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Vorstellung eines Falls anhand verschiedener Assessmentinstrumente. Inklusive Diagnostizierung von Pflegediagnosen mit Zielformulierung innerhalb einer Pflegetheorie

Titel: Vorstellung eines Falls anhand verschiedener Assessmentinstrumente. Inklusive Diagnostizierung von Pflegediagnosen mit Zielformulierung innerhalb einer Pflegetheorie

Hausarbeit , 2014 , 39 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katharina Daub (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Mit dem Gebrauch der Bezeichnung „Pflegediagnose“ wurde offenkundig, dass Pflegende Diagnostiker sind. Um den Fokus der pflegerischen Behandlung festzulegen, war das klinische Urteil vor dieser Zeit in der klinischen Praxis unsichtbar oder wurde nicht benannt. Heute könnte die Unsichtbarkeit der Rolle der Pflegenden in Gesundheitsinstitutionen immer noch existieren, wo Pflegende keine Pflegediagnosen verwenden oder diese ohne Interesse an Genauigkeit verwenden. Jedoch mit dem Beginn einer formalen Klassifikation der Pflegediagnosen wurde weiterhin akzeptiert, dass Pflegende Diagnostizierende sind, die diagnostizierendes, logisches Denken in Zusammenarbeit mit dem Patienten anwenden, um die besten Diagnosen zu bestimmen, die zu den Pflegeinterventionen führen, die positive Patientenoutcomes erreichen.“ (Mosebach 2010, 25)

In dieser Hausarbeit soll zu Beginn ein Fall dargestellt werden. Zum Einstieg werden die Stammdaten und eine kurze biografische Beschreibung dargestellt. Anschließend wird die pflegerische Situation anhand des „Assessment eines Erwachsenen“ nach Gordon und dem „Geriatrischen Basisassessment“ nach Bach, Hofmann, Nikolaus dargestellt. Dies dient der objektiven Beschreibung des Falls.

Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Einschätzung der pflegerischen Situation durch Angehörige. Zuletzt wird die Autorin eine pflegefachliche, jedoch subjektive Sichtweise des Falls darlegen. Die medizinisch gestellten Diagnosen werden aufgezeigt, da sich aus diesen im weiteren Verlauf ebenfalls Pflegediagnosen ergeben können, zur ganzheitlichen Betrachtung des Falls müssen auch diese berücksichtigt werden. Die verabreichten Medikamente stellen ebenso eine Bedeutung dar. Die Medikamente sollen zum einen aufgeführt werden, zum anderen sollen Nebenwirkungen, sowie ggf. Wechselwirkungen dargestellt werden, da auch diese zu Pflegediagnosen führen können und somit ggf. verhindert werden können. Außerdem ist es sinnvoll dies zu berücksichtigen, da evtl. auftretende Neben- und/oder Wechselwirkungen, die bereits aufgetreten sind und als solche nicht erkannt wurden, auszuschalten sind um eine Verbesserung für die Patientin zu erreichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Thematik und Methode

2 Vorstellung des Falls

2.1 Zusammenfassung: „Assessment eines Erwachsenen“

2.2 Zusammenfassung: „Geriatrisches Basisassessment“

2.3 Einschätzung der Angehörigen

2.4 Einschätzung Pflegefachkraft

2.5 Die medizinischen Diagnosen

2.6 Medikamente und mögliche Neben-/Wechselwirkungen

3 Der diagnostische Prozess

3.1 Die sich ergebenden Pflegediagnosen

3.2 Beschreibung der Pflegediagnosen

4 Zielsetzung unter Einbezug einer Pflegetheorie

4.1 Pflegetheorie nach Friedemann

4.1.1 Biographie der Autorin

4.1.2 Einführung in die Theorie

4.1.3 Das Konzept der Pflegetheorie

4.2 Zielformulierung innerhalb der Pflegetheorie

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, einen praxisnahen Fall aus der ambulanten Pflege mittels wissenschaftlicher Assessments und Pflegediagnosen ganzheitlich zu analysieren, um auf dieser Basis unter Einbezug der Pflegetheorie nach Friedemann individuelle Pflegeziele zu formulieren.

  • Fallbeschreibung und pflegerische Einschätzung einer 85-jährigen Patientin
  • Anwendung des Assessments eines Erwachsenen und des geriatrischen Basisassessments
  • Systemische Analyse von Pflegediagnosen nach NANDA-I
  • Integration der Pflegetheorie nach Marie-Luise Friedemann in die Pflegepraxis
  • Zielorientierte Planung unter Berücksichtigung familiärer Ressourcen

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Das Konzept der Pflegetheorie

„Die familien- und umweltbezogene Pflege orientiert sich wie andere konzeptuell angelegte Pflegemodelle an dem Metaparadigma von Umwelt, Mensch, Gesundheit und Pflege. Da sich die Struktur und Prozesse der Familie als System wesentlich von denen des Individuums als Subsystems unterscheiden, ist es notwendig, das Konzept der Familie zu den Konzepten des Metaparadigma hinzuzufügen. Hinzu kommt, dass sich Gesundheit und Pflege nicht nur auf das Individuum beziehen, sondern auch aus der Perspektive der Familie und ihrer Subsysteme betrachtet werden müssen.“ (Friedemann; Köhlen 2010, 25)

Umwelt

Wie bereits in Kapitel 4.1.2 beschrieben, bestehen Systeme in einer hierarchischen Aufstellung. Das Universum ist allen Systemen, die auf der Erde bestehen, übergeordnet. Die Sortierung des Universums ist den Menschen weitgehend unklar und lässt sich für diese nur schwer erklären. Das gesamte Leben stellt ein Netzwerk dar, das miteinander agiert. Das Universum bestimmt auf der Erde: „Zeit, Raum, Energie und Materie“. (Friedemann; Köhlen 2010, 25) In der Umwelt bewegt sich der Mensch. Darin sind alle Systeme eingeschlossen außer das System Mensch und das System Familie, inklusive des Universums. Das Universum umschließt alle Systeme, dadurch befinden sich die einzelnen Systeme in einem dynamischen Prozess zueinander und lassen Entwicklung und Anpassungen erst möglich werden. Als Kongruenz wird dabei die perfekte Abstimmung aller Systeme zueinander bezeichnet. Kongruenz wird jedoch nie voll erreicht, aber angestrebt. (Friedemann; Köhlen 2010, 25f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung in die Thematik und Methode: Begründung der Wichtigkeit von Pflegediagnosen und methodischer Aufbau der Fallarbeit.

2 Vorstellung des Falls: Detaillierte Stammdaten sowie objektive und subjektive Einschätzungen der Lebenssituation von Frau M. mittels verschiedener Assessmentinstrumente.

3 Der diagnostische Prozess: Ableitung und Beschreibung relevanter Pflegediagnosen auf Grundlage der erhobenen Falldaten nach NANDA-I.

4 Zielsetzung unter Einbezug einer Pflegetheorie: Theoretische Fundierung durch die Pflegetheorie nach Friedemann und konkrete Zielentwicklung für die Patientin.

5 Zusammenfassung und Fazit: Rückblick auf den pflegediagnostischen Prozess und Reflexion der Anwendung der Pflegetheorie in der ambulanten Praxis.

Schlüsselwörter

Pflegediagnosen, NANDA-I, Pflegetheorie, Marie-Luise Friedemann, systemisches Gleichgewicht, ambulante Pflege, geriatrisches Basisassessment, Fallarbeit, Familiengesundheit, Kongruenz, Mobilität, Religiosität, Assessment, Pflegeprozess, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die pflegerische Betreuung einer 85-jährigen Patientin in der ambulanten Pflege unter Anwendung standardisierter Assessments und der Pflegetheorie nach Friedemann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die systematische Falldarstellung, die Erstellung von Pflegediagnosen sowie die systemische Einbeziehung der familiären Umgebung der Patientin.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den pflegerischen Hilfebedarf durch fundierte Diagnostik zu erfassen und darauf aufbauend realistische, theoriegeleitete Pflegeziele zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden das „Assessment eines Erwachsenen“ nach Gordon, das „Geriatrische Basisassessment“ sowie die Klassifikation nach NANDA-I verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Falldarstellung, die Ableitung von Pflegediagnosen und die theoretische Auseinandersetzung mit der systemischen Pflegetheorie von Friedemann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Hauptbegriffe sind Pflegediagnosen, systemische Pflege, ambulante Versorgung, Friedemann-Theorie und ganzheitliche Betreuung.

Welche Rolle spielt die Familie in der Theorie von Friedemann?

Friedemann betrachtet die Familie als zentrales System, das für die Gesundheit des Einzelnen ausschlaggebend ist und daher aktiv in den Pflegeprozess einbezogen werden muss.

Wie wurde das Ziel für die Mobilität der Patientin definiert?

Das Ziel ist konkret und terminiert: Frau M. soll innerhalb eines Monats mit dem Rollator selbstständig vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer gelangen können.

Warum ist die „Kongruenz“ in diesem Fall so wichtig?

Kongruenz beschreibt den Zustand des Gleichgewichts im System der Patientin; ihre Erreichung ist laut der Theorie von Friedemann die Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden.

Inwiefern hat die Autorin ihre eigene Sicht auf die Theorie verändert?

Die Autorin erkannte während der Arbeit, dass sie viele Aspekte der Theorie bereits instinktiv anwendet, nun aber ein theoretisches Fundament zur professionelleren Umsetzung besitzt.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vorstellung eines Falls anhand verschiedener Assessmentinstrumente. Inklusive Diagnostizierung von Pflegediagnosen mit Zielformulierung innerhalb einer Pflegetheorie
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Fachbreich 4)
Note
1,3
Autor
Katharina Daub (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
39
Katalognummer
V296367
ISBN (eBook)
9783656950868
ISBN (Buch)
9783656950875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vorstellung falls assessmentinstrumente inklusive diagnostizierung pflegediagnosen zielformulierung pflegetheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Daub (Autor:in), 2014, Vorstellung eines Falls anhand verschiedener Assessmentinstrumente. Inklusive Diagnostizierung von Pflegediagnosen mit Zielformulierung innerhalb einer Pflegetheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/296367
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Leseprobe aus  39  Seiten
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