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Politische Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Bildungspolitik und dem Bologna-Prozess

Titre: Politische Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Bildungspolitik und dem Bologna-Prozess

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 21 Pages

Autor:in: Sonja Trenker (Auteur), Juliane Waedtleges (Auteur)

Didactique - Politique, Education politique
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Die europäische Bildungspolitik ist oftmals Bestandteil akuter öffentlicher Debatten. Dabei hat erst der Maastrichter Vertrag (1992) den Bildungsbereich in das Interesse der EU-Politik gerückt, und ihn somit zu einem eigenständigen Bestandteil der Politik gemacht. Seither bewältigt die Bildungspolitik Aufgaben,
wie die Realisierung des Bologna-Prozesses (vgl. Heinelt / Knodt 2008).

In der vorliegenden Arbeit soll zunächst, im historischen Kontext eingebettet, auf das allgemeine Bildungsideal eingegangen werden. Anschließend werden daraus die bestehenden Herausforderungen der Bildung abgeleitet.
Wurden diese dargestellt, so soll verdeutlicht werden, wie aus der Europäischen Gemeinschaft die Europäische Union entstand, und welche Bildungspolitischen Änderungen und Probleme dies mit sich brachte. Im Anschluss daran soll ein vertiefter Blick auf die Umsetzung des Bologna-Prozesses geworfen werden, wodurch sich auch die damit verbundenen Programme aufzeigen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Europas Bildungsgemeinschaft

2.1 Das allgemeine Bildungsideal

2.2 Neue Herausforderungen der Bildung

3. Die Bildungspolitik

3.1 Probleme in der Bildungspolitik der EG

3.2 Der Maastrichter Vertrag

3.3 Entwicklung zu einem Europa der Bürger durch Bildung

4. Geschichte und Kontext des Bologna-Prozess

4.1 Phasen der europäischen Hochschulpolitik

4.1.1 Erste Phase 1949 bis 1971

4.1.2 Zweite Phase 1972 bis 1982

4.1.3 Dritte Phase 1983 bis 1988

4.1.4 Vierte Phase 1989 bis 1998/1999

5. Der Bologna-Prozess

5.1 Sorbonne Erklärung

5.2 Bologna Erklärung

5.3 Der Bologna Prozess

5.3.1 Das Konvergenzstreben in der Hochschulpolitik

5.3.2 Unterschiede der internationalen Hochschulsysteme

5.3.3 Nationale Bologna-Konferenz 2011

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die europäische Bildungspolitik und den Bologna-Prozess unter einer kritischen Perspektive. Ziel ist es, die historische Entwicklung der bildungspolitischen Leitvorstellungen innerhalb der EU aufzuzeigen, den Einfluss ökonomischer Interessen auf den Bildungsprozess zu hinterfragen und zu analysieren, ob diese Maßnahmen tatsächlich zur Entwicklung einer europäischen Identität beitragen oder primär instrumentellen wirtschaftlichen Zwecken dienen.

  • Historische Einbettung des europäischen Bildungsideals
  • Entwicklung und Probleme der Bildungspolitik der EG und EU
  • Analyse des Bologna-Prozesses und seiner Phasen
  • Kritische Betrachtung von ökonomischer Funktionalisierung vs. mündiger Bildung
  • Diskussion über Konvergenzstreben und nationale Besonderheiten im Hochschulwesen

Auszug aus dem Buch

3. 1 Probleme in der Bildungspolitik der EG

Grundsätzlich werden die Ziele und Aufgaben der EG-Bildungspolitik, sowie erwünschte Bildungsinhalte und Methoden für den Unterricht, in Beschlüssen, Grün- oder Weißbüchern zusammengefasst. Bisher ist allerdings unter all diesen Beschlüssen keine systematische Form erkennbar, da die europäische Gemeinschaft noch kein Grundlagen- oder Hauptwerk veröffentlicht hat. Deshalb sind deren Hauptanliegen in Bezug auf die Bildung bisher nur unzureichend manifestiert. Die EG konnte bislang noch nicht zu einer „Kulturgemeinschaft“ zusammenwachsen und bleibt daher nur eine „Rechtsgemeinschaft“, welche aufgrund der unterschiedlichen nationalen Traditionen, Wertvorstellungen und Sozialstrukturen, keine gemeinsame Auffassung von Bildung teilt.

