Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers

Nutzung von IT-Systemen zur Pflegedokumentation. Ist die Einführung eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems sinnvoll für einen ambulanten Pflegedienst?

Titre: Nutzung von IT-Systemen zur Pflegedokumentation. Ist die Einführung eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems sinnvoll für einen ambulanten Pflegedienst?

Dossier / Travail , 2013 , 8 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Daub (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

„Aufgrund der demographischen Entwicklung gewinnen ambulante Pflegedienstleistungen zunehmend an Bedeutung. Anders als im technischen Kundenservice werden im ambulanten Pflegedienst bislang weniger umfassend mobile Anwendungssysteme eingesetzt“ (Breitschwerdt, Thomas, Robert 2011).

Die Autorin arbeitet selbst seit einigen Jahren in einem ambulanten Pflegedienst. Das genannte Zitat zu Beginn, stellt die Erfahrung der Autorin in diesem Bereich sehr treffend dar. Die Dokumentation erfolgt auch an ihrem Arbeitsplatz nach wie vor auf Papier. Durch den Besuch der Vorlesung im Modul 14c und im Vorfeld besuchte Pflegemessen, wurde das Interesse an EDV-gestützter Pflegedokumentation geweckt. Bei der Bearbeitung dieser Hausarbeit kam es zu folgender Fragestellung: Ist die Einführung eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems sinnvoll für einen ambulanten Pflegedienst?

Es soll beantwortet werden, welche Anforderungen an ein solches System gestellt werden. Dabei wird weniger auf die technische Komponente eingegangen, als auf den Inhalt eines solchen Systems. Außerdem soll beleuchtet werden, welche Möglichkeiten und Probleme sich bei der Anwendung ergeben. Es soll ebenfalls kurz auf die Wichtigkeit der Klassifikationen innerhalb eines EDV-gestützten Dokumentationssystems eingegangen werden.
Jedoch darf dabei nicht außer Acht gelassen werden, welche Anforderungen auf Seiten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) an eine Pflegedokumentation in der ambulanten Pflege gestellt werden. Am Ende dieser Hausarbeit kommt es zu einer Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile, welche nach Meinung der Autorin, eine Einführung einer EDV-gestützten Pflegedokumentation sinnvoll erscheinen lassen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

3. Pflegedokumentation in der ambulanten Pflege

3.1. Anforderungen an das System

3.2. Anwendungsmöglichkeiten

3.3. Klassifikationen

3.4. Mögliche Problemfelder

3.5. MDK Vorgaben an die Pflegedokumentation

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit der Einführung EDV-gestützter Pflegedokumentationssysteme in ambulanten Pflegediensten und analysiert dabei die notwendigen Anforderungen, praktischen Möglichkeiten sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung.

  • Analyse der Anforderungen an EDV-Systeme in der Pflege
  • Bedeutung von Klassifikationen für eine vergleichbare Dokumentation
  • Technische Aspekte der mobilen Datenerfassung
  • Berücksichtigung gesetzlicher und durch den MDK vorgegebener Qualitätskriterien
  • Herausforderungen bei der Implementierung und notwendige Change-Management-Prozesse

Auszug aus dem Buch

3.1.Anforderungen an das System

„In Deutschland ist der Pflegedienst verpflichtet, den Pflegeprozess anzuwenden und entsprechend zu dokumentieren.“ (Ammenwerth, Eichstädter, Schrader 2003, 20). Ein Pflegedokumentationssystem sollte folglich den Pflegeprozesses darstellen. Unterstützt wird dieser dann innerhalb des Systems durch die jeweils ausgewählten Inhalte (Schär, Laux 2003, 139). In diesem Bereich müssen dementsprechende Assessmentinstrumente ausgewählt werden, die in dem Pflegedokumentationssystem integriert werden sollen (Meißner, Althammer 2012, 15; Schär, Laux 2003, 142ff.). Danach folgt laut Pflegeprozess von Fiechter und Meier (Meißner, Althammer 2012, 13) die „Pflegediagnostik“ (vgl. Kapitel 3.3.), auch genannt „Probleme und Ressourcen“ (Meißner, Althammer 2012, 15ff.; Schär, Laux 2003, 148ff.). Als nächstes wird innerhalb des Pflegeprozesses die Zielsetzung formuliert (Meißner, Althammer 2012,15ff.; Schär, Laux 2003, 150f.). Daraus resultieren die pflegerischen Maßnahmen (Meißner, Althammer 2012, 21ff.; Schär, Laux 2003, 151ff.). In dem Prozess der Pflegeplanung (Pflegediagnostik, Zielsetzung, Maßnahmen) ist es sinnvoll, dass die Anwender die Möglichkeit haben, vorgefertigte Formulierungen zu nutzen, diese aber auch durch Freitextfelder individualisieren können (Ammenwerth, Eichstädter, Schrader 2003, 189; Schär, Laux 2003, 153). Für die Pflegeplanung ist es wichtig, dass die Pflegetheorie, nach der die Institution arbeitet, integriert ist und der Aufbau der Pflegeplanung sich daraus ergibt (Ammenwerth, Eichstädter, Schrader, 2003 25ff.). Darüber hinaus beinhaltet der Pflegeprozess von Fiechter und Meier (Meißner, Althammer 2012, 13) noch die Durchführung der Pflege, welche sich in dem Pflegebericht widerspiegelt und die regelmäßige Evaluation der gesamten Pflegesituation (Meißner, Althammer 2012, 20ff.; Schär, Laux 2003, 154f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird die Relevanz der digitalen Transformation in der ambulanten Pflege thematisiert und die zentrale Fragestellung der Arbeit formuliert.

