Romeo und Julia (B. Kindermann) - Ein Kinderbuch für die Grundschule?!


Examensarbeit, 2000
125 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

I „Romeo und Julia“ – Ein Kinderbuch von Barbara Kindermann
1 Wozu Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht behandeln?
1.1 Allgemeine Ziele bei der Behandlung von Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht
2 Warum das Kinderbuch „Romeo und Julia?“
3 Wer ist Barbara Kindermann?
4 Analyse des Kinderbuches
4.1 Stil und Thema des Buches
4.2 Bild und Text im Buch
4.3 Über die Schwierigkeit der Einordnung des illustrierten Kinderbuchs „Romeo und Julia“ in eine Kategorie
4.4 Eine Beurteilung des illustrierten Kinderbuchs „Romeo und Julia“
5 Ein Vergleich: Kindermanns Nacherzählung „Romeo und Julia“ – Shakespeares Tragödie „Romeo und Julia“ aus der Perspektive des Kinderbuchs
5.1 Vergleich der Seiten 1-8 mit dem 1. Akt Shakespeares
5.2 Vergleich der Seiten 9-12 mit dem 2. Akt Shakespeares
5.3 Vergleich der Seiten 13-18 mit dem 3. Akt Shakespeares
5.4 Vergleich der Seiten 19+22 mit dem 4. Akt Shakespeares
5.5 Vergleich der Seiten 23-26 mit dem 5. Akt Shakespeares

II Das Unterrichtsprojekt
1 Ziele des Projektes
2 Entwurf des Projektes
2.1 Vorbemerkungen zur Lerngruppe
2.2 Sachanalyse
2.3 Didaktische Überlegungen
2.4 Allgemeine methodische Überlegungen
2.5 Zur Forschungsmethodik – Der Einsatz des ersten Fragebogens
3 Durchführung des Projektes
3.1 Didaktisch-methodische Überlegungen zur ersten Stunde
3.2 Didaktisch-methodische Überlegungen zur zweiten Stunde
3.3 Didaktisch-methodische Überlegungen zur dritten Stunde
3.4 Didaktisch-methodische Überlegungen zur vierten Stunde
3.5 Didaktisch-methodische Überlegungen zur fünften Stunde
3.6 Didaktisch-methodische Überlegungen zur sechsten Stunde
3.7 Didaktisch-methodische Überlegungen zur siebten Stunde
3.8 Didaktisch-methodische Überlegungen zur achten Stunde
3.9 Didaktisch-methodische Überlegungen zur neunten Stunde
4 Auswertung des Projektes
4.2 Verlauf des Projektes
4.3 Zur Forschungsmethodik – Der Einsatz des zweiten Fragebogens
4.4 Sind die gesetzten Ziele erreicht? Oder: Ist „Romeo und Julia“ ein Kinderbuch für die Grundschule?

III Resümee
1 Erfahrungen positiver und negativer Art
2 Möglichkeiten und Verbesserungen
3 Fächerübergreifende Möglichkeiten
4 Zusammenfassung, Schlussbetrachtung

IV Literaturverzeichnis

V Anhang

Einleitung

Romeo und Julia von Barbara Kindermann. (vgl. Kindermann 1995) Da kommt man erst einmal ins Stutzen. Das ist doch von William Shakespeare.

So war meine Reaktion, als ich das Buch das erste Mal in der Hand gehalten habe. Nachdem ich es zunächst begutachtet und dann gelesen hatte, waren alle Widersprüche aus der Welt. Es ist noch immer von William Shakespeare, jedoch von der Autorin Barbara Kindermann für Kinder zugänglich gemacht worden. Ihre Nacherzählung für Kinder schmälert das Werk in seiner Kunst und Größe kaum. Gewiss kann nicht alles so weitergegeben werden, wie es im Original vorhanden ist, aber durch die sprachliche Nähe zum Original und die inhaltliche Genauigkeit, wird das Werk auch in seiner einfacheren Form für Kinder zu einem wertvollen literarischen Gut.

Die liebevoll, detailliert gemalten, farbigen Bilder, die jede einzelne Textseite unterstreichen, unterstützen den Eindruck des Buches als einen wertvollen Schatz.