Schon allein deshalb ist die Aufstellung bildungspolitischer Leitvorstellungen, über die Ziele, Inhalte und Aufgaben der Bildung, für ein gerade erst emotional zusammenwachsendes Europa, essentiell. Diese bildungsrelevanten Bestimmungen sollen den Nationen innerhalb Europas zu bildungspolitischer Orientierung verhelfen. Dabei darf allerdings nicht in Vergessenheit geraten, dass die EG über keinen unmittelbar pädagogischen Bildungsauftrag verfügt, deshalb dienen die meisten bildungspolitischen Maßnahmen allein der Verwirklichung außerpädagogisch definierter Ziele, wie z. B. dem europäischen Integrationsprozess. In der Bildungspolitik sind zwei zentrale Zielsetzungen erkennbar: Bildung soll zum einen der Verbesserung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit dienen und zum anderen das Wirtschaftswachstum aller Mitgliedstaaten begünstigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der europäischen Bildungspolitik ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung von der historischen Entwicklung bis zur Umsetzung des Bologna-Prozesses.

2. Europas Bildungsgemeinschaft: Das Kapitel beleuchtet das allgemeine Bildungsideal unter philosophischen Aspekten und identifiziert die sich daraus ergebenden neuen Herausforderungen in einem pluralistischen Europa.

3. Die Bildungspolitik: Hier werden die strukturellen Probleme der EG-Bildungspolitik, die Bedeutung des Maastrichter Vertrags sowie das Spannungsfeld zwischen Bildung als Instrument wirtschaftlicher Zwecke und als Bürgerrecht analysiert.

4. Geschichte und Kontext des Bologna-Prozess: Dieser Abschnitt bietet einen historischen Rückblick auf die Entwicklung europäischer Hochschulen und gliedert die europäische Hochschulpolitik in vier prägende Phasen von 1949 bis 1999.

5. Der Bologna-Prozess: Die Ausarbeitung befasst sich detailliert mit der Sorbonne- und Bologna-Erklärung sowie dem Bologna-Prozess, einschließlich des Konvergenzstrebens und der nationalen Unterschiede im Hochschulwesen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass trotz der Öffnung der Bildungssysteme die Etablierung eines europäischen Staatsbürgerbewusstseins weiterhin eine Herausforderung bleibt.

Schlüsselwörter

Europäische Bildungspolitik, Bologna-Prozess, Hochschulpolitik, Maastrichter Vertrag, Bildungsideal, Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Identität, Hochschulsysteme, Konvergenzstreben, Lebenslanges Lernen, Europäischer Hochschulraum, Humankapital, Bildungsreform, Integration, Pluralismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kritisch die europäische Bildungspolitik und den Bologna-Prozess, insbesondere unter dem Aspekt, ob Bildung als Instrument der wirtschaftlichen Integration oder als Mittel zur Identitätsbildung fungiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die historische Entwicklung des Bildungsideals, die bildungspolitischen Aktivitäten der EG/EU seit 1949, die Entstehung des Bologna-Prozesses und die Analyse der Zielsetzungen in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit und europäische Integration.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel aufzuzeigen, wie sich europäische Bildungspolitik im Spannungsfeld zwischen ökonomischer Zwecksetzung und demokratischer Identitätsbildung bewegt, und ob die angestrebten Leitvorstellungen realisiert werden konnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, bei der historische Dokumente, Verträge und bildungspolitische Schriften ausgewertet werden, um die Entwicklung der europäischen Hochschulpolitik nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Bildungsbegriffs, eine chronologische Aufarbeitung der europäischen Bildungspolitik in verschiedenen Phasen sowie eine vertiefte Untersuchung der Bologna-Erklärung und ihrer Auswirkungen auf die Hochschullandschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bildungspolitik, Bologna-Prozess, Wettbewerbsfähigkeit, Europäische Integration, Hochschulsysteme und Identitätsbildung charakterisiert.

Inwiefern beeinflusste der Maastrichter Vertrag die Bildungspolitik?

Der Vertrag rückte den Bildungsbereich explizit in das Interesse der EU-Politik und bildete die Grundlage für eine detailliertere Auseinandersetzung mit bildungspolitischen Zielen auf europäischer Ebene.

Wie bewerten die Autorinnen das Verhältnis zwischen Ökonomie und Bildung?

Die Arbeit kritisiert, dass Bildung oftmals funktionalisiert wird, um Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, was dem Anspruch einer umfassenden, mündigen Bildung des Menschen zuwiderlaufen kann.

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Résumé des informations

Titre
Politische Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Bildungspolitik und dem Bologna-Prozess
Université
University of Augsburg  (Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Auteurs
Sonja Trenker (Auteur), Juliane Waedtleges (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
21
N° de catalogue
V298546
ISBN (ebook)
9783656951247
ISBN (Livre)
9783656951254
Langue
allemand
mots-clé
Kommunikation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sonja Trenker (Auteur), Juliane Waedtleges (Auteur), 2014, Politische Theorie. Eine kritische Auseinandersetzung mit der europäischen Bildungspolitik und dem Bologna-Prozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298546
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