einfluss von wirtschaftlichen und politischen Faktoren auf die Darstellung Indiens
- Veränderungen in der familiären Konstellation und den sozialen Dynamiken
- Thematisierung von Erwachsenwerden, Liebe und dem Wandel in einer sich verändernden Welt
Auszug aus dem Buch
II. The enigma of Captain John
The Captain is quite an ominous figure in both versions of the story. It remains largely unclear where he really comes from, except from simply stating that he’s American and lost a leg in war, it’s not even clear where the rank comes from, be it an army company, a ship, or just an honorary title.
The conversation between the womenfolk in that scene is actually quite silly, especially the quip from Nan, that he’s receiving a pension in Dollar, an obvious bow to the new economic superpower, which eclipsed the ailing British Empire already. Judging from the interview with Martin Scorsese on the DVD extras, the movie actually was intended to be done for the US market with big time Hollywood stars like Marlon Brando playing the Captain, but Renoir fell out of favor, so he had to make do with what actors he could afford.
The banter between Valerie and Harriet comparing war wounds, “a leg’s worse than an eye”, and “an eye’s worse than a leg” is baffling when one considers how badly wounded some of the cast came out of the war. Breen really had a prosthetic leg and Esmond Knight, the father, lost an eye and most of his eyesight when the battleship Bismarck sank the battlecruiser HMS Hood and crippled the battleship HMS Prince of Wales, on which Knight was serving. Or my generation simply isn't as accustomed to war veterans with missing limbs as people where in the fifties, despite 14 years “War on Terror”.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Introduction: Dieses Kapitel führt in den Roman und den Film ein, erläutert die Absicht des Vergleichs und skizziert erste wesentliche Unterschiede wie die Einführung der amerikanischen Charaktere im Film.
II. The enigma of Captain John: Der Autor beleuchtet die Rolle des Captain John, analysiert dessen Hintergrund, die Unterschiede zwischen Roman- und Filmfigur und hinterfragt die Authentizität seiner Kriegsverletzung sowie seinen Einfluss auf Harriet.
III. Alterations to the family composition: Hier werden die Änderungen in der familiären Struktur und den sozialen Beziehungen von Harriet und ihren Angehörigen sowie der Einfluss neuer Nebenfiguren im Film analysiert.
IV. The Indians and their depiction: Dieses Kapitel untersucht die Darstellung der indischen Bevölkerung im Film im Vergleich zum Roman, wobei auf den Einfluss des Post-Partition-Kontextes und kommerzielle Interessen bei der Produktion eingegangen wird.
V. Conclusion: Die Schlussfolgerung fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass trotz der Anpassungen an den US-Markt die zentralen Themen der Liebe, des Krieges und der Unausweichlichkeit des Wandels in beiden Werken bestehen bleiben.
Schlüsselwörter
The River, Rumer Godden, Jean Renoir, Literaturverfilmung, Britisch-Indien, Partition, Captain John, Kolonialismus, Erwachsenwerden, soziale Schichten, Filmanalyse, Romanvergleich, indische Geschichte, kultureller Wandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich zwischen Rumer Goddens Roman "The River" und der Verfilmung von Jean Renoir, wobei der Schwerpunkt auf den erzählerischen und inhaltlichen Abweichungen zwischen den beiden Medien liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind der Einfluss historischer Ereignisse wie die Teilung Indiens auf die Erzählungen, die Transformation von Charakteren, das Thema des Erwachsenwerdens sowie der Einfluss kommerzieller Anforderungen auf die filmische Umsetzung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie sich die Darstellung der Geschichte durch den Wechsel des Mediums und des zeitlichen sowie politischen Kontextes verändert hat.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?
Es handelt sich um eine vergleichende Literatur- und Filmanalyse, die durch Sekundärquellen und historische Kontexte gestützt wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil analysiert spezifische inhaltliche Aspekte: die enigmahafte Figur des Captain John, die Veränderungen innerhalb der Familiendynamik sowie die Darstellung der indischen Bevölkerung und Arbeiter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie "The River", "Literaturverfilmung", "Britisch-Indien", "Charaktertransformation" und "kulturelle Adaptation" treffend beschreiben.
Warum erscheint die Figur des Captain John im Film attraktiver als im Buch?
Laut dem Autor war der Film primär für den US-amerikanischen Markt konzipiert, was eine ästhetische Anpassung des Charakters erforderte, um den Erwartungen an einen Hollywood-Star der 1950er Jahre zu entsprechen.
Welche Rolle spielt die politische Situation der Zeit für die Adaption?
Die politische Lage nach 1947 und der beginnende Kalte Krieg beeinflussten die Filmemacher darin, eine positivere, "leichtere" Sicht auf Indien zu präsentieren, um das Zielpublikum nicht durch morose oder sozialkritische Themen zu verschrecken.
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- Philipp-Henning v. Bruchhausen (Autor), 2015, "The River". Distinctions between Novel and Movie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296346