Dies ist eine ungefähre Beschreibung meines Eindrucks, nachdem ich das Buch zum ersten Mal genauer betrachtet hatte. So kam dann die Idee, dieses Buch zum Thema meiner Examensarbeit zu machen. Aber gerade weil ich von dem Buch so begeistert war und bin, und weil es für Kinder geschrieben ist, reichte es mir nicht, rein theoretisch darüber zu schreiben. Ich wollte wissen, wie und ob Kinder in der Grundschule mit solch einem Buch umgehen würden. Diese Frage war für mich auch insofern interessant, weil der ursprüngliche Stoff der Tragödie eigentlich gar nicht für Kinder gedacht ist. Es interessiert mich sehr, ob Schüler überhaupt zu motivieren sind, diesen Stoff zu lesen, ob und wie sie mit dem Thema Liebe umgehen und wie sie mit dem nicht alltäglichen traurigen Ende in einem Kinderbuch umgehen.

In dieser Arbeit möchte ich im ersten Kapitel versuchen aufzuzeigen, mit welchen Zielen und warum man Literatur im Unterricht behandeln sollte, bevor ich dann kurz auf die Autorin dieses Buches eingehen werde. Weiterhin soll in diesem Kapitel das Kinderbuch an sich analysiert werden und mit dem gleichnamigen Werk Shakespeares verglichen werden.

Im zweiten Kapitel werde ich dann das Unterrichtsprojekt selbst mit den methodischen und didaktischen Analysen und den Lernzielen beschreiben. Ich habe mich dazu entschieden, die Analysen und Reflexionen der einzelnen Projektstunden in der Vergangenheitsform zu schreiben, da das Projekt hinter mir liegt, mir erschien es unpassend, im Präsens zu schreiben. Die Sachanalyse zum Thema wird in diesem Kapitel aber weggelassen, da eine ausführliche Analyse des Unterrichtsgegenstandes im ersten Kapitel vorhanden ist. Hier wird dann auch die Planung und Durchführung des Projektes dokumentiert. Ebenfalls werden an dieser Stelle die Stunden und deren Auswertungen genauestens dargestellt. Die Auswertung und Reflexion des Unterrichtsprojektes stellen den letzten Punkt dieses Kapitels dar.

Im dritten Kapitel möchte ich dann meine Erfahrungen darstellen und aufzeigen, welche weiteren Möglichkeiten, Variationen und Verbesserungen es gibt und geben kann. Weiterhin werde ich dann kurz auch die fächerübergreifenden Möglichkeiten bezüglich des Projektes aufweisen.

Das vierte Kapitel stellt das Literaturverzeichnis dar, und das letzte fünfte Kapitel den Anhang, in dem sich verschiedene Materialien zum Unterrichtsprojekt und Schülerarbeiten anschließen.

I „Romeo und Julia“ – Ein Kinderbuch von Barbara Kindermann.

1 Wozu Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht behandeln?

Warum sollte man Kinderliteratur im Unterricht behandeln? Bietet denn das Lese- und Sprachbuch nicht genug Möglichkeiten sich mit verschiedenen Texten auseinander zu setzen? Ja und Nein. Einerseits kann man mit kurzen oder kürzeren Texten auch sehr gut arbeiten und verschiedene Zusammenhänge, Vorstellungen und Sichtweisen etc. be- und erarbeiten, aber eine Ganzschrift bietet mehr. Man kann sich anhand einer Ganzschrift viel tiefer mit der Thematik befassen, schon allein deshalb, weil man mehr Zeit hat, sich mit dem Thema der Ganzschrift zu beschäftigen. Sie bietet vielfältige Ansatzmöglichkeiten zum Arbeiten und macht auch ein breitgefächertes Angebot in Bezug auf verschiedene Themen, denn eine Ganzschrift beinhaltet immer mehrere Themen.

Spinner charakterisiert die didaktische Bedeutung der Kinder- und Jugendliteratur mit den folgenden Stichworten: Identitätsentwicklung, moralische Bildung, Fremdverstehen und literarisches Lernen. (vgl. Spinner 2000, S. 16 ff)

- Identitätsentwicklung: Die jungen LeserInnen finden in der Kinder- und Jugendliteratur ihre eigenen Probleme und Wünsche wieder und können sich so lesend mit sich selbst beschäftigen. Die LeserInnen können eine Distanz zu sich selber gewinnen, Gefühle klären und sich bestärkt fühlen, indem sich das eigene Erleben in der Lektüre widerspiegelt. Sie finden auf einer allgemeinen Ebene die grundlegenden Entwicklungsaufgaben des Heranwachsens wieder, Grundthemen wie Loslösung von der elterlichen Behütung, das Heraustreten in die Welt und die Überwindung der damit verbundenen Ängste, der Weg zur Selbständigkeit und zur geschlechtlichen Identität. (vgl. Spinner 2000, S. 16 f)

Bei „Romeo und Julia“ können sich die SchülerInnen[1] mit dem Thema Liebe und Freundschaft auseinander setzen. Die Hauptfiguren sind zwar ein wenig älter als die LeserInnen, aber dennoch können sie sich hineinversetzen und sich mit dem Thema beschäftigen. Ein weiteres Thema, der Hass zwischen Familien, taucht auf. Dieses Thema kann auch auf verschiedene naheliegende Themen projiziert werden.

- Moralische Bildung: Ein Grundthema der Kinder- und Jugendliteratur ist „der Widerstreit von Wildheit und Einfügen in die Normen der gesellschaftlichen Welt“ und weiterhin auch die „Auseinandersetzung mit Normen und Werten.“ Durch den „Umgang mit Kinder- und Jugendliteratur kann die Freude am Unbotmäßigen und die Lust an Machtphantasien […] als Kompensation für Erfahrungen der Minderwertigkeit einen Platz finden.“ (vgl. Spinner 2000, S. 17 f)

Hier sehe ich die Möglichkeit über die Zusammenhänge zu sprechen, wie weit Streit und Hass zunächst in Bezug auf „Romeo und Julia“ führen darf, welche Preise man zahlen kann und welche nicht.

- Fremdverstehen: Dieses Stichwort ist mit der „Identitätsentwicklung und der moralischen Bildung verknüpft“, denn die Kinder- und Jugendlichen „versetzen sich in andere Lebensumstände, folgen den Empfindungen von Gedanken und Figuren, die anders sind als sie selbst. Man kann die Entwicklung der Fähigkeit, fremde Sichtweisen nachzuvollziehen als eine zentrale Entwicklungsaufgabe gerade im Schulalter ansehen.“ (vgl. Spinner 2000, S. 18).

Die Fähigkeit des Fremdverstehens kann an dieser Literatur gut geübt oder weiterentwickelt werden, denn es bietet sich geradezu an, über die Gefühle von Romeo und Julia zu sprechen und dies erfordert ein Hineinversetzen in die Personen.

- Literarisches Lernen: Literarisches Lernen ist auch „ästhetische Bildung“, die hier eine „Sensibilisierung der Sinneswahrnehmungen“ meint. „Ein Unterricht, der sich ästhetische Bildung zum Ziel setzt, wird die Beschäftigung mit den Texten verbinden mit anderen Ausdrucksformen, mit Malen, Spielen, Musik…. Es geht dabei um […] eine Differenzierung, Schärfung und Vertiefung der sinnlichen Wahrnehmung. Die ästhetische Bildung kann unterstützt werden durch die Tatsache, dass Kinder- und Jugendliteratur in verschiedenen medialen Formen in Erscheinung tritt. So halten Hörkassetten oder CDs zum konzentrierten Hören an. Das Bilderbuch verknüpft Bild und Text.“ (vgl. Spinner 2000, S. 19 f)

Der Einsatz der Hör-CD bietet eine weitere Entfächerung des Literaturunterrichts, und sie bietet einen weiteren Zugang zu dem Buch „Romeo und Julia“. So können die Schüler während des Hörens oder auch als eine Aufgabe des Textumgangs verschiedene Bilder zum Thema nach ihren Vorstellungen malen.

1.1 Allgemeine Ziele bei der Behandlung von Kinder- und Jugendliteratur im Unterricht

„Die Ziele des Literaturunterrichts stehen im Zusammenhang mit allgemeinen gesellschaftlichen und pädagogischen Voraussetzungen.“ (Baumgärtner 1980, S. 129) Deshalb möchte ich dieses Kapitel einfügen, da es nicht nur um die Erschließung des Textes als solchen und um die damit verbundenen Lernziele geht, sondern auch um die weitergreifenden Ziele, die der Literaturunterricht mit sich bringt. Denn die gelesenen Texte versuchen immer eine bestimmte Meinung, Haltung oder Einstellung zu vermitteln. Der Leser sollte an die Stelle geführt werden, diese Einstellungen zu beurteilen. „Der Literaturunterricht […] muß den mündigen Schüler im Auge haben, der Einflüsse und Manipulationen zu durchschauen und der sich über „Literatur“ sein Urteil bilden, bzw. persönliche Wertmaßstäbe zu entwickeln vermag.“ (Baumgärtner 1980, S. 130)

Aufgrund einer Untersuchung (vgl. Bamberger, Binder, Vanecek 1977, o. S.) wurde dargestellt, dass das Lesen von Ganzschriften die Leseleistung mehr fördert als die Rezeption von Lesebuchtexten. (vgl. Landherr 1984, S. 19) Dies zeigt weiterhin, dass die Lektüre von Ganzschriften im Unterricht zur Leseleistung beiträgt und die Schüler hierdurch auch einen gewissen Übungseffekt erlangen.

Weiterhin regt das Lesen von Büchern die Phantasie an. Das Buch gewährt die Freiheit, im Gegensatz zum Fernsehen, sich selbst ein Bild machen zu dürfen, sich eine Person auf eine gewisse individuelle Art und Weise vorzustellen. (vgl. Landherr 1984, S. 20)

Bücher schaffen einen Zugang zur Welt, Bücher sind in der Lage, durch Bild und Wort eine anschauliche und informative Vorstellung über andere Lebensräume und Situationen zu vermitteln. (vgl. Landherr 1984, S. 20)

Meiner Meinung nach das allerwichtigste Ziel ist es aber, dass die Schüler Freude im Umgang mit Büchern haben und dass die Lesefreude geweckt wird. Diese Freude muss im Unterricht vermittelt werden. Freude an Büchern ist wohl die Voraussetzung dafür, dass Schüler auch im fortgeschrittenen Lesealter oder auch in höheren Klassen motiviert mitarbeiten können und wollen und auch in ihrer Freizeit gerne aus eigenem Antrieb Bücher lesen.

Werner Psaar formuliert das Fernziel des Literaturunterrichts folgendermaßen: „Fernziel des Literaturunterrichts in der Grundschule ist Lesemündigkeit. Ein anregender, möglichst breit gefächerter Lektüreplan, der zum Vergleich und damit meist zur Kritik herausfordert, vor allem einen Querschnitt durch die moderne Literatur bietet, ist, so früh wie es sich vertreten läßt, bereitzustellen.“ (Psaar 1973, S. 47)

Lesen eröffnet den Schülern eine ganz neue Welt, die sie selber erobern können, sie machen sich ihr völlig eigenes Bild des Gelesenen. Es ist für Kinder ein unglaubliches Erlebnis, ein ganzes Buch alleine zu lesen, dieses Erlebnis macht die Kinder stolz und motiviert weiterzulesen. Sie haben Freude an Büchern.

Lesen kann auch verzaubern, jeder Leser kennt das sicherlich, dass man ein Buch einfach gar nicht wieder weglegen möchte, sondern immer tiefer hineingleitet in das Geschehen. „Lesen kann das Kind „verzaubern“, kann den Leser vereinnahmen und seine Phantasie beflügeln […].“ (Lompscher, Schulz, Ries, Nickel 1997, S. 270)

Günter Lange (Lange 2000, Erwachsen werden, S. 28) beschreibt bezogen auf den Literaturunterricht den mündigen Leser als einen „Schüler, der :

