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Motivation aus biopsychologischer Perspektive

Título: Motivation aus biopsychologischer Perspektive

Ensayo , 2015 , 24 Páginas

Autor:in: Sonja Trenker (Autor)

Psicología - Psicología biológica
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Die vorliegende Arbeit ist eine Ausarbeitung zu mehreren Themen. Es behandelt das Rahmenmodell der Lern- und Leistungsmotivation und erklärt dieses am Beispiel der Anfertigung der Arbeit selbst.
Außerdem wird die Selbstbestimmungstheorie der Motivation näher erläutert und die Selbstregulation nach Baumeister und Vohs betrachtet, um zu zeigen, welche Rolle die Motivation bei der Selbstregulierung spielen kann.
Darüber hinaus wird auf die impliziten und expliziten Motive jeden Handels eingegangen und eventuelle Koalitionen und Konflikte beschrieben, indem eine Konzeptidee für einen Test ausgearbeitet wird.
Anschließend wird beschrieben, was motivationale Variablen sind und welche Rolle sie bei der Annäherungs- und Vermeidungskomponente der Motivation spielt. Dabei wird die Bedeutung einer Variablen im Praxisfeld näher erläutert [...}

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Das Rahmenmodell der Lern- und Leistungsmotivation

2. Selbstbestimmungstheorie der Motivation

3. Implizite und explizite Motive

4. Weitere motivationale Tendenzen

5. Neuronale Korrelate der Depression

6. Motivation und Entwicklung

7. Bedeutung der Motivation im Prozess der Selbstregulation im Kontext der heilpädagogischen Tagesstätte

8. Lässt sich Motivation beeinflussen?

9. Kompensationsmodell als Basis für Mitarbeiterführung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich tiefgreifend mit verschiedenen psychologischen Theorien zur menschlichen Motivation und Selbstregulation auseinander. Ziel ist es, theoretische Konzepte durch eine kritische Selbstreflexion und die Anwendung auf praxisnahe Szenarien, wie beispielsweise im Bildungs- oder Führungsbereich, verständlich und anwendbar zu machen.

  • Grundlagen und Rahmenmodelle der Lern- und Leistungsmotivation
  • Zusammenhang zwischen Motivation, Selbstregulation und dem Phänomen der Ego Depletion
  • Unterscheidung und Interaktion von impliziten und expliziten Motiven
  • Einfluss von motivationalen Variablen auf Entwicklungsprozesse
  • Anwendung von Motivationsmodellen in pädagogischen und beruflichen Führungskontexten

Auszug aus dem Buch

1. Das Rahmenmodell der Lern- und Leistungsmotivation

Die aktuelle Motivation ist abhängig von der Person selbst und der sie umgebenden Umwelt. Dies impliziert, dass man nicht für alle Handlungen im gleichen Maße motiviert ist. Bei den Person-internen Überzeugungen unterscheidet man zwischen wertbasierenden und erwartungsbasierenden Überzeugungen (vgl. Dresel/Lämmle 2011a). Meine wertbasierenden Überzeugungen, bezüglich des Verfassens dieses Berichts, bestehen darin, dass ich ein gewisses Interesse an Motivationsprozessen habe und daher dieses Seminar weiterhin belegen möchte. Dies verpflichtet mich wiederum auch zum Schreiben dieses Berichts. Weiterhin habe ich die Zielorientierung, das Seminar gut zu bestehen und die Leistungspunkte dafür zu erhalten. Dabei werde ich von dem Bedürfnis angetrieben, meinen bisher sehr guten Schnitt, auch halten zu können. Bei den erwartungsbasierenden Überzeugungen spielt das eigene Selbstkonzept eine große Rolle, da dieses die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und somit auch die Erfolgserwartungen miteinander abwiegt (vgl. ebd.). Ich selbst habe bezogen auf das Studium, ein recht positives Selbstkonzept, da ich bisher gute Leistungen erbracht habe und meist positives Feedback auf meine Arbeit erhielt.

Dadurch habe ich die Erwartung an mich selbst, dass ich nun auch diese Aufgabe gut meistern werde. Die Lern- und Leistungsmotivation ist aber auch von der Umwelt, die die Person umgibt und ganz besonders von der spezifischen Situation selbst, abhängig. Dabei kann man die Merkmale der Umwelt in langfristige und situationsspezifische Merkmale untergliedern. Die langfristigen Umwelt-Merkmale setzen sich aus einem Zusammenspiel der Erwartungen der Bezugspersonen, sowie der Beziehungsqualität zur Bezugsperson und einer Bezugsnormorientierung zusammen (vgl. Dresel/Lämmle 2011a). Bezogen auf das Schreiben dieses Berichts umgibt mich eine positive Umwelt. Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen mit unserem Dozent gemacht und auch nicht mit der Universität im Allgemeinen, was für eine gute Beziehungsqualität sorgt. Ich bin auch frei von Druck, von Seiten meiner Eltern. Allerdings wird der Dozent sicher von mir erwarten, dass ich meine Aufgaben stets sorgfältig erledige, deshalb möchte ich dieser Erwartung auch gewissenhaft nachkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Rahmenmodell der Lern- und Leistungsmotivation: Dieses Kapitel erläutert die Abhängigkeit der Motivation von Person-internen Überzeugungen und Umweltmerkmalen anhand einer persönlichen Reflexion zur eigenen Studienmotivation.

