Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Geschichte

Das Internet als historischer Lernort

Titel: Das Internet als historischer Lernort

Hausarbeit , 2013 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Laura Endrizzi (Autor:in)

Didaktik - Geschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Leben der Schüler aller Schulformen wird stark von Medien geprägt, diverse Medien sind seit der frühen Kindheit auf unterschiedliche Weise in ihr soziales Handeln integriert. „Die Mediennutzung eröffnet […] für Jugendliche [und Kinder] Möglichkeiten zur Lebensbewältigung, zur Überschreitung räumlicher, sozialer und emotionaler Grenzen.“

Auch das Internet ist im Leben und Alltag von Kindern und Jugendlichen der heutigen Generation ein allgegenwärtiger Begleiter geworden. Jahrzehntelang stand der Gebrauch der Neuen Medien in den Schulen in einer „bewahrpädagogischen Kulturkritik“. Pädagogen näherten sich dem Medium Internet nur unter jugendschützerischen Vorbehalten, um Jugendliche von einem vermehrten „Medienkonsum“ fernzuhalten. Ein anderer Grund, weswegen die Neuen Medien so lange keinen Platz im Klassenzimmer hatten, sind die damit verbundenen Kosten für die Schulen. Doch eine pädagogische Haltung, die Kinder vor Medien bewahren will, verhindert Erfahrungen, die kindliche Entwicklung und Förderung zu unterstützen vermögen. Das Internet ist schon lange nicht mehr aus dem Unterricht auszuschließen. Der Versuch, diese Entwicklung aus der Schule fern zu halten ist aus pädagogischer Sicht nutzlos.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Medienpädagogik und Internetgebrauch im Klassenzimmer

2. Internet und die Bedeutung für den Geschichtsunterricht

3. Risiken und Chancen des Internetgebrauchs zur Unterstützung des Geschichtsunterrichts

3.1. Risiken

3.2. Chancen

4. Lernumgebung und Internet

4.1. Lernplattformen: Lernumgebungen für den Geschichtsunterricht

4.2. Weitere Hilfen für Lehrer und Schüler

5. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Integration des Internets als Lernort im modernen Geschichtsunterricht. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Lehrkräfte die Möglichkeiten des Internets didaktisch sinnvoll nutzen können, um Schülern bei der Informationsbewertung und dem eigenständigen Wissenserwerb zu helfen, ohne dabei die Risiken der Informationsflut zu vernachlässigen.

  • Medienpädagogik und die Rolle des Internets im Schulalltag
  • Didaktische Herausforderungen beim Umgang mit Online-Quellen
  • Risiken und Chancen der Internetnutzung für den Geschichtsunterricht
  • Einsatz von Lernplattformen und digitalen Werkzeugen
  • Veränderung der Lehrerrolle und Entwicklung von Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

3.1. Risiken

Der Ablenkungsfaktor bei Schülern ist sehr hoch, wenn diese eigenständig Aufgaben mit dem Internet erarbeiten sollen. Die Gefahr, in der Informationsflut zu „ertrinken“ oder falsche Informationen für wahr zu halten, ist real und die Qualität der Informationen ist oft nicht genügend. Der Lehrer kann diese Probleme vermeiden, indem er die zu benutzenden Seiten für die Schüler vorher herunterlädt oder ein speziell konzipiertes Programm installiert, um die Internetrecherchen der Schüler zu kontrollieren. Viele Internetbeiträge enthalten nur oberflächliche Informationen, sie müssen daher immer kritisch überprüft werden. Die scheinbare Leichtigkeit, an Informationen zu kommen, kann zu einer unkritischen Übernahme von unreflektierten Inhalten führen, was ein rein reproduktives Verhalten der Schüler erleichtert. Erfolgreich unterrichten kann nur derjenige, dem es unter diesen Umständen gelingt, einen geordneten, zielgerichteten Unterricht durchzuführen, um den Schülern ein diszipliniertes und intensives Lernen zu ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Medienpädagogik und Internetgebrauch im Klassenzimmer: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit von Medienpädagogik angesichts der allgegenwärtigen Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen sowie die daraus resultierende Notwendigkeit, das Internet in den Schulunterricht zu integrieren.

2. Internet und die Bedeutung für den Geschichtsunterricht: Hier wird erläutert, dass das Internet zwar ein wertvoller Lernort ist, aber aufgrund der unstrukturierten Informationsmenge zwingend eine methodische Anleitung durch die Lehrkraft erfordert.

3. Risiken und Chancen des Internetgebrauchs zur Unterstützung des Geschichtsunterrichts: Das Kapitel analysiert die Ambivalenz des Internetgebrauchs, wobei insbesondere die Gefahr der Ablenkung und Informationsqualität den Chancen gegenübergestellt wird, die sich durch Anschaulichkeit und handlungsorientiertes Lernen ergeben.

3.1. Risiken: Es wird diskutiert, wie Ablenkung und oberflächliche Informationen den Lernprozess stören können und welche Kontrollmöglichkeiten dem Lehrer zur Verfügung stehen.

3.2. Chancen: Dieses Kapitel hebt das Motivationspotenzial von multimedialen Inhalten und die Förderung der Selbstverantwortung durch handlungsorientierten Unterricht hervor.

4. Lernumgebung und Internet: Es wird die Bedeutung eines didaktischen Rahmens betont, in dem der Lehrer als Manager des Lernens fungiert und die Umgebung so gestaltet, dass Wissenskonstruktion stattfindet.

4.1. Lernplattformen: Lernumgebungen für den Geschichtsunterricht: Vorstellung von technischen Hilfsmitteln wie Moodle oder Segu, die strukturierte Zugänge zu digitalen Lernmaterialien ermöglichen.

4.2. Weitere Hilfen für Lehrer und Schüler: Auflistung von fachwissenschaftlichen Online-Enzyklopädien, Ratgebern und CD-ROMs, die Lehrkräften bei der Unterrichtsgestaltung und Suche nach qualifizierten Quellen unterstützen.

5. Ausblick: Das Fazit stellt fest, dass die Einführung des Internets einen Wandel der Lehrerrolle hin zur Moderation erfordert und langfristig einen didaktisch verbesserten Zugang zu historischen Inhalten bietet.

Schlüsselwörter

Geschichtsdidaktik, Internet, Medienkompetenz, Lernumgebung, Internetrecherche, handlungsorientierter Unterricht, Lernplattformen, Moodle, Segu, Medienpädagogik, Geschichtsunterricht, digitale Bildung, Informationskompetenz, Lehrerausbildung, Historisches Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Integration des Internets in den Geschichtsunterricht und analysiert, wie moderne digitale Medien als Lernorte gestaltet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören Medienpädagogik, die didaktische Aufbereitung von Internetinhalten sowie der Abgleich von Risiken und Chancen digitaler Lehrmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Lehrer ihre Medienkompetenz einsetzen können, um Schülern einen strukturierten, kritischen und gewinnbringenden Umgang mit Online-Quellen im Fach Geschichte zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine fachdidaktische Analyse, die auf der Auswertung aktueller medienpädagogischer Literatur und der Untersuchung praktischer Anwendungsbeispiele basiert.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Bedeutung des Internets, eine Risiko-Nutzen-Analyse, die Gestaltung von Lernumgebungen sowie die Vorstellung konkreter Plattformen und Ressourcen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Geschichtsdidaktik, Medienkompetenz, selbstgesteuertes Lernen und handlungsorientierter Geschichtsunterricht.

Warum ist das Internet für den Geschichtsunterricht laut dem Autor eine Herausforderung?

Die größte Herausforderung besteht darin, dass das Internet eine ungeordnete Flut an Informationen bietet, deren Qualität schwankt und die für Schüler ohne pädagogische Anleitung schwer einzuordnen ist.

Wie unterscheidet sich die Plattform "Segu" von anderen Angeboten?

Segu ist ein spezielles Projekt für selbstgesteuerten Geschichtsunterricht, das kompetenzorientiert und frei verfügbar ist, während Moodle eher als passwortgeschützte Lernplattform für Klassen fungiert.

Welche Rolle nimmt der Lehrer beim Einsatz des Internets ein?

Der Lehrer fungiert als "Manager des Lernens", der den Prozess strukturiert, Quellen bewertet und die Schüler bei der selbstständigen Wissenskonstruktion berät, statt nur Fakten zu vermitteln.

Welches Fazit zieht die Arbeit bezüglich der Zukunft des Unterrichts?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Einsatz des Internets die Lehrerrolle stark verändert und didaktische Flexibilität erfordert, langfristig jedoch einen deutlichen Mehrwert für den Zugang zu historischen Themen bietet.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Internet als historischer Lernort
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften - Abteilung für Kulturgeschichte und vergleichende Landesforschung)
Veranstaltung
GSM-1.2 Geschichtsdidaktik als Kulturwissenschaft
Note
1,3
Autor
Laura Endrizzi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V298774
ISBN (eBook)
9783656952657
ISBN (Buch)
9783656952664
Sprache
Deutsch
Schlagworte
internet lernort
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Endrizzi (Autor:in), 2013, Das Internet als historischer Lernort, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298774
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum