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Die Notwendigkeit einer Reform der internationalen Finanzarchitektur

Möglicher Beitrag zur Bewältigung von Währungskrisen im Euro-Währungsraum?

Título: Die Notwendigkeit einer Reform der internationalen Finanzarchitektur

Trabajo , 2013 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Patrick Schmitt (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Die Finanz- und Währungskrisen der 1990er, aber auch zum Teil noch die der 1980er Jahre, gaben bereits vor einiger Zeit einen Anstoß, die etablierten globalen Finanzsysteme zu überdenken und Veränderungen anzutreiben, welche sich zukünftig anbahnende Problematiken besser erkennen und diese bereits im Vorfeld geglättet werden können.

Zuallererst muss jedoch der Begriff der Finanzarchitektur näher bestimmt werden. Die globale Finanzarchitektur beschreibt keineswegs ein gemeinsames Instutitionsgefüge sondern ist letztlich die sich stetig entwickelnde Konstruktion aus Verträgen, Abkommen und Regulierungsmechanismen der jeweiligen agierenden Finanzsysteme bzw. Finanzräume.
Hierzu gehören einige supranationale Organisationen, sowie ganze Bankenorganisationen, die in dieser Arbeit vorgestellt werden sollen.

Außerdem wird ein möglicher Reformbedarf ermittelt, und welche Maßnahmen denkbar wären und wie diese durchgesetzt werden könnten. Wie in dem Eingangszitat von Machiavelli bereits festgestellt, sind jedoch nicht alle in gleichem Maße von Reformen und Veränderungen zu begeistern. Deswegen werden im abschließenden Teil dieser Arbeit, einige Akteure beschrieben und deren Beweggründe für ein Niederringen der Reformvorhaben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Reformbedarf? Historische Betrachtung und Problematik der Finanzsysteme

3. Akteure der internationalen Finanzarchitektur

3.1 Der Internationale Währungsfonds ( IWF )

3.2 Die Weltbankgruppe

3.3 Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

3.4 International Organization of Securities Commissions ( IOSCO )

3.5 Die G-7 ( Siebenergruppe)

4. Ansatzpunkte für Reformen der internationalen Finanzarchitektur

5. Reformhindernisse, Interessenkonflikte und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit einer Reform der internationalen Finanzarchitektur, um zukünftige Währungskrisen besser bewältigen zu können, wobei ein besonderer Fokus auf dem Euro-Währungsraum liegt.

  • Analyse der historischen Entwicklung und des Reformbedarfs globaler Finanzsysteme
  • Vorstellung zentraler Akteure wie IWF, Weltbank und Baseler Ausschuss
  • Bewertung konkreter Reformansätze inklusive Kapitalverkehrskontrollen und Bankenregulierung
  • Diskussion der Rolle von Frühwarnsystemen zur Krisenprävention
  • Untersuchung von Reformhindernissen und Interessenkonflikten zwischen politischen und wirtschaftlichen Akteuren

Auszug aus dem Buch

3.3 Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

Erst im Jahr 1989 erhielt der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht seinen derzeitigen Namen. Gegründet wurde der Ausschuss 1974 unter dem Namen „Ausschuss für Bankbestimmungen und –Überwachung“ mit dem Hauptsitz in der Schweiz, Basel.

Die Gründungsmitglieder waren die USA, Groß-Britannien, Belgien, Deutschland, Italien, Japan, Frankreich, Kanada, Schweden, Niederlande, Luxemburg und der Schweiz. Dies waren zu diesem Zeitpunkt die Mitglieder der G-10 Versammlung.7

Das Hauptziel des Baseler Ausschusses ist die Sicherstellung eines sicheren und stabilen internationen Banken- und Finanzsystems.

Um dieses Ziel zu erreichen bedurfte es einiger regulatorischen Eingriffe bzw. Vorgaben. Man versuchte sich auf kleinstmögliche gemeinsame Nenner zu einigen. Ein erstes Ergebnis war eine „angemessene Eigenkapitalausstattung“ der einzelnen Banken. Man erkannte jedoch gerade in jüngerer Vergangenheit, dass die immer expansiver verlaufende Finanzmarkt und Bankensituation weiterer Eingriffe und Richtungsvorgaben bedarf.

Basel II stellte mit Inkrafttreten im Jahr 2006 klare Verhaltens- und Sorgfaltspflichten auf. Das Programm erweiterte das in Basel I bereits festgelegte Eigenkapitaldeckungsverfahren um zwei weitere Säulen. Die Eigenkapitaldeckungen sollten nun nicht mehr nur eine theoretische Kenngröße sein, sondern diese auch überprüfbar machen. Die dritte Säule soll für mehr Transparenz und daraus folgend Marktdisziplin sorgen.8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Finanzsystem-Reformen ein und definiert den Begriff der globalen Finanzarchitektur als dynamisches Geflecht aus Verträgen und Institutionen.

2. Reformbedarf? Historische Betrachtung und Problematik der Finanzsysteme: Dieses Kapitel erläutert, warum die zunehmende Geschwindigkeit der Finanzmärkte und die algorithmische Spekulation eine Neuausrichtung der Banken auf ihr Kerngeschäft erforderlich machen.

3. Akteure der internationalen Finanzarchitektur: Es werden die wichtigsten supranationalen Institutionen und Gremien vorgestellt, die an der Gestaltung und Kontrolle der globalen Finanzmärkte beteiligt sind.

4. Ansatzpunkte für Reformen der internationalen Finanzarchitektur: Das Kapitel diskutiert konkrete regulatorische Maßnahmen wie Kapitalverkehrskontrollen, Bankenregulierung, Frühwarnsysteme und die Einbindung des privaten Sektors.

5. Reformhindernisse, Interessenkonflikte und Schlussbetrachtung: Die abschließende Betrachtung beleuchtet die Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Reformen aufgrund divergierender Interessen zwischen Politik, Finanzsektor und internationalen Institutionen.

Schlüsselwörter

Finanzarchitektur, Währungskrise, Euro-Währungsraum, IWF, Weltbank, Bankenaufsicht, Kapitalverkehrskontrollen, Basel II, Basel III, Finanzmarktregulierung, Finanztransaktionssteuer, Krisenprävention, Systemrelevanz, Frühwarnsysteme, Spekulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, das globale Finanzsystem zu reformieren, um besser auf Krisen reagieren zu können, unter Berücksichtigung der speziellen Situation im Euro-Währungsraum.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung von Finanzinstitutionen, die Analyse der Akteure sowie die kritische Prüfung von Reforminstrumenten wie Regulierung und Aufsicht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Reformbedarf des Finanzsystems aufzuzeigen und Maßnahmen zu identifizieren, die eine stabilere globale Finanzordnung ermöglichen könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive Analyse und Auswertung von Fachliteratur, Berichten internationaler Institutionen sowie aktueller wirtschaftspolitischer Rahmenvorgaben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der relevanten Akteure wie IWF und Weltbank sowie die detaillierte Diskussion verschiedener Reformansätze, von Basel II bis hin zu Kapitalverkehrskontrollen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Finanzarchitektur, Finanzmarktregulierung, Systemrelevanz, Krisenprävention und die verschiedenen Akteure des internationalen Finanzsystems.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Frühwarnsystemen?

Frühwarnsysteme werden als essenzielles präventives Instrument angesehen, um Schwachstellen in Volkswirtschaften zu erkennen, bevor eine Krise voll ausbricht.

Warum scheitern Reformvorhaben laut dem Autor häufig?

Der Autor führt das Scheitern oft auf Interessenkonflikte zwischen den involvierten Parteien und die enorme Komplexität der Finanzsysteme zurück, die eine effektive Durchführung und Kontrolle erschweren.

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Detalles

Título
Die Notwendigkeit einer Reform der internationalen Finanzarchitektur
Subtítulo
Möglicher Beitrag zur Bewältigung von Währungskrisen im Euro-Währungsraum?
Universidad
Munich University of Policy
Calificación
1,3
Autor
Patrick Schmitt (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
15
No. de catálogo
V298930
ISBN (Ebook)
9783656955382
ISBN (Libro)
9783656955399
Idioma
Alemán
Etiqueta
Euro Banken Volkswirtschaftslehre Euroraum Reform Finanzarchitektur g-7 IWF
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patrick Schmitt (Autor), 2013, Die Notwendigkeit einer Reform der internationalen Finanzarchitektur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298930
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