2. Selbstbestimmungstheorie der Motivation: Es wird definiert, wie Selbstregulation kognitive Ressourcen beansprucht und wie das Phänomen der Ego Depletion durch motivatonale Anreize gemildert werden kann.

3. Implizite und explizite Motive: Die Reflexion eigener Motivquellen steht hier im Zentrum, wobei insbesondere Konflikte und Koalitionen zwischen Leistungs- und Affiliationsmotiven analysiert werden.

4. Weitere motivationale Tendenzen: Motivationale Variablen wie Ziele, Interessen und Fähigkeitsselbstkonzepte werden charakterisiert und ihre Bedeutung für die Annäherungs- und Vermeidungskomponente der Motivation herausgearbeitet.

5. Neuronale Korrelate der Depression: Unter Verwendung des konsistenztheoretischen Modells nach Grawe werden Regulationsprobleme fiktiver Personen analysiert und Wege zur Wiederherstellung von Konsistenz aufgezeigt.

6. Motivation und Entwicklung: In einem Essay wird die Entwicklung der eigenen Motivation im Lebenslauf nachgezeichnet, wobei die Bedeutung früher Interaktionserfahrungen für die Ausbildung motivationaler Variablen reflektiert wird.

7. Bedeutung der Motivation im Prozess der Selbstregulation im Kontext der heilpädagogischen Tagesstätte: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung intrinsischer Motivation für die pädagogische Praxis und deren Förderung durch Erfolgserlebnisse.

8. Lässt sich Motivation beeinflussen?: Anhand eines Fallbeispiels einer Jugendlichen im Bewerbungstraining werden Maßnahmen zur Steigerung der Motivation durch gezielte Anreizstrukturen und Perspektivenwechsel diskutiert.

9. Kompensationsmodell als Basis für Mitarbeiterführung: Abschließend wird ein Leitfaden für Führungskräfte entwickelt, der zeigt, wie man volitionale Strategien einsetzt, um Motivationskonflikte bei Mitarbeitern zu lösen.

Schlüsselwörter

Motivation, Selbstregulation, Lernmotivation, Leistungsmotivation, Ego Depletion, implizite Motive, explizite Motive, Selbstkonzept, Attribution, Volition, Kompensationsmodell, Intrinsische Motivation, Konsistenztheorie, Zielorientierung, pädagogische Praxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung psychologischer Motivationstheorien auf unterschiedliche Lebens- und Arbeitsbereiche durch theoretische Reflexion und praktische Fallbeispiele.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen Lern- und Leistungsmotivation, die Selbstbestimmungstheorie, die Dynamik zwischen impliziten und expliziten Motiven sowie die Bedeutung von Volition in Führungskontexten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Konstrukten der Motivationspsychologie und deren Transfer in die praktische Anwendung, etwa in der Schule, der heilpädagogischen Praxis oder im Personalmanagement.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Berichtsammlung, die wissenschaftliche Literatur (wie z.B. von Dresel/Lämmle, Grawe, Kehr) mit persönlicher Reflexion und der Bearbeitung von praxisorientierten Fallaufgaben kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt ein breites Spektrum von der Analyse des Rahmenmodells der Lernmotivation über die Erklärung der Ego Depletion bis hin zur Darstellung von Kompensationsmodellen für die Mitarbeiterführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Motivation, Selbstregulation, Volition, implizite/explizite Motive, Konsistenztheorie und Kompensationsmodell.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen ihren eigenen Motiven?

Sie reflektiert ihre explizite Leistungsorientierung im Studium im Kontrast zu ihrem impliziten Affiliationsmotiv, welches aus ihrer Erziehung stammt und den Wunsch nach sozialem Anschluss betont.

Welche Rolle spielt die Volition in der Mitarbeiterführung?

Laut dem Kompensationsmodell von Kehr hilft Volition dabei, mangelnde Motivation zu kompensieren, indem intrapsychische Konflikte überwunden werden, wobei jedoch volitionale Ressourcen verbraucht werden.

Wie kann eine unmotivierte Bewerberin laut der Arbeit unterstützt werden?

Durch Maßnahmen wie das Anpassen von Anreizen an die eigene Motivstruktur (z.B. soziale Einbindung) oder einen Rollenwechsel (Perspektive des Personalchefs), um unrealistische Ziele zu korrigieren.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Motivation aus biopsychologischer Perspektive
Universidad
University of Augsburg
Autor
Sonja Trenker (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
24
No. de catálogo
V298548
ISBN (Ebook)
9783656948605
ISBN (Libro)
9783656948612
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rahmenmodeel Lern- und Leistungsmotivation Selbstbestimmungstheorie Motivation Implizit explizit Motiv motivationale Tendenzen neuronale Korrelate Depression Motivation und Entwicklung Selbstregulation heilpädagogische Tagesstätte Kompensationsmodell Mitarbeiterführung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sonja Trenker (Autor), 2015, Motivation aus biopsychologischer Perspektive, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298548
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