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Mentoring an Schulen

Title: Mentoring an Schulen

Term Paper , 2010 , 12 Pages

Autor:in: Gülcim Wingerter (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Mentoring wird als Instrument der individuellen Förderung, insbesondere zur Nachwuchsförderung eingesetzt.

Die Bedeutung von Mentoring wurde in vielen gesellschaftlichen Zusammenhängen bereits erkannt und angewendet: in der Wirtschaft, Wissenschaft und im Non-Profit-Bereich, bei der beruflichen Orientierung, im Studium und in der Promotion, beim Übergang oder Wiedereinstieg ins Berufsleben, in der Führungskräfteentwicklung und beim gezielten Recruiting von qualifizierten Nachwuchskräften. Doch wie sieht es in der Schule aus?

„Im Schulbereich wird unter Mentoring eine Beziehung zwischen einer erfahrenen Lehrperson und einem Junglehrer oder einer Junglehrerin verstanden, in welcher der Mentor die weniger erfahrene Person anleitet und unterstützt.“

Aber warum ist Mentoring so wichtig und wie sieht ein qualitativ gutes Mentoring aus?

Mit dieser Fragestellungen wird sich die vorliegende Arbeit beschäftigen.

Hierbei ist der geplante Aufbau des Portfolios, dass im ersten Teil eine kommentierte Literaturliste und eine kommentierte Recherche zu wissenschaftlich aufgesetzten Internetinhalten erstellt wird.

Im zweiten Teil folgt eine Auseinandersetzung mit den Studieninhalten, indem zum einen Protokolle bzw. Zusammenfassungen von Mitschriften affiner Veranstaltungen dargelegt wird. Zum anderen wird eine Präsentation beigefügt, die zur Information des Lehrerkollegiums diente.

Im abschließenden Teil werden Zitate aus Interviews von Mentoren und Mentees wiedergegeben und ein Schlüsselerlebnis reflektiert.

Die persönliche Bedeutung des Themas ergibt sich für mich aus meiner derzeitigen Mentorentätigkeit. Derzeit begleite ich die Ausbildung von Lehramtsanwärter an der Schule und möchte mich mit dieser Tätigkeit insbesondere mit der Theorie und Praxis des beratenden Unterrichtsbesuchs beschäftigen. Folglich hat die vorliegenden Arbeit das Ziel sich mit der oben genannten Fragestellung kritisch konstruktiv auseinanderzusetzen, um einen zukünftigen Baustein der Personalentwicklung innerhalb der Schulentwicklung verorten zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bereich A

2.1 Kommentierte Literaturliste

2.2 Recherche zu wissenschaftlich aufgesetzten Internetseiten

3. Bereich B

3.1 Protokoll und Zusammenfassung von Mitschriften affiner Veranstaltung

3.2 Präsentation zum Thema Mentoring

4. Bereich C

4.1 Interviews

4.2 Reflexionen von Schlüsselerlebnissen

5. Resümee

6. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Mentoring im Schulkontext, um zu ergründen, warum dieser Prozess für die Personal- und Schulentwicklung essentiell ist und welche Merkmale eine qualitativ hochwertige Mentoring-Beziehung definieren.

  • Theoretische Grundlagen des Mentorings und lebenslangen Lernens
  • Anforderungen an Mentoren und Mentees in der Lehrerbildung
  • Reflexion der eigenen Mentorentätigkeit anhand praktischer Erfahrungen
  • Gesprächsführung und gewaltfreie Kommunikation in Beratungsgesprächen
  • Analyse und Vergleich unterschiedlicher Mentoring-Konzepte

Auszug aus dem Buch

4.2 Reflexionen von Schlüsselerlebnissen

Meine Aufgabe als Mentorin sah ich darin, Praktikanten und Referendare in ihrem beruflichen Werdegang an der Schule zu unterstützen, um ihrem Berufsziel näher zu kommen. Darunter verstand ich, so effizient wie möglich, den von ihnen erprobten Unterricht zu besuchen, zu beobachten und auf dieser Grundlage zu beraten. So war ich bestrebt im Beratungsgespräch ihre Schwächen und Stärken ihnen bewusst zu machen, um an den Schwächen für die zukünftigen Unterrichtsstunden arbeiten zu können.

Folgendes Ereignis ließ mich über meine Zielsetzung reflektieren: Während eines Beratungsgespräch fing der Mentee an zu weinen. Dies beschäftigte mich und ich stellte mir die Frage, wie es dazu kommen konnte.

In einem Gespräch mit einem Kollegen erzählte ich über den Vorfall. Daraufhin hinterfragte mein Kollege mein Gesprächsziel in dem Beratungsgespräch. Durch den von ihm ausgelösten Impuls, verstand ich, dass der Fokus in dem Beratungsgespräch auf den Schwächen des Mentees ausgerichtet war und ich dadurch Frust und Demotivation auslöste. Auch trug meine destruktive Kommunikation in Form von negativen Formulierungen und Begriffen zu dieser Situation bei. So unterstellte ich dem Mentee sich nicht ausreichend für die Unterrichtsstunde vorbereitet zu haben.

Rückblickend stelle ich fest, dass meine Kommunikation nicht gewaltfrei war. Zum einen habe ich dem Mentee Vorwürfe gemacht und habe meine Gefühle dem Mentee gegenüber nicht als Ich-Botschaft benannt. Zum anderen habe ich die Bedürfnisse des Mentees nicht wahr- und ernstgenommen und keine erfüllbaren Bitten geäußert. Weiterhin erkannte ich, dass das Gespräch defizitorientiert war und der Mentee aufgrund dessen eine innerliche Mauer aufgebaut hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mentoring als Instrument der Nachwuchsförderung im Schulbereich und definiert die Forschungsfrage sowie den Aufbau des Portfolios.

2. Bereich A: Dieses Kapitel präsentiert eine kommentierte Literaturliste und eine Recherche zu wissenschaftlich fundierten Online-Ressourcen, um den theoretischen Rahmen des Mentorings zu klären.

3. Bereich B: Hier werden Protokolle aus Fortbildungsveranstaltungen zur Gesprächsführung sowie die inhaltliche Gestaltung einer Präsentation zum Thema Mentoring für das Lehrerkollegium dokumentiert.

4. Bereich C: Dieser Abschnitt wertet qualitative Interviews mit Mentoren und Mentees aus und reflektiert kritisch eigene berufliche Schlüsselerlebnisse im Rahmen der Mentorentätigkeit.

5. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung einer wertschätzenden, humanistischen Grundhaltung für den Erfolg der Mentoring-Beziehung.

6. Literaturangaben: Dieses Kapitel führt sämtliche verwendeten Quellen und weiterführende Fachliteratur zur Vertiefung der Thematik auf.

Schlüsselwörter

Mentoring, Schule, Personalentwicklung, Lehrerbildung, Lernbeziehung, Beratung, Gesprächsführung, Reflexion, Professionalisierung, Mentorenarbeit, Mentee, Feedback, Kompetenzentwicklung, Lebenslanges Lernen, Qualtitätssicherung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und Bedeutung des Mentorings als Instrument der Personalentwicklung im schulischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen, praktischen Beratungsansätzen, der Reflexion eigener Mentorenerfahrungen sowie der Kommunikation zwischen Mentor und Mentee.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin zu klären, warum Mentoring im Schulalltag wichtig ist und durch welche Bedingungen ein qualitativ hochwertiger Mentoring-Prozess gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, Dokumentation von Fortbildungsinhalten, qualitativen Interviews sowie der Selbstreflexion eigener praktischer Erfahrungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung durch Literaturrecherche, die Zusammenfassung von Fortbildungsergebnissen sowie die praktische Auswertung von Erfahrungen durch Interviews und Selbstreflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mentoring, Lehrerbildung, Schulentwicklung, Beratungsgespräche, Selbstreflexion und professionelle Kompetenzentwicklung.

Was besagt die im Text erwähnte "SAGE"-Formel?

Die SAGE-Formel steht für die vier Säulen des Mentoring-Erfolgs: Surrendering (bedingungslose Unterstützung), Accepting (Wertschätzung), Gifting (Weitergabe von Wissen) und Extending (Verantwortungsbewusstsein).

Warum ist die Wahl der Fragetechnik im Mentoring so entscheidend?

Die Fragetechnik bestimmt den Grad der Einflussnahme und steuert, ob der Mentee zur eigenständigen Lösungssuche angeregt wird oder passiv bleibt.

Was hat die Reflexion über das weinende Mentee-Erlebnis bei der Autorin bewirkt?

Die Autorin erkannte, dass ihre Kommunikation defizitorientiert und nicht gewaltfrei war, was zur Demotivation des Mentees führte, und stellte daraufhin ihre eigene Haltung grundlegend um.

Welche Rolle spielt die gewaltfreie Kommunikation in dieser Arbeit?

Sie wird als essenzielles Werkzeug hervorgehoben, um Feedback konstruktiv zu formulieren und eine vertrauensvolle, auf Augenhöhe agierende Lernbeziehung zwischen Mentor und Mentee zu ermöglichen.

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Details

Title
Mentoring an Schulen
Author
Gülcim Wingerter (Author)
Publication Year
2010
Pages
12
Catalog Number
V298766
ISBN (eBook)
9783656957478
ISBN (Book)
9783656957485
Language
German
Tags
mentoring schulen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gülcim Wingerter (Author), 2010, Mentoring an Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298766
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