2. Methode: In diesem Kapitel wird das Vorgehen der Literaturrecherche erläutert, inklusive der genutzten Suchmaschinen, Datenbanken und der Auswahlkriterien für die verwendete Literatur.

3. Pflegedokumentation in der ambulanten Pflege: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die rechtliche und pflegefachliche Bedeutung der Dokumentation sowie deren zentrale Anforderungen.

3.1. Anforderungen an das System: Hier werden die prozessualen und inhaltlichen Anforderungen an ein EDV-System zur Abbildung des Pflegeprozesses und der Leistungsabrechnung dargelegt.

3.2. Anwendungsmöglichkeiten: Dieses Kapitel fokussiert sich auf die Notwendigkeit der mobilen Datenerfassung sowie auf die dafür geeignete technische Ausstattung und Sicherheitsaspekte.

3.3. Klassifikationen: Hier wird die Bedeutung einheitlicher Pflegesprachen und Diagnose-Systeme zur Verbesserung der Vergleichbarkeit und Professionalität dargestellt.

3.4. Mögliche Problemfelder: Dieses Kapitel behandelt die Herausforderungen bei der Implementierung, wie Schulungsbedarf und die Notwendigkeit einer schrittweisen Umstellung.

3.5. MDK Vorgaben an die Pflegedokumentation: Hier werden die spezifischen Anforderungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen an die Struktur und Datensicherheit der Dokumentation zusammengefasst.

4. Diskussion: Abschließend werden die Vor- und Nachteile sowie strategische Empfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung im ambulanten Pflegedienst kritisch bewertet.

Schlüsselwörter

Ambulante Pflege, Pflegedokumentation, EDV-gestützte Dokumentation, Pflegeprozess, mobile Datenerfassung, MDK, Pflegequalität, Pflegediagnosen, Digitalisierung, SGB XI, Leistungsnachweis, Projektgruppe, Implementierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit die Einführung elektronischer Pflegedokumentationssysteme in ambulanten Pflegediensten sinnvoll und machbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen den Pflegeprozess, Anforderungen an EDV-Systeme, technische Aspekte mobiler Erfassung, pflegerische Klassifikationen und die Prüfkriterien des MDK.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, ob der Einsatz eines EDV-gestützten Systems für einen ambulanten Pflegedienst sinnvoll ist, wobei besonders Anforderungen, Potenziale und Herausforderungen betrachtet werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzte die Methode der Literaturrecherche, gestützt auf wissenschaftliche Berichte, Fachbücher und Datenbanken, um den aktuellen Stand der Pflegetechnologie zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Anforderungen an das System, Möglichkeiten der mobilen Anwendung, Klassifikationssysteme, MDK-Vorgaben und potenzielle Hürden bei der Einführung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ambulante Pflege, EDV-Dokumentation, Pflegeprozess, mobile Datenerfassung, MDK-Vorgaben und Klassifikationssysteme.

Warum ist eine schrittweise Einführung laut Autorin sinnvoll?

Eine schrittweise Einführung hilft, die Mitarbeiter nicht durch eine sofortige, komplette Umstellung zu überfordern und ermöglicht ein paralleles Arbeiten mit dem bewährten System zur Absicherung.

Welche Bedeutung haben Klassifikationen in der EDV-Pflegedokumentation?

Klassifikationen ermöglichen eine einheitliche Fachsprache, die Pflege vergleichbar macht und statistische Auswertungen sowie eine standardisierte Übergabe an andere Einrichtungen erleichtert.

Fin de l'extrait de 8 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Nutzung von IT-Systemen zur Pflegedokumentation. Ist die Einführung eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems sinnvoll für einen ambulanten Pflegedienst?
Université
University of Applied Sciences Frankfurt am Main  (Fachbereich 4)
Note
1,0
Auteur
Katharina Daub (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
8
N° de catalogue
V296364
ISBN (ebook)
9783656950844
ISBN (Livre)
9783656950851
Langue
allemand
mots-clé
nutzung it-systemen pflegedokumentation einführung edv-gestützten pflegedokumentationssystems pflegedienst
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Daub (Auteur), 2013, Nutzung von IT-Systemen zur Pflegedokumentation. Ist die Einführung eines EDV-gestützten Pflegedokumentationssystems sinnvoll für einen ambulanten Pflegedienst?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296364
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  8  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint