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Die Redeflussstörung Stottern. Eine empirische Untersuchung mit dem Fokus auf psychosoziale Komponenten

Titre: Die Redeflussstörung Stottern. Eine empirische Untersuchung mit dem Fokus auf psychosoziale Komponenten

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2015 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Maleen Hurzlmeier (Auteur)

Science de Langue / Linguistique (interdisciplinaire)
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Redeflussstörungen begegnen uns meist täglich in den verschiedensten Situationen in Interaktions- und Kommunikationsprozessen mit unseren Gesprächspartnern. Manche dieser Störungen nehmen wir auf Grund ihrer Intensität, sowie deren auffälligen Begleitsymptome bewusst wahr. Was jedoch für Nichtbetroffene unbemerkt bleibt, ist zumeist der Leidensdruck der Betroffenen.
Die hier vorliegende Arbeit hat die Darstellung der theoretischen Grundlagen der Thematik des Stotterns zum Ziel. Unter anderen werden im Rahmen des theoretischen Teils die Symptome und Ursachen des Stotterns aufgezeigt. Insbesondere werden die psychosozialen Einflüsse und Auswirkungen beleuchtet.
Der empirische Teil dieser Arbeit unterliegt einem leitfadengestützten Interview mit Betroffenen des Störungsbildes, sowie einer Angehörigen. Dabei wird der Fokus auf die psychologischen und sozialen Aspekte gerichtet. Ebenso werden noch einmal vorangegangene Hypothesen bzw. Aussagen aus dem theoretischen Teil aufgegriffen. Abschließend wird der Arbeit eine Reflexion nachgestellt. Etwaige Therapiemöglichkeiten werden vorliegend nicht behandelt, es wird lediglich ein kurzer Ausblick auf mögliche therapeutische Verfahren gegeben.
Für die Anfertigung dieser Arbeit wurde eine Auswahl von fachspezifischer Literatur zur Thematik der Redeflussstörung – Stottern getroffen. Außerdem wurde sich bemüht, geeignete Literatur zum empirischen und wissenschaftlichen Arbeiten zu verwenden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Redeflussstörung Stottern

2.1. Begriffsbestimmung – Abgrenzung zu anderen Sprachstörungen

2.2 Die Symptomatik des Stotterns

2.2.1 Äußere Symptome

2.2.2 Innere Symptome

2.3 Die Ätiologie des Stotterns

2.3.1 Beginn des Stotterns

2.3.2 Erklärungsansätze des Stotterns

3. Empirische Untersuchung – Qualitative Befragung als leitfadengestütztes Interview

3.1. Methodik

3.2. Interviewleitfäden der qualitativen Befragung

3.2.1 Interviewleitfaden für Probanden

3.2.2 Interviewleitfaden für die Angehörige

3.3 Ergebnisse des leitfadengestützten Interviews

3.4 Diskussion der Ergebnisse

4. Reflexion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des Störungsbildes Stottern mit einem besonderen Fokus auf psychosoziale Einflüsse und Auswirkungen. Ziel ist es, durch eine qualitative empirische Untersuchung mittels leitfadengestützter Interviews mit zwei Betroffenen und einer Angehörigen zu ergründen, wie sich Stottern auf das Erleben und soziale Verhalten auswirkt und inwieweit familiäre oder soziale Faktoren die Etablierung der Störung begünstigen.

  • Phänomenologie und Ätiologie des Stotterns
  • Psychosoziale Auswirkungen und Leidensdruck
  • Einfluss von Fremdwahrnehmung und sozialen Hierarchien
  • Die diagnosogene Theorie nach Johnson im Kontext familiärer Erziehung
  • Methodik der qualitativen Leitfadenbefragung

Auszug aus dem Buch

2.2.1.2 Begleitsymptome (Sekundärsymptomatik)

Wie sich logisch daraus folgern lässt, ergeben sich aus den Primärsymptomen die Sekundärsymptome. Zunächst werden einige dieser sekundären Symptome aufgezählt. Als erstes sind die Flicklaute und –wörter zu nennen. Durch das Verwenden dieser versucht der Stotterer Blockierungen oder Repetitionen zu vermeiden. Es werden Wörter bzw. Laute wie <<also>> oder << ja - ja >> eingefügt. Ebenso sind während der Artikulation bestimmte Mitbewegungen der Stotterer zu beobachten. Auch Bewegungen der Gliedmaßen sowie des Kopfes werden aufgezeigt. Sogar stampfende Bewegungen mit den Füßen können auftreten. Des Weiteren sind mimische Mitbewegungen während des Stotterereignis von großer Wahrscheinlichkeit. Respiratorische Veränderungen rufen eine veränderte Sprechatmung hervor. Dies kann durch die beiden Primärsymptome Blockierung oder Repetition geschehen. Die aufgezählten Verhaltensweisen lassen sich bei Natke (2000) als Fluchtverhalten bzw. Lösungshilfen und Vermeidungsverhalten einteilen, um das Stotterereignis zu überwinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Problematik von Redeflussstörungen, definiert das Ziel der Arbeit zur Darstellung theoretischer Grundlagen sowie die Durchführung einer empirischen Untersuchung und erläutert die Anmerkungen zu den Probanden.

2. Die Redeflussstörung Stottern: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Begriffsbestimmung, grenzt Stottern von Stammeln und Poltern ab und beleuchtet sowohl die äußere als auch die innere Symptomatik sowie theoretische Erklärungsansätze zur Entstehung.

3. Empirische Untersuchung – Qualitative Befragung als leitfadengestütztes Interview: Hier wird die methodische Vorgehensweise der qualitativen Befragung erläutert, die Interviewleitfäden für Probanden und Angehörige vorgestellt und die Ergebnisse aus den geführten Gesprächen hinsichtlich psychosozialer Faktoren diskutiert.

4. Reflexion: In diesem Abschlusskapitel wird der Leidensdruck der Betroffenen gewürdigt, die Bedeutung von Respekt im Umgang mit Betroffenen betont und ein Ausblick auf therapeutische Verfahren wie die Stotterer-Selbsthilfegruppe oder Atemtherapie gegeben.

Schlüsselwörter

Stottern, Redeflussstörung, Psychosoziale Auswirkungen, Leitfadeninterview, Ätiologie, Symptomatik, Primärsymptome, Sekundärsymptome, Sprechangst, Selbstwertgefühl, Diagnosogene Theorie, Kommunikation, soziale Kontakte, Sprachneurose, Therapieansätze

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Stotterns und untersucht empirisch, welche psychosozialen Auswirkungen dieses Störungsbild auf die Betroffenen hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Phänomenologie (äußere und innere Symptome), der Ätiologie, den psychosozialen Folgen sowie der Rolle des sozialen Umfelds bei der Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, die psychosozialen Auswirkungen für die Betroffenen zu identifizieren und der Hypothese nachzugehen, ob sich das Stottern im Zusammenhang mit der Bewusstmachung der Störung durch Bezugspersonen festigen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative empirische Untersuchung durchgeführt, die auf der Methode des leitfadengestützten Interviews mit zwei stotternden Personen sowie einer Angehörigen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Darlegung der Symptomatik und Ursachen sowie in den empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Interviews präsentiert und im Kontext bestehender Theorien, insbesondere der diagnosogenen Theorie, diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind Redeflussstörung, psychosoziale Auswirkungen, Leitfadeninterview, Symptomatik und die Auseinandersetzung mit der Umweltwirkung.

Welche Rolle spielt die "diagnosogene Theorie" in der Arbeit?

Die Theorie dient als wissenschaftliche Begründung für die Hypothese, dass die bewusste Reaktion von Eltern oder Bezugspersonen auf Sprechunflüssigkeiten eines Kindes das Stottern erst etablieren bzw. verstärken kann.

Welchen Einfluss haben soziale Hierarchien auf die Stotterintensität der Probanden?

Die Untersuchung zeigt, dass Gespräche mit Personen, die als ranghöher oder autoritärer wahrgenommen werden, bei den Probanden einen erhöhten Erregungszustand und eine Verstärkung des Stotterns auslösen.

Wie unterscheidet sich die Selbstwahrnehmung der Probanden im familiären Umfeld?

Interessanterweise berichten die Probanden im familiären, vertrauten Kontext von weniger Druck, da dort ein offenerer Umgang mit der Störung möglich ist, während in der Außenwelt (z. B. am Arbeitsplatz) häufiger Vermeidungsverhalten auftritt.

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Résumé des informations

Titre
Die Redeflussstörung Stottern. Eine empirische Untersuchung mit dem Fokus auf psychosoziale Komponenten
Cours
Spracherwerb
Note
1,3
Auteur
Maleen Hurzlmeier (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
23
N° de catalogue
V298989
ISBN (ebook)
9783656954446
ISBN (Livre)
9783656954453
Langue
allemand
mots-clé
redeflussstörung stottern eine untersuchung fokus komponenten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Maleen Hurzlmeier (Auteur), 2015, Die Redeflussstörung Stottern. Eine empirische Untersuchung mit dem Fokus auf psychosoziale Komponenten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/298989
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Extrait de  23  pages
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