- eine möglichst stabile Lesemotivation besitzt,
- durch den Literaturunterricht befähigt wird, seine Auswahlentscheidungen hinsichtlich seiner Lektüre selbstständig zu treffen,
- kompetent ist im Umgang mit den Kultureinrichtungen unserer Gesellschaft […],
- mit Rezeptionskompetenz ausgestattet ist, so dass er sein Leseverhalten bewusst steuern kann und verschiedene Leserollen einnehmen kann,
- mit Textanalysekompetenz ausgestattet ist, die ihn befähigt, mit Texten aller Art sachgerecht und reflektiert umzugehen und sie zu beurteilen,
- über Verstehenskompetenz verfügt, die ihn in die Lage versetzt, unterschiedliche Interpretationen eines Textes, Widersprüche und Ambiguitäten wahrzunehmen, auszuhalten und sich mit ihnen auseinanderzusetzen,
- mit Produktionskompetenz ausgestattet ist, so dass er sich auch anders als nur „über den Kopf“ mit Literatur auseinanderzusetzen vermag,
- schließlich mit Hilfe der Literatur in der Lage ist, gedanklich Grenzen zu überschreiten, Phantasie zu entwickeln, alternative Lebens- und Gesellschaftsentwürfe durchzuspielen und seine Erfahrungs- und Bewusstseinsräume zu erweitern, um durch sie für sich selbst Autonomie und Selbstidentität zu gewinnen.“

2 Warum das Kinderbuch „Romeo und Julia?“

In einer kleinen Kinderbuchhandlung habe ich das wunderschön illustrierte Kinderbuch „Romeo und Julia“ von Barbara Kindermann entdeckt. Das Emblem „Weltliteratur für Kinder“ hatte meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich habe es gesehen, ein bisschen gelesen und fand es großartig. Auch die Bilder in diesem Buch waren etwas besonderes, denn ich habe vorher noch nicht solche Bilder in einem Kinderbuch gesehen, sie entsprachen überhaupt nicht dem „Kindchenschema“, die Personen waren natürlich gemalt, nicht mit überdimensionalem Kopf oder weit vorstehenden Augen oder gar einer Stupsnase.

Man sollte Kinder frühzeitig für unterschiedliche Wahrnehmungsstile interessieren, um einer einseitigen Entwicklung ästhetischer Fähigkeiten in der Wahrnehmung, aber auch in der bildnerischen Tätigkeit entgegenzuwirken. (vgl. Thiele 1986, S. 142)

Das sprach mich auf Anhieb an. Ich war sehr neugierig, wie der große Titel „Romeo und Julia“ in einem Kinderbuch wohl umgesetzt würde, und so kaufte ich es. Das Buch gefiel mir so gut, dass mir die Idee kam, dieses Buch als Thema in meiner Examensarbeit umzusetzen. Ich wollte wissen, ob und vor allem wie Grundschulkinder mit solch einem[2] Kinderbuch umgehen. „Denn wir sollten uns bemühen, Kindern in der Schule hochwertige Bildangebote zu machen, alternativ zu dem, was sie vielleicht bisher an Bildmaterial von geringem künstlerischen Niveau kennengelernt haben (ohne dies allerdings zu diskriminieren).“ (Sahr / Born 1998, S. 92)

[...]


[1] In der Weiterführung der Arbeit wird lediglich „Schüler“ anstatt „SchülerInnen“ benutzt, womit dann aber die weiblichen und männlichen Schüler gemeint sind.

[2] Eine genauere Analyse des Buches und ein Versuch der Einordnung in die Kinderbuchkategorien folgt im Verlauf.

Ende der Leseprobe aus 125 Seiten

Details

Titel
Romeo und Julia (B. Kindermann) - Ein Kinderbuch für die Grundschule?!
Hochschule
Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta-Diepholz-Oldenburg; Abt. Vechta  (FB Germanistik)
Note
2,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
125
Katalognummer
V29711
ISBN (eBook)
9783638311588
ISBN (Buch)
9783638921510
Dateigröße
1632 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Romeo, Julia, Kindermann), Kinderbuch, Grundschule
Arbeit zitieren
Betriebswirtin Yvonne Flerlage (Autor), 2000, Romeo und Julia (B. Kindermann) - Ein Kinderbuch für die Grundschule?!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29711

Kommentare

  • Gast am 6.10.2006

    Unterrichtseinheit.

    Hallo,

    hat jemand auch schon Erfahrungen zu dem Buch "Romeo und Julia" im Unterricht der Grundschule gesammelt? Würde gerne eine Einheit dazu gestalten und frage mich inwieweit ich das Buch nutzen kann.
    FReue mich auf eure Antworten.

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