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Die Entstehung von Freundschaft in Facebook

Titre: Die Entstehung von Freundschaft in Facebook

Mémoire (de fin d'études) , 2013 , 221 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lorenz Jahn (Auteur)

Médias / Communication - Multimédia, Internet, Nouvelles Technologies
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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Entstehung von Freundschaft, die nicht im direkten Offline-Kontakt ihren Ursprung findet, zu beleuchten. Da die Vielfalt an sozialen Medien stetig zunimmt und eine Betrachtung sämtlicher Plattformen den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, werde ich mich auf das soziale Netzwerk „Facebook“ beschränken. Um eine Definition für den Begriff Freundschaft zu bekommen, werde ich in einem ersten Schritt die zeitliche Entwicklung dessen betrachten. Ich beziehe mich in diesem Zusammenhang auf philosophische Betrachtungsweisen. Wichtig ist ebenfalls eine klare Abgrenzung zu Beziehungen im erotisch-sexuellen Zusammenhang, es soll die Freundschaft im Fokus stehen. Ich beende diesen Diskurs mit einem Zwischenfazit, um mögliche Erkenntnisse für die weitere Bearbeitung herauszustreichen. Im Anschluss beschäftige ich mich mit den aktuellen Forschungsergebnissen und Diskussionen bezüglich der Wahrnehmung und Bedeutung von Freundschaft in sozialen Medien. Ich versuche abschließend in qualitativen Interviews die Entstehung von Freundschaft in Facebook nachzuvollziehen. Im Fokus stehen die einzelnen Schritte, Ereignisse und Umstände, die zur Freundschaft geführt haben.

Extrait


1. Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Problemstellung

1.3 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise

2. Die Entwicklung des Freundschaftsbegriffes

2.1 Von den Anfängen der Menschheitsgeschichte bis zum Mittelalter

2.1.1 Vom „Guten“ und dem „Bösen“ bei Platon

2.1.2 Tugend, Sinn und Nutzen von Freundschaft bei Aristoteles

2.1.3 Die Hierarchie der Freunde bei Cicero

2.1.4 Freundschaft durch Gott bei Augustinus

2.2 Vom Spätmittelalter zur Neuzeit

2.3 Der Freundschaftsbegriff heute

2.3.2 Das Affiliationsbedürfnis der Menschheit

2.3.3 Was den „besten Freund“ ausmacht

2.3.4 Über die Größe und Grenzen unserer Freundeskreise

3. Zwischenfazit

4. Social Media

4.1 Was ist Social Media

4.2 Was ist Facebook

5. Der Begriff Freundschaft in digitalen Medien

5.1 Die drei Ebenen des Freundschaftsdiskurses

5.2 Die Semantik der Begrifflichkeiten in Facebook

5.3 Die Bedeutung des Begriffes Freundschaft in Social Network Services

5.4 Die phatische Kommunikation und ihre Bedeutung für die Online-Freundschaft

5.5 Das Zählen von Freundschaft in digitalen Medien

5.6 Die Abbildung von Brauchtum auf neuen Wegen

5.7 Über die traditionelle Homogenität bei gemeinschaftlichen Zusammenschlüssen

5.8 Von einer Randerscheinung zum Mainstream

5.9 Die Entstehung von sozialen Beziehungen durch Internet-Nutzung

6. Empirische Forschung

6.1 Methode und Vorgehensweise

6.2 Sammlung der zu überprüfenden Thesen

6.3 Über den Interview-Leitfaden

6.4 Auswertungsmethode

6.4 Fallbeschreibungen

6.5 Ergebnisse und Interpretation

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie digitale Netzwerke – insbesondere Facebook – die Entstehung und Pflege von Freundschaften beeinflussen und ob virtuell angebahnte Beziehungen sich qualitativ von traditionellen Freundschaften unterscheiden. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, unter welchen Umständen und durch welche Funktionen in Facebook soziale Bindungen entstehen und welche Bedeutung dabei der reale Bezugspunkt spielt.

  • Historische Entwicklung des Freundschaftsbegriffs von der Antike bis zur Gegenwart
  • Rolle von Social Media und Facebook als Kommunikationsplattform
  • Analyse von phatischer Kommunikation und quantitativen Aspekten von Freundschaft
  • Untersuchung von sozialen Barrieren und Homogenität in Online-Netzwerken
  • Empirische Untersuchung der Entstehungsprozesse durch qualitative Interviews

Auszug aus dem Buch

2.1 Von den Anfängen der Menschheitsgeschichte bis zum Mittelalter

„itaque amicitia semper prodest, amor aliquando etiam nocet – daher ist die Freundschaft stets nützlich, die Liebe schadet gelegentlich auch“ Seneca

Übersetzung: (Lautenbach 2002:38)

Laut dieser Aussage ist Freundschaft etwas Ehrenwerteres als es Liebe sei. Sie setzt voraus, dass Freundschaft rein aus dem gegenseitigen Geben besteht, jedoch nicht auf einem Verlangen beruht. Dies wird wiederum der Liebe attestiert, was bei einer Nichterfüllung schmerzhaft werden kann. In diesem Zitat stecken viele Ansichten, die zum Teil über Jahrhunderte heftig kritisiert wurden.

Im Weiteren werde ich einen Abriss über die diversen historischen Freundschaftsdefinitionen darstellen, um ein Verständnis für den anschließenden zeitgenössischen Diskurs zu vermitteln.

Rapsch (2004) hat in ihrem Buch „Soziologie der Freundschaft“ einen historischen Überblick über den Freundschaftsdiskurs dargestellt. Ich werde diesen hier als Grundlage für eine Darstellung der Entwicklung des diskutierten Freundschaftsbegriffes im Wandel der Zeit heranziehen. Je nach historischem Fokus werden weitere für mein Thema relevante Autoren aufscheinen.

Der Freundschaftsbegriff wurde über die niedergeschriebene Menschheitsgeschichte hinweg immer wieder neu definiert. So finden sich Aufzeichnungen aus Zeiten Homers, 800 vor Christus, die der Freundschaft „gegenseitigen Beistand“ und „Taten“ zuschreiben. Es existieren weitere Definitionen, die „militärische oder heroische Freundschaftsbündnisse“ beschreiben. Ihnen ist gemein, dass sie den betroffenen Individuen Pflichten für „Alltag und beim Kampf“ auferlegten. (Rapsch 2004:23 ff) Im Namen der Freundschaft wird sogar eine Opferbereitschaft bis in den Tod beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation zur Untersuchung von Online-Freundschaften und definiert die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.

2. Die Entwicklung des Freundschaftsbegriffes: Dieses Kapitel zeichnet die historische Evolution des Freundschaftsverständnisses nach, von antiken Philosophen bis hin zu soziologischen Ansätzen der Gegenwart.

3. Zwischenfazit: Das Zwischenfazit fasst die philosophischen und theoretischen Grundlagen zusammen und leitet zur Untersuchung digitaler Freundschaftsformen über.

4. Social Media: Hier wird der theoretische Rahmen für Social Media und speziell Facebook sowie deren Funktionsweise abgesteckt.

5. Der Begriff Freundschaft in digitalen Medien: Dieses Kapitel analysiert die spezifische Dynamik von Online-Freundschaften, inklusive Themen wie phatische Kommunikation und Quantifizierung von Kontakten.

6. Empirische Forschung: Der empirische Teil stellt die qualitative Untersuchung vor, beschreibt die Methodik, die Thesen und führt die Fallbeispiele sowie deren Interpretation aus.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Rolle von Facebook als Plattform für soziale Beziehungsanbahnung.

Schlüsselwörter

Freundschaft, Facebook, Social Media, Online-Kommunikation, Phathische Kommunikation, Soziale Netzwerke, Internetsoziologie, Hybrid-Beziehungen, Digitale Identität, Qualitative Forschung, Internetnutzung, Affiliationsbedürfnis, Gemeinschaftsbildung, Online-Interaktion, Soziales Kapital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit erforscht die Entstehung von Freundschaften, die ihren Ausgangspunkt im sozialen Netzwerk Facebook finden, und analysiert, wie diese Beziehungen wahrgenommen und gepflegt werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft historische Freundschaftsdefinitionen (Antike bis heute) mit aktuellen soziologischen Erkenntnissen über soziale Interaktion im Internet und die spezifische Kultur von Facebook.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entstehung von Freundschaften, die nicht im direkten Offline-Kontakt beginnen, zu beleuchten und dabei die Rolle digitaler Funktionen sowie die Bedeutung realer Bezugspunkte zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine explorative, qualitative Untersuchung durch, basierend auf narrativen Ansätzen und fokussierten Interviews mit vier Freundschaftspaaren, ausgewertet nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Begriffs, die theoretische Einbettung in die Social-Media-Welt sowie die empirische Analyse von Erstkontakten, Kommunikationstiefe und dem Einfluss von Online-Beziehungen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Untersuchung?

Neben Facebook stehen Fachbegriffe wie „phatische Kommunikation“, „Hybrid-Beziehungen“ und „Affiliationsbedürfnis“ im Mittelpunkt der Analyse.

Welche Bedeutung hat der „reale Bezugspunkt“ für Facebook-Freundschaften laut der Studie?

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass ein realer Bezugspunkt (wie gemeinsame Bekannte oder ein gemeinsames Umfeld) entscheidend für die Ernsthaftigkeit und Tiefe einer virtuell entstandenen Freundschaft ist.

Welche Rolle spielt die asynchrone Kommunikation für die Probanden?

Asynchrone Kommunikation wird als entlastend empfunden, da sie den Druck einer sofortigen Antwort nimmt und es ermöglicht, den Kontakt flexibel und kontinuierlich aufrechtzuerhalten, ohne dass dies die Qualität mindert.

Fin de l'extrait de 221 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die Entstehung von Freundschaft in Facebook
Université
University of Innsbruck  (Institut für Organisation und Lernen)
Note
1,0
Auteur
Lorenz Jahn (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
221
N° de catalogue
V298311
ISBN (ebook)
9783656946205
ISBN (Livre)
9783656946212
Langue
allemand
mots-clé
entstehung freundschaft facebook studie soziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lorenz Jahn (Auteur), 2013, Die Entstehung von Freundschaft in Facebook, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298311
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